• 50

    January 17 in Italy ⋅ ⛅ 16 °C

    Was für ein Tag!
    Nun ist sie da: die 50. Kein Problem!
    Der Tag begann mit einer kleinen Kerze....
    Dann machten wir uns auf den Weg zum Vatikan.
    Vorbei am Trevi Brunnen.
    Morgens kurz nach 8 waren schon so viele Menschen dort, so dass ich das Münze werfen auf später verschoben habe, was ein Fehler war... denn morgens war nichts für das was wir am Nachmittag sahen.
    Überpünktlich waren wir am Treffpunkt.
    Auch heute waren wir wieder Glückskinder, denn wir waren wieder nur zu 4.
    Unser Guide hat in Köln Deutsch studiert und uns alles super erklärt.
    Angefangen damit, dass sie Stadt gerade leer ist...also dann will ich nicht wissen was voll ist.
    Vatikanstadt hat 980 Einwohner und braucht von 3000 Italienern Unterstützung, die dort arbeiten. Es ist ein Steuerparadies, das Benzin kostet nicht mal die Hälfte vom italienischen Preis.
    Es ist nur 2,3km breit, daher theoretisch schnell zu erkunden.
    Es herrscht dort absolute Diktatur, Monarchie, denn der Papst kann theoretisch die Verfassung ändern ohne das Parlament.
    Die Todesstrafe gab es auch sehr lange, wobei sie nicht genutzt wurde.
    Ein Papst der etwas an der Geldpolitik ändern wollte, ist komischerweise nach 30 Tagen verstorben.

    Am Vatikan angekommen sagte er, noch vor ein paar Tagen ging die Schlange komplett drum herum.
    Ca.4000 Menschen in jeder Stunde betreten den Vatikan.
    Dank unserer Tour waren wir in 5 Minuten drin im vatikanischen Museum. Mehrere gut organisierte Sicherheitskontrollen und los ging es.
    Das Museum ist so riesig, dass sich ca. 4 bis 7 Prozent jeden Tag verlaufen und durch Sicherheitskräfte abends nach draußen gebracht werden. Ca. 12 km Länge könnte man sich ansehen, was wohl eine Woche dauern würde.
    Wir haben das wichtigste gesehen und so viel erfahren. Es gibt Abschnitte, die sehr wertvoll sind und andere sehen nur so aus und haben keinen Wert. Jeder Papst hat auf andere Dinge Wert gelegt. Der Boden ist noch original.
    Die Decken sehen aus wie Skulpturen und Stuck, dabei ist es nur eine wunderbare optische Täuschung.
    Der kartographische Bereich ist beeindruckend. 12 Jahre lang haben Menschen das Land Zentimeter für Zentimeter vermessen, wurden die ganze Zeit bezahlt und dann haben es Maler umgesetzt.
    Wie man heute weiß, haben sie es geschafft nur 2% von der Wirklichkeit abgewichen zu sein und das ohne Hilfsmittel, Drohnen etc. Was für eine Leistung.
    Dafür wurden dann andere Bereiche kostengünstig oder frei erschaffen. In dem vor allem Schüler sich verewigen, ausprobieren durften. Auch wunderschön, aber es hat dem Papst nichts gekostet.

    In der Sixtinischen Kapelle durften wir keine Erklärungen hören und schon gar keine Fotos machen.
    Es steht unter Strafe, es gibt offizielle Aufpasser und welche, wie Touristen aussehen.
    Wenn die Musik angeht, haben sie jemanden erwischt. Derjenige wird von den Carabineries hinausgeworfen.
    Wir haben es live erlebt.
    Jedenfalls ist dort das Werk von Michelangelo zu sehen. Beide Seiten gefüllt mit dem neuen und alten Testament. 6 Jahre war er dort und von seinem Lebensgefährten getrennt.
    Nach weiteren 25 Jahren und harten Verhandlungen hat er weitere 5 Jahre dort das Gericht gemalt. Beim letzten Pinselstrich ist er auch dort gestorben. Sein Lebensgefährte war dieses Mal dabei.
    Es gibt dort so viel zu sehen und wenn man noch auf die Details aufmerksam gemacht wird: wie zu Beispiel, dass er sich und seinen Partner dort verewigt hat, schaut man und schaut. Nach 10 Minuten muss man allerdings gehen.

    Die verschiedenen Päpste haben in ihren Räumen persönlich Vorlieben gezeigt. So auch der Papst Sixten der 4. Er mochte kleine Jungen...
    ....

    Eine Weile war das Fotografieren steng verboten, auch auf der Treppe, welche die Gäste bestreiten, um den Papst zu besuchen. Mit ungünstigen Treppenstufen... geeignet nur für die Pferde, welche die Gäste hinaufbringen.
    Auch die Schweizer Garde darf auf keinen Fall fotografiert werden.

    Sandra
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