• Epilog: warum in die Ferne schweifen?

    June 4 in Switzerland ☁️ 14 °C

    Es ist wunderbar, mal bis um 8:00 zu schlafen, wenn man noch Ferien hat – keine oder wenige To-Dos, viel Raum, um das zu tun, was man möchte.

    Und dann noch dieses Glück zu haben wie wir bei uns mit dieser bombastischen Aussicht: die ganze Schweizer Alpenkette bis rüber zum Mont Blanc zu sehen, das Grün des Berner Seelands, das sich immer wieder ändernde Licht und die Ruhe – wir sind schon privilegiert, und wir wissen es.
    Da stellt sich doch die Frage, die bereits Goethe schön formuliert hatte: «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?»

    Es gibt einige gute Gründe, warum wir das tun, finde ich. Zum einen ist es die Kultur der Briten und ihre Art, viele Dinge anders anzugehen. Strassenverkehr, Essen, Trinken, Probleme, usw. Ein Perspektivenwechsel tut uns immer mal wieder gut. Und dann ist da natürlich auch das Meer, Sehnsuchtsort und mit Ferien assoziiert für viele Menschen, für uns halt atypischerweise mehr der Norden als der Süden. Nicht zu vergessen die wunderbaren Meeresfrüchte, die natürlich am Meer frisch sind und authentisch schmecken.

    Die Liste könnte man noch vertiefen und eine Weile fortführen. Lassen wir's für heute dabei. Mein Kaffee ruft, und anschliessend geht's mit Skye auf die Jäissbergrunde. Wir wünschen allen Lesern dieses Blogs einen wunderbaren Sommer.
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