hänsu

Joined October 2017Living in: Bern, Schweiz
  • Aug3

    alba gu bràth

    August 3, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach der Rückreise von Islay (die Fähre war verspätet, was die Rückreise etwas länger machte als geplant) verabschieden wir uns von Edinburgh und Schottland in einem würdigen Mass am nächsten Tag mit einem Tag flanieren und dem gerade begonnen Festival-August etwas zu frönen. Auch schaffen wir es noch auf den Arthur's seat, dem nicht mehr aktiven Vulkan, der Edinburgh bewacht und einen schönen Blick auf die ganze Stadt freigibt. Es waren sooo viele Eindrücke für mich und Karin, dass wir nun ziemlich erschöpft in unserem Airbnb sind und alle Eindrücke auf uns wirken lassen. Schottland hat für mich wieder einmal mehr bewiesen, dass es ein wunderbares Land mit tollen Landschaften und wunderbaren Menschen hat, die sich helfen und in grosser Solidarität zueinanderstehen, was mich jedes Mal wieder tief beindruckt. Danke auch an Karin, sie war eine sehr gute Reisebegeleiterin, immer gut drauf, immer optimistisch, so machen Ferien Spass.

    alba gu bràth! (Schottland für immer)
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Aug1

    Whiskey in the jar

    August 1, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    2 Tage auf Islay. Was kann man da machen? Das Wetter vom Vorabend war nun auch wieder "back to nomal": Islay ist wolkenbedeckt, es regnet leicht. Aber irgendwas macht diese Insel mit alle dem Wasser möchte man denken. Warum verschleppt es uns hierhin? Die Antwort ist: der beste Whiskey der Welt!
    Wir erleben in 2 Tagen 6 (sechs!) Whiskey Destillerien und können nun den ganzen Herstellungsprozess auswendig :-)
    Jeder Besuch wird noch mit einem Tasting geschlossen, je nach dem gibts zwischen 3 und 6 verschiedene Sorten zu probieren. Wenn man dann zum Mittagessen schon mal 3 gehabt hat, dann lockert sich auf etwas die Stimmung in der Gruppe und das Essen schmeckt auch gleich noch etwas herzhafter. Folgende Destillerien haben wir in 2 Tagen besucht:

    - Bowmore
    - Bruichladdich
    - Kilchoman
    - Laphroaig
    - Lagavulin
    - Ardbeg

    Die 2 letzten waren die grossen Highlights und auf jeden Fall die Reise an und für sich Wert. Ich habe noch nie aus Schottland Whiskey in 1 Liter Flaschen heimgenommen, weil ich genau wusste, dass ich diese hier, teils sogar zu einem leicht günstigeren Preis auch in der Schweiz erhalte. Was ich aber bei Ardbeg und Bruichladdich gefunden habe, musste ich einfach mitnehmen. Die "special Editions" von Lagavullin haben dann leider nicht in mein Budget gepasst :-) Auch Karin war dann ab einem Zeitpunkt ebenfalls vom Whiskey etwas angetan und hat das grosse Potential, sich zur Expertin emporzuhebeln :-)
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  • Jul30

    Mit Stevie der Sonne entgegen

    July 30, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Der nächste Tag startet früh und mit etwas Verwirrung: Wir fahren los mit Rabbies, aber nicht wie von dem zurzeit populärsten Ausflugstourenunternehmen üblich von Waterloo aus sondern vom Bus Terminal neben dem St. Andrew's square. Da ich dort noch nie war kommen ich un Karin mit unseren bereits wieder gepackten Koffern und Rucksäcken etwas ins Schwitzen. Aber dann, endlich angekommen, kanns losgehen. 16 Leute sind wir im modernen Kleinbus inkl. unseres Fahrers Stevie, der bereits gute Laune hat und uns schnell begeistert. Allerdings hat er nicht gerade einen leicht zu verstehenden Akzent :-) Die Reise führt auf die Insel, wo der (aus meiner Sicht) "beste Stoff der Welt" herkommt, auf die südlichste Hebrideninsel Islay (ausgesprochen "Eila"). Zuerst geht es aber noch über Oban, ebenfalls sehr bekannt aufgrund des guten Schottischen Wassers ^^. Das Wetter ist sehr gut für schottische Verhältnisse, wir kommen ins Schwitzen und geniessen den After-lunch-Spaziergang in Oban im T-Shirt. Danach gehts südlich, auf die Ferry, die ich mir etwas kleiner vorgestellt hatte. Aber da gitbt es ja noch gewisse Zutaten, die teils vom Festland auf die Insel gebracht werden müssen, um Whiskey (eben das schottische Wasser) zu produzieren. Mit uns auf die Fähre schaffen es 2 Barley-Trucks (Barley= Gerste), die ihr wertvolles gut nach Port Ellen zum Getreidespeicher auf Islay bringen wollen. Und zudem gibt es noch einige andere Touristen, die an diesem sonnigen Abend mit uns die 2-stündige Überfahrt nach auf die Insel machen. Zu gutes Letzt ist die Fähre auch die (fast) einzige Verbindung für die einheimischen (es gibt einen Miniflughafen). Der Abend ist wie ein Geschenk, das Wetter ist wie in Italien oder Spanien, die Szenerie kitschig, wie man es nicht besser machen könnte. Nach einer langen Reise gibt es (ja, das was jetzt kommt ist nicht sehr ruhmreich) an der Bay von Bowmore Gin, der harte Stoff hätte uns wahrscheinlich alle Eindrücke gleich wieder vernebelt, aber Nebel war weit und breit nicht in Sicht. Stevie übrigens ist ein sehr mutiger Fahrer, er hat uns aber sicher nach Bowmore in unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte gebracht. Jetzt bleibt noch die Frage offen, was man 2 Tage lang auf einer Insel macht, die ein paar Häuser, ein paar alte Steine, ein paar Berge und viele Schafe hat machen sollte. Die Antwort liefert der nächste Footprint auf meinem Blog.Read more

  • Jul29

    back to normal oder eher nach Hogwarts?

    July 29, 2018 in the United Kingdom ⋅ 🌧 12 °C

    Dieser Tag ist sehr wahrscheinlich der längste (mal abgesehen von der Hin- und Rückreise) auf dieser Rundreise. Wir starten um 6.00 von Portree. Dieses "früeh tagwach" hat im Wesentlichen nur einen Zweck: Wir wollen zur Harry-Potter-Brücke" zum bekannten Gelfinnan Viadukt in der Nähe von Fort William. Die Jacobite Lock, so heisst das Ding, fährt 2 Mal täglich über den Glenfinnan Viadukt und wir wollen dort sein, wenn es passiert. So planen wir genug Zeit ein, um quer durch die Highlands (bye bye Skye) zu fahren und Harry nicht zu verpassen. Ich und Karin sind nicht die grössten Harry Potter Fans, aber dieses Spektakel wollen wir uns nicht entgehen lassen. Sowieso steht fest, Karin ist eine äusserst unternehmungslustige Madame, die oft auch nach einem langen erlebnisreichen Tag noch "Pfupf" hat und mich mit ihrer Vitalität schon zum Erstaunen bringt. So sind wir also (nicht ganz allein ^^) bei Harry und der Zug kommt. Es ist eindrücklich, wunderbar, geht schnell vorbei. Danach geht es, wie uns am Abend ein Schotte erzählt (er hatte an diesem Tag auf dem Feld im Schlafsack übernachtet, ein harter Bursche), "back to normal". Die Schotten würden auch sagen "We've got some weather". Was das genau heisst, kann man den Bildern entnehmen. Karin sagt nur zu mir, dass es ja fast so habe kommen müssen, sonst müsste sie dann zu Hause noch erzählen, das in Schottland nur die Sonne scheint. Trotzdem übernachten wir an einem etwas in die Jahre gekommenen Herrenhaus in Mitten der Highlands bei einer Lady und ihrem Mann, die "härzauerliebscht" sind. Die Zeit scheint ein bisschen stehen geblieben, aber das passt auch zu diesem Ort. Erste ambitionierte Badeversuche in einem Loch (Karin zeigte sich auch hier ehrgeiziger als ich) haben wir aber dann doch verworfen. Das trübe Wetter hat aber unserer Stimmung zum Glück keinen Abbruch getan. Am nächsten Tag gehts erst mal zurück nach Edinburgh und wir geben unser lieb gewonnenes Auto "Ueawi" ab (Karin ist etwas wehmütig ^^), aber es ist alles gut gegangen und ich bin stolz auf Karin, hat sie mich (und sich selbst) sehr souverän durch die Highlands gebracht. Belohnt werden wir dann noch mit einer wunderbaren Abendstimmung in Edinburgh, wo wir den Abend und den ersten Teil unseres Abenteuers ausklingen lassen.Read more

  • Jul27

    Wo das Herz ist…

    July 27, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 17 °C

    Portree zeigt sich am Morgen noch etwas bedeckt, als wir auf eine geführte Tour über die Inseln aller Inseln auf Schottland aufbrechen. Skye ist leider inzwischen etwas überlaufen, viele Leute kommen mit ihrem Camper hier in die Sommerferien und machen die ohnehin schon schmalen Strassen noch etwas unangenehmer als sie es eh schon sind. Ein weiterer guter Grund, den Trip über die Inselautofahrtechnisch in andere Hände zu geben und auch für Karin mal die Möglichkeit sich etwas zurückzulehnen und zu geniessen. Und es gibt vieles zu geniessen: Über den "Old Men of Storr", hin zu den "Fairy Pools", dem "Fairy Glen", der Talsiker Bay und Distillery, den Highland Cows usw.
    Was aber bereits im Oktober vergangenen Jahres mein Highlight war, sollte es auch bleiben: das atemberaubende, sich im Licht immer wieder anders anzusehende Quiraing Plateau. Kommt man auf diese Ebene hoch, so ist man erst (leider) auch mal irritiert über die vielen Löcher in den Strassen. Skye hat in den letzten Jahren einen exponentiellen Anstieg an Touristen erlebt (ich kann schon verstehen warum), es gilt aber auch nun auf den nachhaltigen Tourismus zu setzen. Auf jeden Fall bleibt dieser Gedanke zwar im Hinterkopf, auf dem Plateau angekommen ist mein Herz aber frei, es lässt los und saugt diese unbeschreibliche Landschaft auf, welche nie mit einem Foto äquivalent dargestellt werden könnte.
    Mehr gibt es über Skye nicht zu sagen, man muss es gesehen haben, es ist ein wunderschönes Stück Erde.
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  • Jul26

    Sehnsüchte und andere Dinge…

    July 26, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☀️ 19 °C

    Gairloch und die wunderbare Lodge hinter sich zu lassen fällt schwer. Zumal das Wetter noch mehr auftut und es gefühlt keine Wolke mehr am Himmel hat an diesem unbeschreiblichen Morgen. Wir sind aber früh auf, denn der Tag ist vollgepackt mit Highlights, begonnen mit einer (einmal mehr) abenteuerlichen Autofahrt quer durch die Highlands. Es ist noch vor 10, also ist es auf den Strassen noch einigermassen übersichtlich, da wirken auch die Einbahnstrassen, die vielerorts anzutreffen sind noch etwas wie ein Kinderspiel. Das ändert sich aber schlagartig, wenn man von Gairloch weiter südlich wieder in die touristischen Gefilde der Highlands kommt, Richtung Kyle of Lochalsh. Als erstes wieder auf dem «Touri-Trail» angekommen, steht mein Schloss der Sehnsucht auf dem Programm. Nach einigen Kurven ragt es majestätisch und von der Sonne getränkt in das Loch Duich hinausragt. Immer wieder ein bisschen von jemand anderem besetzt, mal zerbombt und mal wieder aufgebaut ist es eines der Wahrzeichen von Schottland und es gibt an diesem Morgen kein Ort auf der Welt, wo ich lieber wäre, als an/im «meinem» Castle. Langsam frage ich mich, welches grosse Glück ich und Karin haben, das Wetter meint es immer noch sehr gut mit uns und das wird auch den ganzen Tag und vor allem in der Fahrt weiter hoch nach Portree bleiben. Ein weiterer halt an den Brücken von Sligachan und der Tag ist schon jetzt eines der Highlights dieses Schottlandabenteuers. Portree ist dann nur noch ein Katzensprung entfernt und sollte und, bis auf die doch sehr sehr grosse Masse an Touristen, ebenfalls verzaubern. Und manchmal hält das Land des Whiskeys einem auch mal einen Gin in der Portree Bay bereit.Read more

  • Jul25

    Detox days

    July 25, 2018 in the United Kingdom ⋅ ☁️ 15 °C

    Am westlichen Ende des Schottischen Festlandes ist also Gairloch. Und sagen wir es mal so: Wer nicht unbedingt Internet im Leben braucht, der wird sich in Gairloch pudelwohl fühlen. Ein Funknetz ist nur sehr begrenzt verfügbar, das WLAN ist durchgehend etwas so schnell wie in der Schweiz vor ca. 15 Jahren. Das ist also nix mit Fotos in die Cloud laden oder grosszügig Youtuben. Die gute Nachricht aber ist: Gairloch und auch die Lodge, in der wir einquartiert waren, hat unendlich mehr zu bieten, als die Datenkrake Google. Da lässt man sein Smartphone gerne auch mal in der Ecke liegen und erfreut sich 2 Tage lang ganz anderen Sachen im Leben. Das nenn ich dann mal Digital Detox.
    Die Lodge, in der wir uns einquartiert haben, ist eingerichtet wie ein Herrenhaus, es liegt direkt in einer kleinen Bucht nahe Gairloch, der Blick ist atemberaubend. Wer sich von einem Burnout erholen möchte, mal einfach ein paar Tage abhauen, ich kann diesen Ort wärmstens empfehlen. (https://www.shieldaiglodge.com/). Man ist noch etwas konservativer, die Zimmer sind nicht prunkvoll / unnötig gross, aber allein die Relax Rooms mit Sicht auf den See und der Speisesaal sind einfach super. Auf dem Rasen vor der Lodgde tummeln sich regelmässig Gänse und Enten, welche ihre täglichen Marschrituale ausführen. Rund um Gairloch gibt es einige Walking Trails, von welchen wir auch einen aufgrund der abgesagten Bootstour gemacht haben (too windy).
    Zu guter Letzt ist da noch die Falknerei, welche nicht direkt zur Lodge gehört aber gleich daneben liegt. Da gib es Raubvögel aller Art, welche einem der sehr aufopfernde Falkner dort gerne zeigt und Fragen beantwortet. Mit den Tieren etwas länger die Zeit vergessen, kostet was aber es lohnt sich, die Anmut, die Energie und die Vitalität dieser Tiere gab mir 100Mal mehr zurück, als ich es mit Geld bezahlen könnte. It was awesome.
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  • Jul24

    Ulla…what?

    July 24, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 16 °C

    Zweiter Reisetag mit dem Auto! Nachdem wir uns von unserer grossartigen Gastgeberin … verabschiedet haben, haben wir noch den Ladies Walk (nicht nur für Frauen :) ) aufwärts des Flusses «Ness» gemacht. Über malerische Inselchen kann man dabei gemütlich an Ness und «darüber» flanieren. Nachdem also die Kalorien vom üppigen Morgenessen verdaut waren, ging es weiter nach Gairloch, unser Ziel und Übernachtung für die nächsten 2 Tage. Doch zuvor machten wir noch 2 Zwischenstopps, welche beide an dieser Stelle erwähnenswert sind.
    Das Culloden Battlefield, wo die Jakobiner unter Bonnie Prince Charlie grausam von den Regierungstruppen niedergemetzelt und besiegt wurden und welche eine massive Auswirkung auf die schottischen Clans hatte, ist allemal ein besuch Wert. Na gut, man muss sich schon auch für schottische Geschichte interessieren. Aber wenn man dann später im Verlauf der Ferien noch mit Tourguides unterwegs ist, hilft es einem allemal, hier etwas Kontext anzureichern. Das Feld wirkt andächtig, schön, eindrucksvoll.
    Nach diesem Zwischenstopp starten wir dann definitiv Richtung Westen, eigentlich wollten wir noch nach John O’Groats hoch und nach Orkney, aber die Puffins müssen dann auf einer nächsten Schottlandreise bestaunt werden. Es ging also ziemlich strikt Richtung Westen in das kleine, nicht sehr touristische und als Geheimtipp zu betrachtende Ullapool. Der Weg hoch aber brachte noch etliche Pausen mit sich, die wir dank des wunderschönen Wetters mit einem Besuch an einem Wasserfall und anderen Fotostopps ausschmücken konnten. Ich sage Karin, dass wir unglaublich Glück hätten mit dem Wetter, es wäre in Schottland wohl nur an 50 Tagen im Jahr so sonnig und warm. Sie glaubte mir noch nicht vollends, mehr aber dazu später 😊 Ullapool ist sehenswert, es ist nicht überlaufen, aber so nach 2 Stunden hat man dann auch das Essentielle gesehen.
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  • Jul23

    The lucky road to Inverness

    July 23, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 19 °C

    Der nächste Morgen startet früh. Z mörgele, das macht Spass im Hotel, es ist reichlich gedeckt. Karin ist aber etwas nervös und wer kann es ihr verdenken? Das erste Mal in Schottland und schon muss sie ans Steuer. Ist die denn Anfängerin, möchte man jetzt denken? Was ist den schon dran, es ist doch einfach Autofahren. (Ps: Karin ist eine erfahrene und sehr gute Autofahrerin) Also warum nervös sein? Hmm da war doch was in Great Britain, ah ja stimmt, alles ist andersrum :-) Linksverkehr! Neues Land, Karin ich verstehe dich. Nachdem der Bürokram für das Auto erledigt ist, kanns endlich losgehen. Und als wäre diese neue Situation nicht genug, so ist es fahrtechnisch wohl der anspruchsvollste aller Tage, es geht mitten ins Herz der schottischen Highlands, Touri-Route könnte man auch sagen. Nach einigen Momenten am Steuer verschwindet aber die Nervosität fast gänzlich und Karin schaukelt "Ueawi" schon fast wie ein Routinier Richtung Pitlochery. Dieses kleine sehr idyllische, aber auch etwas touristische Dorf sollte sich von der ganzen Reise (das weiss ich jetzt schon bevor die Reise vorbei ist) als Karins Lieblingsort in Schottland herausstellen und dies liegt durchaus nicht an den vielen schönen Blumendekorationen, die die Gärten uns Häuser zieren. Wer wissen will, wieso und warum muss aber schon bei Karin selber nachfragen :-)
    Nach Pitlochery, entscheiden wir uns aber nicht, direkt nach Inverness hochzufahren, sondern den klassischen Touristenweg via Fort Augustus und Loch Ness zu fahren. Es mag schon kitschig und unreal erscheinen für schottische Verhältnisse, aber die Sonne scheint. Es ist ein wunderbarer Tag und wir beobachten die Boote in Fort Augustus, welche sich ihren Weg über die 5 stufige Schleusenanlage bahnen. (Loch Oich liegt höher als das Loch Ness, darum musste ein Schleusensystem gebaut werden). Weiter gehts dann ans Loch Ness selber, dessen Besuch wir mit der legendären, im Mittelalter immer wieder zerbombten und wieder errichteten Ruinenschloss verbinden. Die Sonne ist etwas verschwunden, aber immer noch zeigt sich das Wetter freundlich. Es ist dann ca. 19.00 als wir endlich, müde aber voller neuer Eindrücke im beschaulichen Hauptort der Highlands, in Inverness eintreffen. Wir werden von einer zutiefst herzlichen Besitzerin des Guest Houses empfangen, welche uns auch gleich Tipps gibt, was es an einem kurzen Abend in Inverness zu sehen gibt. Wir finden, Live Music tönt eigentlich ganz gut, und sind kurzum schon wieder aus dem Guest House, geniessen bei einigem Bier und einer wunderschönen Abendstimmung noch das aus meiner Sicht in allen Online Rezessionen etwas unterbewertete Inverness.
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  • Jul22

    Warum eigentlich immer London?

    July 22, 2018 in the United Kingdom ⋅ ⛅ 19 °C

    Es ist der 22. Juli früh morgens und ich warte in Bern auf den Zug nach Neuenburg. Irgendwie kommen bei mir da Ressentiments hervor: Das letzte Mal, als ich diesen Zug genommen habe, war der Tag dann abends um 22.00 in Solothurn fertig und nicht wie geplant in Bordeaux. (vgl. mein Reiseblog zu Frankreich vom April). Ich steige aber (wieder) guten Mutes in den Zug und in Kerzers steigt Karin ein, die wie ich schon gute Laune hat. Es geht los, in den Norden! Wer mich kennt, der weiss, dass es aber nicht nach London geht, sondern ein ganzes Stück nördlicher in eine wahre Perle einer Stadt. Warum? Edinburgh ist die Hauptstadt von Schottland und aus meiner Sicht die schönste Stadt dieses wunderbaren Landes, welches mich vor ca. 5 Jahren das erste Mal so richtig in den Bann gezogen hat. (Merci an dieser Stelle an Bea :-) ). Mitunter das Schönste ist es jeweils, wenn jemand von der Cabin Crew von Easyjet etwas nüchtern verlauten lässt, dass wir nun in Edinburgh gelandet sind und das Wetter ja eigentlich ganz angenehm ist. Die sind Optimisten, die Schotten :-) An diesem Sonntagmittag sollten sie allerdings Recht behalten, Edinburgh ist zwar etwas von Wolken umgeben, aber das Wetter zeigt sich freundlich. Mit dem Bus in Richtung Stadt, freundliche Menschen, die Hektik bleibt aussen vor. Viele schöne Kalkstein Häuser, das Murrayfield Stadion, die Princess Street (Einkaufsmeile), viele verschissene Köpfe, gell Karin :-) (Anmerkung der Redaktion: Es handelt sich dabei um die grossen Statuen von wichtigen Dichtern und Politikern, die das Stadtbild entscheidend mitprägen und die Möwen sich deren Köpfe als Platz für ihr Geschäft aussuchen.) Und schon sind wir an der Waverly Station angekommen, Endstation. Unser Hotel liegt glücklicher Weise (oder auch von mir so feinsäuberlich geplant, man weiss es nicht genau) etwa 50 Meter von der Busstation entfernt. Nachdem man uns sagt, dass unser Zimmer (3 Stunden vor dem offiziellen Check-in) schon bereitstehen, sind wir froh. Nach einer (mega) freundlichen Begrüssung an der Reception starten wir mit der Erkundung durch die Stadt. Viel Zeit bleibt uns nicht an diesem Tag, da wir schon am nächsten Morgen wieder den Bus Richtung Flughafen nehmen. Ein Auto wartet dort bereits auf uns, dessen sind wir uns sicher. Ich als erfahrener Schottlandreisender führe Karin entlang der Royal Mile, beginnend vom "End of the World" bis zum majestätischen Castle, das vor seinen Eingangstoren bereits mit den Tribünen für das aufkommende "Edinburgh Royal Military Tatoo" rüstet. Nach einem Abstecher im Primmark endet der Abend stilvoll im Miller&Carter Stakehouse. Der für uns zuständige Service Boy zeigt mir ein weiteres Mal, warum man sich in dieser Stadt einfach wohlfühlen muss und warum Edinburgh als mittelgrosse Stadt unbedingt mit einem Besuch gewürdigt werden sollte.Read more

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