Joined October 2017 Message
  • Day19

    Tierischer Abschluss

    June 8 in Ireland ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir nun 17 Tage am Wild Atlantic Way verbracht haben und zugleich immerhin die Hälfte der Strecke bis Galway entdeckt haben, so ist es Zeit sich von der Westküste zu verabschieden. Wir fahren also mit dem Mietauto zurück nach Dublin, wo unsere Reise begonnen hat. Wir lassen es uns aber nicht nehmen, noch 2 Tagen Dublin zu erkunden und uns der schönen Stadt zu erfreuen. Und – wer hätte es gedacht – das Wetter ist uns weiterhin wohlgesonnen.
    Wir kaufen ein Hop-On-Hopp-off-Ticket (always go green in Dublin https://dodublin.ie/) und erkunden mithilfe des Live Kommentars der amüsanten Busfahrer an zwei Tagen die City.
    Am zweiten Tag wird’s tierisch – wir nehmen uns 3 Stunden Zeit, um den Dublin Zoo zu besuchen und unser Bild über die Art und Weise, wie die Tiere dort gehalten werden zu machen. Der Dublin Zoo ist extrem gross, für jedes der Tiere, sei es in der Steppe, der Savanne oder auf den liebevoll gestalteten Affeninseln scheint es ausreichend Platz zu haben. Wir können nach vielen Schritten und anmutigen Tieren also ein durchwegs positives Feedback zum Dublin Zoo abgeben.
    Wir schlendern noch durch die Stadt und besuchen die üblichen Bekannten – Boots, Whiskey, Souvenirs – bevor wir am ersten Abend die Ferien noch im Steakhause ausklingen lassen (sehr empfehlenswert, nicht mega günstig aber Gutes hat eben auch seinen Preis (https://www.firesteakhouse.ie/).
    Nach Fish&Chips und Burger (nochmals das Pub Feeling voll auskosten) gehen wir am letzten Abend früh zu Bett, da unser Rückflug bereits um 8.00 in die Schweiz ist (zurück zu Jack nach fast 3 Wochen, wir freuen uns).

    We’ll be back
    Erin go bragh
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  • Day17

    Galway-Bay

    June 6 in Ireland ⋅ ⛅ 15 °C

    Unsere vorletzte Station ist Galway. Mit ihren wunderschönen Parks, den vielen Gemälden und der schönen Bay lädt sie ein zum Erkunden und verweilen ein.
    Wir schlendern durch die verwinkelten Gassen, lassen uns von der Musik, welche man überall in den Strassen hört treiben. Im Fluss Corrib der mitten durch die Stadt führt stehen Angler, wir beobachten sie und sehen wie Lachse versuchen eine Flussleiter hinauf zu springen.
    Wo man hinschaut sieht man Wandbilder und Strassenkünstler, sogar die Stromkästen werden allesamt mit Gemälden geschmückt - das würde sich in mancher Stadt gut machen zur Verschönerung der Landschaft und zur Freude der Leute die durch die Stadt flanieren.
    Wir erkunden die Stadt zu Fuss und als wir der Bay entlang laufen stellen wir fest, dass wir am Mittelpunkt des WAW angelangt sind ist dies unser letztes Bild mit einem Wild Atlantic Way Sign sein wird.

    Demnächst geht es auf nach Dublin, das Auto zurück bringen, die letzten Tage in Irland geniessen und schon bald wieder zurück nach Hause (zu Jack).
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    Ursula von Dach

    Und zuhause wartet Jack

    6/8/22Reply
     
  • Day15

    Die überlauffenen Klippen

    June 4 in Ireland ⋅ ☀️ 16 °C

    Der nächste Tag startet nicht etwa so, wie man es sich denken könnte, wenn man an einem neuen Ort ankommt, mit einem gemütlichen Stadtbummel in Galway. Das Wetter ist uns nämlich weiterhin sehr wohlgesonnen, so dass wir uns direkt auf den Weg ins nächste County machen, das am WAW liegt, das vielbesungene County Clare.

    Wir nehmen das Auto und fahren ca. eine Stunde auf kurvigen Strassen entlang der Galway Bay in den Burren (https://www.burrennationalpark.ie/), die Karstlandschaft, die den Norden des County Clare entscheidend prägt. Der kleine, erstmals unscheinbare Ort an dem wir parken heisst Doolin. Hier gibt es unter anderem ein Fährverbindung auf die Arran Island, auf die wir nach einigem hin und her in diesen Ferien verzichten (ist eine Reise für sich Wert). Zugleich ist es der Startpunkt zur Wanderung auf die berühmtesten Klippen Irlands, die Cliffs of Moher, die wir in rund 2 Stunden erklimmen wollen (und dann auch wieder "absteigen").
    Ein flacher Anfang und einige Trampelpfade erleichtern den Einstieg aber nur der Blick nach vorne lässt einem erahnen, dass es dann noch etwas aufwärts gehen wird. Die Cliffs of Moher sind nicht die höchsten Klippen Irlands, aber vielleicht die malerischsten? Das liegt im Auge des Betrachters. Mir gefällt ganz besonders, dass man bei gutem Wetter eine super Sicht auf die südlichste der Arran Inseln - Inis Oírr - hat.
    Wir steigen als in der Höhe kontinuierlich und erfreuen uns ab schönem Wetter, guter Aussicht und nicht zu vielen Leuten, die ebenfalls die Idee mit dem Walk hatten. Als wir dann nach gut 100 Minuten auf dem höchsten Plateau der Cliffs ankommen, ändert sich dieses Bild schlagartig: Viele Menschen haben es bereits mit Cars oder ihrem Auto zu den Klippen geschafft und machen die Ruhe und Idylle des Ortes deutlich zunichte. Gut, wir gehören auch zu dieser Menge und dennoch verdirbt es etwas die Laune, länger oben auf dem Plateau zu verweilen. Nach 15 Minuten und einigen Fotos steigen wir wieder ab und merken, dass ca. 20 Minuten von der Anhöhe entfernt die Fotos sogar noch etwas schöner sind, da mehr dieser Kette von Felsvorsprüngen fotografiert werden kann.
    Nach insgesamt 4 Stunden und doch einigen Bobolis und Wehwelis (ja die Wanderung hoch und runter ist nicht ohne) erreichen wir mit vielen Eindrücken wieder Doolin wo wir uns im O'Connells Pub einen wohlverdienten Burger mit Pommes Frites gönnen, ehe wir zurück nach Galway fahren.

    Was bleibt von diesem Besuch bei den Cliffs? Für Sonja war es das erste Mal, also macht es auch Sinn, ganz nach oben zu laufen um sich einen Eindruck von der ganzen Schönheit des Ortes zu verschaffen. Ist man aber schon oben bei den Klippen und in den Shops gewesen, so tut man vielleicht besser dran, einfach die nicht minderschönen Wege bei dem Weg von Doolin hoch zu geniessen.

    à plus.....
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  • Day14

    Strandweg nach Galway

    June 3 in Ireland ⋅ ⛅ 15 °C

    Zeit, das schöne Clifden in Richtung Süden zu verlassen. Wir sind immer noch am Wild Atlantic Way, allerdings ist es der vorerst letzte Abschnitt - Galway ist das Tagesziel.
    Wir halten uns dieses Mal konsequent an die Zeichen des WAW und landen zuerst beim Pinky Bus, wo wir ein leckeres Kaffee geniessen. Gleichzeitig und eher aus Zufall lesen wir, dass an diesem unscheinbaren Ort die ersten transatlantischen Kommunikationen (nach Kanada) in 1907 vollzogen wurde. https://www.visitgalway.ie/explore/places-of-in…

    Wir fahren weiter und entdecken nochmals die äussersten Wegpunkte, dort wo Touristenbusse aus Zeit- oder Platzgründen gar nicht mehr hinkommen und entdecken das unberührte und wohl rar bereiste Connemara.

    Einige Momente später sehen wir uns auf einer breiteren Strasse wieder und reihen uns ein für die rund einstündige Fahrt entlang der riesigen Galway Bay.

    More to come 🇨🇮☘️
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    Ursula von Dach

    👋👋👋

    6/5/22Reply
     
  • Day13

    vergessenes Juwel im Westen?

    June 2 in Ireland ⋅ 🌧 12 °C

    Clifden ist als die Hauptstadt der Region Connemara ausgegeben, auch wenn sie nicht sehr zentral darin liegt - lediglich eine kleine Bucht trennt sie vom Atlantik, der sich nach einigen kleinen Kurven um die Bucht wieder in voller Pracht offenbart.

    Das Dorf oder vielleicht auch Dörfchen hat aber alles, was man zum Leben braucht - 3 Supermärkte, Feinkostladen, Souvenirläden, Restaurants, Friseursalons usw. Auch zwei Kirchen, dessen Spitzen das Stadtbild entscheidend prägend, sind in Clifden zu finden.

    Wir entscheiden uns, zuerst die nähere Umgebung rund um das Clifden Castle (seit der Hungersnot Mitte des 19. Jahrhunderts dem Zerfall freigesetzt) zu erkunden. Das Wetter ist, im Vergleich zum Vortag eher wieder irisch, das tut aber der schönen Route, die westlich an der offizielle WAW-Strecke entlang führt keinen Abbruch. Nachdem wir durch Schafe, die Connemara Ponys und zahlreiche Wiesen und Wege gelaufen sind, entdecken wir Clifden Castle etwas versteckt, jedoch mit Blick auf die bereits angetönte Bucht gerichtet, hervorragen. Der Efeu und die Zeit hat am Bauwerk seine Spuren hinterlassen, was auch bei den ca. 100 Meter entfernten Stallungen der Fall ist.
    Ich werde den Gedanken nicht los und frage mich, ob das Castle nicht Sinnbild für die ganze Region und die Stadt Clifden selber ist? Auch unser Hotel (in dem wir uns wunderbar wohl gefühlt haben) könnte man in diese Fragestellung einbinden - ist es ein Juwel, das vergessen ging? Während Corona? Über die Zeit? Auf jeden Fall scheint es mir, als das die "goldenen Zeiten", wo hier wohl der Höhepunkt der Konjunktur war und die Touristen in Massen gekommen sind (so die Annahme) vorbei sind und die Region dringend neue Wege gehen sollte, um den Tourismus wieder zu beleben.

    Das Städtchen ist wie gesagt sehr schön und auch idyllisch angelegt, es wirkt nicht hektisch, alles geht seinen Gang. Sonja findet eine Schmuckmanufaktur, die direkt auch wunderschöne Ketten, Ohrringe, Broschen usw. verkaufen, Wir essen wunderbare Muscheln, die aus dem Killarey Harbour nördlich stammen und auch ohne "Sauce" vortrefflich schmecken.

    Zum Hotel zurück sind es nur ca. 10 Gehminuten, der Weg schön in die Landschaft eingebettet. Auch die Umgebung des Hotels (vgl. Bild 3) scheint mir so, als dass man noch nicht wirklich in der neuen Zeit angekommen ist. Tischtennisspielen wäre es schwieriges unterfangen gewesen, den hoteleigenen Heilport hat wohl seit Jahren niemand mehr benutzt.

    Wir gehen an die Hotelbar und holen uns ein kühles Getränk - Essen gibts erst jeweils um 19.00 - dies aber immer mit tollem Ausblick auf den Garten und die Bucht. Wir hoffen und sind guter Dinge, dass Clifden und die Region einen Weg in die Moderne finden wird und so das Juwel wieder zu altem Glanz erstrahlt.
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    😃 Das sieht aber edel aus [Beat von Dach]

    6/4/22Reply
    Jack

    oh ja und alles Handarbeit✨️

    6/4/22Reply

    Schön [Beat von Dach]

    6/4/22Reply
    2 more comments
     
  • Day12

    Der King von Cong

    June 1 in Ireland ⋅ ⛅ 15 °C

    Cong - so heisst der unscheinbare Ort Mitten in der Connemara Region. Gelegen zwischen dem Lough Mask und dem Lough Corib, der später in die Galway Bay mündet, so zerrt Cong (wie doch einige Ortschaften an der Westküste Irlands) von vergangenen Tagen. Vor 70 Jahren, 1952 wurde in Cong und Umgebung die romantische Komödie "The quiet Man" mit John Wayne und Maureen O'Hara in den Hauptrollen gedreht. Noch heute kann man in dem Ort, der Kaum grösser als Twann ist, ein Museum, unzählige Souvenirs (dazu auch deutlich in die Jahre gekommene Antiquitäten und Souvenirläden) entdecken und natürlich kaufen. In rund einer Stunde hat man aber den Stadtkern ausgiebig studiert und kann sich der wunderschönen Umgebung widmen.

    Dazu zählt offensichtlich, weil direkt neben den Häusern der Stadt gelegen die Cong Abbey und die grosszügige Gartenanlage, die direkt zum Cong River führt (vgl. Bild 4). Wüsste man es nicht, so würde man nicht erahnen, welche exklusive, aber schöne Welt sich etwas hinter dem Fluss Cong, direkt am Lough Corib befindet - das berühmte und wahnsinnig imposante Ashford Castle. (Bild 6) Ab 750 Euro pro Nacht kann man es sich hier gutgehen lassen. Wir verzichten darauf und machen etwas viel cooleres :-) Wir haben einen private Walk bei der ca. 10 Minuten vom Castle entfernten Falconry of Ireland gebucht.

    Jonathan empfängt uns pünktlich und zeigt uns stolz das Reich der Habichte und Eulen und vermittelt uns glaubwürdig, dass es den Tieren hier sehr gut geht - sie sind zwar in Gefangenschaft, allerdings würden sie den Ort auch nicht mehr freiwillig verlassen, da hier ausserordentlich gut zu ihnen geschaut wird.
    Wir machen einen rund einstündigen Walk im wunderschönen Wald des Ashford Castle bei herrlichem Sonnenschein. Jonathan führt uns in die Falknerei ein und beantwortet geduldig und breitwillig unsere Fragen. Zudem - natürlich das Highlight dürfen wir mit Stoker (Bild 1 und letztes Bild, dort auch mit Jonathan) etwas durch den Wald streunen. Er wird mit Essen angelockt und landet immer elegant auf den Handschuhen, die Sonja und ich dabei tragen. Natürlich gibs dann auch einen Happen Hänchen. Das Tier zu halten und es aus der Nähe zu bewundern ist unglaublich imposant. Wenn Stoker dann mal 2-3 Minuten nichts zu essen erhält, so jagt er im Wald selber nach Mäusen, sehr zu seinem Vergnügen und zur "Unterhaltung" für uns Begleiter. Stoker ist der wahre König von Cong und beindruckt uns tief.

    Nachdem wir zurück in der Falknerei sind, dürfen wir auch noch Dingle fliegen (lassen) und füttern, ein weiteres Highlight des Nachmittages. (Bild 2) Müde, aber sehr zufrieden und mit vielen Eindrücken treten wir die Rückreise nach Clifden an, wo wir nur noch was Essen, ehe wir uns dem Schlaf hingeben.

    Grüsse aus Clifden und unserem tollen Hotel - Bild 3 (https://www.abbeyglen.ie/)
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    hänsu

    Dingle :-)

    6/2/22Reply
    Ursula von Dach

    Eine wunderschöne Aufnahme 👍

    6/2/22Reply

    So schön, vielen Dank und liebi Grüess [Bieri - Oesch Anita]

    6/3/22Reply
     
  • Day11

    Terre brulée au vent....

    May 31 in Ireland ⋅ ⛅ 13 °C

    "Terre brûlée au vent
    Des landes de pierres
    Autour des lacs, c'est pour les vivants
    Un peu d'enfer, le Connemara
    Des nuages noirs qui viennent du nord
    Colorent la terre, les lacs, les rivières
    C'est le décor du Connemara"

    Dies ist die erste Strophe des Liedes von Michel Sardou "Les Lacs du Connemara" (https://www.youtube.com/watch?v=bpEmjxobvbY), das er 1981 veröffentlicht hat - erstaunlicherweise ohne je in der wohl bekanntesten und evtl. auch kitschigsten Region in Westirland gewesen zu sein - Connemara. Wer kennt nicht die Connemara Ponys oder die vielen Fotos der "verbrannten Erde", wie es Sardou in seinem Lied beschreibt oder die grossen Seen wie das Lough Corib, dessen gleichnamiger Fluss etwas weiter unten in die Galway Bay mündet.

    Bevor wir in die Connemara Region reisen, halten wir nahe Westport noch am National Famine Museum (Bild 2) und dem Start für den Marsch auf den Croagh Patrick, der immer noch als wichtige Pilgerstätte für viele Katholiken gilt. Wir fahren auf der WAW-Route in die raue, aber wunderschöne Connemara Region, die ich persönlich schon 4 Mal zuvor besuchen durfte und daher mit navigieren etwas sicherer wurde ;-).

    Der erste namhafte Stopp sind die über das Land hinaus bekannten Aasleagh Falls, die auf unseren Bildern #1,3,4 bestaunt werden können. Sie werden durch den Fluss Erriff gespeist und befindet sich kurz vor der Mündung des Flusses in den Killary-Fjord nordöstlich der Ortschaft Leenaun an der Grenze der Countys Galway und Mayo. Nebst einigen Touristen (wir sind wieder mehr auf dem "Mainstream Touritrail") finden sich dort um die Mittagszeit viele Fischer vor, anscheinend hat es hier auch prächtige Lachse, die im Fluss Erriff laichen. Uns gelingen einige super Schnappschüsse, das Wetter spielt ebenfalls mit, und es sollte gut bleiben.

    Der nächste und letzte Stopp vor unserem nächsten Halt Clifden ist die weltberühmte Kylemore Abbey mit ihren grossen Gärten Bild 6, 7 und 8)
    "Kylemore Abbey (irisch Mainistir na Coille Móire) ist die älteste irische Benediktinerinnenabtei. Das 1665 gegründete Kloster ist nach mehreren Umzügen seit 1920 in dem 1871 fertiggestellten Schloss Kylemore in Connemara im County Galway untergebracht." Wikipedia
    Wir laufen viel herum uns besichtigen Abbey und Umschwung bei atypisch irischem Wetter :-)

    Die Connemara Region fasziniert mich und Sonja ohne Ausnahme, auch nach mehr als 10 Reisetagen sind wir von der Schönheit der Westküste Irlands immer noch angetan. Wir haben aber genug Eindrücke für heute gesammelt und fahren weiter.
    Die Route bringt uns weiter in die "Hauptstadt" des Connemara, nach Clifden, wo wir uns in einem Juwel einquartiert haben. Mehr dazu nächstens.

    Slainté!
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    Schöberli

    🥰🥰

    6/1/22Reply
    Schöberli

    wunderschön 🤗

    6/1/22Reply
     
  • Day10

    Ebbe und Flut

    May 30 in Ireland ⋅ ☁️ 12 °C

    Unsere Reise geht weiter, von Sligo Richtung Südwesten noch Mallaranny. Unterwegs gibt es einiges zu bestaunen. Die gut erhaltene Ruine der Rosserk Abbey aus dem Jahr 1400. Den Downpatrick Head welcher steil und hoch aus dem Atlantik ragt. Die Fischer stehen waghalsig auf den Klippen und schwingen die Route ins tiefe Meer weit unter ihnen. Der stürmische Wind scheint ihnen nichts anzuhaben.
    Den besten Flat White Kaffee gibt es to go beim Boho Barista am Ballina Quay.

    Als wir nach einigen Waypoints des Wild Atlantic Way dann unseren Hub für 2 Nächte erreichen können wir unser Glück kaum fassen. Strahlender Sonnneschein, der perfekte Blick auf die Bucht direkt aus dem Zimmer und es ist gerade Flut. Nirgendwo anders fallen uns die Gezeiten so auf wie hier mit dem Blick auf die Mallaranny Bay.

    Am nächsten Tag haben wir Zeit die Achille Islands zu besuchen. Hier auf dieser Halbinsel liegen einige schöne Aussichtspunkte und auch ein kleines Aquarium welches die Tiere aus dem Atlantik rundherum erforscht und die Touristen auf diese sensibilisiert.

    Den Nachmittag verbringen wir auf einem Causway Loop Walk, bei Ebbe laufen wir durch die Bay, gehen über Schafweiden hinein in Wälder in denen es (fast) sicher noch einige Leprechauns gibt. Die Bäume sind Schutz vor Wind und kurzzeitigem Regen.
    Wir geniessen die Naur und sehen von der Anhöhe zu wie die Flut wieder in die Bay einzieht.
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    Schöberli

    wow äs mega schöns Foto 🥰🤗

    6/1/22Reply
     
  • Day7

    Moe, William und etwas Pause

    May 27 in Ireland ⋅ ⛅ 12 °C

    Tag 7 in Irland beginnt mit einem meeega guten Cappuccino in der Gateway Lodge Bar in Donegal, wo wir die Nacht verbracht haben. Die Iren sind eigentlich nicht so Frühaufsteher wie wir - so finden wir in Donegal Town - der Stadt die dem County den Namen gibt, vor 9 Uhr kein Caféladen, wo wir unseren Durst nach etwas Koffein stillen können. So haben wir glücklicherweise in der Lodge den Kaffee probiert, ehe wir uns auf in Richtung Süden, Richtung Sligo machen.

    Denn wir haben einen Termin - kurz vor Sligo liegt der kleine Ort Granges, der direkt am Atlantik liegt und ebenfalls ein guter Photospot für den einzigen Table Top Mountain (Tafelberg) Irlands, den Belbulben, freigibt. (https://en.wikipedia.org/wiki/Benbulbin)

    Martin, den wir in Grange treffen erzählt uns, dass sein Vater noch vor der Schule diesen Berg JEDEN Morgen zu Fuss (ca.2 Stunden hoch) erklommen hat, um nach ihren Schafen zu sehen. Dies wäre nötig gewesen, um deren Wohlbefinden zu garantieren. Heute grasen die Schafe der Familie immer noch 2-mal im Jahr auf dem Tafelberg, doch inzwischen wurde viel Arbeit an die vierbeinigen Freunde der Familie - die Border Collies - ausgelagert. Border Collies sammeln, separieren, fusionieren Schafsgruppen aus ihren Instinkt - es ist das was sie am liebsten tun. Wir nehmen an der rund einstündigen Demonstration teil, in der Martin seine zweijährige Hündin Moe "vorzeigt" und restlos jeden und jede der Zuschauer beeindruckt. Moe ist blitzschnell, agil und gehorcht Martin (und zwar nur ihm) auf den Punkt. Ein einzigartiges Erlebnis.

    Nach diesem Spektakel halten wir nochmals kurz vor Sligo, um das Grab eines grossen irischen Schriftstellers, William Butler Yeats der auf dem Drumcliffe Friedhof seine letzte Ruhe gefunden hat. Er gilt heute noch als einer der wichtigsten irischen Poeten aller Zeiten und ist rund um Sligo und auch in der Stadt noch allgegenwärtig.

    Apropos Ruhe: Nach 7 Tagen Reisen und vielen Fotos, vielen Eindrücken, vielen Erlebnissen beschliessen Sonja und ich mal einen Tag "Pause" zu machen und nicht den WAW zu erkunden. Da kommt es uns gelegen, dass wir zwei Nächte im der Kleinstadt Sligo verbringen, wo wir den zweiten Tag mit Flanieren, dem Besuch des hiesigen Museums, der Abby und einigen Läden verbringen, um die letzten Tage etwas zu verarbeiten und inne zu halten. Sligo ist eine "härzige" kleine Stadt, die sowohl für Pubgänger als auch für Museumsbesucher oder andere Individualisten Rücksicht nimmt und wo es sich gut 2-3 Tage die Stadt und deren Umgebung erkunden lässt. Pause tut gut - Zeit um zurückzublicken, auf das County Donegal, Moe, Martin und alle anderen lieben Iren, die wir bis dato getroffen haben.

    Bald gehts weiter in den Süden...und Westen
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    Schöberli

    🥰🥰 hast du einen neuen Freund gefunden? 🤔

    6/1/22Reply
    Jack

    ja wir waren sofort Freunde 🐕🍀

    6/4/22Reply
     
  • Day6

    Abseits der Hauptstrassen in Donegal

    May 26 in Ireland ⋅ 🌬 12 °C

    Tag 6 auf unserer Reise bringt und noch weiter in das rurale Donegal. Von den grösseren Reisegruppen aufgrund Zeitmangels und zum Teil enger Strassen oft ausgelassen wagen wir uns, weiter dem "roten Faden" des Wild Atlantic Way folgend in die äusseren Arme des grossen County, das wir mit jedem Augenblick immer wie mehr mögen und lieben lernen. Hier zeigt sich die Natur, aber auch die Menschen, die dort leben von einer sehr freundlichen und authentischen Seite.

    Wir starten wie gewohnt zeitig morgens von unserem guten B&B Richtung Südwesten - mit dem ersten Ziel Crohy Head Sea Arch (Bild 2), das wir glücklicherweise in der Morgensonne erleben und fotografieren. Der Weg bis dorthin von der Ortschaft Dungloe aus ist eher für kleine Autos zum Kreuzen gemacht, jedoch navigiert Sonja souverän durch die kurvigen, schmalen Strassen.

    Der erste grössere Fotostopp machen wir am Assaranca Waterfall, bei dem wir beide mit unseren Kameras rumexperimentieren und mir schliesslich einige schöne Langzeitbelichtungsaufnahmen gelingen (vgl. Titelbild dieses Posts). Unweit davon befindet sich ein Strand mit dem eleganten Namen Maghera, der riesig ist und mit seinem Sandspiel und den gleichnamigen Höhlen für ein wahrhaft wildes und verträumtes Stranderlebnis sorgt. Immer mehr wird und klar, dass das "wild" im Namen des Weges, den wir abfahren, nicht nur ein Wort des Marketings ist, sondern seinem Namen durchaus gerecht wird.

    In einem James Bond Skyfall artigen Weg (das sehr rurale Donegal erinnert mich tatsächlich etwas an Schottland mit seinem etwas düsteren, sehr rauen Glencoe Valley) bestreiten wir die Weiterfahrt und schauen uns noch einen 5000 Jahre alte Grabstätte und einen Wollen Shop (wo auch tatsächlich eine Dame im Verkaufsladen Pullover strickt) an, ehe wir auf das wohl auf das touristische Highlight des Tages zusteuern, den Bunglass Point, der den Slieve League (Berg mit Steilufer) freigibt. Der Weg dorthin, ist man gewillt vom ersten Car Park nahe dem Dorf zu laufen, dauert jedoch gut 30-40 Minuten (pro Weg), die Aussicht lohnt sicher aber allemal (vgl. Bild 6). Einkehren im urchigen "Rusty Mackerel" nahe des Aussichtspunkts (vgl. Bild 4) lohnt sich aber, typischer Pubfood in guter- sehr guter Qualität und nettes Personal erwarten einem dort.

    Den Secret Waterfall, der zwar auf Google Maps verzeichnet ist und den wir unbedingt finden wollten kam die Flut zuvor - der Wasserfall ist nur be Ebbe zugänglich. Der View Point oberhalb des Wasserfalls ist aber trotzdem ein Halt wert. Etwas "verfrüht" kommen wir in unserer nächsten Übernachtungsgelegenheit in Donegal Town an, wo wir mit italienischem Essen (Pub Food ist super in Irland, etwas Abwechslung ist aber nach ein paar Tagen angesagt) und Bier, resp. Cider den Abend ausklingen lassen.

    Die nächsten Tage werden uns aus dem schönen Donegal weiter in das County Sligo treiben. Mitleser dürfen gespannt sein, es wird tierisch.
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