Der Blick, den ich mir einmal wünschte
2 hours ago in France ⋅ ☀️ 19 °C
Vor sieben Jahren besuchten wir den Mont Saint Michel. Ich erinnere mich noch genau, wie ich sagte: „Stell dir vor, in dem Hotel ganz vorne aufzuwachen – und im frühen Morgen den Blick auf das Kloster ganz für dich zu haben." Ein Satz, beiläufig gesagt. Stefan hat ihn nicht vergessen.
Heute, auf dem Rückweg in die Schweiz, führte er mich ins Hotel Relais Saint Michel. Ein Zimmer mit Terrasse. Und vom Bett aus – der Mont Saint Michel. Einfach herrlich.
Was man hier vor sich hat, ist mehr als ein Postkartenmotiv. Alles begann im Jahr 708, als der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches dreimal im Traum erschien und ihn aufforderte, auf dem Felsen ein Heiligtum zu erbauen. Was folgte, war über Jahrhunderte eines der bedeutendsten Pilgerziele Europas.
Während der Französischen Revolution wurde das Kloster aufgelöst und unter Napoleon zum Staatsgefängnis umfunktioniert – erst 1863 schlossen sich die Gefängnistüren für immer. Heute leben wieder Mönche und Nonnen auf dem Felsen.
Und wir? Wir schauen von der Terrasse und aus dem Bett direkt auf diesen Ort, der seit über 1300 Jahren Menschen anzieht. Das frühe Morgenlicht auf dem Kloster – genau so, wie ich es mir einmal vorgestellt hatte.
Danke, S🍀Read more
Bis spätestens in 7 Jahren
Today in Jersey ⋅ ☁️ 16 °C
7 Jahre ist es her seit Sonja und ich die Kanalinseln für unser kleines Stück Premium Ferien gefunden haben. Nun waren wir wieder hier, sogar noch ein paar Tag mehr als im 2019 und haben es nicht bereut.
Auch ist bei uns die Erkenntnis gereift, dass wir spätestens in 7 Jahren wieder hier sein wollen. Etwas Gutes und Bewährtes soll man ja nicht einfach auf der Seite liegen lassen. Allerdings werden wir bei einem erneuten Besuch Guernsey nochmals mehr Tage schenken. Die Inseln sind beide einzigartig und haben beide ihren Reiz. Für uns ist jedoch Guernsey charmanter, die Küstenwege, die Atmosphäre und auch Staint Peter Port haben es uns mehr angetan als die Erlebnisse auf Jersey.
Wir verlassen Jersey als bei leichtem Nieselregen und steuern wieder St. Malo an. Doch ganz fertig sind die Ferien noch nicht. Es gibt noch mindestens ein Highlight abseits des schnellsten Weges nach Hause.
Gerne zeigen wir in diesem 😉😂😂 Post nie vorher veröffentlichtes Bildmaterial und Grüssen alle Leserinnen und Leser.Read more
Wenn Skye das Hotel übernimmt 🐾
May 29 in Jersey ⋅ ☁️ 17 °C
Manche Hotels sind hundefreundlich. Das Château La Chaire ist hundeverliebt. Von der ersten Sekunde an war klar: hier ist Skye nicht nur geduldet – hier ist er willkommen. Und das hat er sofort gemerkt 😄
Das Château La Chaire wurde 1843 als elegantes Landhaus erbaut und liegt versteckt in der sonnigen Rozel Valley, umgeben von fünf Acres terrassierten Gärten mit Blick auf die malerische Rozel Bay. Die Gärten sind die Überreste eines ehemals riesigen subtropischen Gartens, der im 19. Jahrhundert vom Botaniker Samuel Curtis angelegt wurde. Geschichte, wohin man auch schaut.
Skye liess sich von alldem natürlich wenig beeindrucken – ihn interessierten vor allem die Mitarbeitenden, die ihn an jeder Ecke begrüssten, kraulteten und verwöhnten. Was folgte, war eine ausgedehnte Führung durch die schönsten Räume des Hauses – geführt von einem vierläufigen Guide mit sehr eigenem Rhythmus 🐾
Und genau an der Bar kam der Höhepunkt des Tages: Skye entdeckte seinen neuen besten Freund aus dem offenen Fenster – einen Berner Sennenhund aus dem Zimmer nebenan 🐕
Nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt liegt die charmante Rozel Bay mit ihrem kleinen Fischerhafen – und Klippenwege, die atemberaubende Ausblicke auf Frankreich und die anderen Kanalinseln bieten. Ein Fleckchen Jersey, das man so schnell nicht vergisst.
Skye hat das Hotel offiziell für gut befunden. Und seinem Urteil vertrauen wir blind ✨Read more
From Bay to Bay
May 29 in Jersey ⋅ ☁️ 20 °C
Gestern führte uns der Küstenpfad von der Bonne Nuit Bay hinüber zur Bouley Bay – zwei kleine Buchten an Jerseys rauer Nordküste, die einst als Schlupfwinkel für Schmuggler dienten; der Name «Bonne Nuit» (gute Nacht) soll dabei auf ihren Ruf als ruhige, sichere Ankerstelle zurückgehen. Für uns war es das zweite Mal - genau so haben wir auch die Kanalinseln damals kennengelernt - schmale Wege, wenig Leute, Seebrise in der Nase und herrliche Buchten
Der Weg steigt und fällt unermüdlich, ist mal felsig und steil, dann wieder gut mit Stufen und Geländern ausgebaut, und zwischen den Hängen wachsen riesige Mengen an Farn, hier und da etwas Ginster, während sich immer wieder weite Blicke aufs Meer bis hinüber nach Frankreich öffnen. Dabei ist der Farn so dominant, dass er auch auf natürlicher Weise den Weg verschmälert.
Über das Egypt-Headland mit rund 375 Fuss und Begegnungen mit nindestens 15 Hunden (dabei eine Dogwalkerin und ein Dogwalker) geht es schliesslich hinab zur Bouley Bay, die unter den höchsten Klippen Jerseys liegt.
Für uns alle ein grosser Challenge. Den Rückweg treten wir Inland über schöne Naturwege oder kleine Strassen (ist übrigens hier kein Problem, man schaut gut zueinander). Nach 4 Stunden freuen wir uns auf unser wunderbar klimatisiertes Auto und einen Herzhaften Burger am Hungry Men, der seit 1947 DAS Aushängeschild für einen Schnellimbiss an der hotelnahen Rozel Bay liegt. Was für ein wunderbarer Wandertag mit einem schönen AusklangRead more
Jersey-Klassiker neu entdeckt
May 28 in Jersey ⋅ ☀️ 26 °C
An der Südwestspitze Jerseys, dort, wo der Atlantik ungebremst auf die Felsen trifft, steht weiss und schlank der Leuchtturm von Corbière – einer dieser Orte, an dem man stehenbleibt und einfach nur schaut. Und es ist Sonjas all time favorite Leuchtturm 🇯🇪☺️ Bei Ebbe führt ein schmaler Damm zu ihm hinaus, bei Flut steht er ganz allein auf seinem Felsen im Meer.
Wir sehen das unverkennbare Lighthouse schon vom Schiff aus, als wir bei ruhiger See von Guernsey nach Jersey übersetzen. Auch wenn wir die Zeit in Saint Peter Port unendlich genossen haben, so wollen wir auch noch die andere grosse Kanalinsel erkunden und viele unserer damaligen Lieblingsorte aufsuchen, die es uns vor 7 Jahren angetan haben.
Start ist eben genau jener Leuchtturm, welchen wir dank Ebbe auch nochmals vor Ort bei bestem Wetter sehen. Skye darf sich dabei nochmals austoben und kommt so sachte mit dem Salzwasser und dem Meer in Kontakt. Auch die Eiscreme beim nahe gelegenen Kiosk ist schnell gemampft (jammi).
Weiter geht's zu Jersey Pearls, dort, wo Träume wahr werden, ok vor allem für Frauen 😎 Nachdem ich im integrierten Restaurant einen Flat White getrunken und einen Apfelstrudel gegessen hatte und mich gedankenversunken etwas in den schönen letzten Tagen wiederfand, kam Sonja mit ihrer "Beute" und schien zufrieden 😃
Auch beim "Devil's Hole" waren wir 2019 schon, liessen es uns aber nicht nehmen, auch dieses Mal die Treppen und schmalen Wege, die in dieses sagenumwobene Loch führen, zu laufen. Skye ist dabei so beliebt, dass wir mehrmals gefragt werden, ob er fotografiert werden darf.
Für ein Fazit ist es noch etwas früh, doch einiges hat sich auch verändert auf Jersey. Konstant und solide bleibt das Essen beim Hungry Man in der Rozel Bay, welches nur 5 Minuten von unserem Hotel, dem Chateau La Chaire, entfernt liegt und zum Verweilen einlädt.
Bis bald
SRead more
Day Off – Guernsey-Stil 🌞
May 26 in Guernsey ⋅ ☀️ 20 °C
Ausschlafen bis 6:30 Uhr – bei uns gilt das als Urlaub 😄 Ein entspanntes Frühstück im Hotel, dann eine gemütliche Runde mit Skye durch den Cambridge Park direkt vor der Hoteltüre. Zurück im Hotel wurde er standesgemäss vom Empfangsteam begrüsst und gestreichelt – und schien sich sichtlich auf ein paar zusätzliche Ruhestunden zu freuen. 🐾
Für Stefan und mich ging es runter nach St. Peter Port. Und wer hier zum ersten Mal die Gassen entlangschlendert, merkt schnell: die Stadt ist durchzogen von einem Netzwerk steiler Fussgängertreppen – sogenannte "venelles" – die das Geschäftszentrum am Wasser mit den Wohngebieten auf den Hügeln verbinden.
Schon die Römer nutzten den Hafen von St. Peter Port auf ihrem Weg zu den britischen Inseln – trotz eines gewaltigen Tidenhubs von bis zu 12 Metern. Man spürt diese lange Geschichte des Handels in jeder Gasse.
Wir gingen durch die kleinen Strässchen, bewunderten die alten Häuser und liessen uns von den lokalen Künstlern verzaubern – Bilder, Schmuck, Skulpturen. Und natürlich durfte ein Abstecher bei M&S nicht fehlen – mein absolutes Lieblingsgeschäft in UK 🛍️
Nach dem Bummeln gönnten wir uns im Dix Neuf ein kleines Mittagessen – ein Pint Cider dazu, die Sonne im Gesicht. Mehr braucht es manchmal nicht 🍺
Danach zurück ins Hotel zu Skye. 🐾Read more
Hauteville House – wo Exil zur Inspiration wurde
May 26 in Guernsey ⋅ ☀️ 20 °C
Victor Hugo – Les Misérables, Notre-Dame de Paris, der grosse Romantiker. Das kannte ich. Was mich jedoch völlig überraschte und faszinierte, war der Mensch hinter den Werken: der leidenschaftliche Handwerker, der visionäre Innenarchitekt, der politische Kämpfer und Förderer der Bildung. Stefan hatte das Haus bereits auf einer Parisreise besucht – für mich war es Neuland. Und was für ein Neuland.
Hugo kaufte das Haus 1856 mit dem Erlös aus dem Erfolg seiner Gedichtsammlung "Les Contemplations" – und tat dies nicht zuletzt aus einem strategischen Grund: Das Guernsey-Recht verbietet die Ausweisung von Personen, die Eigentum auf der Insel besitzen. Ein Mann, der selbst im Exil mehrere Schritte vorausdenkt.
Das Haus hatte bis zu seinem Kauf lange leer gestanden – es hiess, es würde darin spuken. Hugo füllte es mit Leben und seiner schier grenzenlosen Kreativität. Viele Objekte im Haus entwarf und fertigte er selbst – darunter der prunkvolle Torbogen in der Eingangshalle, inspiriert von seinem Roman "Notre-Dame de Paris".
Das Haus führt die Besucher von den dunklen, opulenten Räumen im Erdgeschoss bis zum lichtdurchfluteten Belvedere ganz oben – eine symbolische Reise von den Schatten ins Licht, ganz im Sinne von Hugos Weltanschauung. In diesem "Crystal Room" im obersten Stockwerk verbrachte Hugo seine Morgen beim Schreiben – mit Blick über St. Peter Port und das Meer. Hier vollendete er Les Misérables. Und an klaren Tagen soll man von dort oben die französische Küste sehen können – das Land, aus dem er verbannt worden war.
Sein Sohn Charles beschrieb das Haus treffend als "ein dreistöckiges Autogramm – ein Gedicht in mehreren Räumen."
Wer Victor Hugo nur als Schriftsteller kennt, sollte Hauteville House besuchen. Hier begegnet man einem Menschen, dessen Kreativität keine Grenzen kannte – und der selbst das Exil in ein Meisterwerk verwandelte.Read more
Sark - Så som i himmelen
May 25 in Guernsey ⋅ ☀️ 29 °C
Ok, ich geb's zu – ich kann kein Wort Schwedisch. Und sowieso, was sucht nun ein schwedischer Titel in unserem Post zu den Kanalinsel-Ferien? Für die einen absurd, für mich ein sentimentaler Moment. Immer noch habe ich den Film «Så som i himmelen» (Wie im Himmel, Schweden 2004) im Kopf. Sehr selten habe ich in einem Film so viel Ehrlichkeit gefunden wie in diesem Independent-Film, über Musik, Freude, Leid, Glück, Spass und Leben.
Ausser dem Leid findet heute das Rudel (Skye 🐾, Sonja und ich) alles davon auf unserem Besuch auf Sark.
Mit dem ersten Boot geht's rüber (Start 08:30) ab St. Peter Port, so ist die Fähre rund 50 Minuten später auf Sark ⛴. In 2019 war die Fähre voll und wir hatten als Alternative Herm aufgesucht, was mehr Sandstrände hat, aber halt nicht la Coupée. Letzterer Ort findet man auf der Titelseite dieses Posts, ein Übergang von Sark nach «little Sark» – wunderbar. Ziert jedes Bild einer Hochglanzbroschüre der Kanalinseln, zurecht.
Das Highlight finde ich aber zuvor im Dixcart Wald, in dem wir uns südlich hin zu La Coupée schlängeln. Sonst – Sark ist autofrei, Sark ist vielfältig, Sark ist wunderbar farbig, auf Sark habe ich die beste Ice Cream meines Lebens heute genossen 🍦. Wenn ich mal einen Digital Detox brauche oder eine Woche lesen oder malen möchte – ich würde nach Sark gehen. Um 1500 gehts zurück mit tollen Eindrücken.
Ich kann jedem Leser und jeder Leserin einen Urlaub auf dieser wunderbaren Insel empfehlen, es ist Ferien und Erholung pur, freundliche Leute, gut für Hunde, leichtfüssig, farbig, wunderbar – wie im Himmel (solltest du dran glauben, dass es ihn gibt, sonst stell dir einfach dein Paradies vor).
Morgen ist ein Durchschnauf-Tag, dann geht's weiter.
Så som i himmelen (Wie in unserem, ganz eigenem Himmel)
Sonja, Skye 🐾 und StefanRead more
Die Natur dem Künstler voraus
May 24 in Guernsey ⋅ ☀️ 16 °C
Im September 1883 reiste ein gewisser Pierre-Auguste Renoir nach Guernsey und blieb dort gut einen Monat – lange genug, um sich Hals über Kopf in die Moulin Huet Bay zu verlieben und ihr gleich fünfzehn Bilder zu widmen. Sein bekanntestes Werk ziert die Titelseite dieses Posts. Was den Impressionisten fesselte, war das Spiel von Licht zwischen den Granitfelsen, dem türkisen Wasser und den Badenden in den versteckten kleinen Buchten – Motive, die er später in seinem Pariser Atelier vollendete.
Ich verstehe nicht sehr viel von Kunst, aber ich kann euch sagen, dass Skye, Sonja und ich genau diese Bay als Ziel hatten und vom Jerbourg Hotel aus über die Cliff Paths dorthin aufbrachen. Jeder Blick ein Blickfang, jeder neue Winkel setzt die Landschaft dank dem wundervollen Wetter bestens in Szene, so dass wir Bilder schiessen, die auch Renoir beeindruckt hätten – mit dem kleinen Unterschied, dass ich diese einfach mit einem Klick auf meiner Z8 auslösen kann. Nach etlichen Schlaufen und Treppen, hoch und runter, erreichen wir das pittoreske Café an der Bay, so wie es wohl auch Renoir damals vor sich hatte. Ganz sicher hat er dort aber kein kühles Cola getrunken und sich auf der schönen Rasenfläche unterhalb des Cafés unter einem Sonnenschirm etwas Schatten gesucht – wir schon.
Zurück gehts dann durch die Quartiere, in denen ein Anwesen prachtvoller ist als das andere. Für mich und Sonja ist klar: Hier könnten wir leben. Es ist einfach wunderschön, so vieles passt so gut zusammen. Schön auch, dass unser tierischer Begleiter das ganz genauso sieht. Auch wenn Renoir ein fantasitischer Maler war, auch er konnte nicht einfangen, wie die Bay und die Gegend wirklich ist - die muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.
LGRead more
Sir Nervelott und sein Adjudant
May 23 in Guernsey ⋅ 🌙 15 °C
Es beginnt mit einem Namen. Und endet bei "Sir Nervelott", "Süssbert", "Ignorbert", "Schüh" und "Skyii". Jeder Hundebesitzer kennt das – die Spitznamen sind kein Zufall, sie sind Ausdruck einer ganz besonderen Verbindung. Und die verdient jeder Hund – zusammen mit seinem ganz persönlichen Partner im Crime.
"Süssbert" jedenfalls schlief bereits selig, als wir die Tür hinter uns zuzogen. 🐾
Unser Ziel: Le Nautique, direkt am Hafen von St. Peter Port. Und was für ein Abend das werden sollte 🌟
Den Auftakt machten ein Dutzend Austern von der Nachbarinsel Herm – dazu Champagner, (natürlich?). Keine gewöhnlichen Austern: statt Rotweinessig und Schalotten kam Essig mit rosa Pfeffer auf den Tisch. Klein aber fein – und der Ton für den Abend war gesetzt 🦪
Danach hatten wir beide eine Komposition aus regionalem Guernsey-Krebs – zart, frisch, genau richtig um Appetit auf mehr zu machen.
Dann die Hauptgänge: Stefan erlebte einen Beef Strindberg aus der Region – eine Interpretation des Klassikers, die man so schnell nicht vergisst. Ich hatte den besten Wolfsbarsch meines Lebens. Mit Ingwer und Koriander, zubereitet so, dass man eigentlich gar nicht aufhören möchte 🐟
Den Abschluss setzte Stefan mit einem grossartigen Käseteller – und wir beide liessen den Abend mit einem 12-jährigen Fonseca Vintage Portwein ausklingen. Besser geht es kaum ✨
Der Heimweg? Ein Taxi – nicht sofort, aber schnell genug. Der Fahrer kannte seine Inselstrassen, und in unter fünf Minuten standen wir wieder vor dem Duke. Zurück im Zimmer wartete "Skyii" – heute ganz "Süssbert", kein bisschen "Sir Nervelott" – auf seine Abendrunde. Entspannt und glücklich freuen wir uns auf morgen 🐾Read more
Das Vermächtnis der Besatzung
May 23 in Guernsey ⋅ ☀️ 14 °C
Nun gut, jeder der jetzt anhand der Titelwahl an eine Geschichtslektion denkt und diese hier erwartet, der wird nicht voll auf seine Kosten kommen. Tatsache ist und bleibt jedoch, dass die Kanalinseln zwischen dem 30. Juni 1940 bis zum 9. Mai 1945 von Nazi-Deutschland besetzt und auch in dieser Zeit stark geprägt waren. Nachdem wir 2019 das etwas gruslige German Underground Hospital besucht hatten, war es heute deutlich freundlicher und sonniger ☀️
Heute steht die Pleinmont-Halbinsel auf dem Programm, das südwestlichste Zipfelchen der Insel.
Portelet → Fort Pezeries → Table des Pions → MP3 Pleinmont Observation Tower → über den Klippenpfad zum MP4 L'Angle Observation Tower → über Wiesenwege zurück zum Auto – so die Route.
Start beim Parking Imperial Hotel
Fort Pezeries ist eine bescheidene, hübsch erhaltene Befestigung aus napoleonischen Zeiten und klebt direkt an der Klippe. Gleich daneben die Table des Pions, ein perfekter Steinkreis im Boden, den die Einheimischen liebevoll "Fairy Ring" nennen. Offiziell soll es der Versammlungsplatz für die königlichen Inselbeamten gewesen sein, die früher hier oben Patrouille hielten. Mir gefällt die Feen-Version besser, vielleicht auch, weil mich die Gegend stark an Irland erinnert. Gelb blühender Ginster, violette Heide, ganze Hänge mit sich gerade entrollendem Farn in diesem hellen Limonengrün, das nur ein paar Wochen im Jahr existiert.
Dann der Anstieg zum MP3, dem ersten der in den 1940er Jahren errichteten Türme.
Diese sind nicht britisch, sondern deutsch. Das tönt zuerst absurd – mitten in der vermeintlichen Kanalinsel-Postkartenidylle stehen plötzlich diese trotzigen, fünfstöckigen Betonklötze in der Landschaft, und es braucht einen Moment, bis sich das richtig einsortiert. Hitler liess die kleinen Inseln zu einer "uneinnehmbaren Festung" ausbauen, allein rund zehn Prozent des Beton- und Stahlmaterials des gesamten Atlantikwalls wurden hierhergeschickt. Gebaut wurde mehrheitlich von Zwangsarbeitern der Organisation Todt – aus der Sowjetunion, Polen, Spanien und Frankreich, unter jämmerlichen Bedingungen.
MP3, also "Marine-Peilstand 3", ist einer der eindrücklichsten Überreste davon. Fünf Stockwerke hoch, Wände bis zu zwei Meter dick aus Stahlbeton, errichtet 1942 in einem einzigen, durchgehenden Guss in nur sieben Wochen. Der Anblick von aussen reicht völlig, Besuch nur am Mittwoch und Sonntag möglich.
Weiter dem Klippenpfad entlang zum etwas kleineren MP4 am L'Angle Observation Tower. Der Wind ist mild, kaum Leute unterwegs, und Skye läuft mustergültig an der Leine – auch bei den Hundebegegnungen, die wir unterwegs haben. Sonja ist überstolz 😃❤️
Zurück über die Wiesenwege landen wir gegen Mittag wieder beim Imperial Hotel. Hungrig, durstig, angenehm müde von dieser ehrlichen Wandermüdigkeit, die man nicht erklären muss. Auf der Karte: Moules in Weissweinsauce, dazu ein lokaler Cider. Die Muscheln sind ganz hervorragend, frisch, präzise gewürzt, die Sauce so gut, dass ich am Schluss mit dem Löffel geniesse. So schön, es gibt doch einen richtigen Grund, warum Weisswein hergestellt wird. 😅
Anschliessend gehts rüber ins Shipwreck Museum im "Cup and Saucer", dem markanten weissen Martello-Turm gleich nebenan. Klein, voll, charmant – die Geschichten der Wracks rund um die Kanalinseln sind erschütternd und faszinierend zugleich, die Riffe hier haben so manches Schiff verschluckt. Skye schläft in der Zwischenzeit zweimal selig im klimatisierten Kona – einer dieser Momente, der super für uns ist – Hund ruhend, wir entdecken noch ein bisschen.
Jetzt, um zwei Uhr, sind wir zurück im Duke Hotel in St. Peter Port. Skye liegt platt auf dem Hotelteppich, Sonja blättert in ihrem Buch, ich tippe diese Zeilen. Ein wirklich, wirklich schöner Wandertag.
LG SRead more
Angekommen
May 22 in Guernsey ⋅ ⛅ 16 °C
Was für ein Zimmer Stefan da rausgesucht hat! Grosser Balkon, Klimaanlage – und bei den angekündigten 26 Grad absolut goldrichtig 🙌 Skye wurde ebenfalls wie ein Gast empfangen: Hundebett, Napf und Snacks standen bereit. Der Empfang war warm, die Halle einladend – beim Reisen mit Hund hat man nicht immer die freie Zimmerwahl, aber hier merkt man davon rein gar nichts.
Direkt vor der Tür liegt der Cambridge Park – grün, ruhig, perfekt für eine erste Runde mit Skye 🐾
Danach machten Stefan und ich uns auf nach St. Peter Port. Enge Pflastersteinstrassen, Granitgebäude in den Hang gebaut, französische Strassennamen – die Stadt weiss selbst nicht so genau, ob sie englisch oder französisch ist, und das macht sie charmant. Wir schlenderten durch die Gassen und landeten im Balthazar – einer Bar, in der wir bereits 2019 auf unseren ersten Kanalinseln-Urlaub angestossen haben. Das wurde heute mit Freude wiederholt. 🥂
Abends ging es ins Dax – das hauseigene Restaurant des Duke. Benannt, nach dem Dackel, der einem überall an den Wänden und Karten entgegenblickt 🐶 Hundefreundlich ist das Hotel sowieso – aber Skye schlief es sich derweil gemütlich im Zimmer, während wir das Abendessen in vollen Zügen genossen. Regionale Küche, saisonale Zutaten, Service mit Charme. Der perfekte Auftakt für unsere Zeit auf Guernsey ✨Read more
Oh Ferry, cross.... 🚢
May 22 in Jersey ⋅ 🌙 15 °C
"So ferry, cross the Mersey..." – diesen Ohrwurm von Gerry and the Pacemakers kommt mir in den Kopf, wenn ich an Fähren denke. Auch während wir am Gare Maritime du Naye in Saint-Malo brav in unserer Spur stehen und warten. Zwei volle Stunden Wartezeit, danach zwei Stunden Überfahrt: Pässe vorzeigen, Veterinärzertifikat vorzeigen, Auto in die Schlange einreihen, dann sitzen, dann nochmal sitzen, dann immer noch sitzen. So lange, dass wir aussteigen und die Autokolonne rauf und runter laufen. Brittany Ferries arbeitet das alles gewissenhaft ab, aber unterm Strich wirkt die ganze Choreografie umständlich – allein an Bord zu kommen dauert fast so lange wie die eigentliche Fahrt. Die Mersey-Fähre zwischen Liverpool und Birkenhead bleibt für mich übrigens das Highlight unter den Fährfahrten überhaupt, es könnte sein, dass da schon was in Planung ist 😉 – aber heute ist eben Atlantik, nicht Mersey, und auch das ist gut so.
Endlich an Bord. Das Wetter ist ein Geschenk: strahlend blauer Himmel, kaum Wellen (super für Sonja, die trotzdem mit Kaugummi und Meditation gut gewappnet ist), die französische Küste verabschiedet sich im sanften Morgenlicht, die Temperaturen sind noch sehr angenehm. Knapp eine Stunde später wächst die Silhouette von Jersey am rechten Horizont aus dem Meer, ein paar Minuten später auch jene von Sark und Herm (2 kleinere Kanalinseln), bis dann schlussendlich die ersten farbigen Hafenhäuser von St. Peter Port zu sehen sind – das Castle Cornet auf seiner Mole, eine Hafenkulisse wie aus dem Bilderbuch. 7 Jahre ist es her, dass Sonja, Jack und ich die Insel besucht haben – fantastisches Gefühl, wieder hier zu sein 😀☀️
Erste Aufgabe an Land: das Linksverkehr-Gehirn einschalten und gleich zum Admiral Park rollen. Pets at Home ist auf Guernsey unsere Adresse für Hundefutter – und eine Insel-Ferienwoche ohne ausreichend Vorrat wollen wir uns nun wirklich nicht antun. Fünf Minuten vom Hafen, Sack geschultert, Kasse, zurück zum Auto. Erledigt. 🦴
Und dann ab an die Nordküste nach Pembroke Bay. Ein erster kleiner Walk, nach all den Stunden Sitzen und Warten und Schiffsfahren, ist für uns alle überfällig. Pembroke Bay ist eine dieser weiten, flachen Buchten, wie es sie auf Guernsey im Norden viele gibt: heller Sand, sanfte Dünen, und in diesem Fall leicht hinter der Küste der riesige Golfplatz des Royal Golfclub Guernsey.
Skye bleibt heute an der Leine – die ersten Eindrücke vom Meer wollen gut verdaut sein, und davon gibt es genug: das Tosen der Wellen 🌊, der salzige Wind im Pelz, die ungewohnten Geräusche, der Sand unter den Pfoten. Wir bleiben erst einmal ein paar Meter vom Wasser entfernt stehen und lassen ihn und uns ankommen. Die Nase im Wind prüft Skye das Ganze sehr gründlich. Border Collies sind eben Beobachter, bevor sie etwas Neues annehmen, was bei unberechenbarem Salzwasser nicht dumm ist.
Sonja und ich lassen ihm die Zeit, gehen langsam mit, und Gerry Marsden klingt mir leise weiter im Ohr nach: "Life goes on day after day...", wir sind da und das längste Ferry Crossing ist geschafft. ⛴
Liebe Grüsse aus St. Peter PortRead more

TravelerRichtig außergewöhnliche Reise. Ich freu mich gerade total euch zu folgen! ❤️
Weltoffenes Refugium am Ärmelkanal
May 21 in France ⋅ ☀️ 21 °C
Bis ins Jahr 1770 hatte Saint-Malo, die berüchtigte Korsarenstadt mit ihren gut zwei Kilometern Stadtmauer, eine ziemlich rabiate Sicherheitspolitik: Jeden Abend um 22 Uhr läutete die Glocke "Noguette" zur Sperrstunde, und die Stadtoffiziellen liessen rund 24 englische Doggen frei – tagsüber bewusst nicht gefüttert, damit sie nachts umso enthusiastischer an den Stränden ausserhalb der Mauern patrouillierten. Das ging einige Generationen gut, bis ein junger Marineoffizier, der etwas zu lange bei seiner Verlobten geblieben war, von der Meute zerfleischt wurde. Daraufhin schaffte die Stadt die Hundepatrouille ab – und vergiftete kurzerhand die ganze Meute. Heute geht es freundlicher zu uns aus dem Saint Malo von damals ist ein Touristenmagnet geworden, die "intra-murs" (Altstadt) zieht Fernreisende eben so wie lokale Schulklassen an, wie wir merken
Die Stadt drumherum, im Zweiten Weltkrieg übrigens zu rund 80 % zerstört und danach Stein für Stein wieder aufgebaut, wirkt heute zum Glück deutlich hundefreundlicher. Genau so – historisch und sehr elegant – wirkt sie auch auf uns, als wir nach dem vorzüglichen Abendessen im "Monsieur Madame" gemütlich über die langen Stadtmauern zurück zum Hotel schlängeln. Naturpool unter uns, unsere Fähre für morgen weiter draussen vor Anker, ringsum eine ganze Wolke von Insekten (hmm, Proteine an der Brille und auch mal im Mund 😀) – und mittendrin erleben wir Skyes ersten Abend am Meer, während sich die Sonne langsam in Schleierwolken senkt. Wir nehmen alles mit, was nach zwei intensiven Reisetagen noch reingeht, ehe wir müde ins Bett fallen. Morgen heisst es früh Tagwach – dann beginnen die Ferien für uns drei so richtig. Wir sind bereit, die Inseln zusammen mit Skye nochmals ganz neu zu erkunden.
Liebe Grüsse aus dem weltoffenen, bretonischen Saint-Malo 🐾Read more
Dem Meer entgegen 🌊
May 21 in France ⋅ ☀️ 21 °C
Heute haben wir es gemütlich angehen lassen, erstmal Kaffee im Hotel ☕, kein Wecker-Stress, und dann raus in die Sonne von Chartres. Eine Stadt, die man einfach mögen muss.
Danach ging es auf die Autobahn Richtung St. Malo und wer sagt, Autobahnfahren ist stressig, hat noch nie eine französische Mautstrasse genossen 😄 Kein Drängeln, kein Stau, einfach Gleiten.
Angekommen in St. Malo war klar: erst Beine vertreten, dann Hotel. Der Parc de la Briantais hat uns nicht enttäuscht – Skye war begeistert 🐾 und wir sahen zum ersten Mal das Meer. Nur kurz, aber die Vorfreude war sofort da ✨
Jetzt geniessen wir die Meerluft vom Hotel l'Adresse aus – und freuen uns auf morgen früh. Die Inseln warten! 🏝️Read more
Dem Texaner sei Dank
May 20 in France ⋅ 🌙 14 °C
Gegen 17:00 erreichen wir Chartes. Die Kleinstadt, die etwa so gross wie Bern wirkt liegt rund 90 Kilometer südwestlich von Paris, hat etwa 38'000 Einwohner und sitzt mitten in der Beauce – Frankreichs Kornkammer. Die Kathedrale, UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979, wurde grösstenteils zwischen im 12. Jahrhunder nach einem Brand neu aufgebaut und gilt als eine der am besten erhaltenen gotischen Kathedralen Europas. Weil die Beauce flach ist wie ein Brett, taucht ihre Doppelturm-Silhouette schon aus rund zwanzig Kilometern Entfernung über den Feldern auf. Für uns so imposant, dass wir noch vor der Stadt die Gelegenheit nutzen, mit Hundeli Pinkelpause zu machen und erste Versuche eines Porträts dieses monutmentalen Baus zu machen.
Danach gehts ins Grand Monarque - das Hotel welches der Best Western Gruppe gehört, aber ganz und gar nicht 0815 Best Western wirkt. Ein super Apero gefolgt von einem wunderbaren essen (jammi) endlich wieder Austern, diese noch aus der Normandie und mit roten Essig und Schalotten serviert, was will man mehr? Einfach - einmal zur Kathedrale und zurück laufen und sehen, was die Kleinstadt an einem profanen Mittwochabend zu bieten hat.
Nach einigem Navigieren durch kleine und grosse Gassen stehen wor plötzlich vor der Kathedrale und ich schaue hinauf zu den zwei ungleichen Türmen – einer schlank und gotisch, der andere breiter und älter. Dass sie überhaupt noch da oben stehen, verdanken die Franzosen einem Texaner.
Am Morgen des 16. August 1944 hatte die US-Artillerie nämlich den Befehl, Chartres' Kathedrale plattzumachen – man vermutete deutsche Scharfschützen in den Türmen. Colonel Welborn Griffith zweifelte, sprang in einen Jeep, fuhr durch die Front, durchsuchte die Kathedrale, kletterte hoch in den Glockenturm – und fand niemanden. Er läutete die Glocke, hängte eine US-Flagge raus, annullierte den Beschuss. Wenige Stunden später wurde er im Nachbarort Lèves im Gefecht getötet. Ein Held, wie sie es alle waren, welche in Europa Schlimmeres verhindert haben. Vielen Dank an Welborn, dass wir Chartres noch so ursprünglich erleben dürfen
Wir sind doch langsam müde und ruhen uns einen Moment aus, das Abenteuer ist ja noch jung 😀Read more

TravelerSo grossartig, dass ich ihn nur mit dem Weitwinkel einfangen konnte. Dies zu konstruieren dauerte mehrere Leben lang
Wir haben uns getraut 🔥🥰🤩
May 20–21 in France ⋅ ☁️ 17 °C
Viele haben länger darüber spekuliert, manche haben uns sogar dazu animiert – und jetzt ist es so weit 😃❤️ Die Freude auf den Tag zeigt sich auch bei Skye, als wir morgens noch im schönen, sanften Morgenlicht durch die "Witi" zwischen Jens und Kappelen spazieren, wissend, dass dies ein langer und intensiver, aber schöner Tag wird…
Nun, zum einen ist es unser Ferienbeginn, den wir feiern – wissend, dass wir wieder mal alle drei zusammen wegfahren. Hier hatte uns Sonjas Unfall im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Circa 650 km liegen vor uns. Ich liebe diese Reisetage ja gar nicht, Autofahren wird nie mein Liebstes sein. Sonja hingegen geniesst es sogar, wenn sie die Fahrerin sein kann – nun gut, ich lasse ihr liebend gerne den Vortritt 😀. Das Ziel ist Chartres, etwas westlich von Paris, wo wir uns im beliebten Stadthotel für eine Nacht niederlassen werden.
Doch was passiert unterwegs? Gut, nachdem ich sicherlich den Spannungsbogen schon überreizt habe, bleibt mir nur noch eins: Drei Stopps an Autobahnraststätten, etliche spannende Schnüffelpausen für Skye und drei Ladungen unseres neuen Elektroautos später stellen wir fest – der Kauf hat sich gelohnt. Wir fühlen uns nicht mehr müde durch die Vibrationen des Motors, als wir nach sieben Stunden im Auto ankommen. Die Musik muss man nicht von 6 auf 11 hochstellen, wenn man sich auf der Autobahn befindet, der Komfort und die mit den Ladestationen bestens vernetzte App sorgen für einen fast reibungslosen ersten Tag unterwegs quer durch Frankreich.
Nur Fast? Am ersten Stopp ist nämlich eine Ladebuchse kaputt (und wir dachten zumindest 45 Millisekunden lang, es könnte auch an unserer Unfähigkeit liegen 😅), wir haben aber das Glück, dass ein Mitarbeiter des Energieversorgers auf uns aufmerksam wird und uns für unseren "Ärger" eine Gratis-Ladung spendiert. 😀
Der Weg nach Chartres ist anschliessend leichtfüssig wie nie zuvor.
Ja, wir haben uns getraut und voll auf Elektro gesetzt – und es auch am ersten grossen Reisetag in Frankreich nicht bereut.
Wer hat bis hierhin gelesen und hat sich gefragt, was es mit dem Fisch auf sich hat? 😎
Liebe Grüsse aus Chartres 🌅Read more
Prolog: Rotkäppchens Reisen
May 18 in Switzerland ⋅ 🌧 10 °C
Abermals regnet es bereits morgens, als ich aufstehe und realisiere, dass ich heute mit dem Skye Walk dran bin - Sonja, schon aus dem Haus, hat ihn aber schon gefüttert so dass wir uns bald zusammen auf den berühmten Jäisser Stäglicher machen. Das ist jener Weg, der das Minimum sein sollte, wenn man sich einen Border Collie anschafft. 40 Minuten schüffeln und Spuren der "letzten Nacht" folgen
Ich liebe die Wochentage mit unserem Hund im Wald - es ist ruhig, die Vögel zwitschern, ab und zu sieht man einen Fuchs den Weg entlang huschen und es gut finden, wenn Skye ihn nicht auch sieht 😃😉
Und wie es so ist mit süssen Hunden, die jede Gelegenheit nutzen, durch das nasse Gras zu navigieren und dabei scheinbar ihr ganzes Fell nass machen müssen - dann wird man halt "gmäntelet" - schön das Rot oder 😃
Ich könnte noch einen ganzen Roman über die Reise des Skye der Knebelburg erzählen, aber die kennen viele schon. Lieber verweise ich auf Rotkäppchens nächste grosse Reise, seine erste ganz Grosse. Wie es der Zufall (oder auch nicht? 😉) will, ist es die gleiche Destination wie jene erste grosse Reise, die Sonja und ich vor 7 Jahren (Zeit fliegt) machen - die Channel Islands. Das Wetter zeigt sich etwas besser als an dem heutigen Montagmorgen in Jens und wir sind auch gespannt, wie unsere erste Reise voll Elektrisch (ja ja, die Fähren ausgenommen, aber das können wir nicht ändern) sein wird. So oder so freuen wir uns im Rudel inkl. Rotkäppchen viel neues auf drei Kanalinseln zu erleben 😎 Bis bald!
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TravelerWir waren vor drei Jahren hier 🥰 und wünschen euch tolle Eindrücke! Oh man, was für ein tolles Hotel!
TravelerVielen Dank! Es ist grossartig☀️