• 3. Abenteuer Bus und Abschied Kathmandu

    April 18 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser letzter Tag in Nepal ist angebrochen und bevor es um 7.30 Uhr wieder zurück Richtung Kathmandu ging, genossen wir noch einmal das reichhaltige Frühstücksbuffet. Das Kartoffelcurry zum Frühstück wird der ein oder andere von uns in Deutschland bestimmt vermissen.
    Ein Hotelmitarbeiter brachte uns zum „Busbahnhof“, wo wir in den bisher luxuriösesten Bus mit wirklich bequemen Sitzen stiegen, der uns wieder nach Kathmandu brachte. Die Strecke kannten wir ja bereits und waren wieder erstaunt, wie schlecht ausgebaut die Verbindungsstraße zwischen den beiden größten Städten Nepals ist. Daran wird aber gearbeitet, immer wieder kommt man an Baustellen vorbei und kürzere asphaltierte Stücke gibt es auch schon. Vor Kathmandu wird aktuell ein sehr großes Bauprojekt fertig gestellt, ein neuer Tunnel wird bald eine Passstraße abkürzen und den Verkehrsfluss vermutlich spürbar erleichtern.

    Als wir gegen 15 Uhr ankamen, waren wir sehr froh, dass die holprige Fahrt geschafft war. Wir checkten ins Hotel ein und schauten noch ein letztes Mal bei unserem Reiseveranstalter im Büro vorbei um uns zu verabschieden, T-Shirts geschenkt zu bekommen und das erwünschte Feedback zu geben.
    Nachmittags machten wir ein paar letzte Besorgungen und freuten uns, noch einmal unser liebstes Streetfood, die Kathi-Roll, zu essen. Das ist eine Art dickerer Wrap gefüllt mit gebratenem Gemüse und Ei.

    Abends haben wir bei einer Pfingstgemeinde an einem Konzert-Gottesdienst teilgenommen, bei der der englischsprachige Anteil doch geringer war als gedacht und wir eher weniger verstanden haben, aber wir sind danach gut mit Gemeindemitgliedern ins Gespräch gekommen.

    Fürs Abendessen wollten wir nochmal einen neuen Akzent setzen und sind chinesisch Hot Pot essen gegangen. Google Lens war unser Freund um rauszufinden, was an Essen so auf dem Förderband vor uns her fährt, denn Kutteln sind nicht so leicht zu erkennen wie Hühnerfüße. Wir haben beides gemieden und uns eher am Grünzeug orientiert.
    So sind die letzten Rupien ausgegeben, die Koffer gepackt und es ist soweit: nach etwas mehr als drei Wochen geht es morgen nach Hause.
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