• Safari zu Wasser und zu Land

    April 17 in Nepal ⋅ ☁️ 33 °C

    Nachdem wir uns gestern etwas akklimatisiert haben, wird es heute ernst. Es stehen morgens und nachmittags Safaris an, und viele Tiere wollen entdeckt werden - oder auch nicht…

    Ab 6:30 Uhr gab es Frühstück im Hotel. So hatten wir genug Zeit, um das köstliche Frühstücksbuffet zu plündern, denn um 7:15 sollte es losgehen zur „Canoe safari“ mit anschließendem „Jungle walk“. Mit dem Bus vom Hotel ging es zum Fluss „Budhi Rapti River“ („der alte Fluss“). Hier stiegen wir in ein traditionelles Einbaumkanu, das aus dem Salbaum hergestellt wird. Unserer Reisegruppe besteht aus zehn Personen. Wir dürfen auf kleinen Stühlen ohne Beine auf dem Boden des Kanus Platz nehmen. Vorne im Boot steht unser Guide und erklärt uns, was es zu sehen gibt. Hinten steht ein Steuermann mit einem langen Stab, um das Boot flussabwärts zu manövrieren. So fuhren wir völlig geräuschlos langsam den Fluss hinunter und sahen viele Vögel und einige Alligatoren, bis unser Steuermann zwei Kurven weiter ein Nashorn mitten im Fluss entdeckt. Unser Guide und unser Steuermann versuchten gemeinsam, vor dem Nashorn im Fluss anzuhalten, was aber wegen der leichten Stromschnellen in diesem Bereich nicht möglich war. So konnten wir zwei Meter neben dem Nashorn vorbeifahren. Das war sehr beeindruckend und so besonders, dass sogar der Guide ein Video gemacht hat.
    Nach der Kanufahrt machen wir uns zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel. Dabei führte unser Weg durch den Dschungel, vorbei an einigen interessanten Pflanzen und zwei weiteren Nashörnern. Auch wilde freilaufende Dschungel-Hühner gibt es hier.
    Zurück im Hotel angekommen, haben wir uns im Pool abgekühlt und im Schatten die Zeit bis zum Mittagessen überbrückt.
    Nach dem Mittagessen startete um 15 Uhr die Jeep-Safari. Nach einer 20-minütigen Fahrt durch den Ort sind wir in den Dschungel abgebogen. Auf vorgeschriebenen und ausgeschilderten Wegen kann man hier mit dem Jeep durch den Dschungel fahren und dabei Tiere beobachten. Wir haben einige Nashörner, viele Rehe und verschiedenste Vögel vor die Linse bekommen. Leider hat sich kein bengalischer Tiger getraut, uns gegenüber zu treten, und so müssen wir ohne Tigerbild wieder zurückfahren. Trotzdem war der Einblick in den Dschungel sehr interessant. Auf dem Rückweg ins Hotel hat es dann angefangen zu regnen und blitzen. Der erhoffte Dschungel-Guss ist aber ausgeblieben.
    Nach dem Abendessen hieß es dann schon wieder, Sachen packen für die morgendliche Rückreise nach Kathmandu.
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