• Schönes Peguera und humorvolle Begrüßung

    August 21 in Spain ⋅ ☀️ 31 °C

    ​Nachdem der Bus gefühlt jeden einzelnen Mitreisenden in den entlegensten Winkeln der Insel abgeladen hat, erreichen schließlich auch wir unser Ziel. Peguera! Ich muss gestehen: Ich war in dieser Ecke Mallorcas noch nie. Aber was soll ich sagen? Schön ist’s hier!

    ​Unser Hotel entpuppt sich als Volltreffer. Ein kleines, süßes Boutique-Hotel mit dem rustikalen Charme einer Finca. Die oberste Priorität lautete schließlich, bloß kein gesichtsloser Betonkasten mit tausend Betten! Ziel mit Bravour erreicht.

    ​Der Eigentümer – dessen Name mir in der morgendlichen Schlaftrunkenheit natürlich prompt entfallen ist – hat allerdings Nerven aus Stahl. Als wir vor ihm stehen, verzieht er keine Miene, tippt dramatisch langsam auf seiner Tastatur herum und erklärt uns völlig ernst, dass er unsere Buchung leider nicht finden könne. Mir rutscht das Herz nicht nur in die Hose, es nimmt die Rolltreppe direkt in die Socken! Nach dem gestrigen Bahn-Drama brauche ich eigentlich alles, nur keine spontane Obdachlosigkeit auf Mallorca.

    ​Als er mein bleiches Gesicht sieht, löst er das Rätsel lachend auf. Na danke für den Herzinfarkt am Morgen! Dafür entschädigt er uns mit geballtem Inselwissen, exzellenten Tipps und der besten Nachricht des Tages: Statt erst um 15 Uhr dürfen wir unser Zimmer schon um 12 beziehen.

    ​Wir nutzen die geschenkte Zeit für einen kleinen Snack am Strand und eine erste kühle Erfrischung im Mittelmeer. Danach wird das Zimmer gekapert, das Gepäck verstreut und ab geht’s zur zweiten Runde ins Wasser. Diesmal zum richtigen Schwimmen. Eine Taucherbrille muss ich mir dringend noch besorgen, aber auch ohne war es einfach nur salzig schön.

    ​Ich liege im Sand, die Sonne wärmt die Knochen und ich denke mir: Hach ja... Ende gut, alles gut.
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