• Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fl...

    May 7 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Mittlerweile sind wir gut 600km gen Norden gefahren, die Temperaturen sind spürbar höher. Lange Hosen werden auch am Abend nicht mehr gebraucht, neue Bekleidungsstücke hingegen schon - doch dazu später mehr...

    Auf dem Weg nach Kalbarri stoppen wir zunächst an der Hutt Lagoon. Wie wir alle (nicht!) im Biologie-Unterricht gelernt haben, produziert eine Alge namens "Dunaliella salina" reichlich Beta-Karotin, also das wichtige Provitamin A, das im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und das selbstverständlich wichtig ist für den Erhalt der Sehkkraft und des Imunsystems. Und wenn das alles im Wasser passiert, dann sieht der See halt pink aus. Und so ein pinker See ist schon was ziemlich fotogenes, ganz abseits der Biologie. Wobei - wenn unsere Füße demnächst sehen können, wissen wir warum.

    Quasi sehenden Fußes geht es danach weiter zum Kalbarri Nationalpark. Die Steilküste ist berühmt für ihre Wildblumenpracht, außerdem soll man dort Wale sehen können. Die zeigen sich nicht, dafür tauchen erstmals Fliegen auf. Viele Fliegen. Richtig viele Fliegen. Sch*** Wildblumenpracht.
    Die Reiseleitung ist allerdings auch hier besten vorbereitet und zaubert Moskitohüte aus dem Rucksack. Unser Freund Jan sagt, dass er bei seinem Besuch damals für so einen albernen Hut getötet hätte - und jetzt wissen wir warum. Verkleidet wie Möchtegernimker halten wir mehrfach an der Küste. Abseits der fliegenden Belästigung sind die Ausblicke spektakulär. Auch geklettert wird natürlich. Ist halt so ne Sache mit den Genen, im Guten wie im Schlechten.

    Und als wäre der Tag noch nicht gut genug gewesen, hat die Reiseleiterin auch noch ne brutale Bude gemietet, vor der die Sonne untergeht, und in der die Kinder Abendessen kochen. So darfs weitergehen.
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