• Five Fingers mit sieben Blasen

    May 13 in Australia ⋅ ☁️ 30 °C

    Vom Great Barrier Reef hat fast jeder schon mal gehört - der kleine Bruder an der Westküste namens Ningaloo Reef ist dagegen eher unbekannt. Der große Vorteil hier ist, dass man nicht 90 Minuten mit einem Schnellboot braucht, um zum Riff zu kommen, sondern einfach nur irgendwo vor der Korallenküste ins Wasser hüpfen muss. Saumriff nennt sich das und das Ningaloo Reef ist das größte der Welt. Also sind wir heute ein paar Kilometer von hier ins Wasser gehüpft, genau genommen am Five Finger Reef.

    Vom Strand zu den Korallen war es dabei deutlich einfacher als vom Parkplatz zum Strand. Die 3 km lange Zufahrt ist eine ähnliche Sandpiste wie im Francois Peron NP und Vierradantrieb haben wir immer noch nicht, also mussten wir durch den tiefen Sand laufen. Ein nettes Pärchen nahm die Kids auf halber Strecke mit, angekommen sind trotzdem die Fußgänger als erstes. Trotz Vierradantrieb hatte man sich festgefahren - wie gut, dass Marc schon Erfahrung im Ausgraben von Geländewagen hatte.

    Wie auch immer, die ganze Nummer hat sich gelohnt, trotz der sieben Blasen, die wir uns dann auf dem Rückweg gelaufen haben. Und dank Janas Unterwasserkamera können wir das auch beweisen.
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