• Von Port zu Port zwischen Kuh und Kuh

    3. april 2025, Australien ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach der Aufregung vom gestrigen Abend ging es heute gemütlich vorran.

    Wir fuhren mit unserem Mazda entlang der A1, die uns ein wenig an die Heimat erinnerte, entlang unzähliger weidenden Schaafe und Kühe, einzelnen Alpakas und mindestens 20 toten Kängurus. Ein lebendiges Exemplar durften wir überraschend doch am Straßenrand entdecken, welches gerade Kopf schüttelnd darauf wartete, dass die Straße frei ist. Danach wieder Kühe, Schaafe und "Road Trains" voll beladen mit Tonnen an Holz, Vieh oder sonstigen Gütern.
    Wir merkten es sofort, die Landwirtschaft hat uns umschlossen. Von Milchkanne zu Milchkanne fuhren wir mehrere Stunden und hielten in keiner größeren Stadt, unser Ziel Robe war heute um Fokus für uns. Lediglich eins zwei Stopps für ein kleines DIY-Frühstück und zum Tanken legten wir ein.

    Mount Gambier, kein Interesse! Portland, bleib weg von uns! Erst in Beachport, was circa eine halbe Stunde vor unserem Ziel lag, entschieden wir uns für ein Mittagessen plus Spaziergang. Fisch & Chips und ein etwas saurer Süßkartoffelsalat, der aus Salat und entsprechenden Pommes bestand, füllten unsere Magen für den Gang auf den scheinbar längsten "Jetty" der Welt. Zumindest kamen uns die circa 772m recht lang vor. Durch gepustet vom frischen Wind.

    Nach insgesamt 4 Stunden Fahrzeit waren wir beim Robe Holiday Park. Wir machten uns umgehend auf die Socken, um das verschlafene Nest Robe zu erkunden und genossen den Coastal Trails.

    Abends zurück im Häuschen schauten wir einen Film, "True Spirit", auf ein Netflix und genossen die uns langsam umschließende Kälte des Abends.
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