• Straße vom Meer zum Wein

    April 4, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute hieß es wieder: Auto fahren, Auto fahren, Auto fahren
    Ähnlich wie am Vortrag sind wir viel geradeaus gefahren. Auf diesem Streckenabschnitt wurden die größeren Ortschaften aber noch kleinere ausgetauscht.
    Bevor es losging verbannte ich ein paar Sandwiches und Chips der letzten Tage bei einem morgendlichen Lauf bis zum Obelisken von Robe. Der war wie im Zoo eingezäunt, aber dennoch nett anzusehen. Danach flott Frühzeitig, Duschen, Packen, Abwasch und los.

    Wir fuhren erst einmal 1h bis wir an einem verbrannten Sofa im Buch ankamen, dass ich unbedingt sehen wollte. Danach ging es wieder immer geradeaus, umzingelt von großen Bäumen und Hecken, die einem den Blick auf die Nehrung raubte. Das erste, was mit dem Meer tun hat, erblickten wir im Form eines riesigen Hummers, der für chinesische Familienfotos hin hält und den einen oder anderen in das hinter im versteckte Restaurant locken soll. Bei dem Anblick soll er aber auch vielleicht vor etwas warnen. Nach dieser netten Abwechslung ging es stumpf 2h weiter, bis wir Weingebiet "Barossa" ankamen. Die Flora änderte sich merkbar und es wirkliche alles herbstlich. Unser Ziel war ein Restaurant, welches sich bei Ankunft als das eines Weingutes herausstellte.
    Vor Ort die Abfuhr. Küche ist kalt, also Pustekuchen und doch wieder Sandwiches aus dem warmen Auto.
    Während V einen Kaffee trank verbrannte ich innerhalb von 15 Minuten mir den Kopf parallel zum Betrachten der Schilder, die die unterschiedlicher Rebsorten beschreiben.

    Nach diesem kulinarischen Flopp fuhren wir in das nahe gelegene Örtchen Tunanda, wo wir uns im Visitor Centre über die hiesigen Böden belesen haben, die mitunter für die speziellen Geschmacksnoten der hier angebauten Weine verantwortlich sind.
    Der Ort ähnelte vielen anderen Kleinstädten, die wir bisher sehen durften. Eine Hauptstadt, alle Geschäfte nebeneinander un einzelnen Häuser mit Schaufenster und Vordach. Für mich persönlich lädt dieses Konzept ein vielfaches mehr ein, als große künstliche Einkaufszentrum, die mich eher abschrecken. Wir genossen die Atmosphäre bis wir uns auf den Weg nach Adelaide gemacht hatten. Eine Stunde Fahrt lag erneut vor uns, sollte mir dann auch reichen.

    In Adelaide angekommen fanden wir im CBD, dem Central Business District nicht der Entspannungshilfe, schnell unsere Unterkunft. Glücklicherweise direkt einen gratis Parkplatz ergattert, der auch am Wochenende gratis bleiben soll.
    Nach kurzer Einchecken und dem Realisieren, dass dies ein etwas günstigeres "3-Sterne" Hotel ist, machten wir uns auf den Weg die Umgebung am frühen Abend zu erkunden. Wir kamen an Chinatown (gibt es scheinbar in jeder Stadt), einem sehr belebten Markt ähnlich wie der in Cairns und dem Victoria Square (auch erneut hier vertreten) vorbei.
    Entlang an gefühlt dutzenden victorianuschen Gebäuden und Hochhäusern der Universität zeigten uns auf, dass diese 1,4 Millionen Örtchen scheinbar eine relativ große Studentenstadt ist.

    Da wir mit diesem ungeplanten Spaziergang schon ein wenig Programm des nächsten Tages vorgezogen haben änderten wir spontan unsere Pläne. Wir hatten auch ein wenig genug von Gebäuden, Einkaufsmöglichkeiten und wunderschönen Stränden.
    Morgen geht es auf Delfinjagt, Öko-Style.
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