• Ab in den Süden

    July 9 in Sweden ⋅ 🌬 15 °C

    Unser Tagesskipper J. ist gütig und ließ uns auf Furusund ausschlafen. Nach einer kleinen Runde Joggen, lecker Frühstück und einer Dusche konnte es losgehen. Die Sanitären Einrichtungen (zwei Toiletten und drei Duschen für 100 Stellplätze) waren eher spartanisch eingerichtet. Die etwas unterdurchschnittliche Bewertung dieses Gästehafens bei Google Maps kommt nicht überraschend.

    Auf dem Wasser hat uns wieder bestes Wetter erwischt. Zwischen sehr schmalen Untiefen und wunderschönen Anwesen gleiteten wir heute förmlich die heutigen 35 nm hinunter. S., M. und ich wechselten uns als steuernde Person ab und konnten jede Meile das Manövrieren üben.

    Auf halber Strecke passierten wir eine mechanische Drehbücke, die uns der nette Brückenwärter nach einem kurzen Anruf kurbelnd öffnete. Wir überlegten heute in Vaxholm anzulegen, bzw. es zu versuchen. Online sah der Hafen bereits ausgebucht zu sein, einen Blick wollten wir aber riskieren. Vor Ort, an der Burg des Ortes und den riesigen Schlangen vor den Personenfähren enrschieden wir uns für die Option der nachfolgenden Ankerbucht.

    Nach wenigen Seemeilen hatte der uns bisher heute unterstützende Wind allein gelassen und wir fuhren unter Motor die letzten 2,5 Seemeilen bis zur Bucht. Vor Ort haute netterweise ein Schwedenboot ab und wir fanden einen schicken Platz inmitten anderer Segler. In dieser deutschen Bucht fanden wir viele bekannte Flaggen und auch ein lautes "Join a Crew" Boot, was die Naturidylle merklich störte.

    Nach dem obligatorischen Planschen entdeckten wir einen Biber, der uns des öfteren sein schickes Fell zeigte. Die Abendsonne zeigte sich erneut von seiner schönesten Seite. J. und ich warfen noch eine rumänische Münze für den letzten Skippertag und ich gewann mit der Zahl 10.
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