Nach der kleinen Enttäuschung an der Burg setzten wir unsere Reise fort. Unser nächstes großes Ziel war das Retezat-Gebirge, auf das wir uns schon seit Beginn der Reise besonders gefreut hatten.
Die Fahrt dorthin verlief angenehm und wir kamen zügig voran. Irgendwann bemerkten wir allerdings, dass wir plötzlich weder Handyempfang noch Internet hatten. Zum Glück hatte ich mich bereits zu Hause gut vorbereitet, alle wichtigen Karten offline heruntergeladen und unseren Stellplatz schon im Voraus herausgesucht. So konnten wir ganz entspannt weiterfahren, ohne auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.
Am Abend erreichten wir schließlich unseren Schlafplatz – gut versteckt direkt an einem kleinen Fluss und an der Zufahrtsstraße zu unserer geplanten Wanderung am nächsten Morgen. Zu unserer Überraschung waren an einem Sonntagabend noch viele Einheimische dort. In kleinen Gruppen saßen sie zusammen, grillten, hörten Musik und ließen den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Wir stellten unser Wohnmobil einfach etwas abseits und konnten die friedliche Stimmung ebenfalls genießen.
Später am Abend wurden wir dann noch von der rumänischen Gastfreundschaft überrascht. Zwei Einheimische kamen zu unserem Wohnmobil und schenkten uns mehrere frisch geerntete Maiskolben aus ihrem eigenen Garten. Mit einem Lächeln erklärten sie, sie hätten viel zu viele und wir sollten sie unbedingt mitnehmen. Über diese völlig unerwartete Geste freuten wir uns riesig.
So endete ein eigentlich ganz gewöhnlicher Reisetag mit einer Begegnung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Oft sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, sondern genau solche kleinen Momente der Herzlichkeit, die eine Reise wirklich besonders machen. 🌽🏔️🚐Read more