• Übernachtung im Parador von Hierro

    March 2 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Als wir die Küstenstraße erreichen, ist der Rest nur noch ein Kinderspiel. Die letzten 1,2 Kilometer lassen wir unsere Tour fast auf gleichbleibender Höhe ausrollen – auf einer asphaltierten Straße mit weitem Blick aufs Meer in Richtung des Paradors. Er liegt idyllisch vor uns, und nach den eher einfachen Unterkünften der letzten Tage freuen wir uns riesig auf dieses besondere Haus. Ein echtes Highlight: Zum ersten Mal haben wir ein Restaurant direkt im Gebäude und müssen am Abend nicht noch einmal loswandern.

    Wir beziehen unser Zimmer mit Meerblick, duschen, waschen die heutige Wanderwäsche aus und lassen uns dann auf der Terrasse nieder. Mit dem Ozean vor Augen genießen wir die herrliche Ruhe und das süße Nichtstun. Ich schreibe an meinem Reisetagebuch, und danach spielen wir einige Runden Rummikub, bevor wir uns am Abend kulinarisch verwöhnen lassen.

    Schon während des Essens zieht es jedoch zu, und es beginnt, Bindfäden zu regnen. Davon ist am nächsten Morgen glücklicherweise nichts mehr zu sehen. Lange bevor die Sonne aufgeht, schenkt uns der Himmel ein spektakuläres Morgenrot. Wir genießen erst den Sonnenaufgang und nach einer heißen Dusche ganz ohne Zeitdruck das exzellente Frühstück. Wir werden herzlich und liebevoll umsorgt und freuen uns auf einen entspannten Tag ganz ohne Wandertour. Am Nachmittag geht es mit der Fähre zurück nach Teneriffa und am Abend weiter nach La Gomera, wo wir Karin und Bernd für die zweite Woche unseres Wanderurlaubs treffen werden.
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