• Lange Fahrt nach Batumi über den Goderdzi-Pass

    September 20 in Georgia ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Achalziche aus machen wir uns auf den Weg Richtung Batumi. Vor uns liegt die Fahrt über den Goderdzi-Pass, und schon bald wird die Landschaft immer bergiger. Die Straße führt durch weite, hügelige Landschaften, vorbei an kleinen Dörfern und immer weiter hinauf in die Berge.

    Je höher wir kommen, desto mehr verändert sich das Wetter. Über den Berghängen liegen leichte Nebelschwaden, die langsam durch die Täler ziehen und immer wieder einzelne Hänge und Waldstücke umspielen. Gleichzeitig bleibt die Sicht durchgehend frei, sodass wir die beeindruckende Landschaft in ihrer ganzen Größe genießen können. Die Nebelfetzen verleihen den Bergen dabei etwas Geheimnisvolles und lassen die Szenerie fast wie eine Filmkulisse wirken.

    Der Goderdzis Ugheltekhili markiert auf rund 2.025 Metern Höhe den Übergang über das Arsiani-Gebirge und trennt zwei völlig unterschiedliche Klimazonen. Rund um die Passhöhe eröffnet sich ein weites Panorama auf alpine Wiesen und Nadelwälder.

    Auf der anderen Seite des Passes beginnt die lange Abfahrt nach Adscharien. Und hier erleben wir einen faszinierenden Wandel: Mit jedem Höhenmeter wird die Vegetation üppiger. Aus den offenen Bergwiesen wird dichter Wald, überall sprudeln Bäche, Wasserfälle und kleine Wasserläufe zu Tal. Die Luft wirkt feuchter, die Landschaft grüner und immer mehr erinnern die Berge an eine fast subtropische Welt.

    Die Straße führt uns schließlich über Khulo weiter durch das Tal des Adscharistsqali. Vor uns liegt eine völlig andere Landschaft als noch wenige Stunden zuvor – grün, dicht bewachsen und von zahlreichen Wasserläufen durchzogen.

    Tolle Fotomotive bieten weite Rundumblicke über die Gebirgszüge, die Canyon- und Flusslandschaften, Brücken und das alltägliche Leben der Bevölkerung.

    Für die rund 170 km benötigen wir viereinhalb Stunden reine Fahrzeit.
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