• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Mallorca im heißen Spätsommer

Pengembaraan 8hari oleh Uta. Baca lagi
  • Wanderung vom Coll de Sa Gramola

    4 Oktober, Sepanyol ⛅ 24 °C

    Heute steht eine Wander-Exkursion auf dem Programm. Joe parkt den Roller in Port d’Andratx und wir fahren von dort gemeinsam mit dem Auto zum Ausgangspunkt. Die Tour vom Coll de Sa Gramola über La Trapa nach Sant Elm gehört für mich zu den schönsten Touren im Südwesten Mallorcas. Sie verbindet die typische Landschaft des Tramuntana mit spektakulären Küstenblicken, der historischen Klosteranlage von La Trapa und dem Blick auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera.

    Start ist am Coll de Sa Gramola an der Ma-10 zwischen Andratx und Estellencs, auf 350 Metern Höhe. Von hier führt der Weg zunächst durch die karge, ursprüngliche Landschaft der westlichen Tramuntana. Über alte Wege und durch die Gegend von Ses Basses geht es allmählich in Richtung Küste. Die Route gehört zum Fernwanderweg GR 221 „Ruta de Pedra en Sec“.

    Schon unterwegs öffnen sich immer wieder fantastische Ausblicke über die zerklüftete Küste.
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  • Kloster La Trapa

    4 Oktober, Sepanyol ☁️ 26 °C

    Dann erreichen wir La Trapa, eine ehemalige Trappistenklosteranlage in einem abgelegenen Tal. Französische Trappistenmönche ließen sich Anfang des 19. Jahrhunderts hier nieder und schufen auf dem kargen Gelände ein erstaunliches System aus Terrassen, Trockenmauern, Zisternen, einer Mahlmühle, einem Dreschplatz und landwirtschaftlichen Anlagen. Schon 1820 wurde das Kloster wieder aufgegeben. Heute wird das Gelände von der Naturschutzorganisation GOB betreut und nach und nach auch wieder renoviert.

    Besonders schön ist der Mirador de La Trapa. Von dort schaut man hinunter auf Cala en Basset, Sant Elm und Sa Dragonera – einer der eindrucksvollsten Küstenblicke im Südwesten Mallorcas.
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  • Kletterpartie auf dem GR221

    4 Oktober, Sepanyol ☁️ 26 °C

    Nach der Besichtigung von La Trapa geht es wieder bergauf und anschließend über eine kettengesichert Kletterpartie über steinige Wege und alte Saumpfade hinunter Richtung Sant Elm. Dabei wechseln sich offene, sonnenexponierte Abschnitte mit Wald und schattigeren Passagen ab. Die letzten Kilometer führen schließlich hinunter zum Meer und nach Sant Elm.Baca lagi

  • Mittagessen im Es Roar in Sant Elm

    4 Oktober, Sepanyol ☁️ 26 °C

    Nach unserer Wanderung von La Trapa hinunter nach Sant Elm freuen wir uns auf ein spätes Mittagessen mit Blick aufs Meer. Im Es Roar finden wir einen schönen Platz direkt am Wasser. Vor uns glitzert das tiefblaue Mittelmeer, und über allem liegt diese entspannte Atmosphäre, die Sant Elm so besonders macht. Der Blick reicht hinüber zur Insel Sa Dragonera, die wie ein mächtiger, langgestreckter Felsrücken vor der Küste liegt.

    Nach der Wanderung haben wir ordentlich Appetit und entscheiden uns, verschiedene Paellas miteinander zu teilen. Zweimal bestellen wir eine klassische Paella mit Meeresfrüchten, zweimal die schwarze Paella mit Tintenfisch, deren dunkle Farbe vom Tintenfisch und seiner Tinte stammt.

    Kurz darauf kommen die großen Pfannen auf den Tisch. Der Duft von Safran, Reis und Meeresfrüchten steigt uns in die Nase. Wir probieren uns quer durch beide Varianten und stellen schnell fest, dass Teilen hier genau die richtige Entscheidung war.

    Wir sind ein bisschen unter Zeitdruck, weil wir nur 1 1/4 Stunden Zeit haben, bis das letzte Boot Richtung Port d’Andratx ablegt, aber wir schaffen alles noch, genießen das Essen und vor allem diesen wunderbaren Platz direkt am Meer. Ein perfekter Abschluss unserer Wanderung: erst die Berge und die wilde Küste, dann Paella mit Meerblick und Elm-Feeling pur.
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  • Bootstour von Sant Elm nach Port d’Andratx

    4 Oktober, Sepanyol ☁️ 26 °C

    Das Hiphlight unserer Tour ist die Bootsfahrt, die uns nach Port d’Andratx bringen soll. Kaum haben wir abgelegt, lassen wir Sant Elm langsam hinter uns. Vom Wasser aus wirkt der Ort in der Abendstimmung noch einmal ganz anders: Die Häuser schmiegen sich an die Küste, während sich dahinter die Berge der Tramuntana erheben.

    Je weiter wir uns von Sant Elm entfernen, desto deutlicher wird, wie wild und ursprünglich dieser Küstenabschnitt geblieben ist. Steile Felsen, kleine Buchten und türkisblaues Wasser wechseln sich ab.

    Die Fahrt ist angenehm ruhig, und nach der Wanderung genießen wir es, einfach einmal die Beine auszustrecken und die Landschaft an uns vorbeiziehen zu lassen. Der Wind ist mild, die Sonne glitzert auf den Wellen, und immer wieder ergeben sich neue Ausblicke auf die mallorquinische Küste.

    Auf dem Weg nach Port d’Andratx passieren wir abgelegene Felsformationen und versteckte Buchten, die vom Land aus kaum zu erreichen sind. Das Meer leuchtet in verschiedenen Blau- und Grüntönen, und für eine Weile scheint die Zeit stillzustehen. Wir lassen die Eindrücke der Wanderung noch einmal Revue passieren und genießen die besondere Perspektive vom Wasser aus.

    Schließlich nähern wir uns Port d’Andratx. Der geschützte Naturhafen wird lebhafter, und immer mehr Boote tauchen vor uns auf. Zwischen den Yachten und den Häusern rund um die Bucht endet unsere Bootstour. Die Fahrt von Sant Elm nach Port d’Andratx ist ein wunderschöner Abschluss unseres Wander-Tages.

    Jetzt wird es sogar ein bisschen frisch und Joe fällt siedend heiß ein, dass er seine Jacke im Auto hat liegen lassen und darin auch den Roller-Schlüssel. So war die logistische Tourenplanung für die Katz, denn jetzt fahren Andi und ich doch mit dem ambitionierten Taxifahrer in Rekordzeit zurück zum Col, die Strecke wollten wir eigentlich mit dem Roller fahren. Es gibt durchs Schlimmeres.
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  • Wanderung durch wunderschöne Bergdörfer

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 25 °C

    Heute fahren wir nach einem erfrischenden Bad im Meer und einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse nach Sóller. Dort angekommen, beginnt allerdings erst einmal die Parkplatzsuche – und die gestaltet sich gar nicht so einfach. Unser erster Versuch in einer Tiefgarage scheitert bereits an den Stellplätzen: Man darf nur auf den blau eingezeichneten Plätzen parken, doch ausgerechnet die sind natürlich alle belegt. Dazu sind sowohl die Ein- als auch die Ausfahrt so eng, dass nicht nur Joe die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Also schraubt er sich unverrichteter Dinge wieder raus, das ist ganz schön eng und gar nicht so einfach.

    Doch dann haben wir tatsächlich Glück. Auf dem Weg nach Fornalutx entdecken wir einen kostenlosen Parkplatz, der auch noch direkt an unserem Wanderweg liegt. Ein echter Sechser im Lotto!

    Von hier aus starten wir unsere Wanderung auf dem GR 221, dem berühmten Fernwanderweg durch die Serra de Tramuntana, in Richtung Fornalutx. Schon nach wenigen Metern tauchen wir ein in eine völlig andere Welt. Statt Autoverkehr und Parkplatzsuche begleiten uns nun alte Natursteinmauern, knorrige Olivenbäume und die für das Sóller-Tal so typischen Orangen- und Zitronenhaine. Der Weg führt über alte, teilweise gepflasterte Wege, die schon seit Jahrhunderten die verstreut liegenden Fincas und Dörfer miteinander verbinden.

    Je weiter wir gehen, desto schöner wird die Landschaft. Zwischen den Bäumen öffnen sich immer wieder Blicke auf die steilen Hänge der Tramuntana und hinunter ins fruchtbare Tal von Sóller. Die Kombination aus schroffen Bergen, üppigem Grün und den silbrig schimmernden Olivenbäumen macht diesen Weg zu einem der schönsten rund um Sóller.

    Der Abschnitt nach Fornalutx ist dabei angenehm abwechslungsreich. Mal laufen wir auf schmalen Naturwegen zwischen Trockensteinmauern, dann wieder über kleine asphaltierte Wege und durch die letzten Häuser von Binibassí. Aufgrund des Regens der letzten beiden Nächte, laufen wir vorbei am plätscherndem Wasser, ein eher seltener Genuss auf Mallorca.
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  • Der Friedhof von Fornalutx

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 25 °C

    Der Friedhof von Fornalutx gehört zu den stimmungsvollsten und ungewöhnlichsten Friedhöfen Mallorcas.

    Besonders schön ist die für Mallorca typische, sehr schlichte Gestaltung: weiße Grabplatten, kleine Familiengräber und schmiedeeiserne Kreuze stehen zwischen Zypressen, Natursteinmauern und mediterranen Pflanzen.

    Seine Geschichte reicht weit zurück; der heutige Friedhof wurde im 19. Jahrhundert angelegt und im Laufe der Zeit mehrfach erweitert. Wie in vielen mallorquinischen Dörfern liegen die Verstorbenen überwiegend in Familiennischen und kleinen Grabkammern, die in die Mauern integriert sind.
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  • Romantisches Fornalutx

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 25 °C

    Schließlich nähern wir uns Fornalutx – und plötzlich liegt dieses wunderschöne Bergdorf vor uns. Kein Wunder, dass Fornalutx immer wieder zu den schönsten Dörfern Spaniens gezählt wird.

    Die letzten Meter führen durch die engen, steilen Gassen hinauf ins Zentrum mit seinen liebevoll restaurierten Natursteinhäusern, roten Ziegeldächern und blumengeschmückten Balkonen. Nach der ruhigen Wanderung durch die Landschaft wirkt der kleine Dorfplatz mit seinen Cafés und den schattigen Plätzen wie der perfekte Ort für eine Pause. Durst haben wir auch, daher gönnen wir uns einen Cappuccino und einen frisch gepressten Orangensaft.Baca lagi

  • Zum Mittagessen nach Biniaraix

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 27 °C

    Es gibt zwei verschiedene Wege, die in das nächste Bergdorf, nach Biniaraix führen, der eine überwiegend entlang der Fahrstraße, und der andere über die Berghänge. Wir entscheiden uns für zweiten und sind ganz begeistert von der herrlichen Wegeführung, sie führt uns vorbei an wunderschönen Liegenschaften, durch Olivenheine, über steile Treppen und mit vielen aussichtsreichen Ausblicken wieder zurück ins Tal.

    In Biniaraix hat eines der beiden Restaurants geöffnet, und wir ergattern einen Tisch für uns fünf und bestellen fünf Gerichte zum Teilen:

    Figatella, eine würzige Wurstspezialität mit Feigensenf, lokalen handwerklichen Käse mit gerösteten Feigen und frisch gebackenen Crackern,
    Bio-Salat mit Kräuterdressing und gerösteten Kernen, Ribollita (ein toskanischer Gemüseeintopf), mit Parmesan gratiniertes Brot und frische Lasagne mit Zucchini, Fenchelwurst, Parmesan-Béchamelsauce. Was für eine wunderschöne Mittagspause mit einem Ort, ohne Verkehr, ohne Zeitdruck und umgeben von netten Menschen.
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  • Wunderschönes Sóller

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 27 °C

    Am Ende erreichen wir Sóller und schlendern durch das ursprüngliche Mallorca: Statt großer Hotelanlagen und touristischer Inszenierung prägen enge Gassen, historische Natursteinhäuser, grüne Fensterläden und die typischen Orangen- und Zitronenbäume das Stadtbild. Vom lebhaften Plaça de la Constitució mit der imposanten Kirche Sant Bartomeu schlendern wir weiter durch die kleinen Straßen des Zentrums und lassen uns treiben.

    Besonders schön ist die Carrer de la Lluna, die Calle Luna, eine der bekanntesten Einkaufs- und Flanierstraßen Sóllers. Zwischen alten Bürgerhäusern, kleinen Geschäften, Galerien, Cafés und hübschen Innenhöfen entdeckt man immer wieder liebevolle Details: kunstvoll verzierte Fassaden, schwere Holztüren, schmiedeeiserne Balkone und die für Sóller typischen Jugendstil-Elemente. Die Straße wirkt gleichzeitig geschäftig und wunderbar entschleunigt – genau der richtige Ort, um einen Blick in die kleinen Läden zu werfen und das besondere Flair des „Orangentals“ auf sich wirken zu lassen.

    Unsere Wanderung war mit knapp 10 km zwar nicht besonders lang, aber vielseitig, abwechslungsreich und ganz zauberhaft: Hier bekommt man einen wunderbaren Eindruck von der Landschaft rund um Sóller, ohne gleich eine große Bergtour daraus machen zu müssen. Hier gibt es dann auch noch ein super leckeres Eis der lokalen Eismanufaktur zur Belohnung.
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  • Absacker in Port de Sóller

    5 Oktober, Sepanyol ☁️ 25 °C

    Jetzt wollen wir Andi und Sabine aber auch noch Port de Sóller zeigen und fahren auf den Parkplatz, der direkt hinter der Bucht liegt. Diesmal haben wir auf Anhieb Glück, wir lösen ein Ticket für 1,5 Stunden, schlendern ans Meer und finden einen sehr schönen Platz für einen Sangria. Andi und Sabine, unsere Wasserratten, gehen auch noch eine Runde schwimmen.Baca lagi

  • Letztes Mittagessen Zuhause

    6 Oktober, Sepanyol ☁️ 26 °C

    Heute Morgen schlendern wir noch einmal gemeinsam über den Markt in Paguera und über den Boulevard. Ganz schön was los hier. So ziehen wir weiter in die nächste Bucht machen im La Vida am Torà Strand einen Getränkestop. Kurz nach uns setzen sich zwei Paare etwas unterhalb von uns an einen Tisch und vor allem werden wir eingeräuchert, die Damen qualmen eZigaretten, die Herren fette Zigarren. Ach wie schön, dass sowohl in unserer Familie als auch in unserem Bekanntenkreis kaum einer raucht. Das macht das Leben deutlich entspannter und einfacher.

    Schade, so kann man sich gar nicht mehr richtig auf den Blick aufs Meer konzentrieren. Also geht’s zurück nach Hause und da schmeißen wir unsere Reste zusammen und kochen uns ein leckeres letztes Mittagessen.

    Sabine und Andreas packen dann ihre Koffer und fahren nach Port de Pollença, wo sie noch zwei Nächte in einem Strandhotel verbringen werden, bevor sie die Fähre zurück aufs Festland nehmen.
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  • Tamat perjalanan
    7 Oktober 2026