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Mallorca im Oktober Teil 1

Un’avventura di 8 giorni di Uta Leggi altro
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    Port d'Andratx
  • Bootstour von Sant Elm nach Port d’Andratx

    Ieri, Spagna ⋅ ☁️ 26 °C

    Das Hiphlight unserer Tour ist die Bootsfahrt, die uns nach Port d’Andratx bringen soll. Kaum haben wir abgelegt, lassen wir Sant Elm langsam hinter uns. Vom Wasser aus wirkt der Ort in der Abendstimmung noch einmal ganz anders: Die Häuser schmiegen sich an die Küste, während sich dahinter die Berge der Tramuntana erheben.

    Je weiter wir uns von Sant Elm entfernen, desto deutlicher wird, wie wild und ursprünglich dieser Küstenabschnitt geblieben ist. Steile Felsen, kleine Buchten und türkisblaues Wasser wechseln sich ab.

    Die Fahrt ist angenehm ruhig, und nach der Wanderung genießen wir es, einfach einmal die Beine auszustrecken und die Landschaft an uns vorbeiziehen zu lassen. Der Wind ist mild, die Sonne glitzert auf den Wellen, und immer wieder ergeben sich neue Ausblicke auf die mallorquinische Küste.

    Auf dem Weg nach Port d’Andratx passieren wir abgelegene Felsformationen und versteckte Buchten, die vom Land aus kaum zu erreichen sind. Das Meer leuchtet in verschiedenen Blau- und Grüntönen, und für eine Weile scheint die Zeit stillzustehen. Wir lassen die Eindrücke der Wanderung noch einmal Revue passieren und genießen die besondere Perspektive vom Wasser aus.

    Schließlich nähern wir uns Port d’Andratx. Der geschützte Naturhafen wird lebhafter, und immer mehr Boote tauchen vor uns auf. Zwischen den Yachten und den Häusern rund um die Bucht endet unsere Bootstour. Die Fahrt von Sant Elm nach Port d’Andratx ist ein wunderschöner Abschluss unseres Wander-Tages.
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  • Mittagessen im Es Roar in Sant Elm

    Ieri, Spagna ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach unserer Wanderung von La Trapa hinunter nach Sant Elm freuen wir uns auf ein spätes Mittagessen mit Blick aufs Meer. Im Es Roar finden wir einen schönen Platz direkt am Wasser. Vor uns glitzert das tiefblaue Mittelmeer, und über allem liegt diese entspannte Atmosphäre, die Sant Elm so besonders macht. Der Blick reicht hinüber zur Insel Sa Dragonera, die wie ein mächtiger, langgestreckter Felsrücken vor der Küste liegt.

    Nach der Wanderung haben wir ordentlich Appetit und entscheiden uns, verschiedene Paellas miteinander zu teilen. Zweimal bestellen wir eine klassische Paella mit Meeresfrüchten, zweimal die schwarze Paella mit Tintenfisch, deren dunkle Farbe vom Tintenfisch und seiner Tinte stammt.

    Kurz darauf kommen die großen Pfannen auf den Tisch. Der Duft von Safran, Reis und Meeresfrüchten steigt uns in die Nase. Wir probieren uns quer durch beide Varianten und stellen schnell fest, dass Teilen hier genau die richtige Entscheidung war:

    Wir sind ein bisschen unter Zeitdruck, weil wir nur 1 1/4 Stunden Zeit haben, bis das letzte Boot Richtung Port d’Andratx ablegt, aber wir schaffen alles noch, genießen das Essen und vor allem diesen wunderbaren Platz direkt am Meer.

    Ein perfekter Abschluss unserer Wanderung: erst die Berge und die wilde Küste, dann Paella mit Meerblick und zum Nachtisch Sant Elm-Feeling pur.
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  • Kloster La Trapa

    Ieri, Spagna ⋅ ☁️ 26 °C

    Dann erreicht man La Trapa, eine ehemalige Trappistenklosteranlage in einem abgelegenen Tal. Französische Trappistenmönche ließen sich Anfang des 19. Jahrhunderts hier nieder und schufen auf dem kargen Gelände ein erstaunliches System aus Terrassen, Trockenmauern, Zisternen und landwirtschaftlichen Anlagen. Schon 1820 wurde das Kloster wieder aufgegeben. Heute wird das Gelände von der Naturschutzorganisation GOB betreut.

    Besonders schön ist der Mirador de La Trapa. Von dort schaut man hinunter auf Cala en Basset, Sant Elm und Sa Dragonera – einer der eindrucksvollsten Küstenblicke im Südwesten Mallorcas.
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  • Wanderung vom Coll de Sa Gramola

    Ieri, Spagna ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Wanderung vom Coll de sa Gramola über La Trapa nach Sant Elm gehört für mich zu den schönsten Touren im Südwesten Mallorcas. Sie verbindet die typische Landschaft der Tramuntana mit spektakulären Küstenblicken, der historischen Klosteranlage von La Trapa und dem Blick auf die vorgelagerte Insel Sa Dragonera.

    Start ist am Coll de sa Gramola an der Ma-10 zwischen Andratx und Estellencs, auf 350 Metern Höhe. Von hier führt der Weg zunächst durch die karge, ursprüngliche Landschaft der westlichen Tramuntana. Über alte Wege und durch die Gegend von Ses Basses geht es allmählich in Richtung Küste. Die Route gehört zum Fernwanderweg GR 221 „Ruta de Pedra en Sec“.

    Schon unterwegs öffnen sich immer wieder fantastische Ausblicke über die zerklüftete Küste.
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  • Abendessen zum Sonnenuntergang

    3 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 24 °C

    Sabine möchte eigentlich gerne noch zum Ballermann, den sie bisher nur vom Hörensagen kennt. Joe schlägt jedoch vor, vorher noch in seinem persönlichen „Wohnzimmer“, der Cala Canta, vorbeizuschauen – einem Ort, an dem er schon so viele wunderbare Stunden mit seinen Hamburger Studienfreunden verbracht hat.

    Als wir dort ankommen, reißt der Himmel gerade ein wenig auf und die Sonne kommt durch die Wolken. Die Stimmung ist perfekt für einen spontanen Sonnenuntergangsdrink. Eigentlich wollten wir nur kurz bleiben, doch natürlich kommt es anders: Aus dem Drink wird ein gemütlicher Abend, und schon bald steht eine Paella auf dem Tisch. Dazu bestellen wir Calamares zum Teilen und genießen die wunderbare Atmosphäre direkt am Meer.

    Der Ballermann muss heute jedenfalls noch ein wenig auf uns warten – und ehrlich gesagt sind wir mit diesem ungeplanten Abstecher in Joes „Wohnzimmer“ auch ziemlich glücklich.
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  • Teil 2 unserer Stadterkundung

    3 ottobre, Spagna ⋅ 🌧 24 °C

    Weiter geht’s über den Passeig del Born und durch die Altstadt. Im Casal Solleric, dem ehemaligen Stadtpalast am Born, schauen wir uns die aktuelle Kunstausstellung an. Das historische Gebäude bildet dabei einen spannenden Kontrast zur modernen Kunst und ist allein schon einen Besuch wert.

    Von dort geht es weiter zum Palma Riad, einem ganz besonderen, marokkanisch inspirierten Boutiquehotel mitten in der Altstadt. Wir werfen einen Blick in den wunderschönen, orientalisch anmutenden Innenhof und würden gerne noch einen Drink an der stilvollen Bar genießen. Leider öffnet diese erst um 18 Uhr – dafür sind wir einfach ein wenig zu früh dran.

    Unser nächster Versuch gilt dem NOI, dem Restaurant im Nobis Hotel. Das elegante Ambiente und die mediterran inspirierte Küche gefallen uns so gut, dass wir hier eigentlich alle gerne zu Mittag gegessen hätten. Das Restaurant setzt auf saisonale, regionale Zutaten und Gerichte zum Teilen – genau nach unserem Geschmack.

    Also schlendern wir noch weiter und werfen einen Blick ins Cappuccino, bevor wir schließlich durch die inzwischen gut bekannten Gassen wieder zurück zu unserem Auto finden. Ein schöner, abwechslungsreicher Streifzug durch Palma, bei dem wir einmal mehr feststellen, wie viel sich in dieser Stadt auf kleinem Raum entdecken lässt.
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  • Wunderschöne Galerien und Wohnträume Rialto Living

    3 ottobre, Spagna ⋅ 🌧 24 °C

    Von hier aus geht es wieder zurück in die Stadt. Unser nächstes Ziel ist die Gerhardt Braun Gallery – Galería de Arte, wo wir uns in Ruhe die ausgestellten Werke anschauen. Die Galerie gefällt uns mit ihrer modernen, internationalen Kunst und dem besonderen Ambiente.

    Anschließend schlendern wir weiter zum Rialto Living. Das elegante Concept Store in einem historischen Stadtpalais ist eine Mischung aus Interior, Mode, Design und Lifestyle. Schon das Gebäude und die stilvoll gestalteten Räume sind sehenswert, und natürlich lassen wir uns Zeit zum Stöbern. Zwischen schönen Möbeln, Wohnaccessoires, Mode und vielen kleinen Dingen, die man am liebsten sofort mitnehmen würde, vergeht die Zeit wie im Flug.
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  • Mittagessen in Ssnta Catalina

    3 ottobre, Spagna ⋅ 🌧 25 °C

    Nach mehreren erfolglosen Anläufen landen wir endlich im Andres Cosmopolis, in dem wir bereits zu Jahresbeginn mit einem Mann und Dieter essen waren. Das Wetter sieht nach Regen aus, und wir bekommen einen runden Tisch am Fenster mit Blick auf die Straße.

    Wir bestellen verschiedene Vorspeisen zum Teilen und sind sofort begeistert. Jedes einzelne Gericht schmeckt vorzüglich, und so entwickelt sich der Aufenthalt zu einem wunderbaren Nachmittag, an dem wir die immer wieder einsetzenden Regenschauer in gemütlicher Atmosphäre entspannt überbrücken können.
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  • Stadtspaziergang durch Palma

    3 ottobre, Spagna ⋅ 🌧 27 °C

    Weiter führt uns unser Weg an der Kathedrale vorbei und über den belebten Passeig del Born hinüber zur Llotja de Palma, wo derzeit eine farbenprächtige Kunstausstellung die gotischen Hallen belebt. Von dort ist es nur ein kurzer Spaziergang zum Mar y Luz, hoch oben über der alten Stadtmauer gelegen – eigentlich eine unserer liebsten Adressen für eine Pause. Zwar bekommen wir tatsächlich einen Tisch, werden vom Service dann aber schlichtweg ignoriert. Leicht frustriert und nach wie vor durstig beschließen wir, unser Glück in der Markthalle von Santa Catalina zu versuchen.

    Aber auch im Mercat de Santa Catalina herrscht am heutigen Tag Ausnahmezustand: In und vor den urigen Tapas-Bars drängen sich die Gäste, und die Schlangen sind endlos. Trotz geduldiger Suche ist nirgends auch nur ein Plätzchen zu ergattern, sodass wir schließlich hungrig und durstig wieder weiterziehen müssen.
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  • Erste Impressionen aus Palma

    3 ottobre, Spagna ⋅ 🌧 27 °C

    Nach dem Frühstück fahren wir in die Stadt, in unserem Wunsch-Parkhaus direkt unter der Kathedrale, staut sich der Verkehr und so fahren wir ein kleines Stückchen weiter und finden ein Parkplatz etwas außerhalb des Zentrums. Auch von hier aus können wir die Inselhauptstadt gut erkunden.

    Am am historischen Rathaus von Palma an der zentralen Plaça de Cort gibt es sowohl im Innenbereich als auch an der berühmten Fassade feste und markante Höhepunkte zu entdecken. In der Eingangshalle stehen dauerhaft die überlebensgroßen Pappmaché-Riesen zusammen mit den traditionellen Großkopf-Figuren, die sonst bei Stadtfesten durch Palma getragen werden.

    Die eindrucksvolle Treppenanlage führt ins Obergeschoss und integriert das historische gotische Portal des einstigen Sant-Andreu-Hospitals.

    Direkt gegenüber auf dem Platz steht der berühmte, rund 600 Jahre alte knorrige Olivenbaum, der aus der Serra de Tramuntana hierher verpflanzt wurde.
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  • Geburtstagsfrühstück

    3 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ist Sabines Geburtstag und Andi und sie haben sich vorgenommen, vor dem Frühstück nach Paguera zu schwimmen. Das machen die beiden dann auch tatsächlich. Joe holt sie anschließend ab, und wir richten in der Zwischenzeit den Tisch für ein ausgiebiges Geburtstagsfrühstück her. Die Wettervorhersage für heute ist nicht berauschend, aber Sabine wünscht sich ohnehin einen Tag in Palma. Da gibt es ganz viel Möglichkeiten, auch bei regnerischen Wetter.Leggi altro

  • Wanderung zur Torre Andritxol

    2 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 25 °C

    Für uns ist das eine der schönsten Wanderungen auf der Insel, die direkt von der Haustür startet. Vorbei am Hotel Gran Cala Fornells und dem Mirador de Cala San, auf dem ein einsames Ferienhaus thront, geht es oberhalb der Steilküste zur nächsten Bucht, zur Caló d'en Monjo. Hier ist eine ganze Truppe dabei, die steile Felsenküste zu erklimmen, um sich mit einem Seil abzuseilen und aus luftiger Höhe ins Meer zu springen. Das ist schon ein kleines Spektakel.

    Weiter geht’s steil bergauf. Oben angekommen bewegen wir uns auf einem der schönsten Spots auf Mallorca. Zwischen dem Torre de Andritxol und der Punta de Andritxol oberhalb der Steilküste, wandert man auf einem Bergrücken, links von uns schweift der unglaubliche 360° Blick von Cala Fornells über Paguera nach Santa Ponca bis hin zur Bucht von Palma. Rechts von uns über das Meer bis zur Bucht von Camp de Mar. Hier kommt man nur zu Fuß hin. Trittsicherheit und bißchen Kondition ist erforderlich, was ohnehin Mindestmaß im bergigen, mallorquinischen Gelände ist.

    Hier folgt das nächste Spektakel: eine Yacht macht gerade den Hubschrauber startklar zum Abflug. Ganz schön viele ungeplante Highlights heute auf unserer Wanderung.
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  • Torre de Son Serralta & Torre des Verger

    1 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 27 °C

    Auf dem Rückweg gibt es noch zwei Fotostopps, denn ein spannendes Kapitel der mallorquinischen Geschichte sind die Piratenüberfälle. Die gesamte Westküste Mallorcas war jahrhundertelang gefährdet. Deshalb entstanden entlang der Küste zahlreiche Wachtürme.

    Auch bei Estellencs findet man solche Verteidigungsanlagen. Besonders bekannt ist die Torre de Son Serralta, die im 16. Jahrhundert zum Schutz der Bevölkerung vor nordafrikanischen Piraten errichtet wurde.

    Die Türme waren Teil eines regelrechten Frühwarnsystems: Sobald ein feindliches Schiff gesichtet wurde, wurden Signale weitergegeben – von Turm zu Turm bis ins Landesinnere. Ein Stückchen weiter erreichen wir den Torre de Ses Ànimes, auch Torre des Verger genannt.
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  • Einkehr in Port de Cononge

    1 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 26 °C

    Das Ziel unserer Wanderung ist Port des Canonge, ein winziger, ursprünglicher Küstenort – eingebettet zwischen steilen Bergen und dem Meer. Früher lebten hier vor allem Fischer, heute ist es ein ruhiger Rückzugsort mit wenigen Häusern, kleinen Buchten und viel Natur.

    Besonders reizvoll sind die felsige Küste, das klare Wasser und die abgelegene Atmosphäre. Anders als viele Küstenorte Mallorcas hat Port des Canonge kaum touristische Infrastruktur und wirkt deshalb angenehm authentisch.

    Kurz gesagt: ein kleines, wildromantisches Stück Mallorca für alle, die Ruhe, Meer und ursprüngliche Landschaft suchen.

    Wir kehren ein im Restaurant Ca'n Toni Moreno, teilen uns Croquetas, Paella und Tintenfisch in Sobrasada-Sauce, alles sehr lecker.
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  • Sir Richard Branson und Son Bunyola

    1 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 27 °C

    Schon dreimal sind wir an diesem Hotel vorbei gewandert und nun hat uns eine Freundin berichtet, dass sie dort schon Hochzeiten geplant hat und wir unbedingt einkehren sollten.

    Okay, heute ist genau der richtige Tag dafür. Wir werden ganz herzlich willkommen geheißen, doch leider hat das Hotel nach dem Tornado noch immer wegen Aufräumarbeiten geschlossen.

    Die Geschichte beginnt eigentlich schon 1987, als der damals bereits erfolgreiche Unternehmer Richard Branson auf Mallorca ein altes, heruntergekommenes Anwesen bei Deià entdeckte und daraus La Residencia machte. Das Hotel wurde später zu einem der berühmtesten Boutiquehotels Mallorcas und zog unter anderem prominente Gäste wie Prinzessin Diana und Andrew Lloyd Webber an.

    Branson hatte damit aber noch nicht genug von Mallorca. 1994 kaufte er das wesentlich größere Anwesen Son Bunyola an der Nordwestküste bei Banyalbufar. Seine Idee war von Anfang an, die historische Finca zu einem außergewöhnlichen Rückzugsort zu entwickeln. Branson errichtete zunächst drei eigenständige Villen auf dem Gelände, bekam aber keine Genehmigung, die historische Hauptfinca zum Hotel umzubauen. Schließlich verkaufte er Son Bunyola 2002. 2015 bekam Branson die Möglichkeit, Son Bunyola zurückzukaufen.

    Er griff zu – und nahm damit ein Projekt wieder auf, das inzwischen mehr als 20 Jahre alt war. Heute umfasst das Anwesen offiziell rund 328 Hektar, mit Weinbergen, Olivenhainen, Mandelbäumen, Zitrusbäumen, ursprünglicher mediterraner Landschaft, rund 5 km Küste, der historischen Finca, drei privaten Villen und seit 2023 dem Son Bunyola Hotel.

    Die Geschichte des Besitzes reicht mindestens bis ins 13. Jahrhundert zurück. Teile der Anlage – insbesondere der historische Wehrturm – gehen auf diese Zeit zurück. Die eigentliche Finca stammt überwiegend aus dem 16. Jahrhundert.

    Archäologische Untersuchungen haben darüber hinaus Hinweise auf eine wesentlich ältere Besiedlung des Gebietes gefunden; auf dem Gelände befinden sich unter anderem Relikte aus Bronze- und Eisenzeit.

    Das Hotel wurde im Juni 2023 eröffnet. Aktuell verfügt es über 27 Zimmer und Suiten sowie die drei Villen. 2025 und 2026 wurde das Hotel vom Michelin Guide mit einem MICHELIN Key ausgezeichnet. Schade, dass wir heute hier nicht einkehren können.
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  • Wanderung nach Port Cononge

    1 ottobre, Spagna ⋅ ☁️ 26 °C

    Da die da die beiden Mallorca eher wenig kennen, fahren wir heute auf der aussichtsreichen Panoramastraße MA10 durch das Tramuntana Gebirge bis nach Banyalbufar und starten von dort unsere Wanderung nach Port Cononge. Üblicherweise laufen wir diese Strecke sehr gern, weil man durch schattenspendenden Wald läuft und es einer der einfacheren Wanderwege auf Mallorca ist, der stets einen aussichtsreichen Blick auf das Meer bietet. Wir sind ihn insgesamt schon dreimal gegangen und ganz geschockt, dass hier so viele Bäume abgenickt sind. Der Sturm vom 9. September 2026 hat die Gegend um Son Bunyola tatsächlich erneut erheblich getroffen. Im Port des Canonge wurden Windböen bis 158 km/h gemessen. Hunderte Pinien stürzten um, Häuser und Dächer wurden beschädigt, Stromleitungen unterbrochen und Wege unpassierbar.

    Man hat den Wanderweg freigeräumt und es erinnert uns an die Zeit nach dem Sturm Lothar im Schwarzwald. So schade um die großen Bäume.
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