• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Wohnmobiltour durch Österreich

Wunderschöne, abwechslungsreiche und erlebnisreiche Wohnmobil-Reise durch ein liebenswertes, gastfreundliches und bildschönes Land, das auch kulinarisch begeistert. Lue lisää
  • Matkan aloitus
    24. heinäkuuta 2026

    Schwimmen in der Welle

    24. heinäkuuta, Saksa ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute hat uns Luisa auf einen nostalgischen Spaziergang entlang ihrer alten Studienorte in München mitgenommen. Unser Ziel war „Die Welle“, das wohl schönste Freibad der Stadt. Vorsorglich hatten wir extra noch Picknickdecken besorgt, um es uns direkt am Wasser gemütlich zu machen.

    Das absolute Highlight des Tages: Annette, Luisa und Joe sind tatsächlich zwei Straßenbahnhaltestellen weit den Fluss hinabgeschwommen und danach einfach mit der Tram zurückgefahren! In München gehört es offenbar zum guten Ton, sich im kühlen Nass treiben zu lassen und für den Rückweg – solange man im nassen Badezeug steht und sich nicht auf die Sitze wagt – unkompliziert die Öffis zu nutzen. Eine herrlich verrückte und richtig coole Aktion!
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  • Abendspaziergang durch München

    24. heinäkuuta, Saksa ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir waren schon lange nicht mehr in der Münchner Innenstadt unterwegs, und an einem lauen Sommerabend wie diesem ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Überall sitzen die Menschen draußen, genießen das Leben und lassen es sich gut gehen; es herrscht eine rundum ausgelassene Stimmung. Das erinnert uns sofort an ein Video, das vor Kurzem auf Instagram viral ging: Darin zeigten sich Amerikaner völlig begeistert von der deutschen Kultur und schwärmten davon, dass genau diese Lebensart in ihrer Heimat schlichtweg fehle. Genießen wir sie also in vollen Zügen – unsere wunderbare Kultur und das Privileg, laue Sommerabende einfach im Freien verbringen und feiern zu können.Lue lisää

  • Mittagessen im Augustiner am Nockerberg

    25. heinäkuuta, Saksa ⋅ ☀️ 31 °C

    Vor unserer Weiterreise nach Österreich müssen wir uns noch einmal richtig stärken. Da wir mit unserem Wohnmobil ohnehin direkt vor einem wunderschönen Biergarten stehen, liegt eine Einkehr natürlich auf der Hand. Als Vorspeise wählen wir eine herzhafte Pfannkuchensuppe sowie einen frischen Beilagensalat, bevor wir uns anschließend einen der leckersten Kaiserschmarrn teilen, die wir jemals gegessen haben. Einfach großartig!Lue lisää

  • Spaziergang entlang der Salzach in Salzburg

    25. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 30 °C

    Nun ging sie los – unsere Reise mit dem Wohnmobil, ganz ohne festen Plan, zunächst in Richtung Westen. Erste Station: Salzburg, das wir bisher nur einmal im Winter besucht hatten. Einen passenden Stellplatz für unser Gefährt zu finden, erweist sich als gar nicht so einfach. Doch wir haben Glück: Da Samstag ist, ergattern wir am Wochenende sogar noch kostenfreie Parkplätze in zentrumsnaher Lage. Wir stellen das Wohnmobil ab, laden eine Wandertour via Komoot herunter und machen uns zu Fuß auf den Weg, um die Hauptattraktionen der Stadt zu erkunden.

    Unser erster Stopp führt uns zum Schloss Mirabell, das im Jahr 1606 von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Geliebte Salome Alt erbaut wurde. Heute ist hier unter anderem das Amt des Salzburger Bürgermeisters untergebracht, und der berühmte Marmorsaal gilt als einer der prachtvollsten Trauungssäle weltweit.

    Besonders faszinierend sind die barocken Gartenanlagen, der Mirabellgarten. Wir schlendern durch die prächtigen Blumenbeete, bestaunen den großen Pegasusbrunnen – den Filmfans gewiss aus „The Sound of Music“ ein Begriff sind – und halten Ausschau nach den historischen Skulpturen.
    Ein echtes Schmuckstück sind die drolligen Gartenzwerge im sogenannten Zwergelgarten. Sie zählen zu den ältesten erhaltenen Zwergfiguren aus weißem Marmor auf der Welt und stammen aus dem 18. Jahrhundert. Sie überall im Park zu entdecken, bereitet großen Spaß und bildet einen herrlich fröhlichen Auftakt für unseren Stadtbummel!
    Weiter geht es zunächst entlang der Salzach. Dort findet heute ein vielseitiger Kunsthandwerkermarkt statt: die beliebten Salzachgalerien an der Kaipromenade. Wir stöbern an den offenen Pavillons direkt am Flussufer und bewundern die kreativen Werke von Künstlern aus aller Welt.

    Vorbei an der historischen Altstadt gelangen wir schließlich auf den Mönchsberg, einen der grünen Stadtberge Salzburgs. Wer – so wie wir – den Aufstieg etwas abkürzen möchte, kann den historischen Mönchsberglift nutzen; zu Fuß über die Stiegen ist der Weg allerdings mindestens genauso reizvoll. Oben angekommen, werden wir mit einem fantastischen Panoramablick über die Dächer der Altstadt, den Fluss und die mächtige Festung Hohensalzburg belohnt. Darüber hinaus beherbergt der Berg das Museum der Moderne sowie idyllische Spazierwege, die zu einer kleinen Auszeit im Grünen einladen.
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  • Auf der Eduard-Richter-Höhe

    25. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Richterhöhe bildet mit rund 507 Metern die höchste Erhebung des Mönchsberges in Salzburg und zählt zu den geschichtsträchtigsten sowie aussichtsreichsten Plätzen der Stadt. Ihre Entstehungsgeschichte reicht bis in das Mittelalter zurück, als markante Wehrmauern, Basteien und Wehrtürme wie der Michaelsturm und der Josefsturm als Teil des sogenannten „Oberen Zwingers“ oder Falkenzwingers errichtet wurden, um den Berg und die Stadt zu schützen. Im Laufe der Zeit verlor diese Wehranlage ihre militärische Funktion, woraufhin die historischen Türme zeitweise als Pulver- und Munitionslager dienten. Im Jahr 1906 benannte man den Platz schließlich zu Ehren des bekannten Salzburger Geographen, Historikers und Alpenforschers Eduard Richter in die Eduard-Richter-Höhe um.

    Heute begeistert der Ort vor allem durch seinen einzigartigen Panoramablick, der über das Schloss Leopoldskron und den dazugehörigen Weiher hinweg bis zu den mächtigen Gipfeln der Alpen reicht. Neben den alten Wehrtürmen, die heute teilweise von Pfadfindern genutzt werden, erinnert dort auch ein kleiner, symbolischer Weingarten an die historische Weinbautradition Salzburgs. All das macht diesen ruhigen Platz mitten in der Natur zu einer beliebten Oase für Spaziergänger und Ruhesuchende.
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  • Die romantische Salzburger Altstadt

    25. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Petersfriedhof und ein musikalischer Ausklang

    Der Petersfriedhof in Salzburg gilt als einer der ältesten und geschichtsträchtigsten Friedhöfe der Welt, dessen Ursprünge bis in die Zeit um das Jahr 700 zurückreichen. Malerisch direkt am Fuße des Mönchsbergs eingebettet, gehört er zum Stift St. Peter, dem ältesten Kloster im deutschen Sprachraum. Urkundlich wurde der Friedhof erstmals 1139 erwähnt, womit er sogar älter ist als mancher Teil des dazugehörigen Stiftskomplexes.

    Zu den faszinierendsten Besonderheiten zählen die frühchristlichen Katakomben, die direkt in den Felsen des Mönchsbergs gehauen wurden. Im Frühmittelalter dienten diese Höhlen vermutlich als Einsiedeleien oder Zufluchtsorte; heute ziehen sie Besucher mit ihrer mystischen Atmosphäre und dem Ausblick über die Salzburger Altstadt magisch an. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich der Friedhof zu einem Ort tiefen historischen Bewusstseins, auf dem zahlreiche berühmte Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte fanden. Darunter sind so bekannte Namen wie Nannerl Mozart, die Schwester von Wolfgang Amadeus Mozart, der Komponist Michael Haydn sowie Santino Solari, der berühmte Architekt des Salzburger Doms.

    Neben seiner historischen Bedeutung erlangte der Petersfriedhof auch durch die Popkultur weltweite Berühmtheit, insbesondere als Drehort für den Filmklassiker „The Sound of Music“. Bis heute ist er kein reiner Gedenkort geblieben, sondern eine Oase der Ruhe und Kontemplation mitten im Herzen der Stadt, die die jahrhundertelange Geschichte Salzburgs auf einzigartige Weise widerspiegelt.

    Unsere Tour kürzen wir schließlich etwas ab, da wir vom Schloss aus bemerkt haben, dass auf einem Platz in der Nähe stimmungsvolle Festspielnächte stattfinden. Wir lassen uns für eine Weile nieder und lauschen der bezaubernden Musik. Als uns dann der Durst packt, ziehen wir weiter und landen zufällig an einem Ort, der wie ein klassischer Biergarten anmutet – allerdings mit Selbstbedienung für Speisen und Getränke. Faire Preise, hervorragende Qualität und eine wunderbare, ungezwungene Atmosphäre: Es gefällt uns hier rundum gut.
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  • Abendstimmung in der rechten Altstadt von Salzburg

    25. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Rückweg führt uns entlang der Salzach. Über dem Schloss steigt gerade der Mond auf, während uns eine tropisch warme Brise umgibt. Überall sitzen die Leute draußen und genießen die laue Sommernacht, und auch die rechte Altstadt erweist sich als äußerst belebt und beliebt.

    Das war ein rundum vielversprechender Einstieg in unseren Urlaub. Nun haben wir allerdings mit ein paar technischen Widrigkeiten zu kämpfen, wie sie der Start in ein Wohnmobil-Abenteuer eben manchmal so mit sich bringt. Dieses Mal streikt ausgerechnet der Wechselrichter und will einfach nicht funktionieren...
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  • Wanderung zu Schloss Fuschl & Schlossfischerei

    26. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach so intensiven Stadterlebnissen zieht es uns wieder hinaus ins Grüne. Nach einer knapp halbstündigen Fahrt erreichen wir den Fuschlsee. Dort ergattern wir einen gebührenfreien Parkplatz, der sich als idealer Ausgangspunkt für den Fuschlseerundweg erweist – eine Tour, die als kinderleicht, landschaftlich traumhaft und nahezu durchgehend eben beschrieben wird.

    Wir wandern direkt am türkisfarbenen, kristallklaren Wasser entlang, vorbei an malerischen Buchten, schattigen Uferwäldern und saftigen Wiesen. Der gesamte Rundweg um den See misst rund elf Kilometer und lässt sich bei Bedarf wunderbar durch eine Schifffahrt abkürzen oder halbieren.
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  • Zurück geht’s mit der „Fuschlerin“

    26. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir überlegen noch kurz, ob wir die komplette Seerunde wagen sollen, als die ersten Regentropfen fallen und uns die Entscheidung abnehmen. Da es plötzlich stark abkühlt und wir keine wärmenden Sachen dabeizuhaben, nutzen wir die Chance für eine Fahrt mit dem Schiff „Fuschlerin“ zurück nach Fuschl – für acht Euro pro Person. Als Ersatz für fehlende Jacken müssen kurzerhand unsere Reisehandtücher herhalten.

    Unterwegs plaudert der Bootskapitän aus dem Nähkästchen. Er erzählt, dass es auf dem See noch recht beschaulich zugeht: Die Hotels sind zwar gut gebucht, aber die großen Tagestouristenmassen fehlen bisher noch – ein Zustand, den er sichtlich genießt. Rund um den Fuschlsee gilt zwar ein strenger Baustopp, doch es gibt zahlreiche prachtvolle Privatimmobilien. Darunter befindet sich angeblich auch ein Anwesen des russischen Multimilliardärs Abramowitsch, der dort dauerhaft fünf Angestellte beschäftigt, nur für den Fall, dass er einmal ganz spontan Urlaub machen möchte. Unabhängig davon präsentiert sich der Fuschlsee als traumhaft idyllisches Gewässer mit malerischen Einkehrmöglichkeiten und herrlichen Badestellen direkt am Ufer.
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  • Geplatzter Übernachtungsplatz beim Bartlbauer

    26. heinäkuuta, Itävalta ⋅ 🌧 20 °C

    In Österreich ist das freie Stehen mit dem Wohnmobil im Grunde untersagt und wird streng kontrolliert. Aus diesem Grund habe ich mir die App „Schau aufs Land“ für rund 40 Euro heruntergeladen. Ich bin absolut begeistert, als meine allererste Anfrage beim Bartlbauer oberhalb von Sankt Gilgen – mit einem traumhaften Blick auf den Wolfgangsee – sofort als kostenfreie Buchung bestätigt wird. Im Gegenzug ist es üblich, im hauseigenen Hofladen einzukaufen. Das machen wir natürlich gerne und parken erst einmal direkt vor der Haustür mit dieser wunderschönen Aussicht.

    Wir fragen vorsorglich nach, ob wir vielleicht auch hier direkt stehen bleiben dürfen – doch leider wird dies verneint. Zudem stellt sich heraus, dass der eigentlich vorgesehene Stellplatz viel zu klein und zu kurz für unser Wohnmobil ist. Also fahren wir ein Stückchen weiter, zumal der Regen ohnehin immer stärker wird und bei diesem nassen Wetter keine Outdoor-Unternehmungen auf dem Plan stehen.
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  • Abendspaziergang durch Sankt Gilgen am Wolfgangsee

    26. heinäkuuta, Itävalta ⋅ 🌧 19 °C

    Sankt Gilgen ist ein ganz bezaubernder Ort voller herzlicher Gastlichkeit, gesäumt von historischen, blumengeschmückten Häusern und einem malerischen Friedhof. Im örtlichen Mozarthaus entdecken wir ganz zufällig eine außergewöhnliche und vielseitige Sonderausstellung mit dem Titel „DAVID100“.

    Die Schau widmet sich dem Leben und dem 100. Geburtstag des bekannten Benediktinermönchs und Friedensbotschafters Bruder David Steindl-Rast, der seit 2010 im nahegelegenen Europakloster Gut Aich lebt.

    Thematisch gliedert sich die Ausstellung in verschiedene Bereiche – von der Innenwelt (persönliche Erfahrung) über die Außenwelt (Wissenschaft) bis hin zu den zentralen Konzepten von Achtsamkeit und Dankbarkeit als Grundhaltung. Neben Werken von rund 50 internationalen Kunstschaffenden sind auch kreative Beiträge von Kindern und Jugendlichen aus Sankt Gilgen zu bewundern. Zu den absoluten Hinguckern zählen ein sechs Meter langer Teppich mit dem „Hohelied der Liebe“, ein „Friedens-Park“ mit 100 weißen Gebetsfahnen sowie ein eigens angelegter Bewusstseinspfad.

    Ein besonders innovatives Highlight ist der von der Universität Salzburg entwickelte „Bruder David Bot“: eine künstliche Intelligenz, die in einer originalgetreu gestalteten Mönchszelle virtuelle Gespräche mit dem Jubilar ermöglicht.

    Ergänzende Highlights: Nannerl-Jubiläum
    Da das Mozarthaus historisch eng mit der Familie Mozart verbunden ist – es ist der Geburtsort von Mozarts Mutter Anna Maria sowie der spätere Wohnsitz seiner Schwester Maria Anna, genannt „Nannerl“ Mozart –, finden parallel dazu spezielle Jubiläumstage mit Konzerten und Veranstaltungen zu Ehren ihres 275. Geburtstags statt.
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  • Super Abendessen im „Wirt am Gries“

    26. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☁️ 20 °C

    Der „Wirt am Gries“ in St. Gilgen ist uns bereits auf den ersten Metern unseres Abendspaziergangs ins Auge gefallen – vor allem wegen seiner ungewöhnlichen Speise- und Getränkekarte, dem duftenden Kräuterbeet entlang der Hauswand und dem einladenden Gastgarten. Auf dem Rückweg kehren wir hier ganz spontan ein und ergattern ohne Reservierung den allerletzten freien Tisch. Unser gutes Gefühl sollte uns nicht trügen.

    Das traditionsreiche und äußerst beliebte Gasthaus blickt auf eine über 50-jährige Geschichte zurück und wird von Familie Elisabeth und Martin Tritscher mit viel Herzblut geführt. Es steht für gelebte Wirtshauskultur, echte Herzlichkeit und tiefe regionale Verbundenheit. Die Küche legt einen großen Wert auf bodenständige, heimische Produkte. Küchenchefin Elisabeth Tritscher verarbeitet vor allem saisonale Zutaten wie frische Wildkräuter aus eigener Hand. Besonders angetan haben es uns die hausgemachten Kräuter- und Blumensodas, weshalb die kompetent kuratierte Weinkarte mit ihrem klaren Fokus auf österreichische Tropfen heute glatt ungenutzt bleibt.

    Das Lokal bietet sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ein charmantes und gemütliches Flair: Drinnen: Eine urige, liebevoll dekorierte Gaststube mit viel warmem Holz, gemütlichen Stüberl-Ecken und einem einladenden Kachelofen für kühlere Tage. Draußen: Ein wunderschöner Gastgarten mit schattenspendenden alten Kastanienbäumen und einem überdachten Salettl, das selbst an unserem etwas kühlen Abend zum Verweilen einlädt.

    Das Essen ist schlichtweg herausragend, sodass wir uns nach dem Hauptgang unbedingt noch ein Dessert gönnen müssen. So lassen wir diesen zweiten Urlaubstag rundum glücklich und beseelt ausklingen.
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  • Radtour um den Idyllischen Mondsee

    27. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ⛅ 20 °C

    Die Wettervorhersage für heute ist nicht allzu vielversprechend. Umso größer ist unsere Freude, als wir am Morgen von einem ersten, warmen Sonnenstrahl geweckt werden. Nach einer kurzen Fahrt steuern wir einen Parkplatz direkt am Ufer des Mondsees an – traumhafter kann man kaum stehen, das Wasser beginnt quasi direkt vor unserer Wagentür! Während Joe die Fahrräder auslädt, setze ich in aller Ruhe einen frischen Kaffee auf. Nachdem wir diesen gemütlich auf einer Bank mit freiem Blick auf den See genossen haben, schwingen wir uns in den Sattel, um den Mondsee zu umrunden.Lue lisää

  • Spaziergang durch den Ort Mondsee

    27. heinäkuuta, Itävalta ⋅ 🌧 20 °C

    Der Marktplatz bildet das lebendige Zentrum des Ortes und lädt mit bunten historischen Bürgerhäusern, gemütlichen Cafés, Eisdielen und traditionellen Gasthöfen zum Flanieren und Verweilen ein.

    Ein unverkennbares Wahrzeichen ist die Basilika St. Michael. Die ehemalige Stiftskirche des Benediktinerklosters beeindruckt durch ihre markanten Doppeltürme und den prachtvollen Barockaltar. Ihre Entstehungsgeschichte reicht mehr als 1.200 Jahre zurück und ist eng mit der des einstigen Benediktinerstiftes verknüpft, das im Jahr 748 von dem bayerischen Herzog Odilo II. als ältestes Kloster auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreichs gegründet wurde. Der Sage nach verdankte der Herzog die Gründung seiner Rettung in finsterer Nacht, als der Vollmond plötzlich den See beleuchtete und ihm den Weg wies. Im Jahr 1104 wurde eine erste romanische Stiftskirche geweiht, die jedoch im Laufe der Zeit schwere Schäden erlitt. Daraufhin entstand ab 1470 ein großer gotischer Neubau, der 1487 geweiht wurde und sich zu einer der bedeutendsten Hallenkirchen Österreichs entwickelte. Um 1730 erhielt das Gotteshaus im Zuge einer Barockisierung seine charakteristischen Doppeltürme sowie die prachtvollen Altäre im Inneren. Nachdem die Kirche bereits 1965 durch die berühmte Hochzeitsszene im Hollywood-Klassiker „The Sound of Music“ weltweite Berühmtheit erlangt hatte, erhob Papst Johannes Paul II. sie im Jahr 2005 in den Rang einer Basilica minor.

    Der gesamte Ort verzaubert schlichtweg durch seinen Charme, die kleinen Geschäfte, einladenden Cafés und guten Restaurants.
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  • Überfahrt nach Sankt Wolfgang

    27. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute Nachmittag steht unsere zweite Radtour auf dem Programm, die mit einer kurzen, aber wunderschönen Überfahrt beginnt: Mit einer kleinen Fähre setzen wir vom Uferbereich bei Reith rüber nach Sankt Wolfgang. Noch ist der Himmel wolkenverhangen, doch gelegentlich blitzen bereits die ersten Sonnenstrahlen durch. Das Wasser des Wolfgangsees glänzt in den verschiedensten Blautönen, während im Hintergrund die imposanten, grünen Hänge und der mächtige Schafberg in den Himmel ragen.

    Da es hier keinen stressigen, starren Fahrplan gibt, verläuft die Überfahrt herrlich unkompliziert. Ein kurzer Druck auf das Rufsignal an der Anlegestelle genügt, und der Fährmann weiß sofort Bescheid – schon macht sich das kleine Fährschiff „Corso“ auf den Weg, um uns einzusammeln. Schon beim Betreten der Holzmole merkt man, dass dies ein echter Geheimtipp für eine schnelle und charmante Verbindung über den See ist.

    Die Fahrt dauert nur wenige Minuten, aber jeder einzelne Meter fühlt sich an wie pure Entschleunigung. Der Blick schweift über das glitzernde Wasser, das sanft gegen den Bug plätschert. Vor uns taucht immer näher die malerische Kulisse von Sankt Wolfgang auf: die bunten Häuserfassaden, die charakteristische Wallfahrtskirche und das weltberühmte, geschichtsträchtige Hotel „Im Weißen Rössl“. Eingebettet zwischen See und Berg sieht die Silhouette des Ortes vom Wasser aus aus wie direkt von einer Postkarte entsprungen.
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  • Stadtbummel durch Sankt Wolfgang

    27. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 21 °C

    Schon auf den ersten Metern merkt man, dass der Ort bei Arabern ganz hoch im Kurs steht. Im ganzen Ort tummeln sie sich mit Burkaverhängten Gesichtern und langen Gewändern.

    Doch das stört uns nicht weiter, wir schlendern durch die Innenstadt, lassen uns treiben, fotografieren die Postkartenidylle, das berühmte Weiße und das gegenüberliegende, bunt dekorierte schwarze Rössl und genießen den gelegentlichen Blick auf den Wolfgangsee.Lue lisää

  • Radtour um den Wolfgangsee Richtung Bad Ischl

    27. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 22 °C

    Eigentlich wollten wir rund 40 Kilometer bis nach Bad Ischl radeln, doch irgendwann machen unsere Akkus, Beine und Popos schlapp. Also beschließen wir, etwas früher umzukehren, und machen Station im idyllischen Strobl, wo wir beim „Kirchenwirt“ einkehren. Hier herrscht ein reges Treiben: Die Gäste kommen und gehen, werden unglaublich flott und herzlich bedient, und kaum ist ein Tisch geräumt, ist er auch schon wieder neu besetzt. Das Ganze ist ein echtes Lehrstück in Sachen Gastro-Organisation, von dem sich manch anderes Restaurant eine Scheibe abschneiden könnte. Trotz langer Warteschlangen versprüht der Platz eine optimistische, fröhliche Energie, die sofort ansteckt.

    Mitten im Geschehen sichern wir uns einen Platz,
    nutzen die Gelegenheit, um unsere Fahrradakkus aufzuladen, und genießen den rundum gelungenen Ausklang des Tages.
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  • Fahrt mit der Schafbergbahn

    28. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Schafbergbahn in Österreich ist eine traditionsreiche und technisch faszinierende Zahnradbahn, die seit dem späten 19. Jahrhundert Touristen aus aller Welt auf den 1.732 Meter hohen Schafberg im Salzkammergut befördert. Ihre Geschichte begann mit der touristischen Erschließung des Berges, auf dem bereits in den 1860er-Jahren das Hotel Schafbergspitze errichtet worden war, um den spektakulären Rundblick auf die umliegenden Seen zu genießen. Um den mühsamen Fußmarsch zu erleichtern, wurde im Jahr 1890 die Konzession für den Bau einer Zahnradbahn erteilt, woraufhin die Bauarbeiten im April 1892 unter der Leitung der Salzkammergut-Lokalbahn-Gesellschaft begannen. Diese Pionierleistung war unter den damaligen Bedingungen eine enorme Herausforderung: Etwa 350 Arbeiter mussten das schwere Material sowie ihre Verpflegung größtenteils mit Maultieren oder per Schlitten zur Baustelle transportieren, und selbst die erste Lokomotive wurde in Einzelteilen angeliefert und vor Ort mühsam zusammengesetzt. Dank des enormen Einsatzes konnte die Strecke nach nur rund 15 Monaten Bauzeit im Juli 1893 feierlich eröffnet werden.

    Technisch gesehen ist die Schafbergbahn als Meterspur-Zahnradbahn mit einer Spurweite von 1.000 Millimetern konzipiert und gilt heute als die steilste Zahnradbahn Österreichs. Sie überwindet auf einer Streckenlänge von knapp 5,9 Kilometern einen beeindruckenden Höhenunterschied von rund 1.190 Metern, wobei im oberen Streckenabschnitt eine maximale Steigung von bis zu 260 Promille (26 Prozent) erreicht wird. Um auf diesen enormen Steigungen die nötige Sicherheit und Traktion zu gewährleisten, setzt die Bahn auf das bewährte Doppelzahnstangensystem nach Abt, bei dem in der Gleismitte liegende Zahnstangen in die Zahnräder unter den Lokomotiven eingreifen. Technisch anspruchsvoll ist auch der Streckenverlauf, der über mehrere Brücken, Viadukte und durch zwei kurze Tunnel direkt unterhalb des Gipfels führt. Neben den historischen und weltberühmten Kohle-Dampflokomotiven aus den Gründerjahren, die teilweise bis heute als Nostalgiezüge im Einsatz sind, prägen modernere Leichtöl-Dampflokomotiven aus den 1990er-Jahren sowie leistungsstarke dieselelektrische Lokomotiven den heutigen Betrieb. Nach einer umfassenden Modernisierung der Infrastruktur und dem Bau einer neuen, lichtdurchfluteten Talstation („ErlebnisQuartier“), die 2023 fertiggestellt wurde, verbindet die Schafbergbahn historische Ingenieurskunst gekonnt mit den Anforderungen eines zeitgemäßen, sicheren Bergbhnbetriebs.
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  • Wanderung vom Schafberg zur Schafbergalm

    28. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 18 °C

    Schon als wir die Tickets für die Fahrt mit Österreichs steilster Zahnradbahn gekauft hatten, dachten wir beide ganz unabhängig voneinander: Ist das eigentlich wirklich so eine gute Idee? Schließlich sind wir nicht die Einzigen, die auf den Schafberg hinaufwollen und bereit sind, dafür ein kleines Vermögen auszugeben (58,20 Euro pro Person).

    Unten stehen wir erst einmal mehr als eine Stunde an der Bahn an. Der Grund: Ermäßigte Tickets ließen sich wegen unserer Wolfgangsee Card online nicht buchen und waren morgens am Schalter rasch vergriffen – schließlich muss man hier feste Abfahrtszeiten reservieren. Oben angekommen, ergießen sich die Menschenmassen über den Berg. Die meisten steuern zielsicher zwei Höhepunkte an: das Gipfelkreuz und die Himmelspforte, um danach entweder im Hotel oder in der gemütlichen kleinen Alm einzukehren. Auch wir werfen einen Blick durch die Himmelspforte auf die dahinter steil abfallende Felswand – und in diesem Augenblick streiche ich prompt meine ursprünglichen Wanderpläne, die eigentlich genau dort hinuntergeführt hätten. Stattdessen beschließen wir, zur Zwischenstation abzusteigen.

    Dafür stehen zwei Varianten zur Auswahl: der viel begangene, blaue Weg oder die anspruchsvollere, längere Strecke, die ich bislang natürlich nur von meiner Komoot-Planung kannte. Wofür entscheiden wir uns? Was denkt ihr? Natürlich für die längere und schwierigere Route! Und ich kann nur sagen: Die hat es wirklich in sich. Kurz vor dem Abzweig streikt mein Schatz, er mag einfach nicht mehr. Ich denke mir, wir haben es doch gleich geschafft, und laufe erst einmal voraus. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: Ab diesem Punkt verliert die Strecke tatsächlich an Schwierigkeit. So erreiche ich das Ziel eine knappe halbe Stunde vor Joe, während er durch den Umweg einige zusätzliche Höhenmeter und Kilometer in den Beinen hat.

    Bei der Talfahrt haben wir dann großes Glück: Eigentlich war unser Ticket erst für eine spätere Abfahrt in zwei Stunden gültig, doch es sind noch Plätze frei, sodass wir ganz unkompliziert früher nach unten fahren können.
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  • Mittagsimbiss am Wolfgangsee

    28. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 26 °C

    Als wir gegen 15:00 Uhr wieder am Wolfgangsee ankommen, haben wir beide ziemlichen Hunger. Mit den Fahrrädern radeln wir rechts am Ufer entlang und entdecken eine kleine Pension, die ein gemütliches Café direkt am See samt herrlicher Badewiese betreibt. Hier kehren wir ein, machen es uns ganz chillig auf einer Hängeschaukel im Schatten bequem und blicken auf das glitzernde Wasser, auf dem heute ordentlich Betrieb herrscht: Stand-up-Paddler, Ruderboote, Segelboote und verschiedenste Fähren kreuzen kreuz und quer über den See. Für uns fühlt sich das an wie Fernsehen im Freien – einfach nur wunderschön.

    Dazu lassen wir uns einen leckeren Salat schmecken und genießen als süßen Abschluss ein Stück frischen Marillenkuchen.
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  • Badezeit am Wolfgangsee

    28. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir fahren zunächst zurück zum Wohnmobil, wo Joe meinen Sattel repariert, der plötzlich angefangen hat, nach oben und unten zu wippen. Inzwischen packe ich die Badesachen zusammen. Nach getaner Arbeit strampeln wir dann wieder zurück ans Seeufer, breiten unsere neue Picknickdecke aus und genießen erst einmal die Ruhe sowie das sommerliche Wetter. Dann springen wir ganz mutig ins erfrischende Nass! Herrlich, wenn man erst einmal drin ist!Lue lisää

  • Kaiservilla, Park und Marmorschlosd in Bad Isch

    29. heinäkuuta, Itävalta ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Kaiservilla in Bad Ischl: Sisis Sommerresidenz

    Das Leben von Kaiserin Elisabeth, weltweit bekannt als Sisi, war geprägt von der strengen Wiener Hofetikette, ihrem tiefen Freiheitsdrang und ihrer großen Liebe zur Natur. Ein zentraler und sehr persönlicher Ort in ihrem Leben war die Kaiservilla in Bad Ischl im oberösterreichischen Salzkammergut.

    Die Geschichte der Villa ist untrennbar mit der Verlobung des Kaiserpaares verbunden: Im Sommer 1853 trafen sich Kaiser Franz Joseph I. und die junge Elisabeth in dem Kurort. Eigentlich war eine Heirat mit Sisis älterer Schwester Helene geplant, doch der Kaiser verliebte sich auf den ersten Blick in die 15-jährige Sisi. Nach der gefeierten Verlobung kaufte Erzherzogin Sophie, die Mutter des Kaisers, die damalige Biedermeier-Villa als Hochzeitsgeschenk für das junge Paar. Sie wurde im klassizistischen Stil umgebaut und erhielt durch ihre Seitenflügel die Form eines „E“ – eine romantische Geste, die oft als Widmung für Elisabeth gedeutet wird.

    Zwischen Anfang Juli und Ende August verlegte das Kaiserpaar seinen Lebensmittelpunkt in jedem Jahr nach Bad Ischl. Für Sisi war die Villa ein wichtiger Zufluchtsort fernab des strengen Protokolls der Wiener Hofburg. Während Kaiser Franz Joseph als extremer Frühaufsteher oft schon im Morgengrauen auf der Jagd oder bei der Arbeit war, lebte Sisi zurückgezogener. Sie nutzte die Zeit für ihre großen Leidenschaften: Sie ging ausgiebig Reiten, unternahm stundenlange Fußmärsche in den Bergen des Salzkammerguts und widmete sich dem Verfassen von Gedichten.

    Im weitläufigen, englischen Landschaftspark der Villa ließ sie zudem das kleine „Marmorschlössl“ errichten. Es diente ihr als privates Teehaus und exklusiver Rückzugsort, an dem sie ungestört lesen, lernen und schreiben konnte. In Ischl zeigte sich die kaiserliche Familie oft von einer privateren Seite, und auch ihre Kinder wuchsen hier in einer naturnaheren Umgebung auf als im kühlen Wien. Durch die sommerliche Anwesenheit des Hofes wurde Bad Ischl zur „geheimen Hauptstadt“ der Donaumonarchie: Während Sisi die Ruhe suchte, empfing Franz Joseph in der Villa Staatsmänner und Diplomaten.

    Tragischerweise wurde in diesem Arbeitszimmer der Kaiservilla am 28. Juli 1914 von Kaiser Franz Joseph auch die Kriegserklärung an Serbien unterzeichnet – jenes verhängnisvolle Dokument, das den Ersten Weltkrieg auslöste.

    Nach dem Tod von Sisi, die im Jahr 1898 einem Attentat zum Opfer fiel, blieb Bad Ischl für Franz Joseph ein Ort des Gedenkens. Bis heute befindet sich die Kaiservilla im Besitz der Nachfahren der Habsburger (der Familie Habsburg-Lothringen) und ist teilweise als Museum zugänglich. Wer den Ort heute besucht, kann die original erhaltenen Wohnräume, den weitläufigen Park und das Marmorschlössl besichtigen und nachempfinden, wie das Leben der berühmten Kaiserin fernab des höfischen Trubels aussah.
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