• Es geht hoch

    June 28 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Für uns hieß es heute Morgen um kurz nach 6 Uhr: Aufstehen! Denn das Frühstück gab es
    ab 6:30 Uhr.
    Das haben wir auch so gemacht, leider war mit uns noch eine Reisegruppe da und so kam die Angestellte, die für das Frühstück zuständig war, nicht hinterher. So fehlte immer etwas, aber wir konnten trotzdem einiges frühstücken.
    Gegen kurz nach 7 Uhr ging es dann mit gepackten Sachen zum Auto, was einige hundert Meter vom Hotel weg geparkt war und dort mit 22 kW die gesamte Nacht auf 100% geladen hatte.
    Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Parkplatz nahe der Talstation der Zahnradbahn Tramway du Mont Blanc. Nicht weil wir die heute schon nutzen, sondern am nächsten Sonntag mit der runterkommen wollen.
    Auf dem Weg bis dahin mussten wir noch einen Zwischenstopp machen und Käse kaufen, da der vorher gekaufte nicht den Weg ins Auto geschafft hatte :/
    Glücklicherweise machte ein Supermarkt um 8:30 Uhr auf und wir konnten erfolgreich die zweiten Kunden sein.

    Vom Parkplatz ging es dann für uns per Uber das Tal weiter hoch bis zu unserem Einstieg. Leider war auf der Strecke ein lokales Fest, welches die Straße sperrte. Unterschiedliche Gruppen im traditioneller Kleidung und mit Musikinstrumenten tanzten nacheinander auf der Straße. So mussten wir einen Umweg fahren, was aber kein Problem war, sondern nur Zeit kostete.

    Gegen 10 Uhr und ein paar Nussecken später sind wir dann losgewandert. Die Wegweiser prognostizierten zwischen 5 und 6 h.

    Zum Glück verliefen die ersten 800 hm fast nur durch einen Wald und auf der sonnenabgewandten Seite, sodass wir zügig und relativ kühl voran kamen. An der ersten Hütte die auf dem Weg lag, hatten wir mit kürzeren Pausen dem Schild knapp 20 Minuten abgenommen.
    Im Schatten machten wir dort dann fast eine Stunde Mittagsrast, bevor es dann auf die zweite Etappe ging.

    Leider hatten wir vor der Pause die Baumgrenze erreicht wodurch es in der prallen Mittagssonne weiter ging. Zwischendurch kühlten uns Schatten, eine kühle Brise und später auch mal Wolken.
    Der Weg war aber grundsätzlich sehr schön: sehr abwechslungsreiche Untergründe, immer wieder Kletterpassagen und eine 60 m lange Hängebrücke. Beim überqueren haben wir uns gut angetrunken gefühlt, denn die Brücke schwankte recht ordentlich. Nach der Brücke kam noch der letzte Anstieg bis zur Hütte (Refuge de Consrits), die wir dann nach insgesamt 6:15h (inkl. Pausen) und 1625 hm erreichten.

    Auf der Hütte angekommen checkten wir erstmal ein, bezogen unser Zimmer und ruhten uns bis zum Abendessen im Bett und auf der Sonnenterasse aus. Etwas Internet gibt es hier an einem Ort.

    Zum Abendessen durften wir Tomatensuppe mit Käse und Riesen-Croutons, Polenta mit Curry oder Hähnchen und eine Schokonachspeise mit Kekskrümmeln genießen. (Sowohl Veggie als auch Glutenfrei wurden berücksichtigt ✅)

    Danach sprachen wir mit einem Bergführer über die anstehenden Touren und holten so ein paar wertvolle Infos ein.

    Morgen soll es für uns auf den Mont Tondu gehen, der auf der gegenüberliegenden Seite der Hütte liegt.
    Somit müssen wir einmal runter bis zum Gletscher und dann auf dem Rückweg zurück hoch zur Hütte, da wir noch eine Nacht auf dieser Hütte schlafen.

    (Weiter Bilder folgen)
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