• Spitzkoppe (2)

    28. december 2025, Namibia ⋅ ☁️ 23 °C

    Erstmal - was war das für ein Tier: ein Klippschliefer (en: Dassie - wie unser Campingspot 😎). Lt. Chatti sind es die nächsten Verwandten von Elefanten und Seekühen 😂😂😂

    Der Wecker klingelte um 5.30h. Wir standen nicht gleich auf, aber bald... 😇 Kurz nach Sonnenaufgang waren wir am "Auge". Und nochmal gab es wundervolle Bilder!
    Und dann hab ich schnell noch den Cache eingesammelt...

    Die Wolken verzogen sich sehr schnell und wir starteten gegen 8h unsere Wanderung. Wir hatten uns die Spitzkoppe (1.728.) ausgeguckt. Laut Komoot konnte man da rauf. Der "Weg" war wenig bis garnicht markiert. Weiter oben fanden wir dann immermal ein paar Steinhäufchen. Es war mehr klettern als laufen und hat super viel Spaß gemacht.
    Ziemlich weit oben wurden wir dann noch von einem grandiosen Steinbogen überrascht. Er hatte die Form eines Mondes. Sehr schöne Belohnung für die ganze Kraxelei.
    Wir kletterten noch etwas höher, bis wir auf die andere Seite rüber schauen konnten. Von da wären es dann nochmal 400 Höhenmeter bis zum Gipfel... Aber man muß ja auch wieder runter und für den Abstieg braucht man nochmal die gleiche Zeit und Kraft, wie für den Aufstieg 🤷 Bei über 30°C reichte uns das für heute...

    Wir liefen zurück in unser Camp und fuhren mit dem Auto (ca. 3km) zum Restaurant, wo sich auch die Duschen befinden - letztere war eine Wohltat nach dem Schwitzen und dem Staub 😊

    Gegen 17h fuhren wir noch ein bißchen durch die Gegend. Wir fanden ein Schild mit "CHAIN " (🤔) und folgten ihm einfach mal. Am Ende des Weges landeten wir im Bushmens Paradise und die "Chain" führte einen sehr steilen Berg hinauf.
    Zuerst hielt uns der Hinweis "not without a Guide" ab, aber als alle anderen gegangen waren, kraxelten wir einfach hoch...
    Iber erwartete uns eine große Hochebene mit Höhlen und Boofen. In einer riesigen Boofe sind alte Felsmalereien der San erhalten: verschiedene Tiere und Jagdszenen.

    Da es hier oben einen Cache geben sollte, stromerten wir noch etwas tiefer hinein. Es war ein wunderschönes Stückchen Erde. Ich kann mir gut vorstellen, daß die San sich hier wohlgefühlt haben.
    Um an den Cache zu kommen, hätte ich noch weiter runter klettern müssen, aber es wurde bald dunkel. Also gab ich lieber auf- wir mussten ja auch an der Kette wieder hinunter 😉
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