• Flughafen Bari

    13. september 2025, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    Sehr gerne 😄 Hier ist ein neuer Reiseblog-Text auf Basis deiner Notizen – locker, leicht sarkastisch und gut lesbar:

    Ankunft mit Hindernissen – oder: Wie man vier Stunden seines Lebens in einer Mietwagenschlange verbringt

    Der Start war noch vielversprechend: Koffer kamen erstaunlich schnell. Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Leider hielt die Euphorie genau bis zur Autovermietung.

    Denn dort begann das Abenteuer. Von 9 bis 13 Uhr standen wir in der Schlange. Vier Stunden. VIER. Immerhin hatten wir ein sehr nettes Paar aus Gladbeck direkt vor uns, mit dem wir uns die Zeit mit Gesprächen und kollektivem Kopfschütteln vertreiben konnten. Ohne euch wäre es schlimmer gewesen ❤️

    Als wir endlich dran waren, kam die Ernüchterung: kein Auto für uns. Debitkarte statt Kreditkarte – ein klassischer Anfängerfehler, der mit einer völlig absurden Lösung gekrönt wurde: 500 € Kaution in bar, wovon man grandiose 100 € zurückbekommen hätte. Umschreibung auf eine andere Person? Natürlich nicht möglich. Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

    Plan B: anderes Mietauto am Flughafen. Ergebnis: entweder ausgebucht oder preislich eher Kategorie „Kleinwagen mit Goldfelgen“. Also nope.

    Rettung kam in Form von Isabella vom Hotel, die kurzerhand vermittelte. Kurz darauf stand Franco da, holte uns für 70 € ab und brachte uns sicher zur Unterkunft. Noch besser: Er organisierte uns einen Mietwagen – Renault Clio, 70 € pro Tag. Außerdem fährt er uns Samstag um 6:00 Uhr zum Flughafen für ebenfalls 70 €. Zum Vergleich: Taxi hätte 150 € gekostet. Danke, Franco. Wirklich.

    Die Unterkunft selbst: top. Zimmer sauber, ordentlich, alles da. Ich habe es trotzdem geschafft, direkt Putz von der Wand zu holen, weil ich mit dem Koffer dagegen geknallt bin. Talent muss man haben. Vermieterin Isabel blieb völlig entspannt: „Bleib ruhig, kein Problem.“ Ich liebe solche Menschen. Generell reagiert sie sofort, wenn irgendwas ist – wirklich Gold wert.

    Gegen 16:30h ging es in die Stadt zum Essen. Das einzige Lokal das zu der Zeit geöffnet hatte war ein kleines, etwas feineres Restaurant, sehr freundlich, super bemüht, das Essen richtig lecker – und überraschend bezahlbar. Danach noch ein Spaziergang durch die Stadt und dann ab ins Bett.

    Ergebnis: 11 Stunden Schlaf bis 8:30 Uhr. Offenbar musste der Körper die Mietwagen-Odyssee erstmal verarbeiten.

    Fazit: holpriger Start, großartige Helfer, gutes Essen, viel Schlaf. Reiseblog-Material vom Feinsten. 😌✈️
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