Von Batumi nach Zugdidi
Sep 5–6 in Georgia ⋅ ⛅ 28 °C
In der Nacht wurden wir mehrfach wach, da der starke Regen lautstark auf unser Dach trommelte. Das Wetter besserte sich auch am Morgen nicht. So fuhren wir im strömenden Regen zu unserem ersten Ziel in Kobuleti. Der dortige Mosaik-Springbrunnen machte uns neugierig. Und tatsächlich, er war ein Hingucker - trotz des leichten Regens.
In Ureki machten wir einen kurzen Stopp am magnetischen schwarzen Sand. Dieser ist wirklich magnetisch und wird für Heilzwecke genutzt. Da das Wetter immer noch schlecht war, verzichteten wir auf ein Bad. Außerdem war das Wasser richtig trüb.
Unser nächster Stopp war beim Khobi Kloster. Dies scheint eine beliebte Kirche für Brautpaare zu sein, denn allein zwei Hochzeitsgesellschaften standen für die Trauung an. Das Innere der kleinen Kirche konnten wir deshalb nicht besichtigen.
Danach steuerten wir die Sommerresidenz des Patriarchen Ilia II an. Dieser Komplex ist relativ neu, weshalb die Kirche im Inneren nicht ausgemalt ist. Mittlerweile hatten sich die Wolken nahezu verzogen und die Sonne lachte wieder vom Himmel. Wir hatten deshalb einen sehr schönen Blick in die umgebende Landschaft vom Hügel, auf dem die Sommerresidenz erbaut worden war.
Weit war es nicht mehr bis zu unserem heutigen Tagesziel. Wir kamen allerdings nicht schnell voran, da Kuhherden sowie freilaufende Schweine auf der Straße unsere Fahrt deutlich bremsten.
Im Zugdidi angekommen, stellten wir uns auf den Parkplatz des Dadiani Palastes. Es war noch genügend Zeit, um die beiden Paläste zu besichtigen. Während im kleinen Palast Bilder sowie Porzellangeschirr ausgestellt wurden, gab es im großen Palast original möblierte Zimmer zu sehen.
Nach so viel Kultur an diesem Tag ruhten wir uns bis zum Abendessen in unserem Mausmobil aus.
Für das Abendessen gingen wir in das Restaurant „Diaroni“. Hier waren wir gespannt, denn die Bewertungen bei Google waren zwiegespalten. Aufgrund der Lautstärke der Live-Musik im Restaurant entschieden wir uns, draußen zu sitzen. Dort wurden wir willfährige Opfer der Mücken - aber immer noch besser, als taub zu werden. Das Essen schmeckte sehr gut. Der Service dagegen ließ etwas zu wünschen übrig. Alles in allem aber waren wir sehr zufrieden. Und damit endete ein weiterer Tag in Georgien.Read more




























