Von Stepantsminda nach Vachnadziani
Sep 17–18 in Georgia ⋅ ⛅ 26 °C
In der Nacht wurde unser armes Mausmobil ganz schön durchgeschüttelt - so kräftig wehte der Wind. Zusätzlich kam am Morgen noch der starke Regen dazu. So waren wir nicht traurig, diesen Flecken verlassen zu müssen. Wie gestern auch, nutzten wir die transkaukasische Heerstrasse.
Unseren ersten Stopp legten wir an der Festung Ananuri ein. Scharen von Touristen bevölkerten diese kleine, malerisch am Zhinvali-Stausee gelegene, Festung mit ihren beiden Kirchen. Nach der Besichtigung und ein paar Drohnenbildern später fuhren wir weiter gen Süden. Unser Weg führte uns durch das bergige Gebiet des hohen Kaukasus. Bald schon erreichten wir das Kloster Alawerdi. Zu unserem Leidwesen war dieses komplett eingerüstet. Zudem bot die Kirche innen kaum Fotomotive (abgesehen davon, dass es verboten war, hier drin zu fotografieren). Wir blieben deshalb nicht lange und fuhren weiter nach Telavi, um uns die Festung von König Erekle II anzuschauen. Google Maps führte uns dabei nicht über die Hauptstraßen der Stadt, sondern durch kleine Nebenstraßen. Leider können wir Google nicht vorgeben, dass wir 7 m lang, 3,10 m hoch und 2,25 m breit sind!
Nachdem wir den Eingang zu diesem ehemaligen Königspalast gefunden hatten, kamen wir aufgrund unserer Schwerbehindertenausweise wieder kostenlos hinein. Einige Räume sind originalgetreu eingerichtet. Zudem konnten wir einer Gesangsvorführung eines Mädchenchors lauschen.
Im selben Ort gibt es auch die Residenz von Alexander Chachavadze. Dieser ehemalige Offizier und Dichter hatte hier seine Villa und war bekannt für seine Lesungen und Weinverkostungen. Die Räume sind sehr schön eingerichtet. Offiziell herrscht auch Fotografierverbot, aber es wird anscheinend nicht von jeder Aufsichtsperson so streng gesehen.
Nachdem wir noch ein bisschen durch den dazugehörigen Park geschlendert waren, fuhren wir zum Ibero Weingut, unserem heutigen Tagesziel. Dort konnten wir kostenlos übernachten.
Für den Abend hatten wir eine Weinprobe beim Besitzer dieses kleinen familiengeführten Weingutes gebucht. Es war ein sehr unterhaltsamer, interessanter und weinhaltiger Abend. Bemerkenswert fanden wir, dass die Weißweine hier alle bernsteinfarben sind und nicht wie bei uns nahezu durchsichtig. Vor allem konnten wir uns ausgiebig mit unserem Gastgeber über Gott und die Welt (in englisch) unterhalten und haben so viel über Georgien erfahren.
Es wurde spät, bis wir in unser Mausmobil kamen …Read more











































Traveler
Wirklich schön👍👍
Traveler
Was hat das zu bedeuten?
The2GreyhoundsontourBesucher binden bunte Bänder an die Zweige des Baumes, um sich etwas zu wünschen. Mittlerweile wurde aus dem einen Wunschbaum, mehrere Stämme, die aber zusammengewachsen sind.
Traveler👍👍