• Vom Sevan-See nach Goris

    Sep 22–23 in Armenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach einer absolut ruhigen Nacht fuhren wir weiter Richtung Südosten. Dazu mussten wir über zwei Pässe fahren. Die Landschaft ähnelte der Steppenlandschaft in Georgien. Bei dem heutigen traumhaften Wetter konnten wir uns an den goldgelben Grasfeldern gar nicht satt sehen. Der Zustand der Straßen war überwiegend sehr gut. An vielen Stellen wird der Straßenbelag aufgrund massiver Schlaglöcher gerade abgefräst und ein neuer Teerbelag aufgebracht, was diese Streckenabschnitte sehr holprig macht.
    Auf dem Weg zu unserem ersten Ziel kamen wir zu den „Glocken von Goris“. Dieses etwas außergewöhnliche Gebilde, das zwar keine Glocken hat, sieht aber dennoch sehr fotogen aus.
    Bald schon erreichten wir unser erstes Ziel, die Khndzoresk Swinging Bridge, unweit von Goris gelegen. Über unzählige Stufen mussten wir zu dieser Hängebrücke absteigen. Die Greyhoundin nahm allen Mut zusammen, um über diese schwankende Brücke zu gehen. Auf der anderen Seite der Brücke besichtigten wir ein paar Höhlen sowie eine kleine Kirche und kehrten dann zu unserem Mausmobil zurück.
    In Goris machten wir eine kleine Wanderung rund um die alten Felsenwohnungen von Goris. Über 170 m mussten wir bis zum höchsten Punkt dieser Tour aufsteigen. Auch wenn die Wegverhältnisse (weil sehr steil und wegen loser Steine ziemlich rutschig) nicht immer optimal waren, entlohnten die tollen Ausblicke auf die uns umgebenden Felsnadeln.
    In Goris stellten wir uns auf den Parkplatz gegenüber vom Rathaus. Hier verbrachten wir den restlichen Nachmittag und sortierten unsere Bilder.
    Auf dem Weg zu unserem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch diese recht hübsche Stadt mit den hierfür typischen Steinbauten. Einem Tipp unseres Reiseführers Lonely Planet folgend, kehrten wir im Restaurant „Tur Baza“ ein. Von der Terrasse dieses familiär geführten Restaurants hatten wir einen wunderschönen Blick auf die alten Felsenwohnungen und Felsnadeln. Zudem bewirtete uns die Besitzerin sehr herzlich.
    Wieder zurück im Mausmobil planten wir die Route für die nächsten Tage.
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