Von Dilidschan an den Sevan-See
Sep 21–22 in Armenia ⋅ ☀️ 17 °C
Obwohl wir mitten in der Stadt standen, war die Nacht herrlich ruhig gewesen. Nach dem Frühstück erkundeten wir die Altstadt von Dilidschan. Es gab einige hübsche Fotomotive.
Unser nächstes Ziel war das Kloster Sewanavank, welches aus einer Hauptkirche und einer kleineren Kirche besteht. Es ist anscheinend ein bevorzugtes Touristenziel, denn Menschenmassen schoben sich den Berg zum Kloster hinauf (und wieder hinab). Aber auch wie gestern mussten wir oftmals für ein schönes Bild nur etwas warten, bis die Touristengruppen verschwanden. Vom Klosterberg aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf den unter uns liegenden Sevan-See. Da heute in Armenien der Unabhängigkeitstag gefeiert wird, lagen oft Luftballons in den Nationalfarben rot, orange und blau herum.
Auf eine Bootsfahrt hatten wir keine Lust und fuhren deshalb direkt weiter zum Kloster Hayravank. Dieses Kleinod besteht nur aus einer Kirche, in der gerade eine Trauung stattfand. Touristen verirren sich nicht viele hierher.
In unseren Reiseführern hatten wir von den Khachkar-Grabsteinen in Noratus gelesen. Angeblich wurden diese mächtigen Grabsteine einst von einem angreifenden Heer für große Soldaten gehalten, weshalb die Angreifer von einer Attacke absahen. Auf jeden Fall sind die Grabsteine sehr beeindruckend. Auch heute noch werden moderne Grabsteine ganz im Stil dieser alten Stelen hergestellt. Nachdem wir eine große Anzahl dieser Grabsteine besichtigt hatten, fuhren wir zur Mikayelyan Family Farm. Hier kam vor allem die Greyhoundin auf ihre Kosten, denn dort wird sehr leckerer Käse hergestellt. Nachdem wir eine Einführung in die Käseproduktion und die verschiedenen hier hergestellten Sorten bekommen hatten, bekam sie einen Probierteller mit fünf verschiedenen Sorten. Sie war im siebten Käsehimmel!
Mittlerweile war es früher Abend geworden, weshalb wir uns in der Nähe des K‘anaker Stone Circle an das Ufer des Sees stellten. Außer einer Kuhherde, die zum Tränken hierher getrieben wurde, war niemand um uns herum. Jetzt hoffen wir morgen auf einen tollen Sonnenaufgang über den aserbaidschanischen Bergen auf der anderen Seeseite.
Mit einem leckeren Essen und einer Flasche Wein aus Georgien endete der heutige Tag.Read more









































