Von Jerewan nach Ejmiadsin
Sep 26–27 in Armenia ⋅ ⛅ 31 °C
Heute nahmen wir Abschied von Jerewan. Für unser erstes Ziel mussten wir hoch hinaus, denn der Kari-See liegt auf 3150 m Höhe über dem Meer. Die Straße ließ sich relativ gut fahren. Allerdings war es stellenweise sehr steil, weshalb wir froh waren, Heckantrieb zu haben.
Wir waren nicht die einzigen, die bei diesem schönen Wetter den See ansteuerten. Da die meisten allerdings wandern wollten, verlief sich alles. Statt einer Wanderung erkundeten wir lieber die ehemalige wissenschaftliche Station „Aragats“. Dort wurde bis in die 1980er Jahre die kosmische Strahlung wissenschaftlich untersucht. Es war spannend, durch die verlassenen und halb verfallenen Gebäude zu streifen.
Nach der Mittagspause ließen wir uns von Google zu den Ruinen der ehemaligen Kathedrale in Swartnoz führen. Und wieder mussten wir feststellen, dass man nicht alles glauben darf, was Google vorgibt, denn wir wurden auf den neben diesen Resten der Kathedrale gelegenen Friedhof geleitet. Mit einem Wendemanöver auf engstem Raum konnten wir uns wieder befreien. Ein netter Armenier zeigte uns dann den richtigen Weg.
Von der Kathedrale stehen nur noch ein paar Säulen, da das komplette Gebäude im 10. Jahrhundert wahrscheinlich durch ein Erdbeben eingestürzt ist. Demzufolge gibt es nicht viel zu sehen. Im dazugehörigen Museum allerdings haben wir einige Erläuterungen zu dem Bau bekommen.
Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel. Dort stellten wir uns für die Nacht auf den Parkplatz gegenüber der Kathedrale in Ejmiadsin. Die Kathedrale ist außen mit schönen Ornamenten verziert. Im Inneren gibt es wunderschöne, in kräftigen Farben erstellte Wandmalereien. Leider war es verboten, zu fotografieren. So müssen wir die Schönheit dieser Kathedrale eben in unserer Erinnerung behalten.
Für unser Abendessen hatten wir das kleine Restaurant „4x4 Tavern Khinkali House“ im Souterrain eines Hauses gefunden. Hier steht jeder Tisch in einem extra Zimmer. Es war zwar ein bisschen ein komisches Gefühl, so allein in einem geschlossenen Raum am Tisch zu sitzen, aber auf der anderen Seite hatte es auch wieder was.
Gut gesättigt gingen wir zu unserer letzten gemeinsamen Nacht in diesem Urlaub zurück in unser Mausmobil.Read more






























