Obwohl wir mitten in der Stadt standen, hatten wir eine sehr ruhige Nacht.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden. Wir starteten bei der Blauen Moschee. Diese liegt inmitten eines sehr großen Hofes, weshalb wir vom Lärm der Stadt nichts mitbekamen. Anschließend gingen wir zur sogenannten „Kindereisenbahn“. Diese Anlage diente zur Sowjetzeiten Kindern dazu, sich wie ein Lokführer fühlen zu können. Heute ist das Gelände verlassen und verfällt langsam. Das ehemalige Bahnhofsgebäude strahlt noch etwas vom damaligen Glanz aus. Von den Zügen existiert leider nur noch ein einziger und dieser ist in blaue Plastikfolie eingehüllt.
Durch den leicht gruseligen Fußgängertunnel gingen wir zurück in das Zentrum. Trotz der heutigen sommerlichen Temperaturen stiegen wir die Treppen bei der Kaskade nach oben. Von dort konnten wir ganz schwach im Dunst den Berg Ararat sehen.
Nach einer Mittagspause ließen wir uns durch die Stadt hin zum Vernissage Markt treiben. Dort wird Kunsthandwerk, aber auch viel Nippes verkauft. Besonders beeindruckt waren wir von den handgefertigten Backgammon-Spielbrettern.
Den Abschluss unseres Rundgangs bildete die Sankt Gregor Kirche. Dieses größte christliche Gotteshaus in Armenien fast bis zu 1700 Gläubige. Es ist schlicht eingerichtet, strahlt aber aufgrund seiner Größe eine Erhabenheit aus.
Mit rund gelaufenen Füßen gingen wir zurück zu unserem Mausmobil und ruhten uns etwas aus.
Für das Abendessen hatten wir uns das Restaurant „Dalan Art Gallery and Restaurant Abovyan 12“ ausgesucht. Angefangen von der Atmosphäre bis hin zum Essen und der Bedienung passte alles.
Zum Ende unseres heutigen Tages ließen wir uns noch von den Wasserspielen am Platz der Republik verzaubern. Und damit endete ein anstrengender, aber sehr schöner Tag in Jerewan.Read more