• Farminton, New Mexico

    23.–26. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 8 °C

    Warum fahren wir nach Farmington? Die Stadt selbst hat nicht so viel zu bieten. Aber circa eine Stunde südöstlich von Farmington gibt es einen abgelegenen Naturpark in der Wüste mit einigen der bizarrsten Erosionsformen, die wir je gesehen haben.

    Wenig besucht und weitgehend unbekannt sind diese Badlands. Es ist eine erstaunliche Landschaft aus ungewöhnlich erodierten Felsen, die sich über 4.000 Hektar erstreckt. Sie liegt versteckt in der Hochwüste des San Juan-Beckens in der nordwestliche Ecke von New Mexico. Die Ödlande werden vom BLM (Bureau of Land Management) verwaltet und sind frei zugänglich. Es gibt keine Wegweiser, die den Weg zum Beispiel von Farmington zu den Sandsteinformationen weisen. Aber GoogleMaps kennt die Routen.
    Wir nähern uns von Osten über den Highway US-550. Dieser führt durch weites offenes Prärieland und bei Nageezi folgen wir den unbefestigten Straßen 7800 und 7820. Unser Ziel ist das Valley of Dreams. Die letzten 800 Meter der Zufahrt zum Trailhead sind ziemlich holprig und erfordern einen geländegängigen Allradantrieb mit hoher Bodenfreiheit. Die Wanderung über die flache Ebene ist recht einfach. Wir suchen den Allien Thron, finden aber nur seinen kleinen Bruder.
    Zum Sonnenuntergang fahren wir zur Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness. Leider ist der Parkplatz zu weit entfernt, als dass wir noch eine Wanderung unternehmen könnten. So verbringen wir den Moment im Auto mit einem Picknick.
    Den "Shiprock" westlich von Farmington besuchen wir am nächsten Tag. Der für die Navajo zutiefst heilige Felsen "Tsé Bit’ A’í" (der geflügelte Felsen) liegt bei unserer Hinfahrt im Hochnebel und wir können nichts sehen. Aber wir fahren weiter nach Westen in Richtung Red Valley, Lukachukai. Hier gibt es tolle rote Gesteinsformationen. Auf dem Rückweg sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Shiprock und können dort das Farbenspiel und die länger werdenden Schatten genießen.
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