• JonnyControletti
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Südwesten der USA

Et 60-dags eventyr af JonnyControletti Læs mere
  • Start på rejsen
    6. oktober 2025

    Start in OSLO

    6.–8. okt. 2025, Norge ⋅ ☁️ 11 °C

    Wieder einmal startet unser Interkontinentalflug in Oslo. Einen Direktflug von Berlin nach Denver gibt es leider nicht. Und wenn wir ohnehin umsteigen müssen, bietet es sich an, nach einer preiswerten Alternative zu suchen. So fiel unsere Wahl bereits zum dritten Mal auf Oslo.
    Wir übernachten im Radisson Blu Hotel in der Nähe des Flughafens. Den freien Tag nutzen wir für etwas Sightseeing in der norwegischen Hauptstadt. Leider spielt das Wetter nicht mit, weshalb wir uns für Indoor-Aktivitäten entscheiden. Wir besuchen das Nobel-Friedenszentrum und das imposante Opernhaus. Beides sind äußerst interessante und lohnenswerte Ziele.
    Am nächsten Morgen heißt es früh aufstehen: Um 4:30 Uhr klingelt der Wecker, ein kurzes Frühstück, dann geht es zum Check-in. Unser Flug nach München startet pünktlich um 7:15 Uhr.
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  • Denver und Umgebung

    8.–17. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser Aufenthalt in Denver ist etwas ganz Besonderes. Wir sind hier, um die Familie unseres Sohnes zu besuchen und wir feiern gleich zwei Geburtstage gemeinsam. Es fühlt sich wunderbar an, wieder Zeit miteinander zu verbringen und wir übernachten im neuen Haus unseres Sohnes.
    Gemeinsam tauchen wir ein in das bunte Treiben eines Pumpkin Festivals, einem Volksfest, bei dem man Kürbisse selbst ernten darf.
    Neben den familiären Momenten genießen wir auch die Stadt und ihre Umgebung.
    Bei mehreren Spaziergängen durch den Botanischen Garten sehen wir die Vielfalt der Pflanzenwelt bei wunderschöner Laubfärbung und die klare Luft lässt uns tief durchatmen.

    Bei einem Ausflug nach Süden zum Paint Mines Interpretive Park erleben wir die bizarren Felsformationen mit dem verschiedenfarbigen Gestein. Das spannende Farbenspiel im Gestein verleiht der Landschaft eine fast surreal anmutende Schönheit.

    Ein anderes Mal fahren wir in den Nordwesten, in den majestätischen Rocky Mountain National Park. Hier machen wir einen kleinen Spaziergang am Bear Lake. Der See liegt auf einer Höhe von 2.880 m an den steilen Flanken des Hallett Peak und der Continental Divide (Wasserscheide).

    Das Wetter spielt dabei perfekt mit: Warme, trockene Luft und intensive Sonnenstrahlen auf dieser Höhenlage machen jeden Tag gute Laune.
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  • Vernal, Utah

    17.–20. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 12 °C

    Vernal ist eine gemütliche, ländliche Stadt im Uintah County im Nordosten von Utah.
    Wir übernachten im TownePlace Suites by Marriott, unserem Basislager für den Besuch des Dinosaur National Monument. Diesmal wollen wir uns unbedingt die Dinosaurierknochen anschauen, die wir beim letzten Mal verpasst haben. Leider haben wir wieder Pech, denn das Quarry Visitor Center und die Ausstellungshalle sind wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Aber alles andere im National Monument ist offen, und wir können den Weg bis weit hinter die Josie Morris Cabin fahren. Besonders toll finden wir die eindrucksvollen Felsformationen und die bunte Herbstlaubfärbung.

    Am Nachmittag geht es zum Fantasy Canyon, der mit seinen ungewöhnlichen Felsformationen aus Quarzsandstein beeindruckt. Diese entstanden vor etwa 38 bis 50 Millionen Jahren als Sedimente in einem damaligen See, die später zu Sandstein und Schiefer wurden. Da der Sandstein weniger verwitterte als der Schlickstein und Schiefer, blieben die kuriosen Formen erhalten, die heute eine spektakuläre Landschaft bilden. Klar, irgendwann werden Wind und Wetter diese Formationen einstürzen und zu Sand zerfallen lassen, aber bis dahin regt diese Fantasielandschaft die Vorstellungskraft ordentlich an.

    Am nächsten Tag stehen zwei Highlights auf dem Programm. Zuerst geht’s zum Moonshine Arch, der nur einen leichten Spaziergang entfernt sein soll. Für uns wird die Wanderung aber doch anstrengender und länger als erwartet. Als wir dann sehen, dass andere einfach mit ihren ATVs direkt bis zum Arch fahren, sind wir ziemlich baff. Am Ende sind wir dennoch happy, die Wanderung gemacht zu haben. Denn es hat sich voll und ganz gelohnt und ist definitiv weiterzuempfehlen.

    Unser zweites Ziel ist der „Gates of Lodore“ Trail, der malerische Eingang, an dem sich der Green River in einem Canyon durch die Berge windet. Bis zum Ziel passieren wir gleich drei US-Bundesstaaten: Utah, Wyoming und Colorado. Das lange Stück lohnt sich wirklich, denn der Ausblick ist traumhaft, mit spektakulären Felsen und bestem Wetter. Nach der Wanderung holen wir unsere Campingstühle raus und genießen ein Picknick am Ufer des Green River. Auf dem Rückweg entdecken wir sogar eine Gruppe junger Hirsche. Die Tage in Vernal sind wirklich ein super cooler Start für unsere Reise.
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  • Salt Lake City

    20.–23. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach SLC nehmen wir nicht die kürzeste Strecke über’n Highway, sondern die landschaftlich schönere Strecke durch die Berge. In dem Dorf Hanna machen wir einen kleinen Boxenstopp in einer Dorfkneipe. Alle Wände und Decken sind mit Dollarscheinen zugepflastert. Hatten wir schon mal in Bombay Beach erlebt. Scheint also nicht so einmalig zu sein.

    Wir übernachten im Hyatt Place Salt Lake City/Downtown/The Gateway. Es ist zentral gelegen und die Wege zum Tempel und Capitol sind kurz. Leider ist der Tempel zur Zeit Baustelle und geschlossen. Aber das Utah State Capitol ist geöffnet und wir können es ohne Eintritt oder Kontrolle besichtigen. Schon der Vorplatz und der dichte flauschige Rasen sind beeindruckend.
    Im Inneren sind jede Menge historische Ereignisse und Fakten dokumentiert. Wir können den Saal des Representantenhauses betrachten. So schön hatte ich das gar nicht mehr in Erinnerung. Die nachträgliche Recherche ergibt, dass von 2004 bis 2008 eine große Restaurierung stattgefunden hat. Das Projekt fügte dem Komplex zwei neue Gebäude hinzu und versetze viele der öffentlichen Räume in ihren ursprünglichen Zustand. Eines der größten Projekte während der Renovierung war die Schaffung eines Fumdamentisoliersystems, das es dem Gebäude ermöglichen soll, ein Erdbeben der Stärke 7,3 zu überstehen.
    Obwohl dieses Gebäude sehr beeindruckend ist, gehört Salt Lake City nicht zu meinen Lieblingsorten. Ich hatte schon damals bei einem Besuch am Salzsee kein gutes Gefühl. Damals waren zigmilliarden kleine Salzfliegen am See und färbten das Ufer mit einem schwarzen Band. Es war fast unmöglich zu atmen, ohne Fliegen einzuatmen.

    Diesmal besuchen wir die Antilope Island mit gleichnamigen State Park. Aber auch jetzt will so keine Begeisterung aufkommen. Es sind zwar keine kleinen Plagegeister da, aber alles sieht ziemlich trostlos aus und auch ein paar grasende Bisons können den Eindruck nicht verbessern. Der Wasserstand schrumpft immer weiter. Ausgewiesene Badestrände sind etliche Meter vom Ufer entfernt und laden überhaupt nicht zum Baden ein.

    Weil der Wasserverbrauch zu hoch ist, insbesondere durch Landwirtschaft und Bevölkerungswachstum schrumpft der See drastisch. Und klimatische Faktoren wie Dürre und höhere Temperaturen verschärfen die Situation auch noch. Der See droht binnen weniger Jahre zu verschwinden.
    Im Jahr 2023 schätzten Wissenschaftler der Brigham Young University, dass der See ohne geeignete Maßnahmen im Jahr 2028 austrocknen wird,
    Die anhaltende Schrumpfung könnte den See in eine Schüssel mit giftigem Staub verwandeln und die Luft um Salt Lake City vergiften. Keine rosigen Aussichten.

    Unser nächstes Ziel ist die Bonneville Salt Flats. Eine Salzfläche die so glatt und groß genug ist, um auf ihr die Landgeschwindigkeits-Weltrekorde aufzustellen. Dafür wurde eine 25 m breite und etwa zehn Meilen lange Strecke mit einem schwarzer Referenzstreifen in der Mitte angelegt. Aufgrund der Krümmung der Erde ist es unmöglich, vom Startpunkt aus das Ende der Strecke zu sehen.
    Soweit zur Theorie. Als wir ankommen, sehen wir nur eine Schautafel am Autobahn Rastplatz. Auch die Salzfläche selbst sieht nicht gerade spiegelglatt aus. Der nächste Abzweig führt uns in die Richtung der Teststrecke. Aber wir kommen nicht nah genug heran, um etwas zu sehen. Jetzt sind wir etwas enttäuscht, so viele Meilen und Zeit investiert zu haben, ohne das es sich lohnt.
    Der erste Rekord auf dieser Strecke wurde am 03.09.1935 von Sir Malcolm Campell mit 301,13 Meilen pro Stunde aufgestellt. Und der letzte hier am 23.10.1970 von Gary Gabelich 622,407 Meilen pro Stunde (erster über 1000 km/h; Rekord stand 13 Jahre).
    Am Abreisetag fahren wir noch kurz durch The Gateway, ein sehr gepflegtes Veranstaltungszentrum mit Kino und Planetarium.
    Von Salt Like City haben wir mehr erwartet. Die Stadt hat uns so gar nicht in den Bann gezogen.
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  • Salina, Utah

    23.–24. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ⛅ 13 °C

    Für die Fahrt von Salt Lake City nach Salina wählen wir eine landschaftlich schöne Strecke. Es ist der Nebo Loop National Scenic Byway. Und es ist keine Fehlentscheidung. Der Loop ist einfach atemberaubend. Wir erleben sogar hier und da wechselnde Herbstfarben der Bäume. Es ist eine dieser Fahrten, bei der wir einfach zu viele Fotos machen. Der Höhepunkt ist der Blick auf den Berg Nebo "Wächter Gottes". Er ist 11.928 Fuß (3.635m) hoch und der höchste Punkt der Wasatch-Bergkette.
    Der Berg Nebo ist eines der Meisterwerke der Natur. Er ist geologisch ein einzigartiger Berg. Normalerweise befinden sich die ältesten Felsen in den höchsten Lagen und die jüngsten Gesteine in den niedrigsten Ebenen.
    Hier aber ist es genau umgekehrt.
    Als sich der Berg Nebo bildete, wurde er durch eine riesige Schubverwerfung umgedreht, wodurch der Prozess der Gesteinsschichtung umgekehrt und die jüngsten Felsen an der Spitze freigelegt wurden.

    Der nächste Stopp ist Devil's Kitchen. Ein Mini Bryce Canyon. Die rote Farbe ist auf die Oxidation von Eisen innerhalb des Gesteins zurückzuführen.

    In Salina übernachten wir im High Desert Inn. Es ist ein typisches Kleinstadt Motel, so wie man es aus amerikanischen Filmen kennt. Ich liebe diese unkomplizierte Art der Übernachtung. Auto direkt vorm Zimmer. Kein Schnickschnack und trotzdem alles da, was man braucht.
    Morgen geht’s weiter nach Moab.
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  • Moab

    24.–28. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 17 °C

    Von Salina nach Moab fahren wir einen kleinen Umweg über die landschaftlich schöne Strecke der Buckhorn Draw Road. Sie führt durch eine beeindruckende Canyonlandschaft und an der Swinging Bridge vorbei. Utahs letzte Hängebrücke. Dies ist ein wunderschön erhaltenes Stück Geschichte, das sich über den Fluss San Rafael erstreckt, mit einer atemberaubenden Kulisse aus riesigen roten Felsklippen.

    Wir übernachten im SpringHill Suites by Marriott Moab. Hier gibt es sogar einen beheizten Pool. Da kann ich ein paar Bahnen ziehen. In Moab waren wir schon etliche Male und ich dachte, ich habe schon alles gesehen. Aber hier inmitten der roten Steine gibt es noch so viel zu entdecken. Neu für uns sind die Gemini Bridges, der Onion Creek und der Marlboro Point. Dem Arches National Park müssen wir natürlich auch einen Besuch abstatten. So vergeht die Zeit hier viel zu schnell, dabei gäbe noch so viel mehr zu entdecken. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass uns auf vielen Offroad Strecken auch Cybertrucks begegnet sind?
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  • Caineville, Utah

    28.–30. okt. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 12 °C

    In Caineville übernachten wir im Cathedral Valley Inn. Wobei es den Ort Caineville gar nicht zu geben scheint. Jedenfalls steht unser Motel mutterseelenallein an der Utah State Route UT-24 meilenweit von jeglicher Zivilisation entfernt. Es ist ein einfaches aber liebenswertes Motel. Es zählt die Lage. Und die ist sehr gut für unsere geplanten Erkundungen. Es liegt nicht weit und mittig zwischen der Hartnet Cathedral Road mit den Bentonite Hills und dem Long Dong Silver Spire. Diese beiden Ziele haben wir auf unseren früheren Reisen noch nicht gesehen. Darüber hinaus erkunden wir auch noch den Factory Butte sowie den Moon Overlook. Für uns Offroad Fans sind das natürlich tolle Erlebnisse in surrealer Natur mit wunderbaren Mondlandschaften.Læs mere

  • Escalante

    30. okt.–1. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 17 °C

    Die Fahrt nach Escalante führt uns durch den Capitol Reef National Park und das Grand Staircase-Escalante National Monument.
    Es ist ein unglaublich vielseitiges riesiges Gelände. Eigendlich viel beeindruckender als die großen überlaufenen Nationalparks. Wir können hier stundenlang fahren, ohne andere Menschen, eine Haus oder ein Auto zu sehen oder zu hören. Die Serpentinen der Auffahrt zum Burr Trail haben mich schon früher sehr beeindruckt. An die darauf folgende Schlucht auf dem Weg nach Boulder kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Es ist einfach unglaublich, was wir hier sehen.
    In Escalante übernachten wir bei Tom. Er führt das „The INN of Escalante“ mit strengen Regeln und fast militärischem Ton. Aber dafür ist alles picobello sauber und gepflegt. Tom kommt ursprünglich von der Ostküste und war in seiner ersten Karriere Notfallsanitäter. Daher hat er wahrscheinlich seine strenge Art. Escalante hat als Ortschaft nichts großartiges zu bieten. Aber es liegt ideal für unser nächstes Ziel. Die „Hole in the Rock Road“ wollen wir unbedingt bis zum Ende fahren. Ein früherer Versuch endete mit „stuck up in the sand“. Diesmal sind wir besser vorbereitet und haben ein geeignetes Auto. Nach 56 Meilen sind wir dann am gewünschten Ziel. Leider können wir nicht direkt zum Wasser des Lake Powel runter gehen, aber die Ausblicke sind sehr schön. Und wir freuen uns, einen weiteren Punkt auf unserer „bucket list“ abhaken zu können.
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  • Page, Arizona

    1.–4. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 22 °C

    Für die Fahrt nach Page nehmen wir uns richtig viel Zeit. Wir fahren die Route über die Cottonwood Canyon Road. Diese sind wir zwar schon einmal gefahren, aber es soll ja auch eine Revival Tour sein. Am ersten Highlight -dem Grosvenor Arch- packen wir unser Frühstück aus und picknicken mutterseelenallein bei bestem Wetter. Richtig toll wird die Strecke an den Cottonwood Narrows. Die verschiedenen Gesteinsformationen leuchten in den unterschiedlichsten Farben.

    In Page übernachten wir im „Home 2 Suites by Hilton“. Das Zimmer ist schön groß und es gibt auch eine Küchenzeile. Hier wird wieder einmal Wäsche gewaschen. Aber Zeit für den Pool bleibt leider nicht. Es findet gerade eine Balloon Regatta statt und da müssen wir natürlich hin.
    Weitere Highlights, die wir besuchen, sind etwas entfernt von Page.
    1. Lees Ferry, wo ich eine kleine Wanderung auf dem River Trail mache. Der Weg führt immer in der Schlucht am Colorado entlang und ist einfach zu laufen.
    2. Alstrom Point, wo wir die Abgeschiedenheit bei einem ausgiebigen Picknick genießen. Dieser Ort ist übrigens auch wieder ein Punkt zum Abhaken auf unserer Bucket List.
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  • Panaca, Nevada

    4.–5. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach Panaca wählen wir die Strecke durch den Zion NP. Echt traumhaft ist der „Zion – Mount Carmel Hwy“ durch den Park. Die riesigen Wände der Berge und der Blick ins Tal nach dem Tunnel sind einfach unbeschreiblich schön. Etwas Zeit haben wir dadurch zwar verloren, aber es hat sich echt gelohnt.
    Als wir in Panaca angekommen, ist es schon dunkel. Und unsere Unterkunft ist überbucht. Wir sind ins Pine Tree Inn umgebucht worden, aber damit nicht ganz zufrieden. Für eine Nacht ertragen wir die Enge in diesem zwei Sterne Bed & Breakfast. Und am nächsten Morgen sieht die Welt schon wieder besser aus. Wir schauen uns den Teapot Arch an und erkunden den Cathedral Gorge State Park. Das ist zwar ein kleiner, aber auf seine Art einzigartiger Park.
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  • Las Vegas

    5.–9. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 27 °C

    Wer kennt sie nicht. Die Stadt mit den meisten Spitznamen: „Vegas", „Sin City", „City of Lights", „The Gambling Capital of the World", „The Entertainment Capital of the World", „Capital of Second Chances“, „The Marriage Capital of the World“„America's Playground" und so weiter.
    Las Vegas ist eine Stadt, die vor allem für Glücksspiel, Einkaufsmöglichkeiten, gehobene Restaurants, Unterhaltung und Nachtleben bekannt ist.
    Die meisten Spielcasinos befinden sich in der Innenstadt von Las Vegas oder auf dem Las Vegas Strip, der außerhalb der Stadtgrenzen in den nicht eingemeindeten Städten Paradise und Winchester liegt.
    Wir übernachten im Hilton Vacation Club Desert Retreat Las Vegas. Es ist eine perfekte, großzügige Wohnung, die keine Wünsche offen lässt.
    Wir besuchen die folgenden Highlights:
    1) Las Vegas Strip. Leider wird zur Zeit viel gebaut, so dass wir stellenweise Umwege laufen müssen. Auch ist die Sicht an den Fußgängerbrücken sehr eingeschränkt, da die Umbauarbeiten für die Formel 1 schon in vollem Gange sind. Trotzdem gefallen mir die beleuchteten Fassaden gerade auch in der Dämmerung.
    2) Red Rock Canyon National Conservation Area. Es ist eine kleine malerische Fahrt mit Parkplätzen entlang der Strecke. Von einem dieser Parkplätze mache ich eine kleine Wanderung durch die roten Steine. Von einem anderen Parkplatz laufen wir zu Petroglyphen. Insgesamt ist der Park - nicht zuletzt auch wegen der geringen Entfernung von Las Vegas - sehr empfehlenswert.
    3) Valley of Fire State Park. Hier sind wir schon gespannt, wie sich alles entwickelt hat, denn diesen Park kennen wir schon. Jetzt ist alles sehr gut ausgeschildert und viele Wanderer sind auf den Trails unterwegs. Dadurch ist es nicht mehr so abenteuerlich, wie wir es lieben. Aber die Schönheit der Natur ist immer wieder ein Besuch wert.
    Vier Nächte verbringen wir hier und genießen natürlich auch den Pool nebst Hot Tub. Ich könnte hier immer wieder herkommen und das „Easy living“ genießen.
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  • Los Angeles

    9.–13. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir sagen zwar immer: Wir fahren nach Los Angeles. Aber wir sind nicht direkt - sondern im Großraum Los Angeles. Etwas südlich - in Orange County - fühlen wir uns fast wie zu Hause. Zu oft sind wir schon hier gewesen. Und wie sagt man so schön: „Never change a running system“. Und so finden wir eine schöne Bleibe im „Staybridge Suites Irvine - John Wayne Airport by IHG“. Hier haben wir auch wieder eine Kitchenette, um uns selbst zu verpflegen. Wie sich jedoch herausstellt, brauchen wir das gar nicht, denn wir bekommen nicht nur Frühstück, sondern auch noch Abendessen bei einer „Social Hour“ geboten.
    Die Tage vergehen so schnell hier, obwohl wir nur uns bekannte Orte besuchen. Der Strand am Newport Pier, die kleine Fährfahrt nach Balboa Island, der Besuch im Fashion Island und im South Coast Plaza gehören zu unserem Standardprogramm. Auch ein Abstecher nach Downtown Los Angeles mit einem Besuch des „The Broad“ Museums für moderne Kunst gefällt uns sehr gut.
    Der Aufenthalt hier fühlt sich für uns wie eine kleine Pause an. Dieser Ort wird auch in Zukunft bei keiner USA Reise fehlen.
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  • Palm Springs

    13.–16. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 31 °C

    Genau genommen sind wir nicht direkt in Palm Springs sondern in Rancho Mirage. Das ist östlich von Palm Springs gelegen.
    Wir übernachten wieder einmal im
    „The Westin Mission Hills Resort Villas, Palm Springs“. Diese Bleibe hat uns in der Vergangenheit immer sehr gut gefallen. Wir beziehen sogar unsere Lieblings Villa direkt am Ost Pool mit Blick direkt auf den Golfrasen. Der Pool ist beheizt und wir können uns dort etwas austoben, denn es ist sehr schön leer.
    Ein bisschen Kunst steht auch auf dem Programm. Der Besuch im Palm Springs Art Museum ist für uns schon zum Ritual geworden. Es ist ein kleines Museum aber mit schön kuratierten Ausstellungen und interessanten Kunstwerken.
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  • Tucson, Arizona

    16.–19. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach Tucson fahren wir über Bombay Beach, der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat. Jedenfalls kann ich diesem Ort nichts abgewinnen. Kurz vor Tucson ist das Wetter schlechter geworden. Als Entschädigung sehen wir einen tollen Regenbogen.

    Der Name Tucson kommt vom Tohono O'odham-Wort Ts-iuk-shan oder Cuk Ṣon, was "am Fuße des schwarzen Hügels" bedeute und sich auf den Sentinel Peak bezieht, einen dunklen, mit Basalt bedeckten Berg. Tucson wird "ˈtuːsɒn" ausgesprochen, weil, als die Anglo-Amerikaner ankamen, die spanische Schreibweise zwar erhalten blieb, aber die Aussprache sich im Laufe der Zeit von einem phonetischen "tuck-son" zum aktuellen "ˈtuːsɒn" aufgrund der einfacheren Aussprache der spanischen Laute verlagerte.

    Unsere Unterkunft im „Ventana Canyon Golf & Racquet Club“ gefällt uns sehr gut. Wir können uns richtig breit machen in dem großen Wohnzimmer mit Kitchenette und zwei riesigen Doppelbetten. Es gibt neben dem Freizeit-Pool auch einen 25 Meter Sportschwimmer-Pool. Endlich können wir mal wieder ein bisschen schwimmen.
    Größere Ausflüge unternehmen wir nicht. Nur einmal zur San Xavier del Bac Mission, die leider zum Teil hinter einem Gerüst verbaut ist und einmal zum Saguaro National Park, der sehr bequem zu erfahren ist. So viele riesige Kakteen in der Landschaft und wir können mit dem Auto auf dem gut ausgebauten Cactus Forrest Drive angenehm durchfahren. Am Abend fahren wir noch mal den Mt Lemmon Hwy zum Molino Canyon Vista. Von hier kann man sehr schön die ebene Fläche der Stadt durch die flankierenden Bergwände sehen.
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  • Sedona

    19.–22. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ 🌧 8 °C

    Die ersten Siedler von Sedona waren Bauern und Viehzüchter. 1902, als das Postamt in Sedona gegründet wurde, gab es gerade einmal 55 Einwohner. Einige Teile der Gegend von Sedona wurden erst in den 1960er Jahren elektrifiziert. Sedona begann sich in den 1950er Jahren zu einem Touristenziel zu entwickeln. Der größte Teil der heute zu sehenden Bebauung wurde in den 1980er und 1990er Jahren gebaut. Ab 2007 gab es kaum noch unbebaute Flächen.
    Obwohl wir schon mal in Sedona waren, kann ich mich gar nicht mehr so genau erinnern, wie es damals aussah. Als wir uns der Stadt nähern, kommt mir jedenfalls nichts bekannt vor. Dabei ist der Anblick der roten Felsen spektakulär. Die starke Färbung und die Erhabenheit der Natur lässt einen nur staunen.
    Der Hyatt Vacation Club at Piñon Pointe gefällt uns sehr gut. Eine schöne Unterkunft mit beheiztem Pool und einem sehr schönen Ausblick auf die roten Steine. Leider ist das Wetter durchwachsen, aber wir machen das Beste draus und fahren so gut wie alle Highlights ab, die uns der Concierge genannt hat. Damit haben wir uns das Wahrzeichen von Sedona, den Cathedral Rock, aus fast allen Himmelsrichtungen angesehen. Natürlich darf auch ein Besuch der Chapel of the Holy Cross nicht fehlen. Die Kapelle wurde 1956 fertiggestellt. Sie erhebt sich 21 Meter auf einer 300 m hohen Redrock-Klippe.

    Übrigens wurde Sedona nach Sedona Schnebly benannt, deren Ehemann Theodore Carlton Schnebly der erste Postmeister der Stadt war. Damit wurde sie für ihre Gastfreundschaft und ihren Fleiß geehrt. Ihre Mutter, Amanda Miller, behauptete, den Namen erfunden zu haben, weil er so schön klang.
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  • Chinle

    22.–23. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ⛅ 12 °C

    Chinle in der Navajo Sprache bedeutet "ausfließend" und ist ein Hinweis auf den Ort, an dem das Wasser aus dem Canyon de Chelly fließt.
    Wir übernachten in der Thunderbird Lodge direkt im Canyon de Chelly National Monument.
    Das Monument umfasst 83.840 Hektar und beinhaltet die drei großen Schluchten: Canyon de Chelly, Canyon del Muerto und Monument Canyon.
    Der Canyon de Chelly ist einzigartig unter den National Parks, weil er vollständig im Besitz des Navajo Tribal Trust der Navajo Nation ist und kooperativ verwaltet wird. Keines der Grundstücke ist in Bundesbesitz. Etwa 40 Navajo-Familien leben im Park. Der Zugang zum Canyonboden ist eingeschränkt und Besucher dürfen nur in Begleitung eines Park Rangers oder eines autorisierten Navajo-Führers in die Schluchten fahren. Wir haben eine entsprechende Tour geplant aber das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Deswegen beschränken wir uns auf die von oben zugänglichen Aussichtspunkte und sehen den Canyon de Chelly vom Rand aus. Immer dem North Rim Drive und dem South Rim Drive folgend.
    Das geologische Highlight, der Spider Rock, ist eine 230 Meter hohe Sandstein-Säule auf dem Canyonboden an der Kreuzung von Canyon de Chelly und Monument Canyon.
    Wir müssen unseren Aufenthalt hier leider wetterbedingt um einen Tag kürzen, da es nicht nur regnet sondern auch noch ziemlich kalt geworden ist. So geht’s für uns schon am nächsten Morgen weiter Richtung Farmington. Aber Chinle und der Canyon de Chelly bleiben für ein nächstes Mal auf unserer „To do List“.
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  • Farminton, New Mexico

    23.–26. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 8 °C

    Warum fahren wir nach Farmington? Die Stadt selbst hat nicht so viel zu bieten. Aber circa eine Stunde südöstlich von Farmington gibt es einen abgelegenen Naturpark in der Wüste mit einigen der bizarrsten Erosionsformen, die wir je gesehen haben.

    Wenig besucht und weitgehend unbekannt sind diese Badlands. Es ist eine erstaunliche Landschaft aus ungewöhnlich erodierten Felsen, die sich über 4.000 Hektar erstreckt. Sie liegt versteckt in der Hochwüste des San Juan-Beckens in der nordwestliche Ecke von New Mexico. Die Ödlande werden vom BLM (Bureau of Land Management) verwaltet und sind frei zugänglich. Es gibt keine Wegweiser, die den Weg zum Beispiel von Farmington zu den Sandsteinformationen weisen. Aber GoogleMaps kennt die Routen.
    Wir nähern uns von Osten über den Highway US-550. Dieser führt durch weites offenes Prärieland und bei Nageezi folgen wir den unbefestigten Straßen 7800 und 7820. Unser Ziel ist das Valley of Dreams. Die letzten 800 Meter der Zufahrt zum Trailhead sind ziemlich holprig und erfordern einen geländegängigen Allradantrieb mit hoher Bodenfreiheit. Die Wanderung über die flache Ebene ist recht einfach. Wir suchen den Allien Thron, finden aber nur seinen kleinen Bruder.
    Zum Sonnenuntergang fahren wir zur Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness. Leider ist der Parkplatz zu weit entfernt, als dass wir noch eine Wanderung unternehmen könnten. So verbringen wir den Moment im Auto mit einem Picknick.
    Den "Shiprock" westlich von Farmington besuchen wir am nächsten Tag. Der für die Navajo zutiefst heilige Felsen "Tsé Bit’ A’í" (der geflügelte Felsen) liegt bei unserer Hinfahrt im Hochnebel und wir können nichts sehen. Aber wir fahren weiter nach Westen in Richtung Red Valley, Lukachukai. Hier gibt es tolle rote Gesteinsformationen. Auf dem Rückweg sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang am Shiprock und können dort das Farbenspiel und die länger werdenden Schatten genießen.
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  • Cañon City, Colorado

    27.–28. nov. 2025, Forenede Stater ⋅ ☀️ 10 °C

    Cañón City ist für uns ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Denver. Es ist eine Kleinstadt mit circa 17.000 Einwohnern. Die touristischen Highlights beschränken sich auf sommerliche Aktivitäten wie Sightseeing, Wildwasser-Rafting, Klettern und Wandern. Dementsprechend leer fühlt sich die Stadt jetzt an. Übrigens genehmigte 1994 das „United States Board on Geographic Names“ die Hinzufügung der Tilde zum offiziellen Namen von Cañon City, Es war eine Änderung von Canon City als offiziellem Namen seit den Entscheidungen von 1906 und 1975. Sie ist damit eine der wenigen US-Städte, die das spanische Ñ im Namen haben.
    Wir übernachten im Best Western Cañon City.
    Die kurze Zeit hier nutzen wir, um uns die historische Altstadt anzuschauen. Im ältesten Gebäude der Stadt befindet das Hotel St. Cloud mit der sehr gut erhaltenen historischen Bar „Fremont Public House“. Hier dinieren wir hervorragend und genießen den ein oder anderen Cocktail. Nun heißt es für uns ein letzten Mal auschecken und es geht zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise.
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  • Denver

    28. nov.–5. dec. 2025, Forenede Stater ⋅ ⛅ 15 °C

    In Denver schließt sich unsere Rundreise durch den Südwesten der USA. Von hier werden wir die Rückreise nach Deutschland antreten. Aber vorher wird noch richtig amerikanisch Thanksgiving im Kreise der Familie gefeiert. Das ist für uns ein tolles Gefühl, diese amerikanische Tradition so hautnah mitzuerleben.
    In Denver besuchen wir das Museum of Nature & Science. Wir kennen ja „unser“ Naturkundemuseum in Berlin. Das hier in Denver beherbergt zwar bei Weitem nicht so viele wissenschaftliche Objekte wie das in Berlin, aber durch die Erweiterungen und interaktive Gestaltung ist es viel abwechslungsreicher und interessanter. Wir finden es hier sehr gut besucht und freuen uns, dass es zur Zeit auch noch eine LEGO® Ausstellung gibt. Demzufolge sind auch die jährlichen Besucherzahlen in Denver wesentlich höher als in Berlin. Die Amerikaner können einfach mal besser Marketing und treffen damit genau den Zeitgeist. Uns gefällt es sehr gut und wir können einen Besuch hier uneingeschränkt empfehlen.
    Ein weiteres Mal fahren wir nach Estes Park zum Rocky Mountain National Park. Und tatsächlich erfüllt sich unser Wunsch, diesen einmal im Schnee zu erleben.

    Insgesamt sind wir mit dem Auto etwas mehr als 7.000 Meilen (was gut 11.000 km sind) unterwegs gewesen. Und ich finde meine Meinung voll bestätigt: Der Südwesten der USA hat so viel zu bieten und ist immer wieder eine Reise wert.
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    Slut på rejsen
    4. december 2025