• Zurück nach El Calafate - El Chalten

    January 16, 2024 in Chile ⋅ ☁️ 6 °C

    Früher erwacht, etwas Spanisch gemacht, einen Kaffee und zur Bushaltestelle.
    Vorzeitig da, muss aber am Schalter einchecken. Das dauert natürlich. Im Glauben der Bus nach El Calafate sei nur einer, habe ich mein Gepäck schon mal eingeladen. Ich gehe mir ein Wasser und einen Riegel holen. Zurück will uch in den Bus, der Mann sagt mir, es sei ein anderer, er sei der spätere Bus!. Na ja, aber ich muss mein Gepäck wieder holen. Dann saust einer gestikulieren durch die Menge und sucht sechs Leute, es werden nur fünf. Jemand muss noch einchecken. Dann geht es zu einem Kleinbus. Alle hocken sich zuerst in die erste Reihe - blockieren den Zugang nach hinten - junge Leute … Der Letztein der Bank lappt über die Sitzbank und blockiert mir den Weg auf die freien Sitze hinten, ich muss etwas sagen, sonst komme ich nicht vorbei.
    Der Wagen fährt wieder ins Dorf zurück. Da stehen bei der Kirche zwei Busse, wir müssen wechseln - für mich wäre es gleich um die Ecke gewesen!
    Ich trete noch fast auf einen Hund, welcher da liegt, wie ich mein Gepäck wieder aus dem Wagen hieve. Es war zuoberst, aber weil ich der Hinterste war …
    Natürlich müssen im Bus dann wieder Leute die Plätze wechseln, die haben sich mal vorsorglich breit gemacht. Auf dem Ticket steht Semicama, aber es sind 4 Sitze, die sind nicht breiter, nur die Sitzfunktion kann gewechselt werden.
    Der Buschauffeur sagt,
    Dass an der Grenze nur die in Personen nach El Calafate aussteigen müssen, die nach Perito Moreno nicht - auch die Chilenen fahren mit Bussen zu diesem Gletscher!
    Wir sind an der Grenze, warten, ich bin der Erste der nach vorne geht kurz vor acht. Was sich dann als Vorteil erweist, denn ich bin rasch durch Kontrolle, obwohl mich der Fahrbegleiter zurechtweist ich solle warten. Bei der Ausreise machen die Chilenen ja keine Frucht und Samenkontrolle. So geht alles deutlich schneller. Auch gibt es mir die Möglichkeit mein zweites Handy hervorzukramen - in Argentinien bin ich dann wieder im Internet.
    An der argentinischen Grenze bin ich dann unter ferner liefen - lange Wartezeit! Die Grenzen überqueren wir an anderer Stelle als bei der Hinfahrt, erstaunt mich - und die Strasse ist echt schlecht hier.
    Das Wetter ist trüb, Grauschleier über mir und es tröpfelt leicht, aber kein Wind.
    An der Grenze beobachte ich eine kleine Übergabe, ein Kanister wechselt von Leuten des Busunternehmens an die Gendarmerie Argentiniens - deutliche Erwähnung von Wasser - Feuerwasser? Denn der Mann ist sichtlich erfreut!

    Bei dem Geholper wegen der schlechten Strasse konnte ich nicht schreiben, es hat so geschüttetlt.

    In El Calafate esse ich etwas - leider ist die Dame für zwei Shops zuständig und hat gerade in den Souvenir-Shop gewechselt. Das dauert bis ich etwas kaufen kann - Banane und 2 Empanadas! Hier im Busbahnhof habe ich keine Verbindung zum Internet. Der Bus steht dann schon länger da, bis man einsteigen kann. Ich bin da vor der Tür meines ehemaligen Hostels, muss zurück! Bin so etwa der Letzte der einsteigt! Wir fahren noch zum Flughafen, dann schlafe ich ob der eintönigen Rumpelei und Gegend.
    Wie ich erwache, steht der Bus, kein Motor und etwas Aufregung - Panne. Der Motor kommt, wir fahren aber nur bis zu einer Ausstelle. Ich bleibe im Bus, das ist bequemer zum herumhängen. Schreibe etwas Tagebuch.
    Irgendwie konnte der Chauffeur und ein Mann aus der Gegend den Bus wieder flott machen. Wir fahren nach etwas mehr als einer halben Stunde weiter.

    Dann liegt mal ein lamaartiges Tier halb verwest neben der Strasse, ich sehe Windräder, wahrscheinlich Brunnen. In der Ferne sehe ich jetzt wieder Berge, nach dem endlos scheinenden Hügelland ohne Bäume und wenig Büschen, mutet es mich fast heimelig an.
    Neben der Strasse sind immer Zäune, doch häufig defekt. Sollen vermutlich die Tiere von
    der Strasse fern halten.
    Dann treffen wie in El Chalten ein. Muss zuerst mal aufs Klo - mein Vollgepäck lasse ich aussen vor. Habe dann aber Mühe mein Gepäck wieder ordentlich auf mich zu laden …
    Eine Viertelstunde zum Campingplatz. Habe mich entschlossen zu Campen, habe das Zeug ja dabei und sollte es auch brauchen, nicht nur mitschleppen!
    Ein Dorm hier kostet um die $40.
    Der Zeltplatz etwa 10 und ich bin etwas privater, obwohl meist auch rundherum Geschnatter ist.
    Die besten Plätze sind besetzt, entschliesse mich für eine Ecke.
    Beim Aufstellen verbiege ich ganze 2 Häringe. Es windet stark, das heisst Beutel sichern und das Zelt gut fest machen. Ecke um Ecke, das Schwierigste ist das as Überzelt, weil winddicht! Zweimal reisst es mir der Wind aus den Händen, dann kann ich endlich einziehen 😅.
    Schaue mir mal den Camping an. Gross, überall viel Betrieb! Zwei Küchen mit Gasherden, Aufenthaltsräume mit vielen Lademöglichkeiten, Duschen in Containern.
    Dann ab in den Ort, suche einen Lebensmittelladen. Da stehen aber so viele Leute an der Kasse an, dass ich wieder weggehe. In einer Cafeteria bieten sie einen Veggiekuchen an. Esse so einen, dazu ein Weissbier. Nehme da noch einen Apfelstreuselkuchen mit. Dann weiter Ort erkunden. Schaue auch nach einem Wein. Werde in einer Seitengasse fündig. Der Laden hat wenige Leute drin und sogar Preise angeschrieben. Überschlage meine Finanzen in ARS. Ich mache die Flasche Wein auf, versuche und gehe dann meine Uhr und Handy laden.
    Das Internet funktioniert irgendwie nicht, mein Handy meint man müsste es Restarten, weil verschiedene Router mit den Kanälen überlappen. Wollte eigentlich noch eine Routenplanung für Spaziergänge und Foto-Shootings machen. Doch auch meine SIM Karte ist hier schwach, schlechte Verbindung, dazu dauernd Unterbrüche!
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