Baden Soma Bay
November 27, 2024 in Egypt ⋅ 🌬 22 °C
Mit meiner Freundin Sylke eine Woche in der eher windigen Soma Bay, im Hotel Palm Royale, bevor ich wieder auf längerer Reise bin.. Man wird auf jedem Ausflug wenn irgendwie möglich durch Shops geschleppt (vor allem bei Stadtrundfahrt) - da waren meine früheren Tauchfahrten in Ägypten geradezu ruhig und erholsam. Jedes Reisebüro organisiert halt alles für sich, dann werden die Hotels in der Nähe abgefahren und das Fuder geladen. Alles dauert natürlich - wenn man Pech hat kann man schon mal für eine Fahrt 1-2 Stunden dauern - zurück auch wieder! Der Schnorchelausflug war ganz nett, aber halt eine Massenveranstaltung. Wellness war im Hotel am Besten, das Hammam Sonderangebot ausserhalb war klar Massenabfertigung - günstiger Preis aber nicht mehr wert.. Einmal ein Besuch in einer Anlage aus Sand, wo die Monumente und berühmte Personen dargestellt waren - dazu für Kinder noch Comic Figuren. Interessant - für einmal kein Eintritt, nur ein Shop mit Tischchen und Stühlen, aber niemand wollte etwas trinken oder kaufen, so sehr sich der Besitzer auch mühte.
Es war bei unserer Ankunft recht kühl, auch tagsüber wehte ein ein ziemlich starker Wind - Soma Bay ist ein Kite und Windsurf-Spot. Am Strand viele der üblichen Spass/Abenteuer-Attraktionen, Es waren Bastwände aufgestellt für den Windschutz, was es zu dieser Jahreszeit auch brauchte. Im Wasser war ich nie … - Weichei!. Spazieren am Strand, die Hotels sind da näher von der Distanz - über die Strasse dauert es viel länger, wenn man Leute abholt. An gewissen Stellen laufen Rohre ins Meer, teils sind die Flanschen undicht, zur Not mit Säcken abgedichtet. Unklar ob Meerwasser hochgepumpt oder Brackwasser eingeleitet wird - Kläranlagen habe ich ja nie eine gesehen.
Superschöne Hotelanlage, sehr sauber, überall wo Hotels sind ist es aufgeräumt. und immer ein grosses Buffet-Angebot. Jeden Abend wurde ein anderes Essthema angeboten - nicht ganz immer was das Herz begehrt aber immerhin fast! Die Kellner waren immer sehr nett, mit Trinkgeld mit Trinkgeld wurde aber die Aufmerksamkeit und auch die Drinks deutlich besser. Wir assen meist nur Frühstück und Abendessen. Dass „All inclusive“ war ja nicht so schlecht, der Wein nicht untrinkbar, aber ich habe rasch auf Bier und Gin Tonic umgeschaltet - auch die billigen spanischen und portugiesischen Weine auf den Pilgerwegen waren deutlich besser!. Sylke war experimentierfreudiger mit den Drinks!
Mir fallen dann immer rasch die diversen Baumängel auf, es fehlt überall am letzten Schliff.
Es herrscht hier aber ein veritabler Bauboom. Überall werden in der Umgebung Hurghada, Savage ganze Siedlungen aus dem Boden gestampft. Ägypten hat immer noch pro Frau etwa drei Kinder - vor kurzem waren es noch 5. im Schnitt.
Viele Kellner kamen aus Luxor, auch die Zimmerboys.
Es fallen die vielen Kontrollpunkte der Polizei und teils auch Militär oder gemischte Gruppen auf. Die Strassen haben davor und auch vor Rondells häufig Schwellen, so das stark abgebremst werden muss. Parkplätze sind auch fast immer bewacht. Allen muss immer etwas abgedrückt werden, ein kleiner Entgelt, Trinkgeld. Auch im Hotel ist es ja so - die Leute hier verdienen meist zu schlecht, um ohne das ihre Familien zu unterhalten oder beizutragen. Ein Zimmerboy (nie Frauen) schaute bei uns vor der Abreise noch herein, wollte noch sein Trinkgeld vor der Heimreise abholen.
Zu der Zeit hatte es auch viele Gäste aus dem Osten - wie wir aber eher Kurzaufenthalter, max. eine Woche. Auch die Unterhaltungsleute kamen aus der Gegend, samt der Pianistin in der sehr schönen domartigen Hotelhalle.
Den Flug zurück habe ich dann nicht genommen. Weil ich Zeit hatte, ging ich mit Sylke mit an den Check-in Schalter, brauchte nachher aber wieder eine Genehmigung und einen Begleiter um aus dem Terminal hinaus zu kommen, zum etwas entfernten Terminal für meinen Flug nach Kairo. Trotzdem wurde ich dann noch angehalten - ein Tourist, der aus der Abflughalle kommt ist verdächtig …
Draussen wurde ich dann sofort von einem Taxifahrer angegangen - erholte mich für 2 Euro zum anderen Terminal fahren! Schlussendlich willigte ich ein, da ist viel Parkplatz, viel Kontrollpersonal, was mich sicher aufgehalten hätte - obwohl ich ja eigentlich Bewegung bräuchte! Doch er erzählte mir von seiner Familie, seinen drei Frauen und 7 Kindern und dass das kostspielig sei … - Trinkgeld erhielt er keines - das Benzin kostet hier etwas über 30 Rappen der Liter.
Ich musste etwas warten auf meinen Flug, zudem war er verspätet.Read more









Traveler
Die Woche war sehr schön und erholsam!!! 🫶🏝️Für dich auch eine gute Zeit , um dich zu akklimatisieren und der Beginn deiner längeren Reise , freue mich, dich danach gesund wieder zu sehen 😘