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Ägypten - Baden und Nilfahrt

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    26. november 2024

    Baden Soma Bay

    27. november 2024, Egypten ⋅ 🌬 22 °C

    Mit meiner Freundin Sylke eine Woche in der eher windigen Soma Bay, im Hotel Palm Royale, bevor ich wieder auf längerer Reise bin.. Man wird auf jedem Ausflug wenn irgendwie möglich durch Shops geschleppt (vor allem bei Stadtrundfahrt) - da waren meine früheren Tauchfahrten in Ägypten geradezu ruhig und erholsam. Jedes Reisebüro organisiert halt alles für sich, dann werden die Hotels in der Nähe abgefahren und das Fuder geladen. Alles dauert natürlich - wenn man Pech hat kann man schon mal für eine Fahrt 1-2 Stunden dauern - zurück auch wieder! Der Schnorchelausflug war ganz nett, aber halt eine Massenveranstaltung. Wellness war im Hotel am Besten, das Hammam Sonderangebot ausserhalb war klar Massenabfertigung - günstiger Preis aber nicht mehr wert.. Einmal ein Besuch in einer Anlage aus Sand, wo die Monumente und berühmte Personen dargestellt waren - dazu für Kinder noch Comic Figuren. Interessant - für einmal kein Eintritt, nur ein Shop mit Tischchen und Stühlen, aber niemand wollte etwas trinken oder kaufen, so sehr sich der Besitzer auch mühte.

    Es war bei unserer Ankunft recht kühl, auch tagsüber wehte ein ein ziemlich starker Wind - Soma Bay ist ein Kite und Windsurf-Spot. Am Strand viele der üblichen Spass/Abenteuer-Attraktionen, Es waren Bastwände aufgestellt für den Windschutz, was es zu dieser Jahreszeit auch brauchte. Im Wasser war ich nie … - Weichei!. Spazieren am Strand, die Hotels sind da näher von der Distanz - über die Strasse dauert es viel länger, wenn man Leute abholt. An gewissen Stellen laufen Rohre ins Meer, teils sind die Flanschen undicht, zur Not mit Säcken abgedichtet. Unklar ob Meerwasser hochgepumpt oder Brackwasser eingeleitet wird - Kläranlagen habe ich ja nie eine gesehen.

    Superschöne Hotelanlage, sehr sauber, überall wo Hotels sind ist es aufgeräumt. und immer ein grosses Buffet-Angebot. Jeden Abend wurde ein anderes Essthema angeboten - nicht ganz immer was das Herz begehrt aber immerhin fast! Die Kellner waren immer sehr nett, mit Trinkgeld mit Trinkgeld wurde aber die Aufmerksamkeit und auch die Drinks deutlich besser. Wir assen meist nur Frühstück und Abendessen. Dass „All inclusive“ war ja nicht so schlecht, der Wein nicht untrinkbar, aber ich habe rasch auf Bier und Gin Tonic umgeschaltet - auch die billigen spanischen und portugiesischen Weine auf den Pilgerwegen waren deutlich besser!. Sylke war experimentierfreudiger mit den Drinks!

    Mir fallen dann immer rasch die diversen Baumängel auf, es fehlt überall am letzten Schliff.

    Es herrscht hier aber ein veritabler Bauboom. Überall werden in der Umgebung Hurghada, Savage ganze Siedlungen aus dem Boden gestampft. Ägypten hat immer noch pro Frau etwa drei Kinder - vor kurzem waren es noch 5. im Schnitt.
    Viele Kellner kamen aus Luxor, auch die Zimmerboys.

    Es fallen die vielen Kontrollpunkte der Polizei und teils auch Militär oder gemischte Gruppen auf. Die Strassen haben davor und auch vor Rondells häufig Schwellen, so das stark abgebremst werden muss. Parkplätze sind auch fast immer bewacht. Allen muss immer etwas abgedrückt werden, ein kleiner Entgelt, Trinkgeld. Auch im Hotel ist es ja so - die Leute hier verdienen meist zu schlecht, um ohne das ihre Familien zu unterhalten oder beizutragen. Ein Zimmerboy (nie Frauen) schaute bei uns vor der Abreise noch herein, wollte noch sein Trinkgeld vor der Heimreise abholen.

    Zu der Zeit hatte es auch viele Gäste aus dem Osten - wie wir aber eher Kurzaufenthalter, max. eine Woche. Auch die Unterhaltungsleute kamen aus der Gegend, samt der Pianistin in der sehr schönen domartigen Hotelhalle.

    Den Flug zurück habe ich dann nicht genommen. Weil ich Zeit hatte, ging ich mit Sylke mit an den Check-in Schalter, brauchte nachher aber wieder eine Genehmigung und einen Begleiter um aus dem Terminal hinaus zu kommen, zum etwas entfernten Terminal für meinen Flug nach Kairo. Trotzdem wurde ich dann noch angehalten - ein Tourist, der aus der Abflughalle kommt ist verdächtig …

    Draussen wurde ich dann sofort von einem Taxifahrer angegangen - erholte mich für 2 Euro zum anderen Terminal fahren! Schlussendlich willigte ich ein, da ist viel Parkplatz, viel Kontrollpersonal, was mich sicher aufgehalten hätte - obwohl ich ja eigentlich Bewegung bräuchte! Doch er erzählte mir von seiner Familie, seinen drei Frauen und 7 Kindern und dass das kostspielig sei … - Trinkgeld erhielt er keines - das Benzin kostet hier etwas über 30 Rappen der Liter.

    Ich musste etwas warten auf meinen Flug, zudem war er verspätet.
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  • Pyramiden von Giseh,Sphinx + Sakkara

    4. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Vorabend bin ich in Kairo verspätet gelandet, da empfing mich Mohamed I, brachte mich zu einem Fahrzeug, welches mich nach Giza (Giseh) gefahren hat - im Helnan Hotel wurde ich da untergebracht. Mein Fenster war mit Sicht auf einen schönen Hotelgarten - und den Eingangsbereich eines Vergnügungsparks. Giza und Kairo sind praktisch zusammengebaut - im Grossraum gibt es nach Auskunft aktuell etwa 25 Mio. Menschen.

    Mohamed I kam später nach, er musste noch auf einen Gast aus Deutschland warten, welcher beim gleichen Reisebüro etwas gebucht hatte. Zwei Stunden später hatte ich dann noch ein kurzes Verkaufsgespräch, unglaublich, was es noch so alles zusätzlich zu verkaufen gibt , was das Reisebüro nicht angeboten hat. Ich erhielt auch gleich ein Couvert für den Reiseführer Mohamed, welches ich am Morgen dem Reiseführer Mohamed aushändigen solle, was ich auch tat.

    Auf dem Program standen die Pyramiden und die Sphinx, danach noch die Nekropole von Sakkara mit der zugehörigen Stufenpyramide des Pharaos Djoser.

    Es war uns auch noch für 100 Euro ein Ausflug ins neue Ägyptische Museum angeboten worden - mein Mitreisender Oliver und ich haben dann den Fahrer und Führer beschwatzt und für 60 Euro das Ding vereinbart. Schöne Stücke da, doch Tutanchamun ist ja noch vollständig und weitere schöne Gegenstände sind hauptsächlich im alten Museum. Das Neue ist daher aktuell eher nur wegen seiner Architektur sehenswert.
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  • Kairo 2, altes Ägyptisches Museum

    5. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 23 °C

    Im alten ägyptischen Museum, nur einige der Eindrücke, das Museum wirkt selbst sehr antiquiert, es wurde echt Zeit für ein neues Museum. Das Neue, sagt man, habe sicher eine Milliarde gekostet - manche meinen sogar es seien bis zu drei Milliarden! Das glaube ich aber nicht. Ägypten hat es auch nur mit fremder Hilfe geschafft, Japan zB. hat mal die ersten 300 Millionen Dollar gespendet! Die neue Anlage ist modern und viel besser präsentiert. War ja schon auf Bildern zu sehen. Die alten abgeschlossenen Glaskästen hier, die Beleuchtung, und die Räume wirken sehr verstaubt - da sind die restaurierten Gräber besser im Schuss.!Læs mere

  • Alexandria

    6. december 2024 ⋅ ⛅ 23 °C

    Ich habe im Sheraton an der Corniche (breite Strasse dem Ufer entlang) in Alexandria übernachtet. Mit dem Internet hat es etwas gehapert, der freundliche Junge beim Concierge hat mir dann das Marriott-Passwort gegeben, dann hat es einwandfrei geklappt! Ich höre vor dem Einschlafen lange das dauernde Gehupe, die Wagen halten sich wenig an Spuren hier in Ägypten, da wird einfach angehalten, die vielen kleinen privaten Personentransporter halten überall und nehmen Fahrgäste auf oder setzen sie ab. Dahinter muss man Spur Wechsel, bzw sich in den Verkehr daneben einquetschen. Aber im Normalfall geht das reibungslos. Und sonst sind die meisten Autos ja doch schon mit Blessuren versehen. Obwohl ich im 13. Stock bin wäre ich den Verkehrslärm gut. Wie ich dann bemerke, hat die Metalltüre keine Dichtung und ist leicht verzogen, schliesst nicht richtig.
    Am Morgen ist es dann vergleichsweise ruhig auf der Strasse - ich sehe eine grosse Radfahrergruppe, welche sich da unten versammelt und gemeinsam wegfährt - am Abend wäre das nicht möglich gewesen. Ich bin dann auch fast alleine beim Frühstück, erst wie ich gehe kommen Ägypter.

    Mohamed und der Fahrer sind pünktlich, zuerst geht es in den Montazah Park, wo ein Schloss des ehemaligen Königs Faruk steht. Da wird gerade die Uferpromenade neu gemacht, alles ist noch abgesperrt und wird von Wächtern überwacht. Neben Faruks Palast ist da auch noch das Königinsgebäude, wo ich vertrieben werde - es wird gerade als Hotel ausgebaut. Der Park ist nett, mit Wasser, Gänsen und Enten, aber es liegt halt auch hier viel Unrat herum, was auch mein Führer bemerkt.

    Danach fahren wir zum Fort Kait Bey, welches schon von weitem sichtbar ist , da ist auch das eine Weltwunder gestanden, der Leuchtturm von Alexandria. Am Fort sollen grössere Teile noch Trümmer davon im Wasser liegen. Vor Alexandria hat man versunkene Stadtteile entdeckt, teils gehoben. Hier sind viele Schulklassen am besichtigen. Die Kinder erkennen mich als Fremden und sagen Hallo oder kommen zu mir, machen Fotos, die meisten sind zum Glück eher scheu! Von da aus kann man auch die neue Bibliothek von Alexandria sehen - moderne Architektur, soll auffallen!

    Dann geht es weiter zum römischen Amphitheater, rundherum sind wie überall eigentlich weitere Altertümer, unklar, aber da hat man keine Geld um weiter zu graben.

    Anschliessend geht es zur Pompejus-Säule, wo auch ein antiker Tempel ist - anscheinend ein Stierkulttempel - in Ausgrabung, es geht tief hinunter. Die Säule ist schon eindrücklich. Davor sind wir noch am Bahnhof vorbeigefahren, wo ich rasch einige Fotos machen will und aussteige, die Beiden am Platz warten lasse.

    Nun besuchen wir die Katakomben - ähnlich wie in Rom, halt viel kleiner, mit Rundtreppe hinunter - hier liegen auch Trümmer oben in Massen - wie an vielen Orten in dem Land. Vor den Katakomben hat es ein Restaurant, ich lade die beiden Begleiter zu einem Drink und etwas Essen ein - der Fahrer besorgt uns Fladenbrot, darin sind weisse Bohnen dazu gibt es Wasser und starken türkischen Kaffee - Mohamed gibt dem Kellner extra Wasser, wegen mir, um meine Innereien zu schonen!

    Schon auf dem Rückweg passieren wir noch einen Vogelmarkt, Vögel aller Art - Tauben sind hier speziell beliebt - zum Essen!

    Schon ist der Tag zu Ende und wir düsen wieder Richtung Giza zum gleichen Hotel. Mich erstaunen immer wieder die breiten Autobahnen - hier sind sie sogar noch getrennt nach Last- und Lieferwagen und Personenwagen. Selten einmal ist eine Fussgängerüberführung da. Aber die Leute bewegen sich hier und auch in Kairo selbstverständlich auf den Autobahnen, sei es um aus- oder einzusteigen. Auch im dichten Verkehr überqueren einige die Fahrbahnen mit Erfolg und unter Rücksichtnahme der Autofahrer - aber es sind nur wenige.

    Da es Freitag ist - Wochenende geht es im Park bis 2200 Uhr rund, dann ist Schluss.

    Am nächsten Tag habe ich frei, das Program war etwas gedrängter in den Vortagen, ging aber gut! Ich muss erst um 15 Uhr weg vom Hotel zum Flughafen, um nach Luxor zu fliegen. Mohamed hat mit dem Hotel vereinbart, dass ich bis 1400 im Zimmer sein kann. Die Zeit bis dahin verrinnt rasch.
    Oliver hatte am ersten Tag schon Geld abgehoben, beim Eingang zum Vergnügungspark ist ein ATM der Nationalbank. Ich hatte meine Karten nicht dabei, mit dem Handy konnte ich nichts abheben! Der Maximalbetrag sind 3000 Pfund, etwa 55 CHF. Wenn man dann hier noch für Zusatzausflüge was abheben möchte, so muss man mehrmals beziehen …. Ich ging also am Morgen nach etwas Ausschlafen, Frühstücken zuerst mal da hinüber, anschliessend hatte ich mal wieder Zeit an die Börse zu schauen, zu Lesen.

    In Luxor wurde ich abgeholt, das Schiff lag nur etwa 15 Minuten vom Flughafen weg - der Flug war auch wieder verspätet! Meine Kabine lag genau gegenüber der von meinem Mitreisenden Oliver - Tür an Tür.

    Ich hatte ja kein Deluxe Schiff gebucht, nur Oberdeck. Man hat mir dann angeboten das Deluxe Schiff statt für 145 Euro für 95 Euro zu haben, was ich ablehnte. Am Schluss haben sie mich angeblich auf die bessere Klasse verschoben. Ein Reiseführer sagte mir aber, das Deluxe sei die übliche Standardklasse hier!
    Na ja, hatte ich schon mal was an die ausufernden Trinkgeldansprüche hier, jeder erwartet praktisch für eine Dienstleistung noch ein zusätzliches Trinkgeld - die Ägypter haben Kleingeld, bei mir wollen die Leute aber nichts herausgeben, wenn ich eine grössere Note gebe, zB. Toilette - Touristen melken! Zum Glück habe ich noch Kleingeld Euro, so gebe ich dann 50 Cent, was deutlich weniger ist als 50 Pfund - ca. 26 bzw 27.
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  • Luxor, Karnak Tempel und Luxor-Tempel

    8. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 23 °C

    Luxor, auf dem Schiff, Hamdi der neue Reiseführer steht am Morgen auch schon da - Oliver hat das schon am Vortag gemacht mit unserem Führer Hamdi - ich wollte nicht auch den Ballonflug machen - Oliver meinte dann nicht viel gesehen zu haben, das Eindrücklichste seien die über 100 Ballone gewesen welche gestartet sind.

    Im Folgenden einige Eindrücke von den beiden Tempeln und die sie verbindende Allee der Sphinxe.
    Die Tempel waren immer wieder mindestens teilweise überschwemmt worden, dazu wurden teils Kirchen und Moscheen, Gräber von Heiligen hineingebaut oder Bestandteile fürden Häuserbau in der Umgebung verwendet. Vom Karnak Tempel steht der eine Obelisk jetzt in Paris - wie ja auch die Maske der Nofretete noch in Berlin ist. Ägypten richtet teils Geschenke aus an Staaten, hat ja viele Altertümer - Nofretete gehört aber nicht dazu, wie auch einiges im britischen Museum.
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  • Gräber im Tal der Könige

    8. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 26 °C

    Am Nachmittag kommt Oliver dann auch wieder mit ins Tal der Könige - so konnte er mal ausschlafen.

    Wir durften mit unserem Eintritt nur drei Gräber besuchen, kontrolliert wurde das indem das Ticket mit einem kleinen Seitenlocher am Eingang gelocht wurde. Die Guides mussten draussen erklären, was Ihnen wichtig erschien, sie durften nicht hinein. Der Grund waren halt einfach die vielen Besucher und grosse Gruppen blockieren dann die eher schmalen Zugänge. Mit dieser Massnahme wurde sicher etwas erreicht, alle Touristen sind dann eher nur zu zweit unterwegs, kommen gut aneinander vorbei. Allerdings nervt das Posting vor allem von jüngeren Frauen … - das dauert dann immer!

    Das Tut Grab wollten sie satte 56 Euro Zusatzeintritt um es zu besichtigen - es ist natürlich das Begehrteste! Aber das war es weder Oliver noch mir wert.

    Die Gräber sind teils noch in Restauration, man arbeitet dann einfach in einem abgegrenzten Bereich - oder die Bereiche sind da abgesperrt, wo noch nicht restauriert wurde. Die restaurierten Wände werden dann durch Glas geschützt.

    Anschliessend fuhren wir rundherum ins Tal der Königinnen und Nachkommen - die Söhne von Ramses II haben allerdings ein gemeinsames Grab im Tal der Könige.
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  • Tal der Königinnen - Tempel Hatschepsut

    8. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 26 °C

    Hatschepsut hat mit dem minderjährigen Thutmosis III regiert, später dann alleine und den jungen Herrscher verbannt, welcher aber dann nach ihrem Tod doch zum Pharao wurde. Sie war eine erfolgreiche Regentin. Herausragend war eine erfolgreiche Expedition ins Land Punt. Dessen genaue Lage ist bis heute unbekannt. Auch militärische Operationen wurden geführt, bis zum Euphrat, häufig aber nach Nubien.

    Ihr Grab liegt auch im Tal der Könige, sie hat vermutlich das Grab ihres Vaters erweitert und war da begraben. In Ihrem von ihr erbauten Totentempel wurden ihre Namenskartuschen fast gänzlich ausgelöscht, man ist hier nicht sicher, wer das war - vermutet wird, dass es ein nachfolgender Pharao war, dem die Frau als Pharaonen nicht genehm war.

    Der Tempel ist aber sehr sehenswert vor allem von Aussen, innen ist leider vieles zerstört oder schlecht sichtbar, mein iPhone hat hier nicht gerade viel herausgebracht -eine Kamera wäre sicher deutlich besser gewesen - aber man kann nicht alles haben!
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  • Schifffahrt auf dem Nil

    8. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 26 °C

    Ich war ja mit dem Schiff von Luxor bis Assuan und zurück unterwegs, hier einige Eindrücke.

    Wie ich bei der Fahrt erfahren habe, sind das alles Standardschiffe, man verkauft aber höherklassige Schiffe mit Zuschlägen - mir wurde weisgemacht ich sei upgegradet worden. Ein Ägypter hat mir dann erklärt, dass eigentlich alles Standard sei - Deluxe Schiffe, eines halt neuer eventuell.

    Es gibt aber schon teurere Schiffe, kleinere Kabinenzahl mit Segeln, welche aber Nil aufwärts immer von Schleppern gezogen werden. Der Vorteil ist, man hat kein Motorengeräusch auf dem Schiff. Ausserdem stinken die grösseren „Deluxe“-Schiffe ziemlich, richtige schwarze Rauchfahnen stossen sie aus - echte Dreckschleudern die Schiffsmotoren. Wenn sie zu nahe hintereinander fahren … Bei den Schleppern ist mir das nicht aufgefallen.
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  • Edfu

    9. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 28 °C

    Edfu, Horus Tempel Besichtigung.

    Vom Schiff fahren wir mit einer Pferdekutsche zum Tempel. Ich sehe zwar nichts nach vorne, nur seitlich, vorne auf dem Kutschbock hocken der Kutscher und unser Guide. Es ist um acht Uhr morgens noch sehr kühl. Aber hier ist es unglaublich staubig. Dazu noch der Kutscher mit seinem Gewand/Kaftan, welcher voller Pferdehaar und Staub ist. Ich habe eine allergische Reaktion, Augen und meine Bronchien machen zu, dazu Pfnüsel und muss auch Husten. Leider habe ich kein Nastuch aber Guide Hamdi hat alles dabei.Læs mere

  • Assuan

    10. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 29 °C

    In Assuan angekommen besichtigen wir einen Granit-Steinbruch wo man Stelen gemacht hat. Es liegen noch unfertige, gebrochene Stücke da. Mit den damaligen Werkzeugen war das eine unglaubliche Arbeit. Man hat mit noch härterem Stein die Stelen herausgebrochen.

    Dann sind wir auf den Staudamm gefahren, haben da Fotosession gemacht und das Denkmal besichtigt.

    Anschliessend sind wir zur Insel gefahren, wo der Philae-Tempel heute steht. Dieser wurde auch vor dem Versinken gerettet. Der Tempel stammt aus der Ptolemäischen Zeit - Griechen und Römer.
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  • Abu Simbel

    11. december 2024, Egypten ⋅ ☀️ 16 °C

    Um 040 Uhr ist am Morgen Abfahrt nach Abu Simbel. Die Fahrt dauert etwa 3,5 Stunden ein Weg. Wir machen nach Sonnenaufgang an einem Restaurant mitten in der Wüste einen kurzen Halt - Klo und Kaffee/Frühstück was man will, die hatten fast Alles!
    Die Strassen waren geteert, teils aber in so schlechtem Zustand und holprig, dass die Fahrzeuge fast nur im Joggingtempo gefahren sind - teils auch mal auf der anderen Strassenseite, trotz Fahrbahntrennung.

    Auch diese zwei Tempel wurden vor dem Versinken gerettet. Was ich gesehen habe, muss ich echt sagen - es hat sich gelohnt, auch die Fahrt -die Tempel sind einfach eindrücklich, neu müssen sie echt ehrfurchtgebietend gewesen sein - für damalig Normales sicher!

    Sie sind für Ramses II zu dessen Ruhm (grosser Tempel) und seine Frau Nefertari, (der kleine Hathor-Tempel) gebaut worden. Die Gräber sind auch im Tal der Könige. Auch im Tempel von ihr wird der König teils als Krieger und Gottvertrauter dargestellt.
    Der Guide hat erzählt, sie sei eine Nubierin gewesen.

    Der Tempelbau da sollte die Macht und Überlegenheit Ägyptens gegenüber dem tributpflichtigen Nubien demonstrieren.

    Die Grenze zum Sudan ist hier nur wenige Kilometer entfernt.

    Wer noch mehr wissen will, interessiert ist, dem empfehle ich Fachliteratur - Wikifolio hat diesbezüglich auch einiges gratis zu bieten.
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  • Rest Abu Simbel + Generell zu Ägypten

    14. december 2024, Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Zuerst noch 2 Fotos als Ergänzung zu Abu Simbel:
    - Lage vorher nachher
    - die Tempel wurden zerteilt und aus dem Sandstein-Fels genommen, wieder zusammengesetzt und mit Material überdeckt und somit zugänglich gemacht.

    Als dritte Foto eine Visualisierung,, wann Ägypten schon Hochkultur hatte - es fehlt da aber Südamerika, China - sie sind sicher früh schon in Hochform gewesen - doch Heute?

    Der Guide durfte uns nicht in die Gräber und auch nicht in Abu Simbel in die Tempel begleiten. Die grossen Gruppen verstopfen sonst die Anlagen - Touristen welche sich in kleineren Gruppen bewegen sind viel flüssiger und reaktiver in den engen Gängen, achten mehr auf den Anderen- eine echt gute Massnahme. Der Guide erhält bei den Gräbern und Abu Simbel Fotos und erläutert damit das Tempelinnere. Die Bilder wären auch käuflich.

    Die Rückfahrt ohne Besichtigungen benutzte ich, um die ersten Teile meiner kurzfristig entschlossene Mexiko-Reise (statt wie eigentlich vorgesehen Marokko) zu organisieren - auf eigene Faust ist halt immer etwas aufwändiger, schwieriger.

    Dann noch einige Bemerkungen zu Ägypten:
    - Es fehlt beim Bauen schon häufig an der Qualität, danach an Unterhalt und Reparaturen … - auch in den schönen, teuren Hotels sind sie nicht gefeit.

    Rund um Kairo, Giseh und Alexandria, aber auch im Gebiet Hurghada, Safaga werden ganze Quartiere/Siedlungen aus dem Boden gestampft. Der Bevölkerungszuwachs hat Folgen - zwar hat eine Frau nur noch drei Kinder heute, bis vor wenigen Jahren waren es aber fünf im Schnitt, das alles wirkt sich aus.

    Die WC-Anlagen auf den Touristenspots (aber auch in den Flughäfen (auch wenn da steht no Tips) sind schlicht eine Einkommensquelle, man kassiert überall ab (einer wollte mir nicht mal Wechselgeld herausgeben, besteht aber auf Bezahlung … - obwohl vor mir sicher schon 10 Touristen in Warteschlange Obolus geleistet haben (5o Cent oder entsprechend Pfund) und lebt sicher davon. Doch alles ist immer ziemlich schmuddelig, viel veraltet, notdürftig unterhalten. Das Alte, Bewährte ist leider häufig besser als technisches, Neues ev. zugeliefert aus dem Ausland, wenn das nicht funktioniert ist es gleich Ruine, sie können technisch wenig!
    - in den Geschäften und auch in den Suks ist es eigentlich immer sehr sauber, aber davor bzw. rundherum …
    - überall viel Unrat, auch in den Städten, die aufgestellten Container/Tonschalen etc. sind häufig unbrauchbar oder übervoll - zu gut halten muss ich ihnen aber, dass alles von der Sahara auch beeinflusst wird. Wenn es windet kommt halt auch Staub. Aber es liegt auch überall viel Unrat, Plastik und die weissen Kunststoff-Essbehälter - es wird häufig in versteckte Ecken, Nischen gewischt und liegen gelassen.
    So Viele sitzen nur herum, es sind mindestens immer zwei, dazu unzählige Checkpoints von Militär und Polizei oder gemischt.

    Auf den Antik-Anlagen sind überall Aufpasser, in Uniform oder ich nicht oder solche, welche nicht offiziell sind und sich mit Verschiedenem eine Einkunft verschaffen, sei es Fotos von abgesperrten Bereichen und einladen Sperren zu übergehen und dann die hohle Hand machen, bis ein offizieller Wärter kommt. Meist müssen sie dann das eingenommene Geld dem Wärter abliefern.
    Dazu noch Verkäufer zu Hunderten, in Shops entlang der Wege/Zugänge, dann aber auch noch teils fliegend. Nur wenn man konsequent Tunnelblick macht, kommt man einigermassen ungeschoren vorbei, ein Blick genügt und man wird sie schwer los! Die Ausgänge von Sehenswürdigkeiten führen einfach immer mindestens an 50 Meter Händlern vorbei, teils zweiseitig von Händlern gesäumt. Dazwischen Kinder und weitere fliegende Händler, welche Kleinkram anbieten für 1 Dollar oder 1 Euro, welches ist egal.

    Ich habe mich auch wieder in einem Geschäft bei Schokolade und einem Tee/Inhalierungsmittel kaufen übervorteilen lassen. Wir Europäer sind uns einfach nicht an Handeln gewohnt, nicht, dass der Preis grundsätzlich mal schon überhöht ist und/oder wissen nicht, was es Wert ist - selber schuld. Aber ich passte danach auf - und einfach sicher nichts mehr kaufen!
    Auch in den Restaurants, wenn Du als Ausländer irgendwo hineingehst, erhältst Du eine um etwa den Faktor drei preislich erhöhte Speisekarte - Trinkgeld wird trotzdem erwartet. Am Besten also nur das beziehen, was man gebucht hat - meist sind in den Arrangements ja drei Mahlzeiten enthalten. Drinks normal separat - ein einheimisches Bier 473 ml so um 4 Euro - wird ja auch nur für Touristen gebraut!
    Die All-Inklusive Arrangements sind auch etwas ein Beschiss, wenn man nicht genug Trinkgeld gibt, so kommen die falschen Drinks oder es wird merklich gespart am Alkohol im Drink! Aber es ist dann ja immer meist noch günstiger als bei uns …

    Was mir ziemlich auf die Nerven ging, war die ausufernde Trinkgelder-Sache. Jeder erwartet eigentlich etwas, Guide, Fahrer, Gepäckträger, Kutscher. Man sollte immer etwas Kleingeld mitnehmen, vor allem wenn ein zusätzlicher Akteur ins Spiel kommt. Bei einer Reise macht das täglich leicht gegen 20 CHF oder Euro aus. Mindestens 10 für den Guide, 5 für Fahrer, dann fürs Zimmer oder die Schiffsangestellten. Beim Ausschiffen kommen noch Matrosen, welche Dir das Gepäck zum Taxi/Auto bringen, Dir das Lunchpaket des Schiffs noch aushändigen und dafür auch noch 1-2 Euro erwarten.
    Für Ägypten heisst es daher genügend Kleingeld mitnehmen. Für das Schiff wurde wenigstens erst am Schluss für alle gesammelt - Couvert an der Rezeption abgeben. Ich habe auch noch zweimal 20 Euro gewechselt, von Kellnern oder auch Reiseleitern zurück gekauft.
    Dazu kommt noch, dass einem zusätzliche Touren angeboten werden, sie sind da kreativ - alles auf Barzahlung, die Preise sind natürlich in Fremdwährung - erst dann wird in Pfund umgerechnet - so verhindern Sie bei Ihrem Einkommen die Inflation bzw. bekommen in ihrer inflationären Währung dann mehr, erhalten ihre Kaufkraft!

    Als Tourist kann man nur Pfund beziehen an einem internationalen Bancomat/ATM (und erst noch in limitierter Menge, man muss manchmal mehrmals beziehen um bezahlen zu können, die Limite war jeweils 3000 Pfund)- ein doppeltes Geschäft, Ägypten verkauft Pfund und erhält Devisen, die Touristen werden dann nochmals in ihrer Währung belastet - die Reiseveranstalter belasten natürlich den höheren Umrechnungskurs. Man bezahlt so quasi 2 x den Geldwechsel. Tun kann man dagegen nichts.

    Meine deutschsprachigen Guides haben den Rückgang der deutschen Touristen beklagt - seit Corona sei es nicht mehr das Gleiche wie vorher, die Gruppen sind deutlich kleiner. Wir begegneten vielen Franzosen, Gruppen aus dem Euro Osten, Chinesen aus Hongkong, wobei die Chinesen nur Kurztrips von drei Tagen auf dem Schiff machten.

    So und nun ist es genug an Erfahrungen und Kritik, Hinweisen - Mexiko kommt.
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    Slut på rejsen
    14. december 2024