• Veracruz, 3.1.25

    2025年1月3日, メキシコ ⋅ ☁️ 23 °C

    Wie ich heute Morgen erwache, rauscht draussen der Regen. Ich stehe erst um neun Uhr auf und packe dann meine Siebensachen. Mein Bus geht über Nacht, erst um 22:45 Uhr, ab Veracruz und ich bin ja gerade neben dem Busbahnhof. Ich checke dann kurz vor zwölf Uhr aus und lasse meinen Rucksack im Hotel. Mache mich auf in die Innenstadt. Der Regen hat Gottseidank aufgehört. Ich begegne auf dem Mittelfussgängerweg der Avenida nun einer Putzkolonne. Der Regen hat einiges aus den Bäumen gewaschen - auf dem Boden auch den Vogelkot beseitigt.

    links und rechts fallen mir Dinge auf - siehe Bilder und Kommentare. Im Zentrum sind auch am frühen Nachmittag nicht viele Leute, doch dann haben sich an einem Gebäude schlagen gebildet, ein Teil geht hinein, andere beschäftigen sich an Geldautomaten ähnlichen Maschinen. Ein Plakat klärt mich dann auf - mit Internet-Hilfe erfahre ich, die Leute bezahlen ihre Grundstücksteuer. Ich sehe dann auch, dass es eine App dafür gäbe!

    Im Hafen bemerke ich dann, dass ich beim Leuchtturm bin - war ich ja schon. Gehe wieder zurück, da beginnt es plötzlich wieder zu giessen von oben. Ichn arbeite mich langsam durch die Strassen, hätte zwar meine leichte Regen- und Windjacke. Aber die Hosen würden sofort nass und wahrscheinlich wäre auch die Regendichte zu stark für die Regendichte. Wie ich ein Kaffee sehe, gehe ich hinein, bestelle mir einen Caesars Salat und warte ab, noch ein Kaffee, ein Orangensaft - es will nicht aufhören! Ich habe bei Wetter .com den Regenradar gefunden und stelle fest, es sollte nach nun 2 Stunden aufhören, zumindest mal weniger werden - und Gottseidank es wird!

    Ich umgehe die vielen tiefen Pfützen, muss teils wieder auf Wegen umkehren, komme aber langsam aber sicher dem Busbahnhof wieder näher. Da lasse ich mich nieder und beobachte Leute wie auch beim Einnachten die Vögel, welche in Scharen in die Bäume in der Mitte der Avenida ein- und Ausfliegen. Dabei machen sie einen Riesenlärm, übertönen häufig den Strassenlärm und das Menschengeschwätz hier am Busbahnhof. Wie es dann dunkel ist, hört das Schauspiel auf.

    Ich habe hier am Busbahnhof meinen ersten mexikanischen Transvestiten gesehen, konnte leider keine Aufnahme machen.

    Dann gehe ich noch auf einen meiner geliebten Rahm-Cappuccinos und später esse ich noch im Restaurant des Hotel Central etwas, bevor ich um neun Uhr einen Pfirsichsaft kaufe und im Hotel mein Gepäck abhole.

    Ich lerne im Wartesaal noch zwei junge Indio-Männer kennen. Die gehen nach Potosi, arbeiten da in den Minen, sie müssen dann aber viel früher auf den Bus als ich, schade, man erfährt schon mehr, wenn man etwas schwatzt mit den Leuten.

    Mein Bus hat wie das letzte Mal Verspätung. Leider ist da aber keine Durchsage, keine Angabe am Bildschirm. Es scheint nicht der einzige Bus zu sein. Das drückt natürlich auf die Kapazität des Wartesaals. Die Verspäteten warten vor der Türe, andere pünktliche Busse müssen ihre Passagiere auch aufnehmen. Viele Leute kennen dann nichts, kommen zu mehreren und lagern sich an, versperren Wege, welche offen waren. Na ja, wir Menschen …

    Mit 3/4 STd. Verspätung dann endlich der Aufruf. Es ist auch nicht der übliche rote bemalte Bus, welche hier fahren, sondern ein grauer - interessiert mich aber nicht mehr, bin froh endlich meinen Sitz zu haben und vielleicht etwas schlafen zu können. Mein Husten ist immer noch nicht ganz gut. In der Nacht bemerke ich, dass die Strassen teils sehr schlecht sind, der Bus holpert tüchtig. Ich schaue einmal auf, bemerke eine Landstrasse, der Fahrer fährt vorsichtig um die Kurven. Dann wieder Autobahn, ich schlafe, habe kalt und packe trotz Daunenjacke dann noch meine Regenjacke aus und lege sie auf die Knie - man kann die indirekte Klima des Busses halt nicht einfach ausschalten. Zwischendurch nehme ich auch mal einen Schluck vom Pfirsichsaft.
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