2. Tag Zona Hotelera
2025年1月29日, メキシコ ⋅ ☀️ 26 °C
Am Morgen zum Frühstück, suche heute ein anderes Café. Das Erste existiert nicht mehr, das zweite ist geschlossen. Also wieder in Google schauen. Unweit ein weiteres, das ist gut besucht. Hinein und einen Cappuccino bestellen, dazu ein Croissant - das Mädchen offeriert mir eines mit Schinken und Käse. In der Auslage liegen kleine Croissants, denke das ist gut, aber es kommt ein Riesencroissant mit Salatbeilage. Der Kaffee ist eher klein, doch die Rechnung ist nachher hoch, Schweizer Preis, ich bezahle 220 Peso echt gut 10 Franken. Da sie mir die Quittung nie gezeigt hat, nehme ich an sie hat den Service inkludiert. Soviel habe ich lange nicht ausgelegt.
Gut gestärkt gehe ich zur Bushaltestelle, nehme einen Bus Nr. 1, mein Ziel ist der Faro.
Steige da in der Nähe aus und will dahin, doch da ist niegends ein Durchkommen - ein „all inclusive Hotel versperrt den Weg dahin. Es gibt auch keine Passage - also zurück und weiter der Hauptstrasse mit vielen Restaurants, Shops und Amüsiermöglichkeiten entlang.
Dann sehe ich ein Schild mit Playa, wo sich ein steter Menschenstrom hindurchbewegt - komme tatsächlich an den Strand. Hier ist es deutlich belebter als gestern am La Perla. Mir fällt ein - ich habe die Badehose schon wieder vergessen. Mache Fotos und suche dann den Leuchtturm, aber ich sehe da nirgendwo so etwas - es versperrt mir ev. ein grosser Hotelbau die Sicht darauf. Der Gleiche, welcher mir schon vorher den Weg versperrt. Das Gebäude grenzt da zudem ans Meer, da sind nur noch Wellenbrecher davor und Wasser, kein Durchkommen.
Verlasse den Strand, gehe weiter, komme aus den Häusern hinaus. Kehre da um, gehe die andere Strasse hinauf, wo ich eine Bushaltestelle sehe. Und dann staune ich - an der Strasse in einem Wasser-Überlaufbereich liegt tatsächlich ein Krokodil! Bei der Bushaltestelle bestaunen die Leute ein Iguana, ich sage Ihnen dass weiter vorne ein Kroko liegt, weg sind sie!
Rasch kommt ein Bus in Richtung Playa Delfines, da kehrt der Bus dann. Hier ist aber etwas tote Hose, wenig Leute und kein Kiosk, aber schön und der Strand leer.
Ich fahre wieder zurück, Seite zu den riesigen Hotels.
Einmal steigt ein junger Sänger in den Bus, zuerst Begrüssung, dann Begründung - er braucht Geld um zu Leben und auch um den Bus zu berappen. Er hat eine Booster-Lautsprecherbox dabei, die schaltet er ein und singt, ein Riesentalent ist er sicher nicht - nur Wenige geben etwas! An der nächsten Haltestelle steigt er aus, bezahlt den Bus und wartet auf den nächsten.
Ein Schweizer Pärchen steigt auch noch ein, nervös und unsicher, sie müssen umsteigen und wissen nicht wo 😀 - ich nur warten bis die Hauptabenida kommt, will noch einige Meter gehen, war ja meist nur im Bus.
Am Abend habe ich Oliver zum Essen eingeladen - er fährt mit seinem Auto zu einem Fischer-Kooperative Restaurant. Rundherum stehen Hochhäuser. Vor dem Restaurant liegen die Fischerboote. Die Fischer wollten ihren Hafen nicht hergeben und haben noch ein Zusatzeinkommen/-absatzkanal erschaffen. Auch in der Woche ist es gut besetzt.
Ich bestelle uns als Vorspeise mal 6 Austern (auch hier teuer) - seit langem mal wieder - sie sind echt superfrisch und sehr gut. Mein Fisch des Tages dagegen zu trocken, aber schön mit Gemüse. Oliver hat einen kalten Crevettencocktail. Wir hatten noch einen Dessert, eine Art Mandelkuchen wieder. Wir haben zu Zweit etwas über 70 CHF bezahlt, mit Bier und Trinkgeld. Zuhause nochmals Bier und noch ein Schwatz, dann bin ich reif, muss noch Spanischlektionen …もっと詳しく




















