Viel Arbeit, neue Freunde, viel Leid & Liebe ❤️
July 24 on the Philippines
🌧 28 °C
🐾 Teil 2 – Fünf Tage, die wir nie vergessen werden… ❤️
Am nächsten Morgen standen wir früh bei Lyn vor der Tür. ☀️🐶 Sie begrüßte uns herzlich und erzählte uns, dass an diesem Tag endlich die neue Quarantänestation betoniert werden würde. 🙏
Von diesem Moment an packten wir überall mit an. 💪 Wir fütterten die Hunde und Katzen 🥣, wuschen Geschirr 🍽️, machten Wäsche – alles per Hand. 🧺 Wir kuschelten mit den Welpen und versuchten, jedem Tier ein bisschen Liebe zu schenken. ❤️
Dabei schlich sich eine kleine Hündin ganz besonders in unser Herz: Andarna. 🥹 Sie saß ständig in der Futterschüssel und fraß ununterbrochen. Da war uns schnell klar, dass etwas nicht stimmte – vermutlich hatte sie einen starken Wurmbefall. 💔
Wir begleiteten Lyn auch zum Tierarzt. Eine Hündin mit Parvovirose und einer schweren Hauterkrankung, durch die ihr bereits das Fell ausfiel, musste dringend behandelt werden. 😔
Im Rescue Center wurde uns erst bewusst, wie groß die Herausforderung wirklich ist.
Überall waren Tiere. 🐕🐈 Überall wartete Arbeit. Zecken mussten von Hand entfernt werden, weil Zeckenmittel schlicht zu teuer sind. Es fehlte an Struktur – nicht, weil Lyn sich keine Mühe gibt, sondern weil sie einfach alleine gegen eine Flut von Notfällen kämpft. 💔
Und mittendrin unsere kleine Nami. 🐶😂 Unsere kleine Drama Queen wollte einfach nicht im Käfig bleiben. Einen nassen Boden? Den hasste sie! Sie wollte einfach nur bei uns sein. ❤️
Während unserer Tage auf der Insel begegneten wir immer wieder weiteren Straßenhunden. 🥺🐕 Natürlich gaben wir jedem, den wir trafen, etwas zu fressen. 🥣❤️ Doch jedes Mal brach es uns das Herz, weil wir wussten, dass Lyn keinen Platz mehr hatte. Das Rescue war bereits völlig überfüllt und platzte aus allen Nähten. 💔 Dieses Gefühl der Hilflosigkeit war kaum auszuhalten. Man möchte jedem einzelnen Tier helfen, weiß aber, dass es einfach nicht möglich ist. Besonders traurig war, dass das Leid der Tiere auf der Insel nur sehr wenige Menschen zu interessieren schien. 😢
Jedes Tier hatte seine eigene Geschichte…
🐾 Ein Hund war angefahren worden und hatte eine schwere Operation hinter sich. Für die nächste lebenswichtige OP fehlten jedoch über 1.400 €.
🐾 Ein blinder Hund, den Lyn gerettet hatte, machte bereits unglaubliche Fortschritte. 🥹
🐾 Viele Hunde hatten große Angst vor Menschen. Doch Lyn vertrauten sie bedingungslos. Dieses Vertrauen mussten wir uns erst verdienen. Andere wiederum begrüßten uns sofort voller Freude. ❤️
Lyn erzählte uns von all den Dingen, die sie gerne verbessern würde – bessere Gehege, mehr Platz, Medikamente, eine richtige Waschküche… Doch dafür fehlt schlicht das Geld.
Deshalb beschlossen wir, ihr auch den Bau einer kleinen Waschküche zu finanzieren. 🧺❤️ Damit der Alltag für sie wenigstens ein kleines Stück einfacher wird.
Auch die Tierarztbesuche haben uns schockiert.
Wir waren mit mehreren Hunden dort und hatten oft das Gefühl, selbst erklären zu müssen, was untersucht werden sollte. Ein Hund hatte eine riesige offene Wunde am Hals und Parvovirose. Behandelt wurde zunächst nur das Parvo. Erst nachdem wir nachfragten, wurde auch die Wunde angeschaut. 😔
Später fuhren wir mit Nami, Andarna und Clooney zum Tierarzt. Eigentlich wollten wir Nami untersuchen lassen, weil wir überlegt hatten, sie mit nach Österreich zu nehmen. 🇦🇹 Doch je mehr Zeit wir im Rescue verbrachten, desto mehr schlossen wir auch Andarna und Clooney ins Herz. ❤️
Am Vortag war leider ein Welpe gestorben. 💔 Niemand wusste genau warum.
Clooney hatte nur zwei Tage zuvor seine Ziehmama verloren. Laut Lyn wurde sie von Nachbarn vergiftet. 😢
Die drei Welpen wurden entwurmt. Trotzdem wurden kaum Untersuchungen durchgeführt. Wir fragten extra nach, ob nicht wenigstens Fieber gemessen werden könnte oder eine gründliche Untersuchung möglich wäre. In Österreich wären Temperatur, Haut, Wunden und der allgemeine Zustand selbstverständlich kontrolliert worden.
Wir übernahmen außerdem die Kosten für ihre Impfungen, damit sie bestmöglich vor Parvovirose geschützt sind. 💉❤️
Dann ging es zurück ins Rescue – weiter füttern, putzen, Medikamente geben, kuscheln und helfen, wo wir nur konnten.
Diese fünf Tage waren voller Liebe. ❤️ Aber auch voller Tränen, Hoffnung und unendlich vieler trauriger Geschichten.
Als der Tag unserer Abreise kam, flossen viele Tränen. 😢 Der Abschied von Nami fiel mir unglaublich schwer. Eigentlich wollte ich sie gar nicht mehr loslassen. Aber unser Flug war gebucht und wir mussten weiterreisen. ✈️
Doch eines war sicher: Wir ließen zwar die Insel zurück, aber die Tiere und ihre Geschichten nahmen wir mit in unseren Herzen. ❤️🐾
Fortsetzung folgt…Read more



























Traveler
Wahnsinn! Eine richtige Sisyphusarbeit! Anthony! Komisch, dass es dort keine Organisation gibt, die sich darum kümmert, dass die Hunde kastriert werden. In Georgien wird das gemacht.
TravelerJa, leider wird das auf den Philippinen gar nicht gemacht 🥺😮💨
Traveler
Euer Einsatz hat sich richtig gelohnt! Habt ihr gut gemacht! ☃️☃️