• Tierisches Fachwissen und Relaxing

    April 10 in Costa Rica ⋅ 🌧 28 °C

    Zunächst ging es heute morgen in das Jaguar Center de Rescate. Ein Zentrum in dem verletzte Tiere aufgenommen, aufgepeppelt und wenn möglich wieder in die Freiheit entlassen.
    In Costa Rica herrschen jedoch strenge Gesetze. Wildtiere dürfen verständlicherweise nicht als Haustiere gehalten werden, dies geschieht jedoch immer wieder und wenn die Polizei das rausfindet, werden diese Tiere gerettet dürfen jedoch (da sie an die Menschen gewöhnt sind) nicht mehr in die Wildnis entlassen werden. Solche Tiere landen dann auch in dem Zentrum und diese darf man sich dann anschauen. Alle anderen Tiere die zum Beispiel verunfallt sind (Stromschlag führt täglich zu 2 verletzten Faultieren alleine hier) werden in einem nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Teil der Auffangstation behandelt.
    Unter anderem gab es 2 Faultiere mit Immundefekt die es sich auf dem Faultierspielplatz gut gingen ließen, ein Krokodil das Einheimische an Heiligabend verspeisen wollten, 2 Äffchen die 25 Jahre in einer Garage leben mussten, diverse Vögel sie als Haustiere misshandelt wurden (Flugfedern gestutz) und einen Tölpel namens Bobo der keine Menschenscheu mehr hatte.
    Tukans gab es auch einige, hier wurde jedoch offenbart, dass Tukane eigentlich kleine Arschlöcher sind: sie greifen fremde Nester an, klauen die Eier und fressen teilweise die Küken... Naja, wenigstens sind sie schön.

    Nachmittags ging es dann wieder an den Strand und es wurde viel entspannt und gesonnenbadet (und ja auch bisschen verbrannt). Am Strand gab es dann noch ein Faultier zu bewundern, was aber seinem Namen alle Ehre machte und sich 4h kaum bewegte 😝
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