Upcoming surgeon travelling most of this world.
  • Day24

    Wieder im Lande

    February 13 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Nach einem anstrengenden Flug bin ich nun wieder am Frankfurter Flughafen am Gepäckband. Dieses Mal ist es nicht so warm wie an meinem Ursprungsflughafen.

    Es war ein wunderbarer Urlaub mit vielen tollen neuen Begegnungen und Eindrücken, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde!

    Bis bald. Bis zur nächsten Reise. Take Care and Bye Bye.
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  • Day23

    Suvarnabhumi Airport - unaussprechlich

    February 12 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Es wäre einfach, wenn man den Namen einfach so aussprechen könnte wie er da steht, aber es wird dann halt doch anders ausgesprochen.
    Ich sitze mittlerweile am Flughafen und der Check In beginnt auch gleich. Es wundert mich, dass hier nicht alle eine Maske tragen... Es werden aber am Eingang zum Sicherheitsbereich Temperaturkontrollen durchgeführt. Was wohl passiert wenn man ein wenig Fieber hat?
    Ich werde diesen Post im Laufe des Tages updaten, da sonst zu viele Footprints entstehen würden (12:06).

    12:09: im Check-In Bereich eines Fluges nach New Delhi "modeln" 3 vor sich hin. Und blockieren immer wieder Passagiere. Jede will einmal mit Köfferchen posieren, einmal mit Rollwagen und einmal mit Rucksack auf dem Bauch. Jetzt werden sogar noch kleine Luftsprünge inszeniert. Das ganze dauert schon ca. 10 min. Ich halte euch up-to-date!

    12:31: sie sind jetzt fertig...

    13:34: ich durfte ausreisen und sitze nun mit meinem Eis am Gate.

    15:40: ich sitze erfolgreich im Flugzeug, dass mich nach Doha bringen wird. 7 lange Stunden...

    20:19 (Ortszeit Doha): ich bin gut in Doha gelandet. Hatten aber etwas Verspätung.

    23:05: nach einer kleinen Runde im Schwimmbad (ja an diesem Flughafen gibt es ein Schwimmbad) und aufweichendem Verweilen im ebenfalls vorhandenen Whirlpool sitze ich nun frisch duftend am Gate und warte noch 2 Stunden...
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  • Day22

    Back to Bangkok

    February 11 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Naja heute gibt es nicht viel zu berichten. Relativ früh am Morgen ging es zunächst mit einem TukTuk zum ZOB und von da mit dem Bus auf eine lange Reise bis nach Bangkok. Unterwegs gab es einen Snack und ein Lunch vom Bus.
    Der Grenzübergang gestaltete sich problemlos. Schnell hatte ich meinen Ausreisestempel, der Einreisestempel Thailands hat etwas länger gedauert, das lag aber an unfähigen Italienern.
    Nun bin ich wieder an meinem Startpunkt angekommen. Von allen Orten ist es hier immer noch am schwülsten und wärmsten, aber mein Körper hat sich dran gewöhnt.
    Morgen geht es dann leider zum Flughafen. Ich hoffe ja immer noch, dass mein Flug vielleicht abgesagt wird und ich auf Kosten Qatar Airways noch ein paar Nächte bleiben darf...
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  • Day21

    Die Reistüte und Ich

    February 10 in Cambodia ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einem abermals sehr leckeren Frühstück ging es heute zunächst auf einen lokalen Markt. Ich war mal wieder der einzige Tourist weit und breit, aber es war ein Erlebnis. Überall frisches Obst und Gemüse, lebendige Fische, tote Hühner und Schweine, auch ein Schweinekopf. Außerdem gab es Waffeln, wovon ich mir eine gegönnt habe.
    Danach lief ich weiter zu einem Wat, dieser war kombiniert mit einem Museum über die Killing Fields, bzw. den Terror des Bürgerkrieges. Die Menschen hier haben sehr viel Leid durchleben müssen und trotzdem sind sie eines der freundlichsten und aufmerksamsten Völker denen ich je begegnen durfte...
    Weiter ging es diesmal mit dem Tuk Tuk zu den Senteurs D'Angkor. Hier werden Einheimische dazu ermuntert ihre Handwerkskünste auszuführen. Unter anderem wird Seife, Tiger Balm, verschiedene Gewürze, Tee, Kaffee, Öle, uvm. nach traditionellen Verfahren und in Handarbeit hergestellt. Sehr groß wird auch Nachhaltigkeit geschrieben: so wird z.B. versucht möglichst auf Plastik zu verzichten.
    Am späten Nachmittag ging es dann zu einem weiteren kleinen Highlight. Beim morgendlichen Lonely Planet (Bester Reiseführer) durchschmökern sind mir die Kochkurse aufgefallen. Kurzerhand über WhatsApp ein Termin ausgemacht und schon stand ich in einer Küche, mit Hut und Schürze und war alle möglichen Sachen am kleinschnibbeln. Vorher ging es noch über den Markt frische Zutaten kaufen. Da ich der einzige Lehrling an diesem Tage war, war das ganze ein Privatunterricht. Ohne mich jetzt mit Eigenlob überschütten zu wollen: es hat vorzüglich geschmeckt. Aber mit einer so guten Lehrerin und den besten Zutaten bekommt das jeder hin!
    Nachdem ich mich vollgefuttert habe, ging es zurück zum Guesthouse, wo ich die Kinder bespaßt habe und wir "Europäisches Gemüse" Raten gespielt haben. Und ich habe ihnen gezeigt wie ein Baguette und ein Schnitzel aussehen. Dafür bekam ich als Dank eine Pommes und ganz viel Lotus-Früchte. Schmeckt ein wenig nach Kolrabi und Gurke.
    Morgen geht es mit einer langen Busfahrt zurück nach Bangkok... Leider... Ich will hier bleiben.

    Achso, jetzt hätte ich fast vergessen den Titel zu erklären: nach dem Kochkurs habe ich noch ein Pfund Sticky Reis auf dem Markt gekauft. Nachdem ich dann mit meiner Tüte voll Reis durch die Straßen lief wurde ich von keinem Restaurant-Eintreiber oder TukTuk Fahrer angesprochen. Die dachten alle ich würde hier wohnen und mir jetzt Reis kochen. Fand ich toll. Zumindest bilde ich mir das jetzt einfach mal ein 😊
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  • Day20

    Mit dem Motoroller durch Kambodscha

    February 9 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach ausgiebigem Ausschlafen gab es ein ausgiebiges Frühstück in meiner Unterkunft. Die Besitzerin hat mir ein typisch kambodschanischen Frühstück zubereitet, bestehend aus einer Art süßer Nudelsuppe und in ein Bananenblatt eingewickelter Reis mit süßen Früchten und einem Hauch Zimt. Es war sehr lecker!
    Dann begann das heutige Abenteuer. Eigentlich wollte ich mir ein Scooter/Motoroller ausleihen, doch ich bekam ein kleines Motorrad, das man SCHALTEN musste. Ich hatte ja selbst mal ein Motoroller, aber den hat man nur angeschaltet, Gas gegeben und dumm gelächelt. Und wenn man so ein Teil noch nie gefahren ist und auf einmal im asiatischen Verkehr steckt, weckt dies sehr interessante und krasse Emotionen. Nach ein paar Kreuzungen hatte ich den Dreh aber raus und hupte munter mit und schlängelte mich zwischen den Autos durch. Einen Helm hatte ich diesmal.
    Es ging 50km nach Norden zu einem abseits liegenden Tempel, dem Banteay Srei. Dieser besteht im Gegensatz zu den meisten Tempel zentral Angkors aus Sandstein und schimmert so leicht Rosa-Orange. Unterwegs legte ich noch einen kurzen Stop in einem Landminen-Museum ein. Sehr interessant und doch sehr grauenhaft. Es wird unterschieden zwischen Landminen die einen Menschen töten sollen und denen die einen Menschen sehr stark verletzen sollen. In den Kriegen der Khmer Rouge und des Vietnamkriegs wurden hauptsächlich zweitere benutzt, da die Versorgung von Verwundeten aufwändiger ist als sie nur zu begraben. Leider litt und leidet die Zivilbevölkerung unter Landminen am meisten. Allein von Januar bis Juni 2019 gab es knapp 70 Fälle, davon 11 sofort tödlich... Und dieser Idiot von Trump hat den Einsatz von Landminen wieder erlaubt. Der könnte doch mal auf eine treten.
    Es ging nochmal ein ganzes Stück weiter in den Norden um einem vermeintlichen Bach zu besichtigen. Leider ist ja gerade Trockenzeit und da floss kein einziges Tröpfchen Wasser...
    Auf dem Rückweg legte ich noch einen weiteren Stopp bei einem Schmetterlingspark ein, bevor es am späten Nachmittag, nachdem ich mich ein wenig verfuhr, zurück zum Guesthouse.
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  • Day19

    Arms are heavy, Legs Spaghetti

    February 8 in Cambodia ⋅ 🌙 27 °C

    Was gibt es heute zu erzählen? Sehr viel!
    Erstmal frühstückte ich ein herrliches Omelette mit Gemüsefüllung und frischem Toast bevor ich mir eines der Mountainbikes schnappte und mich auf eigene Faust auf den Weg Richtung Angkor machte. Auf dem Plan standen sehr viele Tempel und Tempelruinen. Ich verschone euch jetzt mit den Namen, ich weiß sie nämlich selbst nicht mehr und die Rechtschreibung würde wohl auch leiden.
    Erstmal zum Fahrradfahren an sich. Ist eine super Möglichkeit die ganzen Tempel, die sich auf einer Fläche von 40.000 Hektar verteilen, zu erkunden. Die Straßen sind (meistens) geteert und man muss sich lediglich gegen ein paar Mofas und Busse durchsetzen.
    Schnell erreichte ich den ersten Tempel. Kein Touri. Ich erklomm ihn und hatte eine sagenhafte Aussicht auf Bäume. Er war also nicht hoch genug. Doch davon ließ ich mich nicht beirren und suchte fix den nächsten Tempel. Hier waren vereinzelt andere Touris zu sehen. Der Aufstieg dauert hier etwas länger. Es war zwar erst 9 Uhr, aber die Sonne brütete schon und ich schwitzte. Doch von oben konnte man in der Ferne Angkor Wat erkennen. Weiter ging es mit dem Fahrrad durchs Nordtor Angkor Thoms immer der Nase nach bis zum nächsten Tempel. Wenn man sich von den Hauptattraktion Angkor Wat/Thom und Ta Prohm entfernt begegnet man nur noch selten einem Touri und schafft es locker Fotos ohne andere Menschen zu machen.
    Der Aufstieg auf einen Tempel soll schwer sein, da er sozusagen den Aufstieg bzw. den Weg in den Himmel symbolisiert, und der soll nun mal kein leichter sein. Die Stufen sind sehr schmal und dafür sehr hoch. Nix mit deutscher DIN Norm. Zwischendurch gönnte ich mir Mal ein Eis und eine Ladung Sonnencreme. Leider hat die nicht so viel gebracht, mein Nacken ähnelt dem einer gekochten Langouste.
    Immer weiter ging es rund um die gesamte Anlage. Nochmals habe ich Ta Prohm (Wurzeln) und Angkor Wat besucht. Erwähnenswert ist noch ein Wasser-Tempel.
    Einmal habe ich mich in einem Tempel verlaufen und einmal habe ich einen aus Versehen zwei Mal besichtigt: ich dachte, ich wäre schon ein ganzes Stück weiter gefahren, war dann aber nur ein anderer Eingang.
    Wenn man sich genug Zeit an den einzelnen Tempeln lässt, kann man diese Energie spüren die an diesem Ort zelebriert wurde. Immer wieder überfällt einen eine Gänsehaut. Und ein sanfter Duft von Räucherstäbchen bestätigt, dass man sich wieder in der Nähe einer Buddha Statue befindet. Herrlich.
    Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang ging es zurück in die Stadt Siem Reap. Nun war deutlich mehr Verkehr und ich fühlte mich auf meinem Fahrrad doch sehr klein. Und plötzlich stand ich auf einer Art Autobahn. Aber da hier immer noch genügend Mofas fuhren, fuhr ich einfach ein wenig schneller und passte mich dem Verkehr an.
    Ah und medizinische Bilanz des Tages: Ich habe 4,5L Wasser getrunken (+2 Sprite und einen Kakao) und ich war kein einziges Mal auf dem Klo.
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  • Day18

    Angkor What?

    February 7 in Cambodia ⋅ ⛅ 18 °C

    Ja, der Witz ist älter als das Reiskorn, aber dennoch. Der Tag begann also, wie Chrissi richtig profezeite, um 04:00 morgens. Ich war aber sowas von hell wach! Für den ersten Tag habe ich mir eine kleine Tour gebucht, so konnte ich mir den Weg zum weit entfernten Ticket Schalter schenken und musste mich auch nicht um eins der TukTuks kümmern.
    Noch vor den ersten Dämmerungsstrahlen standen wir vor Angkor Wat, heißt soviel wie, es war dunkel, man hätte uns auch vor eine Wand stellen können, wir hätten sie aufmerksam beobachtet. Aber schon da spürte man diese faszinierende Aufregung die in der warmen Luft lag. Alle starrten gebannt geradewegs nach vorn. Und so langsam konnte man erste Umrisse erahnen. Leider konnten die Moskitos dadurch auch unsere Umrisse erahnen, so erhob sich schon bald eine Wolke aus Moskito Spray aus der Masse der Menschen.
    Und dann war es soweit. Die Sonne, noch nicht aufgegangen, tauchte den Hintergrund in ein wundervolles Meer an rosa-violetten Farbtönen. Im Wasser spiegelte sich dieses Schauspiel nochmals und in der Ferne hörte man das sanfte Brummen vieler Grillen und den ein oder anderen Affenruf. Man fühlte sich wie in eine andere Welt versetzt. Es war SAGENHAFT. Das muss man in seinem Leben einmal erlebt haben. Aber seht euch die Bilder selbst an. Und diese geben nur ein Fünkchen von dem wieder, was wirklich geschah.
    Danach führte uns der Reiseleiter ein wenig weg von den Menschenmassen, wobei sich diese eigentlich relativ gut verliefen und man nirgends geschoben wurde oder ähnliches. Ein großer Vorteil ist wohl hier das Coronavirus. Es sind absolut keine Chinesen mehr unterwegs, was wohl laut Reiseführer einiges ausmacht.
    Anschließend ging es erstmal durch Angkor Wat. Wir erklommen den Himmel auf 37 (46) Stufen und beobachteten die gesamte Anlage von oben. Wenn man durch die Gänge wandelt ergreift es einen immer wieder. Hier lebte einst eine Hochkultur, bevor es Jahrhunderte in Vergessenheit geriet.
    Wie gestern bereits erwähnt ist Angkor Wat nur ein kleiner Teil Angkor's. Daher ging es als nächstes zu Ta Prohm. Das ist der berühmte, baumüberwachsene Tempel mit den riesen Wurzeln die sich ihren Weg bahnen. Auch das wieder spektakulär und atemberaubend. Ich kann euch noch so viel erzählen, man muss es selbst gesehen haben um die Kraft zu verstehen. Jetzt wird's philosophisch...
    Nach einem stärkenden Snack ging es durch das Osttor nach Angkor Thom vorbei an der Elefantenterasse zum Herzstück, dem Bayon Tempel. Hier findet man unzählige lächelnde Buddha Gesichter. Und aggressive Affen.
    Nach diesen Eindrücken ging es erstmal zurück zum Guesthouse, bevor ich mir ein wenig Siem Reap (das ea wird übrigens wie in "bread" ausgesprochen) angeguckt habe und mir zum Schluss ein Amok (nein, nicht das, sondern ein typisches Gericht mit Kokosmilch, Currypaste und Reis - ihr ahnt es, sehr lecker) gönnte.
    Da ich mir ein 3 Tages Ticket geleistet habe, geht es morgen wieder nach Angkor. Ich werde mir auch die kleineren, verborgeneren Tempel anschauen und fleißig berichten.
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  • Day17

    Angekommen in Kambodscha

    February 6 in Cambodia ⋅ ⛅ 24 °C

    Früh morgens ging es heute von Pakse gen Süden, immer der Nase nach. Allerdings war das ein ständiges hin und her, bis wir mal in dem Van saßen der uns zur Grenze bringen sollte. Und dann, 2km vor der Grenze wurden wir in ein TukTuk verfrachtet, dass dann erstmal wieder in die andere Richtung fuhr... um zu tanken.
    Angekommen an der laotischen Grenze musste ich erstmal 2$ abdrücken um den Ausgangsstempel zu erhalten. Dann lief ich unter brütendender Hitze durchs Noman's Land bis zur kambodschanischen Grenze. Gott sei Dank hatte ich ein eVisa. Die anderen Mitreisenden wurden dezent ausgebeutet. Von mir hat man dann "nur" 1$ verlangt um mein eVisum auszuschneiden.
    Nachdem ich dann einen Anschlussbus nach Siem Reap gefunden hatte, konnte es auch auf die 5 stündige Fahrt weiter gehen.
    In Siem Reap angekommen erwartete mich wieder der Trubel, den ich aus Bangkok
    bereits kannte. Aber das Ganze schien organisierter von statten zu gehen. Mit einer Rikscha erreichte ich dann auch bald meine Unterkunft. Die Inhaber sind so freundlich! Man hat mir gleich auf Maps.me alle wichtigen Punkte eingetragen.
    Morgen geht es dann zum Höhepunkt: Angkor und seine vielen verwunschenen Tempeln. Angkor Wat, wie wir es meist nennen ist nur ein Teil hiervon. Allerdings geht es auch schon um 4 Uhr los...

    Für die 4000 Islands hatte ich leider keine Zeit. Das ist aber ein Grund mehr, nochmal nach Laos zu kommen!
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  • Day16

    Nachtbus und erste Eindrücke aus Pakse

    February 5 in Laos ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute mal ein sehr früher Post, denn es gibt schon bisschen was zu berichten.
    Es ging also mit dem Nachtbus von Vientiane nach Pakse. Ja man fühlt sich ein wenig wie Harry Potter im Fahrenden Ritter. Das Licht flackert, man wird hin und her geworfen und Steckdosen gibt es auch keine. Das Einzige das fehlt sind vielleicht die Schrumpfköpfe. Auch hat man gewiss das Gefühl, dass der Bus von Muggeln nicht gesehen wird und er bei engen Passagen kurzerhand etwas schrumpft und sich zusammenzieht. Trotzdem habe ich die meiste Zeit tief und fest geschlafen, denn eh ich es mir versah waren wir schon in Pakse angekommen. Satte zwei Stunden VOR planmäßiger Ankunft. Mit dieser Situation war ich zunächst überfordert da ich noch dick eingemummelt in meinem Bettchen lag...
    Raus ging es an die frische Luft dem Mekong entgegen. Ich hoffte den Sonnenaufgang mitzuerleben, doch leider war der Horizont wolkenverhangen und es blieb bei einer nicht minderschönen Morgenröte.
    Als erstes suchte ich dann mein Hostel, natürlich noch zu früh zum einchecken, aber immerhin konnte ich mein Gepäck dort lassen. Durch eine Bekannte erfuhr ich, dass es in Pakse einen Franzosen gab, der echtes Baguette herstellte. Daher dürft ihr nun nur einmal raten, wo es als nächstes hinging.
    Ausgestattet mit einem warmen, knackigen Baguette machte ich mich auf den Weg zu einem Markt. Lag zwar etwas außerhalb, aber was mich dort erwartete rechtfertigte die Strecke.
    Es war ein ganz normaler Markt, jedoch ohne einen einzigen Touristen, also wenn man von mir mal absieht. So konnte ich das regelhafte Treibe beobachten, studieren und analysieren. Nein Quatsch, ich bin einfach mitgelaufen und habe große Augen gemacht. Es handelt sich um einen der größten Märkte des Landes und man bekommt wirklich alles. Über exotisches Gemüse, zu "frischem" Fleisch und lebendem Vieh. Bzgl. der Gänsefüßchen bei frisch, Kühlkette gibt's hier nicht und der Geruch kann durchaus etwas streng werden, aber nichts im Vergleich zu einem schimmelden Darmtumor. Fisch gab es auch zu Massen, teilweise noch lebend, teilweise schon tot, teilweise saß auch ein Frosch mit dabei (unklar ob Absicht oder nicht). Das Highlight und die größte Frage sind und bleiben aber die toten Ratten. Ich weiß nicht wer die isst oder wie. Ein anderer schöner Punkt, niemand wollte mir was andrehen.
    Das einzige Museum in Pakse hat leider zu, so sitze ich nun am Mekong Ufer und dümple ein bisschen herum bis ich einchecken kann und mich endlich umziehen kann.

    Edit 20Uhr: ich habe heute etwas Schlaf nachgeholt und bin sonst durch die Stadt spazieren gegangen. Habe noch einen Wat gefunden (ok, er war nicht wirklich zu übersehen) und ein sehr leckeres Restaurant entdeckt. Das Essen hier wird mir echt fehlen und wenn ich heimkomme, muss ich mich zunächst wieder an die Preise gewöhnen. Das Bild was ihr seht sind gebratene Nudeln mit Gemüse und Hühnchen. Inklusive eines 7up und Trinkgeld hat mich das 2€ gekostet. Und ich bin papsatt... Ah und ich hab Wäsche waschen lassen. Über den Spottpreis brauchen wir erst gar nicht reden.
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  • Day15

    Neues aus Vientiane

    February 4 in Laos ⋅ ⛅ 30 °C

    Es ging auf Erkundungstour durch Vientiane. Zwar ist diese Stadt die Hauptstadt des Landes, dies merkt man jedoch kaum. Seien es die TukTuk Fahrer, die ein Nickerchen halten oder die entspannten Straßenverkäufer die einen nur mit müdem Blick anstarren, die Nervosität Bangkoks findet man hier nirgends. Da überrascht es auch nicht, dass die meisten Minimärkte erst um 10 aufmachen und die touristischen Highlights einen eher mageren Andrang verspüren. Kurz um, hier schlägt das philosophisch, langsame Herz Laos.
    Offiziell heißt der Staat übrigens Laos PDR, also Popular Democratic Republic. Im täglichen Sprachgebrauch aber eher Please Don't Rush.
    Zuerst ging es durch die "Altstadt", verträumte Gässchen mit viel Grün, ohne Lärm. Überraschend viele Cafés gibt es hier. Weiter vorbei am Wat Sisaket, einem schön erhaltenen Wat mit wunderbaren Wandmalereien im Inneren (leider waren hier Fotos verboten...), bis zum Patuxai.
    Der oder das Patuxai ist eine Triumphbogen Replica, jedoch weniger gut erhalten bzw. restauriert. Der Bogen wurde 1962 errichtet aus US-Amerikanischem Beton, der eigentlich für einen neuen Flughafen vorgesehen war. Hierbei stellen sich mir jedoch ein paar Fragen: wieso haben die USA das zugelassen? Dachten die USA mit so bisschen Beton könnte man einen ganzen Flughafen bauen? Wie kamen die Laoten darauf einen Triumphbogen zu bauen? Leider fand ich auf diese Fragen nirgends eine Antwort, bzw. meine laotischen Kenntnisse reichten dafür nicht aus (Sie beschränken sich aber auch auf Hallo und Danke... 😅).
    So lief ich wieder zurück in Richtung Innenstadt um mir noch den Wat Chanthabuli und weitere Wats anzuschauen.
    Nun erfolgt lediglich noch der Versuch irgendwie zur Southern Bus Station zu kommen um dort meinen Nachtbus nach Pakse, weit im Süden des Landes, zu erreichen.
    Ah und noch eine Neuheit heute: ich habe zum ersten Mal Erdbeer Fanta getrunken. Schmeckt... Interessant.
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