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  • Day14

    Konstanz

    August 14 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    Den letzten Tag wollten wir in Konstanz verbringen. Anschließend wollten Nico und Sandra, Raphael und mich jeweils absetzen. Elli musste schon mittags zu einer Veranstaltung und die anderen wollten auch nach Hause gefahren.

    In Konstanz schauten wir uns einige Secondhand Shops an und kamen darauf, dass Raphael am nächsten Tag Geburtstag hat. Da bekamen wir die Idee, den Geburtstag noch rein zu feiern und sich morgens am 15.08. zu trennen. Als wir durch die Stadt liefen und uns ab und zu aus den Augen verloren, kaufte die Gruppe ohne Raphael schnell noch ein paar Kleinigkeiten für ihn. Wir gingen noch in ein Café und wollten dann nach Offenburg fahren. Nehle hatte schnell ihre Eltern angerufen und gefragt, ob wir alle noch die Nacht bei ihnen übernachten dürften und ob wir zusammen grillen könnten, um in Raphaels Geburtstag rein zu feiern. Ihre Eltern hatten kein Problem damit und bereiteten später sogar schon alles für uns vor. Wir wollten für alle einkaufen gehen und dann zu Nehle fahren.
    Dort angekommen konnten wir erstmal alle intensiv duschen gehen und uns warme Pullies von Nehle drüberziehen. Nach dem regnerischen Tag war das genau das richtige. Dann bereiteten wir das Essen vor. Es gab zwei Grills, auf dem einen konnten wir Fleisch, Grillkäse und Baguettes garen und auf dem zweiten eine Gemüsepfanne und gefüllte Champignons. Dazu gab es Hummus und weitere Aufstriche. Es gab so viel Auswahl es war fantastisch.Nach dem Essen war es spät geworden, sodass es bald Mitternacht war. Daher bereiteten ein paar das Geschenk für Raphael. Er hatte die ganze Zeit nichts mitbekommen und die kleine Überraschung war uns gelungen. Wir sangen zusammen ein Geburtstagslied und gratulierten ihm. Danach holte Nehle ihre Gitarre und Eliza ihre Ukulele heraus und wir sangen gemeinsam am Lagerfeuer ein paar Lieder. Das klappte weniger gut als mit Malte, weil Nehle und Eliza die Rhythmen nicht so beherrschten, aber dafür war es super lustig und wir hatten eine Menge Spaß. Wenig später wurde Elli, die nach der Veranstaltung auch wieder dazu gekommen war, von ihrer Mutter abgeholt und wir mussten sie verabschieden.
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  • Day14

    Die große Verabschiedung

    August 14 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Da Gian und ich am nächsten Morgen früh wegmussten, gingen die meisten auch bald schlafen. Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns lange von den Anderen. Die schöne Zeit war nun endgültig vorbei und wir konnten das Ende nicht weiter nach hinten verschieben. Wir hatten aber direkt schon ein neues Treffen ausgemacht und brauchten nur noch ein passendes Datum finden, daher konnten wir uns auf ein Wiedersehen freuen.

    Die Zeit mit diesen Menschen war sehr intensiv und schön. Wir konnten sehr viel voneinander lernen und mitnehmen. Jeder verstand sich mit allen gut, da unsere Interessen häufig übereinstimmten. Ich konnte viele neue Dinge lernen und für die Zukunft mitnehmen. Ich freue mich unglaublich sie alle bald wieder zu sehen.

    Mehr zu meinen Reisen kannst Du auf >>> https://3passions.de/ <<< lesen :D
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  • Day13

    Der vermeintlich letzte Abend

    August 13 in Switzerland ⋅ ⛅ 14 °C

    Frühstücken wollten wir eigentlich am Strand, aber da wir dort keinen Parkplatz bekamen, entschieden wir uns, direkt in die Schweiz ins Verzascatal zu fahren und dort zu essen. Wir machten einen Treffpunkt aus, da wir in der Schweiz kein Internet hatten, und trafen uns einige Zeit später dort wieder. Wir nahmen unser Essen und Schwimmsachen mit und gingen zu einer geeigneten Stelle am Fluss. Dort waren bereits viele Menschen im Wasser und auf den Steinen. Manche sprangen von Felsen oder gar von der Brücke, die ca. in 12m Höhe lag.

    Vor dem Essen wollten wir eine Runde im Fluss schwimmen. Dieser war unglaublich kalt, aber als wir wieder draußen waren, war es richtig angenehm und warm. Das Wetter in der Schweiz hatte sich bis dahin gut gehalten, aber die Temperaturen sanken. Gian war auf einmal so motiviert, dass er von dem einen Felsen und von der Brücke springen wollte und wir schauten alle gespannt zu.

    Danach konnten wir endlich frühstücken. Leider ging dies nicht lange ohne Unterbrechung, da es auf einmal anfing zu regnen und wir uns alle schnell unter Picknickdecken, die wir dabeihatten, unterstellten und versuchten, das essen und unsere Kleidung einigermaßen trocken zu halten. Zusammengekauert saßen oder standen wir also unter den Decken und warteten, dass der Regen stoppte. Dies tat er auch einmal für kurze Zeit. So konnten wir noch etwas essen, bevor es wieder losging und wir entschieden, wir sollten vielleicht wieder zu den Autos und weiterfahren. Dort konnten wir uns später auch trockene und warme Sachen anziehen. Außerdem mussten wir noch einiges an Kilometern fahren, wodurch uns der Regen irgendwie zu Gute kam.

    Wir fuhren noch bis Konstanz und brachten Jonathan zum Bahnhof. Er musste noch für eine Prüfung lernen und früher abreisen. Wir waren wieder eine Person weniger und auch für uns, so dachten wir, würde es der letzte Abend sein. Daher suchten wir einen Wildcampingplatz, wo wir sogar eine Feuerstelle und Bänke hatten und kauften uns Zutaten für Stockbrot und Linsen Dal. Wir wollten mal etwas Anderes als Nudel und Reis essen zur Abwechslung.

    Wir machten ein Feuer, bauten die Zelte versteckt auf und genossen den „letzten gemeinsamen Abend“. Wir konnten die Sterne und Sternschnuppen beobachten, wir machten noch ein paar „Massage- und Kuschelreihen“ und gingen bald schlafen.
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  • Day12

    Der kleine Bruder vom Lago Maggiore

    August 12 in Italy ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Seen sind sehr bekannt bei Touristen, aber auch wunderschön. Am See wollten wir schwimmen und entspannen. Wir nahmen Badesachen, Bücher und Jonglierbälle mit. Zwischenzeitlich fing es an zu regnen (wir merkten, dass wir der Schweiz näherkamen, denn das Wetter wurde schlechter). Da bald unser letzter gemeinsamer Abend gekommen war, wollten wir einmal zusammen essen gehen und fanden im kleinen Dorf neben dem See ein Restaurant.

    Danach liefen wir noch einmal durch das Dorf und fuhren zu einem Wildcampingplatz. Der war wirklich inoffiziell, denn es war eine kleine Straße hinter einer alten Fabrikhalle. Nicht alle fühlten sich wohl bei dem Gedanken dort zu schlafen, aber eine andere Möglichkeit gab es nicht wirklich. Wir bauten nur zwei Zelte auf, damit wir weniger auffielen und gingen schnell schlafen. Wir waren müde und wollten am nächsten Morgen schnell wegfahren, damit uns keiner entdeckte.

    So war die Nacht kurz. Außerdem gab es Wildschweine in dem Wäldchen, die die ganze Nacht grunzten und uns wachhielten. Ich liebe Schweine und finde sie unglaublich süß, aber den großen Ebern wollte ich doch nicht begegnen. Besonders weil sie Frischlinge dabeihatten. Auf der einen Seite fand ich es daher toll, dass die Schweine dort draußen waren, aber auf der anderen Seite ließen sie mich nicht schlafen. Den anderen ging es ähnlich. Am nächsten Morgen packten wir schnell alles zusammen und fuhren los.
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  • Day11

    Auf nach Italien

    August 11 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    An diesem Tag wollten wir nach Italien fahren, unser Ziel war Varazze, ein kleiner Ort mit einem Campingplatz, auf dem wir gerade so den letzten Stellplatz ergatterten. Der Weg durch Italien führte gefühlt durch 100.000 Tunnel, bei denen wir jedes Mal das „Tunnel-Lied“ sangen. Das super kreativ folgendermaßen geht: „Tunnel, Tunnel, Tunnel. Wenn man reinfährt wird es dunkel, wenn man rausfährt wird es hell. Tunnel, Tunnel, Tunnel.“ 😀

    Abends nach dem kochen gingen wir alle runter zum Strand. Dort sprangen wir nochmal ins Meer, ein letztes Mal auf dieser Reise. Auch abends war es immer noch schön angenehm. Danach setzten wir uns auf die Steine am Strand, machten Musik an und tranken ein bisschen Alkohol. Irgendwann fingen wir an zu der Musik zu tanzen. Es machte großen Spaß und wir vergaßen alle Menschen um uns herum. Am Himmel schienen viele Sterne und ab und zu erblickten wir sogar Sternschnuppen. Ein unglaublich schöner Abend.
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  • Day10

    Die ersten verlassen uns :/

    August 10 in France ⋅ ⛅ 28 °C

    Nun waren wir auf der Suche nach einem Campingplatz für die letzte Nacht mit 12 Personen. Wir klapperten 5 oder 6 Plätze ab, aber keiner hatte Platz oder wollte große Gruppen aufnehmen. Als es schon Abend war entschieden wir uns, einen Wildcampingplatz zu nehmen. Nico hatte schon mehrere rausgesucht. Der für den wir uns entschieden war an einem Wald gelegen. Es gab einen relativ großen Parkplatz, der versteckt war.

    Da es so viele Bäume gab und das Wetter super war, packten alle ihre Hängematten aus oder schliefen auf Isomatten unter freiem Himmel. Schnell kochten wir noch Pasta und dann gingen die ersten schon schlafen. Malte musste am nächsten Tag früh nach Marseille gebracht werden, um seinen Flixbus zu bekommen. Zu fünft spielten wir noch lange das Spiel „Jungle Speed“ und hatten eine Menge Spa?

    … bis dann auf einmal ein Auto auf den Parkplatz fuhr. Erst dachten wir, es sind vielleicht andere Camper, dann sahen wir die Aufschrift auf dem Auto. Es waren drei Polizisten, die den Ort wahrscheinlich kannten und immer ihre Routine abfuhren. Diese sagten uns in momotoner Stimme, dass wir hier nicht schlafen dürften und verschwinden sollten. Elli war noch mit uns wach und kann sehr gut Französisch. Sie konnte der Polizei erklären, dass wir keinen Platz zum Campen gefunden hatten und daher hierhergekommen waren. Die Polizisten verstanden dies und waren total freundlich. Wir durften die Nacht dort verbringen und sollten am nächsten Morgen mit all unseren Sachen verschwunden sein, was wir eh vorhatten.

    Nach einem kurzen Schockmoment konnten wir weiterspielen. Wir waren alle froh, dass die Polizei in Frankreich gut drauf war und wir keine Strafe zahlen mussten. Später legten wir uns auch in die Hängematten und schliefen schnell ein.

    Früh am nächsten Morgen verabschiedete sich Malte von allen und wurde von Max, Fiona und Nehle nach Marseille gebracht. Wir konnten noch ein paar Stunden weiterschlafen und packten dann alles zusammen. Am nächsten Morgen erzählten wir denen, die geschlafen hatten, was in der Nacht passiert war und alle waren froh, dass es gut ausgegangen war. Wir räumten unseren Müll weg und fuhren zum nächsten Aldi, um dort etwas fürs Frühstück einkaufen zu gehen. Als wir alles hatten, setzten wir uns neben den Aldi in den Schatten und frühstückten in aller Ruhe.

    Als alles besprochen war, wollten wir zum Meer trampen. Wir teilten uns wieder in kleinere Gruppen auf und liefen zur Straße. Es dauerte keine 5min. bis wir bei einem jungen Franzosen im Auto saßen, der uns noch einen Strandtipp gab und uns direkt dort absetzte. Dort mussten wir nur auf die anderen warten. Der Strand war sehr felsig, sodass wir schauen mussten, wie wir ans Wasser kamen. Dann fanden wir eine Stelle, wo wir alle Platz fanden. Um dorthin zu gelangen mussten wir ein bisschen herunterklettern. Max, der mit einer Leichtigkeit überall hoch-, runterklettern oder entlangbalancieren kann, fand sofort eine gute Stelle und half uns anderen, damit wir auch runter klettern konnten.Dann konnte es endlich ins Wasser gehen. Aber auch dafür mussten wir entweder von den Felsen aus springen, oder weiter runter klettern. Der Weg hatte sich aber auf jeden Fall gelohnt. Das kühle Wasser war unglaublich angenehm bei den warmen Temperaturen. Wir verbrachten den ganzen restlichen Tag am Meer.
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  • Day9

    Morgendliche Wanderung

    August 9 in France ⋅ ☀️ 31 °C

    Am nächsten Tag wollten wir vom weiterfahren noch eine kleinere Wanderung machen. Eigentlich war unser Plan wieder eine Sonnenaufgangstour zu machen und um 04:00 Uhr aufzustehen, aber da der Abend wieder länger geworden war, entschieden wir uns, um 08:00 Uhr den Wecker zu stellen. Danach war der Plan früh loszufahren (für unsere Verhältnisse) und vorher noch alles aufzuräumen und sauber zu machen.

    Morgens entschieden sich dann mehrere gegen die Wanderung und wir gingen zu 6. los. Selbst um die frühe Zeit war die Temperatur hoch und wir waren froh, dass viele Teile der Strecke noch im Schatten lagen und man so gute Pausen einlegen konnte. Bei der Wanderung wollten wir ca. 600 Höhenmeter bewältigen, mehrere Berge überqueren und schließlich durch ein Dorf zurück zum Haus laufen.
    Die Strecke war um einiges einfacher als bei unserer ersten Wanderung, aber durch die Wärme brauchten wir viel Wasser und ich viele Pausen.Auf dem Weg zu den Peaks fanden wir überall verschiedene Kräuter, wie Thymian, Lavendel und Bohnenkraut, welche wir sammelten um sie später beim Kochen zu nutzen. Oben angekommen machten wir eine ausgiebige Pause und Frühstückten eine Melone, ein paar Müsliriegel und Nüsse.

    Dann wollten wir weiter, damit die Anderen nicht zu lange warten mussten und wir einigermaßen früh loskamen. Also ging es den Berg auf der anderen Seite wieder runter. Später kamen wir durch ein kleines Dorf (Saint Jeanette) und konnte dort unsere Wasserflaschen auffüllen. Es war so warm geworden, dass wir all unser Wasser verbraucht hatten (jeder hatte mind. 2L Wasser dabei). Ein Brunnen kam da wie gerufen. Das kühle Wasser auf der Haut und beim Trinken tat so gut. Danach konnte es weitergehen und wir hatten es bald geschafft.
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  • Day8

    Nizza Teil 3 - Monaco und Nizza

    August 8 in France ⋅ ☀️ 30 °C

    Danach wollten ein paar von uns noch das kleine Dörfchen „Tourette sur Loup“ anschauen. Die Anderen fuhren schon in die Ferienwohnung um dort ein Mittagessen zu kochen. „Tourette sur Loup“ liegt auf einem Hügel und besteht aus vielen kleinen Gassen mit alten Fassaden und grünen Pflanzen. Alles ist verwinkelt und ein altes Flair ist spürbar. Es gibt viele Geschäfte mit Olivenholz, Kleidung oder Seifen. Die Aussicht auf die weiter entfernten Berge ist toll. Ist war auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert.

    Beim Mittagessen besprachen wir den weiteren Verlauf des Tages. Wir wollten uns Nizza anschauen, ein paar wollten auch nach Monaco, bzw. beide Städte sehen. Nach Monaco wollten wir mit dem Zug fahren, damit wir die teuren Parkplätze umgehen konnten. Wir teilten uns wieder auf und 6 fuhren erst nach Monaco und kamen abends nach Nizza und 6 blieben direkt in Nizza und schauten sich in Ruhe die Stadt an.

    Ich wollte mit nach Monaco fahren, weil ich vorher noch nie dort gewesen war und einmal gesehen haben wollte, wie es da ist. Wenn wir schon mal so nah am Stadtstaat waren, konnte ich mir das nicht entgehen lassen.

    Wie immer wurde es bei uns etwas knapper und wir verpassten den Zug, den wir uns rausgesucht hatten. Später in Monaco angekommen schauten wir uns einen Stadtplan an und besprachen unsere Route. Wir hatten ca. 3 Stunden und wollten erst auf die Seite mit dem Schloss und dem Museum und anschließend zum Casino und zu Oper rüber.
    Der Ausblick vom Palast auf den Hafen

    Zuerst schlenderten wir zum Palast, der ist etwas höher gelegen und von dort aus kann man auf den Hafen und den Rest der Stadt schauen. Nebenbei unterhielten wir uns über vergangene Reisen. Jeder hatte bereits Erfahrungen mit der Familie, alleine oder mit Freunden gesammelt, sodass wir unter anderem viele lustige Geschichten erzählen konnten. Weiter wollten wir Richtung Museum durch einen Botanischen Garten laufen. Immer wieder blieben wir stehen und schauten uns die Aussicht an. Die Sehenswürdigkeiten wurden immer mehr zur Nebensache und die Gespräche traten in den Vordergrund. Wir gelangen von Thema zu Thema, da wir oft ähnliche Interessen haben, erzählten wir mehr und mehr. Langsam kamen wir zum Museum und an einer Kirche vorbei (durften wir wegen zu kurzer Kleidung nicht betreten).
    Der Weg führte wieder runter zum Meer und in die Nähe des Hafens. Dort gibt es Betontreppen, die ins Meer führen. Es gibt sogar Duschen und viele Leute saßen dort bereits mit ihren Handtüchern oder schwammen im Wasser. Jonathan wollte so gerne noch ins Wasser, sodass er, Eliza und Sandra die Zeit nutzten und das erste Mal in diesem Urlaub im Mittelmeer schwimmen gingen. Nehle, Raphael und ich blieben an Land und fingen neue Gespräche an.

    Als die drei wieder aus dem Wasser kamen war es mal wieder später geworden, sodass wir beschlossen, die andere Seite von Monaco nicht mehr anzuschauen und zurück zum Bahnhof zu laufen. Wieder in Nizza angekommen holten uns die Anderen an der Station ab und wir gingen gemeinsam auf die Suche nach etwas zu essen. Fündig wurden fast alle bei einem Falafelstand mit einem coolen Verkäufer, der sein Handwerk super beherrschte und viel Spaß hatte. Mit dem Essen wollten wir zur Promenade laufen und dort später nochmal ins Meer.

    Auf dem Weg dahin gab es überall viel zu sehen. Auf einem großen Platz waren Freestyle Tänzer die ihr Können zeigten. Drum herum war eine riesige Traube aus Menschen, die zuschauten. Es gab mehrere Straßenmusiker, es war viel los. Wir wollten aber erstmal an den Strand. Der besteht in Nizza zwar nur aus Steinen, aber wir wollten ins Wasser. Auch am Strand waren unglaublich viele Menschen, alle ließen die Woche ausklingen. Endlich waren wir im Mittelmeer schwimmen. Selbst abends war es super warm. Wir hatten eine Menge Spaß und waren wahrscheinlich das Entertainment der Strandbesucher, aber wir blendeten alle Menschen aus.

    Als wir später trocken und warm waren, wollten wir in die Altstadt laufen. Auf dem Platz an der Promenade wurden wir aufgehalten, da dort wieder viele Straßenkünstler unterwegs waren. Viele Einheimische fuhren mit Longboards und Inlinern über den Platz. Die Inlinerfahrer hatten einen kleinen Parcours aufgebaut, man konnte kaum die Augen davonlassen, weil sie so gut, vorwärts wie rückwärts, fahren konnten. Ein Sänger spielte spanische Lieder, was eine angenehme Atmosphäre entstehen ließ. Irgendwann gingen wir weiter, die Zeit hatten wir völlig vergessen. In der Altstadt wollten wir noch in eine Bar gehen, aber so richtig konnten wir keine finden und da ein paar von uns müde waren, fuhr das erste Auto zurück zur Ferienwohnung um eine Mütze Schlaf zu bekommen.
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  • Day8

    Nizza Teil 2 - Canyoning

    August 8 in France ⋅ ☀️ 30 °C

    Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da wir eine Canyoning Tour gebucht hatten. Dafür teilten wir uns erneut auf, da Malte und Elli nicht mitkommen wollten. Wir trafen uns direkt am Fluss mit unseren Guides, bekamen unsere Ausrüstung und eine kurze Einweisung. Dann konnte es auch schon losgehen. Die meisten hatten, wie ich, Canyoning noch nie gemacht und wir waren sehr gespannt, wie alles ablaufen und ob wir es überleben würden :D.

    Wir liefen zu einer Stelle, an der wir uns über einen Wasserfall hinunter in den Fluss abseilen konnten. Einer nach dem Anderen glitten wir durch das unglaublich kalte Wasser in den ersten Pool. Als wir an einer Stelle ankamen, wo es wirklich losgehen sollte, erklärten uns die Guides nochmal wie wir uns verhalten sollten, wenn wir rutschen oder springen. Dann kam auch schon wie erste „natural Slide“ und ich war auch noch die erste die rutschen sollte. Noch nicht richtig vorbereitet versuchte ich mich an die Anweisungen zu halten und einigermaßen gut zu rutschen und anschließend auch wieder aufzutauchen. Leider hatte ich mir nicht die Nase zugehalten und das Wasser kam von allen Seiten, es schleuderte mich durch die Gegend und ich versuchte nur, so schnell ich konnte, irgendwie wieder mit dem Kopf an die Oberfläche zu gelangen. Als ich dies endlich geschafft hatte, halfen mir die Guides aus dem Wasser und ich konnte durchatmen und den anderen zuschauen, wie sie die erste Rutsche überstanden.

    Als nächstes kam eine weitere Rutsche. Ich ließ erstmal ein paar der Anderen vor und versuchte mich besser vorzubereiten. Aber auch hier klappte es nur teilweise. Ich war erstmal nicht so begeistert, außerdem war das Wasser arschkalt. Dann kam der erste Jump aus ca. 1m Höhe. Mein Körper stand komplett unter Strom, gewöhnte sich aber an die Situation und bald hatte auch ich Spaß daran. Am Ende sollten wir sogar 6m tief springen. Dies war eine große Herausforderung für einige von uns. Nach erstem zuschauen, bei den Anderen und nochmaligem überlegen sprangen dann auch wir letzten in die Tiefe.

    Anschließend kam eine letzte und lange Slide, die aus meinen Augen richtig schlimm aussah, da mir die vorherigen nicht so gefallen hatten. Erst wollte ich nicht rutschen, aber dann waren wir neugierig, sodass auch Eliza und ich uns überwinden konnten. Wir waren wirklich froh es am Ende geschafft zu haben, denn das Adrenalin und die Freunde es überlebt zu haben, waren großartig. Wir waren richtig euphorisch und hatten neue Kraft für den Tag gesammelt. Das Gefühl seine Ängste zu überwinden ist einfach unglaublich.
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  • Day7

    Nizza Teil 1

    August 7 in France ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir hatten noch ca. eine Woche zusammen und wollten nach Nizza zu den Ferienhäusern von Elizas Eltern fahren. Dort gab es einen Pool, Betten und Kühlschränke. Aber erstmal mussten wir eine sehr weite Strecke zurücklegen, um in Nizza anzukommen. Wir wollten also früh aufstehen, schnell Frühstücken (haben erstmal viel zu viel Porridge gekocht) und alles zusammenpacken (klappte so semi gut 😀 ). Auf der Fahrt wollten wir uns auf Raststädten wiedertreffen, um Pausen zu machen und etwas zu essen.

    Abends kamen wir dann endlich in Nizza an. Dort konnten wir erstmal in den Pool springen, unsere dreckige Kleidung waschen und Elizas Eltern kennen lernen. Diese hatten vorher extra für uns ganz viel zum Grillen eingekauft, sodass wir abends gemeinsam Salate machten, kochten und grillten. Als Dankeschön für die liebe Gastfreundschaft spielte Malte wieder auf seiner Gitarre und wir sangen zusammen mit Elizas Eltern und genossen den Abend.
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