• Entlang der Reykjanes Halbinsel

    11. juli 2025, Island ⋅ 🌬 11 °C

    Ich fuhr um die Spitze der Halbinsel herum, wobei ich nur sehr langsam voran kam, weil ich immer wieder kurze Zwischenstops machte.
    Zunächst sah ich mir die kleine Hvalneskirkja an, die durch ihren bunten Turm auffällt. Auf dem Friedhof davor fand ich ein Grabmal für die auf See Verstorbenen mit kleinen Gedenksteinen mit Namen darunter.

    Mein nächster Halt brachte mich zur "Brücke zwischen den Kontinenten" hier konnte ich wieder einmal eindrucksvoll den Riss zwischen den Kontinentalplatten sehen.

    Schließlich hielt ich an der Stanpar-Kraterreihe. Zwei vulkanische Spalten erstrecken sich vom Meer bis zum Land auf der Westseite von Reykjanes und bilden eine Reihe von Kratern. Diese Kraterreihen wurden Stampar genannt und stammen aus zwei Perioden. Die jüngere Stampar-Kraterreihe, an der ich nun stand, entstand in den Reykjanes-Bränden in den Jahren 1210–1240. Sie ist etwa 4 km lang, und die Fläche des von ihnen produzierten Lavafeldes beträgt etwa 4,6 km². Die beiden der Straße am nächsten gelegenen Krater befinden sich am nördlichen Ende der Kraterreihe. Fischer nutzten früher all diese Krater als Orientierungspunkte auf See. Die meisten Krater sind jedoch tiefliegende Schlackenkegel und nicht sehr markant.
    Es gibt hier in Island wohl einen Hundert-Krater-Pfad, einen ausgeschilderter Wanderweg, der teilweise auch durch das Stampar-Lavafeld führt. Der Weg beginnt in Valahnúkur in Reykjanes und ist 13 km lang.
    Das Betreten des Kraters, der der Straße am nächsten liegt, war erlaubt, also machte ich mich direkt auf den Weg.
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