• Insel Hydra

    May 20 in Greece ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser Platz an einer kleinen Kirche und einem alternativen Bauernhof war sehr interessant. Truthähne und allerhand anderes Gefieder wagten sich bis an unseren Nugget
    Gleich um die Ecke sind die beiden Dolinen vin Didyma. Das sind schüsselförmige kreisrunde Senken mit senkrechten Felswänden. Diese für Karstgebirge typischen Erscheinungen entstehen durch Lösungsvorgänge im Kalkgestein, das durch Auswaschungen instabil geworden ist. Diese beiden gehören weltweit zu den größten mit einem Durchmesser von ca 150 m.
    Hydra ist der Hammer, wir sind in 30 Min mit der Fähre von Metochi rüber gefahren - ohne Auto natürlich, denn die sind wie auch Fahrräder und Plastikstühle dort verboten. Das verleiht dem Ort bzw der Insel eine einzigartige Atmosphäre der Ruhe und Exklusivität. Maulesel tragen die Lasten oder sie werden per Hand mit hochmodernen Schubkarren transportiert. Laufen muss man schon können - es gibt unendlich viele Treppen. Vor dem griechischen Unabhängigkeitskrieg 1821 lebten hier 30000 teils sehr reiche Menschen von der Schifffahrt und vom Schiffsbau. Danach gings bergab und die meisten Siedler verschwanden hier. Erst 1950 wurde der Ort durch eine Niederlassung der Kunsthochschule Athen wiederbelebt und zog Künstler aus aller Welt an. Heute leben hier nicht ganz 2000 Menschen vom Tourismus und von der Kunst. Für mich als Loenhard Cohen Fan ist es ein absolutes Muss, sein Haus, in dem er 1960 - 1967 lebte, zu finden. Aber das war nicht einfach. Ich wollte schon aufgeben, aber Kurt hat mit Hilfe der Einheimischen meinen Traum erfüllt!
    Wieder zurück auf dem Festland, haben wir uns ein Plätzchen direkt gegenüber der Insel gesucht und genießen den Abend noch in Hydrastimmung.
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