Korinth
May 19 in Greece ⋅ ⛅ 16 °C
Wir hatten einen super Platz am Meer in Nea Peramos. Nachts kamen Angler mit einer riesigen Ausstattung fürs Dunkelangeln.
Unsere Küstenstraße nach Korinth war dann irgendwann gesperrt aber ein freundlicher Bauarbeiter meinte dann, wenn wir ganz arg aufpassen, kommen wir da durch. Abgesehen von Löchern und Gräben hatten wir die beste Aussicht auf drn Saronischen Golf.
Am Istmus mussten wir natürlich auch nen Fotostopp machen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde dieser über 6 km lange Kanal aus dem Fels gesprengt. 79 m ist die Höhe bis zum Wasserspiegel.
Im alten Korinth kann man viel sehen aus allen Epochen:
Der Apollontempel. Er überblickt den zentralen Bereich der Agora. Der ursprüngliche Tempel wurde zwischen dem frühen 7. und frühen 6. Jahrhundert v. Chr. gebaut. In der Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. wurde an seiner Stelle ein weiterer Tempel im dorischen Stil errichtet. Heute sind nur noch 7 seiner Säulen erhalten
Der Brunnen von Glauke. Er wurde nach der Tochter des Königs von Korinth, Kreon, benannt, die der Held Jason zur Braut nehmen sollte. Die Hochzeit kam jedoch nicht zustande. Glauke ertrank in der Quelle, um sich vor den Flammen des vergifteten Hochzeitsschleiers zu retten, den Medea ihr schenkte, um sich an Jason zu rächen. Der Brunnen ist fast vollständig in den Fels gehauen.
Die Agora. Sie bestand aus Geschäften, kleinen Tempeln, einem Altar und dem berühmten „Podium“, von dem aus der römische Prokonsul zu den Bürgern sprach. Von dort aus verkündete der Apostel Paulus im Jahr 52 n. Chr. das Christentum und wurde so allgemein als das „Podium des Apostels Paulus“ bekannt.
Die Quelle Peirene. Sie befindet sich in der Nähe der Lechaion-Straße und hat 6 Öffnungen (die andere gleichnamige Quelle befindet sich in Akrokorinth). Dem Mythos nach ist sie aus den Tränen der Peirene entstanden sein, als Artemis versehentlich ihren Sohn Kenchrias tötete. Ihre heutige Form nahm sie in der Römerzeit an.
Der römische Brunnen in der südlichen Stoa (Galerie) ist das eleganteste unter den römischen Gebäuden. Ein Eingang mit zwei Säulen führte zu einem Raum, in dessen Mitte sich der Brunnen befand. Seine Größe, Position und Verzierung zeigen, dass er Teil eines Gebäudes zur Götterverehrung war.
Akrokorinth konnten eir leider nicht mehr besichtigen - ist nur bis 15.30 geöfgnet.
Auf einem Berg südlich der Altstadt liegt die mächtige Festung. Ursprünglich byzantinisch, danach unter den Kreuzrittern fränkisch. Schließlich venezianisch und endlich türkisch. Von dem 574 m hohen Gipfel des Berges hat man eine gute Rundumsicht.Seine Umfassungsmauern sind insgesamt etwa 3.000 Meter lang und damit die größte Festung des Peloponnes und eine der wichtigsten in der Region, strategisch am Eingang der Morea gelegenRead more

























