• Arta

    22 Juni, Yunani ⋅ ☀️ 31 °C

    Von unserem Übernachtungsplatz hatten wir einen bombastischen Blick über den Ozero-See (ausnahmsweise mal kein Srausee) und auf das Kloster Ligovitsi. Gleich um die Ecke gab es auch noch eine Höhlenkirche, in der Joannis der Vrachoriten sich Anfang des 19. Jahrhunderts vetsteckt hatte, als er von den osmaniachen Behörden verfolgt wurde.
    Danach haben wir in Amfiliocha Kaffeepause gemacht und sind dann nach Arta gefahren.
    Arta blickt auf über 2.700 Jahre Geschichte zurück. Sie liegt genau auf den Ruinen des antiken Ambrakia und war später eine mächtige mittelalterliche Metropole. Das absolute Wahrzeichen der Stadtist ist die elegante, osmanische Bogenbrücke über den Fluss Arachthos - sie stammt in ihrer heutigen Form aus dem frühen 17. Jahrhundert (die Fundamente sind oft noch älter). Der Legende nach stürzte die Brücke nachts immer wieder ein, bis der Baumeister seine eigene Ehefrau im Fundament einmauerte, um sie stabil zu machen.
    ​Es gibt ein paar sehr interessante byzantinusche Kirchen, die heute alle geschlossen waren und eine gut erhaltene mittelalterliche Burg aus dem 13. Jahrhundert, die direkt auf den antiken Stadtmauern errichtet wurde. Daneben steht ein markanter, 21 Meter hoher osmanischer Glockenturm.
    ​Mitten in dieser alten Festung steht ein verfallenes Hotel aus den 1950ern. Die staatliche Tourisrenbehörde lies damals von griechischen Stararchitekten Luxushotels bauen - damals wie üblich mit viel Beton und Stahl und Glas. Seit 1980 ist es "Lost Place" und steht bereits unter Denkmalschutz mitten im Archäologischen Ausgrabungsgebiet in der Festung.
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