• Dominik M.
  • Passi M.
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Japan

A 18-day adventure by Dominik & Passi M. Read more
  • Trip start
    December 23, 2025
  • Erste Nacht

    December 23, 2025 in Japan ⋅ 🌙 4 °C

    Unsere erste Nacht verbringen wir an einer Autobahnraststätte. 😁
    Im Gegensatz zu Deutschland mit sauberen Toiletten und ohne Lärm.

  • Erster ganzer Tag

    December 24, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Heute sind wir zu einem 1€ Laden gefahren um uns erstmal ein paar Utensilien wie zum Beispiel Handtücher und Kleiderbügel zu besorgen. Abends haben wir dann noch an einer Autobahnraststätte gegessen. Dort wählt man sein Gericht einfach per Tastendruck an einem Automaten aus woraufhin dieser eine Essensmarke ausspuckt die man der Dame hinter dem Tresen gibt und im Austausch einen Chip mit einer Nummer erhält.
    Dann heißt es abwarten bis die Nummer aufgerufen wird.
    Ich hatte Ramen und Pascal Tonkatsu (Paniertes Schweinefleisch mit Reis).
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  • Jigokudani Yaen Kōen

    December 25, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 8 °C

    Im Jigokudani Yaen Kōen gibt es freilebende Japanmakaken die in natürlichen heißen Quellen baden. Während rundherum eisige Kälte herrscht, sitzen die Affen im warmen Wasser – ein weltweit einmaliges Naturschauspiel.
    Historisch entstand das in den 1960er-Jahren: Nachdem Affen zunächst in künstlich angelegten Becken gebadet hatten, begannen sie selbstständig die natürlichen Onsen im Tal zu nutzen. Dieses Verhalten wurde an jüngere Tiere weitergegeben und festigte sich über Generationen. So entwickelte sich aus einer Anpassung an den harten Winter eine Tradition.
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  • Lecker Ramen 🥰

    December 25, 2025 in Japan ⋅ 🌧 8 °C

    Wir entdecken ein kleines Ramenrestaurant. An der Theke sitzend schauen wir direkt in die offene Küche. Ein älterer Mann mit weißem Stirnband arbeitet konzentriert, hebt die Nudeln einzeln in kleinen Sieben aus dem Wasser und gießt anschließend die dampfende Brühe aus einem großen Topf darüber. Jeder Gast wird persönlich begrüßt.
    Der Raum ist voll, wir sind schließlich zur Mittagszeit hier.

    Wir bestellen Miso-Ramen mit Frühlingszwiebeln. Die waren sehr lecker. 😋
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  • Kayabuki No Sato

    December 27, 2025 in Japan ⋅ ☁️ -1 °C

    Wir besuchen das Dorf Kayabuki no Sato.
    Die meisten Gebäude stammen aus der Edo- bis frühen Meiji-Zeit und sind zwischen 150-300 Jahre alt. Charakteristisch sind die zwischen 50 bis 60cm dicken Strohdächer. Ein solches Dach hält bis zu 30 Jahre.
    Gebaut wurden die Häuser fast ausschließlich aus Holz, Bambus und Stroh, ganz ohne Nägel. Die steilen Dächer sind speziell darauf ausgelegt, Schnee und Regen schnell abgleiten zu lassen. Im Inneren spielte die offene Feuerstelle eine zentrale Rolle, deren Rauch das Holz konservierte und Schädlinge fernhielt. Die Dächer werden traditionell alle paar Jahrzehnte erneuert.

    Es gibt auch ein weitaus bekannteres Dorf namens Shirakawa. Dieses hat größere Häuser in gleichen Baustil, ist touristisch aber überlaufen und vollgestopft mit Souvenir Shops, weswegen wir uns für die authentische und ruhige Version entschieden haben.
    Kleiner Nebeneffekt: Kostenlos.
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  • Fudoin-Iwayado-Tempel

    December 27, 2025 in Japan ⋅ ⛅ 3 °C

    Der Fudoin-Iwayado-Tempel ist eine der ältesten buddhistischen Anlagen Japans, deren Ursprünge auf etwa 1.200 Jahre zurückgehen, also in das 8. bis 9. Jahrhundert. Das heute sichtbare Tempelgelände stammt größtenteils aus der Muromachi-Zeit (14. Jahrhundert), da der ursprüngliche Bau im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde.
    Der Tempel ist dem Fudō-Myōō gewidmet, einem buddhistischen Schutzgeist, der für Weisheit, Standhaftigkeit und Schutz steht.

    Wir sind hier ganz allein in der Natur und der verschneite Ort wirkt fast magisch.
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  • Abendessen in Nagato

    December 27, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 5 °C

    Wir haben uns wieder ein kleines Restaurant, diesmal im Nagato gesucht. Gleich beim Eintreten spürt man diese besondere japanische Atmosphäre. Es wird gelacht, gewitzelt und natürlich gegessen und getrunken.
    Wir ziehen unsere Schuhe aus und setzen uns auf die Tatami-Matten in den Zashiki-Sitzbereichen. Das sind diese traditionellen tiefen Tische mit dünnen Kissen auf denen man kniet. Die einzelnen Bereiche waren durch Rollos voneinander getrennt, die je nach Auslastung oben oder unten waren.
    Pascal zerrt sich kurz etwas, kurze Zeit später war aber wieder alles ok.
    Ich bestellte Soba, Pascal eine Miso-Ramen. Zu trinken gibt es ein Zitronenwasser für Pascal und eine Sake für mich.
    Auf der Flasche steht 65%. Ich bin überrascht, bis ich herausfinde dass es sich hierbei um den Reispoliergrad handelt.
    Das bedeutet 65 % des Reiskorns sind übrig, 35 % wurden abgeschliffen.
    → Das steht für saubereren, feineren Geschmack.
    Der Alkoholgehalt liegt bei Sake fast immer bei ca. 15–16 %.

    Bei der Marke meines Sake: Gokyō handelt es sich um einen regionalen Sake auf der Brauerei Gokyō Shuzō. Den habe ich allein getrunken, da Pascal später noch zu unserem Schlafplatz zurückfahren musste. Der Sake schmeckte sehr mild und rund.

    Die Besitzerin nahm die Bestellung mit Stift und Zettel auf und wir kamen später noch ins Gespräch.
    Sie fragte, woher wir kommen, und holte ihre Tochter dazu, die etwas Englisch sprach. Wir erzählten, dass wir mit dem Camper von Tokio unterwegs sind und aus Deutschland kommen, was sie sichtbar beeindruckte. Später zahlten wir die Rechnung (3400Yen) als ein Mann hinzu kam, der sich mehrfach tief verbeugte.
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  • Nakadake Vulkankrater und Umgebung

    December 28, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 5 °C

    Wir begeben ums auf den Weg zum Nakadake-Krater im Aso Nationalpark.
    Der Nakadake-Krater ist das aktivste und eindrucksvollste Zentrum des Aso-Vulkans. Schon aus der Ferne machen aufsteigende Rauch- und Schwefelfahnen deutlich, dass hier die Erde in Bewegung ist.
    Im Inneren des Kraters liegt ein stark mineralhaltiger See, dessen Farbe je nach Gasgehalt und Aktivität zwischen Türkis, Grün und milchigem Grau wechselt – ein sichtbares Zeichen der Prozesse tief unter der Oberfläche.
    Nakadake ist regelmäßig aktiv und zeigt immer wieder kleinere Explosionen, Gasemissionen und Veränderungen der Kraterstruktur. Aus diesem Grund wird der Zugang streng überwacht und bei erhöhter Aktivität oder ungünstigem Wind kurzfristig gesperrt.
    Diese Nähe zu einem tatsächlich aktiven Vulkan ist sehr beeindruckend.
    Wir spüren Hitze, Geruch und die rohe Energie der Erde.
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  • Aso-Kujū-Nationalpark

    December 28, 2025 in Japan ⋅ ☀️ 4 °C

    Wir fahren weiter durch den Aso-Kujū-Nationalpark, im Inneren einer gewaltigen Caldera, der durch den Einsturz des Bodens nach extremen Vulkanausbrüchen entstanden ist. Mit etwa 25 × 18 Kilometern zählt die Aso-Caldera zu den größten aktiven Calderas der Erde. Was heute wie eine ruhige Hochebene wirkt, ist in Wahrheit der Abdruck enormer Naturkräfte.
    In dieser weiten Landschaft leben Menschen, weiden Tiere und verlaufen Straßen – ein seltener Fall, in dem Alltag und Vulkan direkt aufeinandertreffen. Im Zentrum der Caldera erheben sich mehrere junge Vulkankegel, darunter der Nakadake, den wir gerade besucht haben.
    Er erinnert daran, dass Aso kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern ein lebendiger Vulkan.
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  • Torii

    December 29, 2025 in Japan ⋅ ⛅ 13 °C

    Auf unserer Fahrt hielten wir spontan an einem kleinen Ort mit zahlreichen Torii. Solche Tore gehören nicht zu buddhistischen Tempeln, sondern zu Shintō-Schreinen, häufig Inari-Schreinen. Ein Ort mit vielen Torii ist daher fast immer ein Schrein und kein Tempel.

    Torii markieren in Japan den Übergang von der Alltagswelt in einen heiligen Bereich. Beim Durchschreiten lässt man symbolisch das Profane hinter sich und betritt den Raum der Götter.
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  • Kintai-Brücke

    December 29, 2025 in Japan ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Kintai-Brücke in Iwakuni wurde 1673 erbaut und ist berühmt für ihre fünf hölzernen Bögen auf steinernen Pfeilern über dem Nishiki-Fluss. Die Konstruktion nutzt traditionelle Holzverbindungen ohne Nägel, wodurch sie Hochwasser besser standhält.
    Die heutige Brücke ist eine originalgetreue Rekonstruktion (1953), da frühere Versionen mehrfach durch Fluten zerstört wurden. Sie wird regelmäßig restauriert, um Technik und Handwerkswissen zu bewahren. Sie zählt zu den drei bekanntesten Holzbrücken Japans.
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  • Hiroshima

    December 30, 2025 in Japan ⋅ ⛅ 10 °C

    Das Friedensdenkmal von Hiroshima, ist eines der eindringlichsten Mahnmale der Welt. Ursprünglich diente das Gebäude als Industrie- und Handelskammer und befand sich fast genau unter dem Explosionspunkt der Atombombe "Little Boy" am 6. August 1945. Da die Druckwelle nahezu senkrecht von oben wirkte, blieb die Gebäudestruktur als Ruine stehen, während die Umgebung (13 Quadratkilometer, rund 70% der Stadt) vollständig zerstört wurde.

    Es war mit zusammen mit Nagasaki das einzige Mal in der Geschichte, dass jemals eine Atombombe abgeworfen wurde.

    Heute wird der Atombomben-Dom bewusst im zerstörten Zustand erhalten. Seit 1996 gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe und steht im Zentrum des Hiroshima-Friedensparks.
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