In die teuerste Stadt der Welt 🌍
June 26 in Switzerland ⋅ ⛅ 35 °C
Abfahrt Richtung Zürich. Doch wir sind immer noch auf der Grand Tour und so gibt es an der Strecke wieder viel zu entdecken. So der Landessender Beromünster – von hier aus wurde das deutschsprachige Radioprogramm der Schweiz verbreitet. Gerade im Zweiten Weltkrieg spielte der Sender eine wichtige Rolle.
Unterwegs gibt es immer wieder Hinweise auf die Geburt eines Kindes. Da werden eine Art Maibäume mit dem Namen des Kindes aufgestellt. Für uns zunächst ungewohnt – hier wird der Familienzuwachs ganz offen sichtbar gemacht. Da weiß gleich das ganze Dorf Bescheid.
Dann Besuch im Schloss Hallwyl. Ein sehr schönes Wasserschloss mit seiner ruhigen Lage und den alten Mauern. Hier lässt sich gut vorstellen, wie das Leben früher gewesen sein muss.
Ankunft in Zürich, der angeblich teuersten Stadt der Welt. Hier wird viel gebaut. So auch am Münster, womit die Turmbesteigung diesmal ausfiel. Der glasklare Zürichsee, die vielen Läden und kleinen Gassen sind aber trotzdem sehenswert. Die Preise allerdings ebenfalls. Wohnen möchte ich hier jedenfalls nicht. Dafür wohnte Lenin hier von 1916-1917.
Nachdem wir genug Stadtluft geschnuppert hatten, ging es weiter nach Winterthur bis zum Aussichtsturm Hochwacht Wildensbuch. Und dann natürlich hoch. Oben wurden wir mit einem schönen Blick über das Zürcher Weinland belohnt. Anschließend sollte noch der kleinste Turm im Kanton Thurgau folgen – der Uhwieser Hörnliturm. Klein, aber nach den vielen Stufen des Tages gefühlt trotzdem kein Selbstläufer mehr.
Genug Treppen erklommen. Den Rheinfall haben wir diesmal ausgelassen und sind direkt weiter an den Bodensee nach Mammern zum Camping Guldifuss. Wasser 28 Grad und dazu glasklar – da gab es keine Ausreden mehr. Also hinein. Und weil einmal nicht gereicht hat, gleich mehrmals. Nach dem langen Tag genau das Richtige.
Nach all den Eindrücken des Tages – Geschichte, Städte, Türme und Ausblicke – war plötzlich nur noch Baden und Nichtstun angesagt. Ein gelungener Abschluss für eine Etappe, die wieder gezeigt hat, dass man auf der Grand Tour oft zwischen den eigentlichen Zielen die schönsten Entdeckungen macht.
Tschüss bis morgen.Read more

























