• Weltenbulli
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Grand Tour of Switzerland 🇨🇭

Jetzt wird die Grand Tour vervollständigt. Read more
  • Trip start
    June 19, 2026

    Bulli, Badewetter und Braunsbach

    June 19 in Germany ⋅ ⛅ 34 °C

    Heute hieß es: Bulli starten, Fenster runter und Kurs Richtung Braunsbach bei Schwäbisch Hall. Schon unterwegs war klar – bei 37 Grad ist jede Klimaanlage nur ein motivierter Ventilator.
    Am Naturcamping Braunsbach angekommen begann die wichtigste Disziplin des Tages: Stellplatz-Tetris. Nach kurzer Erkundungsrunde haben wir einen richtig schönen Platz gefunden, direkt an der Kocher. Besser hätte man es kaum treffen können: Bei diesen Temperaturen war der Plan eindeutig: Schuhe aus, Handtücher irgendwohin werfen und ab in den Fluss.
    Der Kocher zeigte sich heute von seiner freundlichen Seite – 24 Grad Wassertemperatur, also genau die magische Temperatur zwischen „erfrischend“ und „ich ziehe hier dauerhaft ein“.
    Jetzt klingt der Abend entspannt aus.
    Morgen früh geht’s weiter und wir hoffen auf genauso gute Plätze, etwas weniger Außentemperatur und vielleicht erneut Wasser in Sprungdistanz.
    Fortsetzung folgt. 🚐🌊☀️
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  • Ankunft in Lörrach:Basel

    June 20 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute ging es nach Lörrach – also eigentlich schon fast nach Basel. Bei 33 Grad kamen wir uns zeitweise eher wie Grillgut als wie Touristen vor. 🌞
    Da wir morgen im Rhein schwimmen wollen, stand heute noch eine Trainingseinheit im Parkschwimmbad auf dem Programm. Auf diese geniale Idee waren bei dem Wetter allerdings auch ein paar andere Menschen gekommen. Gefühlt hatte die halbe Region denselben Trainingsplan. Trotzdem war das Schwimmen herrlich und die perfekte Abkühlung.
    Morgen geht es dann nach Basel City. Dank vieler guter Tipps sind wir bestens vorbereitet. Ob wir alles schaffen, wird sich zeigen – vermutlich hängt das davon ab, wie lange wir morgen im Rhein treiben und ob wir überhaupt wieder herausfinden. 😄
    Fortsetzung folgt! 🚶‍♂️🏊‍♀️🇨🇭
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  • Basel

    June 21 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute ging es früh mit den Öffis nach Basel. Der Tag begann direkt mit einem Highlight: dem Tinguely-Museum. Schon der Start war besonders – zum Abschluss einer Ausstellung gab es ein Frühstück für geladene Gäste, und die freundliche Dame am Empfang verriet uns, dass der Eintritt bis 11 Uhr kostenlos sei und wir gern am Buffet vorbeischauen dürften. Ein Gläschen Prosecco am Morgen? Warum nicht. Das Museum selbst lässt sich kaum beschreiben – außergewöhnlich, verspielt und absolut sehenswert. Genau mein Geschmack.

    Praktisch: Direkt dort startet auch der Einstieg zum Rheinschwimmen. Bei 36 Grad offenbar Pflichtprogramm für die Basler. Also rein ins angenehm kühle, 23 Grad warme Wasser und knapp 2 Kilometer entspannt durch die Stadt treiben lassen – Sightseeing mal anders. Weil es so gut war, sind wir anschließend zu Fuß wieder zurück und direkt noch eine Runde geschwommen.

    Danach ging es weiter zum Klybeckquai mit seiner alternativen Basler Szene und anschließend zum Novartis Pavillon – den wollte ich vor allem wegen der Architektur unbedingt sehen. Mit der Basler Travelcard weiter zur Messe, deren markantes Gebäude – wie viele andere in Basel – vom Architekturbüro Herzog & de Meuron stammt. Zum Abschluss stand noch die Markthalle auf dem Programm – ebenfalls ein außergewöhnlicher Bau. Und ja: Basel hat tatsächlich auch ein rotes Rathaus.

    Jetzt sind wir zurück auf dem Campingplatz und lassen den Abend entspannt ausklingen.
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  • Tag 4 – Von Basel nach Les Brenets

    June 22 in Switzerland ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ging’s nach dem Frühstück endlich wieder Richtung Süden. Ab Basel sind wir zurück auf der originalen Grand-Tour-Strecke – ab jetzt wird wieder stilecht nach den braunen Schildern navigiert.

    Erster Halt: Laufen mit seiner hübschen Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang ging’s weiter nach St-Ursanne zur berühmten Steinbrücke über den Doubs – natürlich inklusive obligatorischem Fotoschild.

    Bei 33 Grad war dann klar: Besichtigung schön und gut, aber Abkühlung muss sein. Also haben wir es den Einheimischen nachgemacht und sind direkt in den Doubs gesprungen. Ich glaube, wir erfinden die Fluss-Schwimmtour neu – herrlich erfrischend!

    Unser Campingplatz in Les Brenets liegt ebenfalls direkt am Doubs. Hier hat vor rund 14.000 Jahren ein Felssturz den Fluss aufgestaut und so den Lac des Brenets entstehen lassen. Den Wasserfall am Felssturz haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen – nach gemütlichen 3 km Fußmarsch. Zurück ging’s ganz entspannt mit dem Schiff (zum Glück in der Gästekarte inklusive – genau wie alle Verkehrsmittel hier).

    Jetzt sind die Beine rund – morgen geht’s weiter.
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  • Tag 5 Bern

    June 23 in Switzerland ⋅ ☀️ 36 °C

    Start in Les Brenets mit einem kleinen Abstecher zum Turm Jürgensen. Von dort gibt’s nochmal einen schönen Blick über den Lac des Brenets – quasi der letzte Kontrollblick, ob das Wasser noch da ist. War es.
    Danach weiter nach Fribourg. Auch hier steht ein Jo-Siffert-Brunnen von Jean Tinguely. Langsam entwickelt sich daraus eine kleine inoffizielle Brunnen-Tour. Anschließend durch die Altstadt bis zur Kathedrale St. Nikolaus. Und natürlich wieder hoch auf den Turm. Irgendwann merken die Beine bestimmt, dass wir eigentlich Urlaub machen und kein Höhentraining.
    Oben wurden wir aber mit einer super Aussicht belohnt. Danach ging’s weiter durch die Altstadt zur Standseilbahn Neustadt–St. Peter. Das Besondere: Die Bahn wird tatsächlich mit Abwasser betrieben. Nachhaltig – und bei 36 Grad auch olfaktorisch durchaus wahrnehmbar. Man weiß jedenfalls immer, wenn die Bahn kommt.
    Dann weiter nach Bern. Der Campingplatz war leider voll. Also Plan B: Zweibettzimmer ohne alles auf dem Campingplatz – zum ungefähr gleichen Preis. Kurz überlegt, dann beschlossen: Luxus wird überschätzt.
    Und dann kam mein persönliches Highlight des Tages: Schwimmen in der Aare. Die schiebt mit etwa 7 km/h ordentlich an – man steigt rein und plötzlich hat man das Gefühl, Teil eines regionalen Transportsystems zu sein. Brückenspringen Inclusive. Zwei Kilometer treiben lassen, zu Fuß zurück, nochmal rein. Das Ganze haben wir exakt dreimal gemacht, weil man aus Fehlern offenbar nichts lernen muss.
    Jetzt meldet sich mein Knie etwas zu Wort. Das letzte Lauftraining hat mir wohl noch nicht ganz verziehen. Grüße gehen raus an Frank – du weißt wahrscheinlich warum.
    So, Feierabend. Morgen geht’s weiter – wenn Knie, Beine und Restkörper zustimmen.
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  • Tag 6 Bern

    June 24 in Switzerland ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute ging es standesgemäß zur Stadtbesichtigung – schwimmend in die City. Vom Campingplatz aus trieben wir mit der Aare bis zum Marzilibad. Dort schnell die trockenen Sachen aus dem Schwimmsack angezogen und schon konnte der Stadttag beginnen.

    Unser erster Halt war das Bundeshaus mit dem Bundesplatz. Zwischen Politik, Stadtleben und der beeindruckenden Kulisse bekommt man direkt ein Gefühl dafür, wie zentral Bern und gleichzeitig wie entspannt diese Stadt wirkt.

    Danach stand ein etwas ungewöhnlicher Programmpunkt an: Besuch bei den Kollegen der Schweizer Nationalbank. Wir hatten noch ältere Franken dabei – und die wurden unkompliziert und freundlich gegen aktuelle Scheine getauscht. Praktisch und wieder etwas gelernt.

    Anschließend ging es in die Berner Altstadt – und die hat uns wirklich begeistert. Die vielen Brunnen, kleinen Läden und die historischen Häuser verleihen der Stadt einen besonderen Charakter. Vieles wirkt, als wäre die Zeit hier einfach stehen geblieben – allerdings auf die gute Art.

    Weiter führte unser Weg Richtung Zytglogge. Der berühmte Uhrenturm zieht erwartungsgemäß viele Besucher an, aber völlig zu Recht – er gehört einfach zu Bern dazu. Danach ging es weiter zum Berner Münster. Natürlich nicht nur unten schauen – wir sind auch auf den Turm hinaufgestiegen. Die Aussicht über die Dächer der Altstadt, die Aare und die Umgebung hat jede einzelne Stufe bezahlt gemacht.

    Mit der Straßenbahn ging es später weiter zur Gurtenbahn – das Ticket war wie gewohnt schon beim Campingplatz enthalten. Oben auf dem Gurten angekommen gab es noch einmal einen ganz anderen Blick auf Bern. Die Stadt von der anderen Seite zu sehen, mit etwas Abstand und Aussicht, war ein schöner Abschluss des Tages.

    Nach der Rückfahrt dann schnell zurück zum Campingplatz und den Bulli endlich eingeparkt. Jetzt sind die Füße endgültig rund und verlangen nach Abkühlung.

    Heute haben wir wieder beides geschafft: Schwimmen und Wandern. Und wenn die letzten Tage ein Hinweis sind, war das sicher noch nicht das letzte Mal.
    Aktuell haben wir 2 Schwimmrunden und es werden mehr.
    Bis morgen.
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  • Von Bern zum Sempachersee

    June 25 in Switzerland ⋅ ☀️ 35 °C

    Auf geht es zur vorletzten Etappe. Nach dem Frühstück fuhren wir los. Ein letzter Blick auf die Aare – dann ging es über Burgdorf mit seiner mächtigen Schlossanlage weiter ins Emmental zum Lueg-Denkmal. Dort wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über das Tal der Käsebarone belohnt.

    Natürlich durfte eine Einkehr in die Schaukäserei „Küherstock“ nicht fehlen, wo seit 1741 Emmentaler Käse hergestellt wird. Eine mediale Führung mit vielen originellen und liebevoll gestalteten Räumen erklärte auf unterhaltsame Weise die Geschichte des Käses und seine Herstellung. Beeindruckend, wie viel Tradition und Handwerk hinter jedem Laib steckt.

    Danach machten wir noch Halt in Willisau – genau so stellt man sich die Schweiz vor: gepflegte Häuser, kleine Gassen und eine Atmosphäre wie aus dem Bilderbuch.

    Bei der anhaltenden Hitze von immer noch 36 Grad waren wir dann umso glücklicher, in Nottwil auf dem Campingplatz anzukommen. Keine lange Pause – sofort hinein ins 28 Grad warme und erstaunlich klare Wasser. Genau das Richtige nach diesem heißen Tag. Und das werden wir heute sicher noch öfter machen, bis wir wieder auf angenehme Betriebstemperatur heruntergekühlt sind.

    Tschau miteinand.
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  • In die teuerste Stadt der Welt 🌍

    June 26 in Switzerland ⋅ ⛅ 35 °C

    Abfahrt Richtung Zürich. Doch wir sind immer noch auf der Grand Tour und so gibt es an der Strecke wieder viel zu entdecken. So der Landessender Beromünster – von hier aus wurde das deutschsprachige Radioprogramm der Schweiz verbreitet. Gerade im Zweiten Weltkrieg spielte der Sender eine wichtige Rolle.

    Unterwegs gibt es immer wieder Hinweise auf die Geburt eines Kindes. Da werden eine Art Maibäume mit dem Namen des Kindes aufgestellt. Für uns zunächst ungewohnt – hier wird der Familienzuwachs ganz offen sichtbar gemacht. Da weiß gleich das ganze Dorf Bescheid.

    Dann Besuch im Schloss Hallwyl. Ein sehr schönes Wasserschloss mit seiner ruhigen Lage und den alten Mauern. Hier lässt sich gut vorstellen, wie das Leben früher gewesen sein muss.

    Ankunft in Zürich, der angeblich teuersten Stadt der Welt. Hier wird viel gebaut. So auch am Münster, womit die Turmbesteigung diesmal ausfiel. Der glasklare Zürichsee, die vielen Läden und kleinen Gassen sind aber trotzdem sehenswert. Die Preise allerdings ebenfalls. Wohnen möchte ich hier jedenfalls nicht. Dafür wohnte Lenin hier von 1916-1917.

    Nachdem wir genug Stadtluft geschnuppert hatten, ging es weiter nach Winterthur bis zum Aussichtsturm Hochwacht Wildensbuch. Und dann natürlich hoch. Oben wurden wir mit einem schönen Blick über das Zürcher Weinland belohnt. Anschließend sollte noch der kleinste Turm im Kanton Thurgau folgen – der Uhwieser Hörnliturm. Klein, aber nach den vielen Stufen des Tages gefühlt trotzdem kein Selbstläufer mehr.

    Genug Treppen erklommen. Den Rheinfall haben wir diesmal ausgelassen und sind direkt weiter an den Bodensee nach Mammern zum Camping Guldifuss. Wasser 28 Grad und dazu glasklar – da gab es keine Ausreden mehr. Also hinein. Und weil einmal nicht gereicht hat, gleich mehrmals. Nach dem langen Tag genau das Richtige.

    Nach all den Eindrücken des Tages – Geschichte, Städte, Türme und Ausblicke – war plötzlich nur noch Baden und Nichtstun angesagt. Ein gelungener Abschluss für eine Etappe, die wieder gezeigt hat, dass man auf der Grand Tour oft zwischen den eigentlichen Zielen die schönsten Entdeckungen macht.

    Tschüss bis morgen.
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  • Letzter Tag Marienschlucht

    June 27 in Germany ⋅ ⛅ 37 °C

    Heute war schon unser letzter Tag. Nach dem Aufstehen ging es zuerst noch für eine Runde in den See – der perfekte Start bei den sommerlichen Temperaturen.

    Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Deutschland zum Überlinger See und zur Marienschlucht. Nach 11 Jahren wurde die Schlucht wiedereröffnet und alles wirkt komplett neu gestaltet. Die Wege und Stege wurden modern mit Metallkonstruktionen aufgebaut, wodurch die Strecke gut begehbar ist und gleichzeitig die Landschaft weiterhin beeindruckend wirkt.

    Die Runde mit etwas über 10 Kilometern war bei diesen Temperaturen dann auch völlig ausreichend. Danach ging es über Konstanz zurück in die Schweiz zu unserem Campingplatz.

    Hier lassen wir unsere Reise heute Abend gebührend ausklingen, genießen die letzten Stunden und blicken auf viele schöne Eindrücke und Erlebnisse zurück.

    Tschüss Schweiz
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    Trip end
    June 28, 2026