Hoch hinaus in Dolní Morava
12. august, Tjekkiet ⋅ ☀️ 19 °C
Ein neuer Tag, ein neues Abenteuer.
Und tatsächlich begann dieser Tag fast schon verdächtig ruhig: ein Frühstück ohne größere Überraschungen. Beste Voraussetzungen also, um sich auf den Weg zu einer der absoluten Touristenattraktionen nahe der polnischen Grenze zu machen: Dolní Morava.
Dort gibt es so viel zu erleben, dass man unmöglich alles an einem Tag schaffen kann. Also musste ein Plan her – und der begann direkt sportlich und ökonomisch zugleich.
Während der Rest der Meute samt Gepäck und Equipment bequem mit dem Auto anreiste, schwangen sich Milan und Michi aufs Rennrad. Rund 30 Kilometer und 420 Höhenmeter lagen vor ihnen. Schließlich muss man sich Pommes und Bier auch irgendwie verdienen.
In Dolní Morava angekommen, ging es für die Kids direkt in den Bikepark. Im Vergleich zum Pumptrack vom Vortag war das Ganze schon eine Nummer anspruchsvoller. Aber nach den ersten vorsichtigen Runden wuchs auch hier schnell der Mut.
Anschließend wollten wir hoch hinaus. Bevor es zum Sky Walk ging, stand jedoch erst einmal die inzwischen bewährte tschechische Sportlernahrung auf dem Programm: Pommes, Gulaschsuppe und Hotdogs. Für die Papas selbstverständlich ergänzt um ein wohlverdientes Bier.
Gut gestärkt ging es nun zum Sky Walk. Eine Wahnsinnskonstruktion mit einem fantastischen Ausblick über die Landschaft. Ganz oben wartete dann noch eine kleine Mutprobe: ein Netz, über das man laufen konnte – mit direktem Blick rund 50 Meter in die Tiefe. Für den einen ein Riesenspaß, für den anderen vielleicht eher die Gelegenheit, die Stabilität der Konstruktion noch einmal kritisch zu hinterfragen.
Damit aber noch nicht genug Höhe für einen Tag. Anschließend ging es weiter zu Europas längste Hängebrücke. Noch einmal beeindruckende Ausblicke, noch einmal ordentlich Höhenluft – und plötzlich war der Tag auch schon fast vorbei.
Für den Rückweg wurde getauscht: Diesmal schwangen sich die Mädels auf die Rennräder, während die Männer den mindestens genauso verantwortungsvollen Part übernahmen: Auto, Gepäck und Kinder einsammeln – und vor allem schon einmal die Pizzabestellung organisieren.
Ein kurzer Eisstopp durfte auf dem Heimweg natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Eine Stunde und sieben Pizzen später saßen schließlich alle wieder gemeinsam am Haus und ließen es sich beim späten Abendessen ordentlich schmecken.
Danach: Kinder ins Bett.
Eigentlich war für die Erwachsenen noch ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer mit dem ein oder anderen Bierchen geplant. Doch irgendwann fordert so ein Urlaub eben seinen Tribut. Die Müdigkeit gewann – und Michi machte an diesem Abend endgültig schlapp und schlief direkt mit Juli ein.
Vielleicht war das sogar die beste Entscheidung für das gesamte Team.
Denn wer weiß, was Žárová in den kommenden Tagen noch für uns bereithält.
Also lieber noch einmal Kräfte sammeln.Læs mere





















