• Die Regenbögen Killarneys

    12 Oktober 2019, Ireland ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute würde es weitergehen! Von Killarney nach...Killarney? Warum?
    Ganz einfach: so schön und angenehm die Zeit im B&B für uns auch war, so sehr leerte sie auch unsere Brieftaschen. Zudem waren wir andauernd auf andere angewiesen, dadurch, dass das B&B am Arsch der Welt liegt, aber das sollte sich jetzt ändern! Wir hatten nämlich beschlossen bis Montag in einem Hostel mitten in Killarney zu verweilen.
    Und da ging es auch hin. Das hieß, nach dem Frühstück und der Bekanntschaft von Paula und ihren Eltern (ich bin mir zu 100% sicher, dass zumindest ihr Vater Lehrer ist), fuhr uns Brigid nach unten. Dabei machten wir einen kurzen Stopp bei ihrem Haus und lernten die beiden Labradore von ihrem Mann kennen (Bo hatten wir bereits am Tag zuvor schon getroffen, aber die Hündin noch nicht). Die beiden sprangen kurzerhand ins Auto, was einen halben Anfall Brigids zur Folge hatte. ("Das hat sie ja noch nie gemacht"...typisch)
    In der Stadt angekommen stellten wir unser Gepäck im Hostel unter und liefen umher. Da unser Zimmer erst gegen 5 Uhr eincheckbereit war, hatten wir noch mehr als 5 Stunden Zeit die Stadt zu erkunden und spazieren zu gehen.
    Und das taten wir dann auch. Gemeinsam setzten wir uns auf eine Bank im Park (der im National Park Killarneys mündet wie sich herausstellte) und schauten uns die Ausstellung über eben diesen Park an. Später kauften wir uns etwas zu essen und verkosteten das unter einem trockenen Torbogen, während es um uns herum schüttete und sich ein Regenbogen am Himmel abbildete.
    Danach schlenderten wir durch den National Park, schauten den Rehen und Kühen beim Grasen, und den Pferden beim Ziehen der Kutschen zu. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie viel Natur- ob Wiesen, Berge oder Wälder- und wie nah diese doch in und um Killarney herum ist! Genauso erstaunlich ist es, dass wir in dieser doch so kurzen Zeit (im Vergleich gesetzt zu unserem restlichen Leben) so unglaublich viele Regenbögen gesehen haben. Ein bis zwei Mal am Tag einen am Himmel zu erblicken, ist hier völlig normal.
    Nach 17 Uhr liefen wir dann wieder zurück zum Hostel und setzten uns in das Gemeinschaftszimmer (denn unser einer Raumgenosse schläft gefühlt den ganze Tag, während ich diese Zeilen schreibe auch) und vergnügten uns mit Film (Tons) und Hörbuch (ich).
    Gegen 11 schleppten wir uns dann aber die Treppen hoch und fielen in einen unruhigen Schlaf...
    Baca lagi