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  • Day9

    Delphine und Blauwale, das war der Plan

    June 17, 2018, Bay of Bengal ⋅ 🌬 28 °C

    Heute morgen klingelte um 5:15uhr der Wecker. Nicht die wundervollste Zeit zum aufstehen, aber wir hatten uns gestern noch entschlossen das Delfine und Walewatching auszuprobieren. Mehr wie erneut kein Glück haben könnten wir ja nicht. Also waren wir um kurz vor 6 am Strand und 10 Minuten später mit dem Boot auf dem Wasser! Wir fuhren erst Mal ein riesiges Stück die Küste entlang und weiter raus aufs offene Meer. Wir waren natürlich nicht das einzige Boot sondern noch ca 6/8 andere. Ich hatte jedoch fast mit mehr gerechnet. Wir waren irgendwie das langsamste Boot aber zu spät waren wir trotzdem nicht, denn als wir ankamen tauchte der erste Pot Delfine auf. Es war ein cooles Gefühl sie so umher schwimmen zu sehen. Einige sprangen sogar richtig aus dem Wasser. Wir fuhren dem Pot ein bisschen hinterher und sie spielten in den Wellen unserer Boote. Das ganze ging ein paar Minuten, vllt 10, dann ließen wir sie aber auch wieder in Ruhe. Was ich sehr begrüßte, denn das zeigte mir das sie es nicht übertreiben wie man es an anderen Orten schon gelesen und gehört hat und sie ewig "hinterher jagen".
    Auch wenn ich sie natürlich gerne noch etwas länger gesehen hätte war es toll ihnen so nah gewesen zu sein. Es war kein riesiger Pot mit 200 Stück oder ähnlichem, aber wir begnügten uns mit den ca 10 Stück die wir um uns herum hatten. Anfangs waren es mehr doch sie verteilten sich dann ein wenig. Dann fuhren wir ein Stück weiter Richtung Land, denn wir waren mittlerweile ein paar Kilometer draußen auf offenem Meer. Als wir gerade zurück kamen tauchte der nächste Pot auf, einige Boote fuhren ihm hinterher, wir diesmal jedoch nicht. Noch wussten wir nicht warum aber plötzlich riss unser Kapitän das Ruder herum um gab Vollgas. So schossen wir ca 15 Minuten die Küste entlang. Kilometerweit entfernt von unserer Heimbucht hielten wir nun hier Ausschau, nach weiteren Delfinen oder eben dem Glück einen Blauwal anzutreffen. Es war lange ruhig und nichts regte sich, doch plötzlich tauchte eine Rückenflosse mit einem massiven rücken/Körper auf. Natürlich holte er/sie nur Luft und machte keine Akrobatik aber immerhin. Natürlich schossen sofort alle Boote in die Richtung wo er auftauchte, in der Hoffnung das er nicht hunderte Meter taucht sondern nur ein Stückchen. Wir hatten ein zwei Mal Glück und er war vllt 50 Meter von uns entfernt. Es war erneut ein cooles Gefühl das Glück auf unserer Seite zu haben. Gegen Sprünge oder ähnliches hätten wir natürlich, wie schon in Australien, nichts einzuwenden gehabt, aber davon darf man nicht ausgehen. Es war trotzdem toll und von dem Rücken her der auftauchte zum Luft holen, kam er uns nochmal ein ganzes Stück größer und massiver vor als die humpbacks die wir in Australien zu Gesicht bekommen haben.
    Dann ging es für uns aber auch leider schon wieder zurück Richtung Heimat bay. Hatten ja noch eine halbe Stunde Fahrt vor uns. Am Mittag gingen wir eine Kleinigkeit essen, ehe Kalina sich an den Strand legte und ich es mir in der Hängematte gemütlich machte. Immerhin hatte ich noch ein paar Einträge fertig zu schreiben, Bilder hinzuzufügen so das ihr endlich wieder neuen Lesestoff habt. Entschuldigt die Verspätung.
    Den letzten Abend ging wir in ein indisches Restaurant wo wir lecker Abendessen genossen, die Rechnung war am Ende zwar etwas höher als sonst aber es war auch sehr lecker. Heute gab es sogar Nachtisch !
    Danach machten wir uns auf den Weg zu der Strandbar wo wir das Deutschlandspiel anschauen wollten. Nach einem Moment laufen waren wir angekommen und es war schon reichlich gefüllt. Wir bekamen aber noch Plätze direkt vor der Leinwand. War richtig chillig und ne coole Atmosphäre, nur das Spiel ließ zu wünschen übrig. Aber da werde ich jetzt Mal nicht ausführlicher, ich denke die meisten werden es selbst gesehen haben! Können nur hoffen das nächsten Samstag ein wenig ne andere Mannschaft auf dem Platz steht und auch ein anderes Ergebnis rauskommt. Sonst heißt es ganz schnell auf wiedersehen.
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