• Lake Nakuru Naturparadies im Rift Valley

    November 26, 2025 in Kenya ⋅ ⛅ 23 °C

    CM - Der Lake Nakuru Nationalpark ist bekannt für seine Artenvielfalt und den Flamingos, die hier brüten.
    "Die bis zu zwei Millionen Flamingos machten es schon früh nötig, die Tiere zu schützen. In einem ersten Schritt erklärte noch die Kolonialregierung 1961 die südlichen zwei Drittel des heutigen Parks zu einem Vogelschutzgebiet. 1967 wurde der Park unter der neuen schwarzafrikanischen Regierung der erste Vogelschutz-Nationalpark in ganz Afrika. 1969 wurde der Park auf den ganzen See und das Umland ausgedehnt und hat sich seitdem auf jetzt 188 km² vergrößert." Quelle Wikipedia.
    Wir werden am Morgen wieder sehr früh um 7:15 von dem gutgelaunten Evans abgeholt und als wir vollzählig sind, geht es zur nahen Einfahrt in den Park. Evans erklärt uns noch welche Tiere wir hier sehen können. Als da wären die großen Säugetiere wie Nashörner, Löwen, Leoparden und Giraffen. Die reiche Tierwelt umfasst auch Büffel, Flusspferde, Zebras, Paviane, Colobusaffen sowie eine große Vielfalt an über 450 Vogelarten, darunter Flamingos, Pelikane und Kormorane. 
    Bereits kurz nach der Einfahrt sehen wir vor uns eine große Herde an Büffel die Straße überqueren. Und dann ist es soweit. "Rhinos up there", ruft Evans uns zu. Ich hätte nicht gedacht auf dieser Safari die "big five" voll zu machen. Die „Großen Fünf“ bezeichneten Großwildjäger früher fünf Tiere: Es waren Afrikanischer Elefant, Nashorn, Kaffernbüffel, Löwe und Leopard. Mit den beiden Spitzmaulnashörnern, die friedlich im hohen Gras fressen, haben wir die Liste voll.
    Wir drehen dann wieder um, da der Weg hinunter zum See überflutet ist. Das hatte ich gestern schon auf Google Maps gesehen. Als ich bei der Uferstrasse auf Sattelitenansicht umschalte liegt diese plötzlich im Wasser. Der Nakurusee hat je nach Jahressaison schon immer wechselnde Ausdehnungen gehabt aber die letzten 3 Jahre ist er wie auch andere Seen im Great Rift Valley deutlich über das Ufer getreten und überall sind abgestorbene Baumskelette im salzigen Wasser zu sehen.
    Auf der Weiterfahrt sehen wir tatsächlich noch viele weitere Tiere, Zebras, Paviane, Clobusaffen, Büffel, Impalas, Warzenschweine und sogar die hier ausgewilderte Rothschildgiraffe läuft uns buchstäblich vor den Geländewagen.
    Evans steuert unser Safarifahrzeug auf eine kleine Landzunge wo unzählige Flamingos, Pelikane und Kormorane rast machen. Wenn es auch nur eine kleine Schar von rosa Flamingos zu sehen gibt, so ist das Schauspiel einmalig. Immer wieder hebt eine Schar Pelikane wie schwere Flugzeuge zum Start ab und andere kommen zurück. Die Eingangs erwähnten 2 Mio Flamingos sind es nicht, da diese zur Zeit wohl im nördlichen Lake Baringo sind. Wir können uns hier gar nicht satt sehen. Nach einer Weile geht es weiter zum Makalia Wasserfall im Park, wo wir vorher noch ein Breitmaulnashorn treffen.
    Bei der Ausfahrt zum südlichen Gate finden wir tatsächlich noch eine Löwin, wie immer natürlich schlafend.
    Über Schotterpiste und Asphaltstraße geht es dann weiter zum Lake Naivasha.
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