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  • Day90

    San Francisco und Abschied USA

    May 14, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Für Christoph ist San Francisco eine besondere Stadt, da er dort im Rahmen von einem Schüleraustausch drei Monate gelebt hatte (leider wohnt jedoch Christophs Austauschpartner aktuell in Washington). Auch Claudia war bereits einmal in San Francisco gewesen und wir beide freuten uns sehr, diese Stadt wieder zu besuchen.
    Unser erster Eindruck war, dass die Stadt uns gerade nach Los Angeles klein und gemütlich vorkam und dass sich hier vieles verändert hatte. Ganz besonders deutlich war dies an der Skyline zu bemerken, bei der einige, riesige Gebäude hinzugekommen waren.
    Wir fühlten uns sofort sehr wohl hier, da zb. die Cafés und Restaurants kleiner und alternativer waren (und die Essensauswahl weniger „amerikanisch“). Wir haben uns dort zwei sehr gemütliche Tage gemacht, an denen wir die üblichen Klassiker und für Christoph besondere Orte besucht haben. Christophs ehemalige Schule war gar nicht so einfach zu finden, erst beim zweiten Anlauf sind wir am richtigen Ort angekommen (die Schule war zwischenzeitlich an einen anderen Standort umgezogen und im alten Gebäude ist nun eine griechisch orthodoxe Kirche).
    Am Flughafen in San Francisco wurde uns so richtig bewusst, dass das Ende unserer Reise langsam, aber sicher näher kam. Doch wir freuten uns auch auf unseren nächsten und letzten Stopp in Toronto! Da wir am Flughafen jedoch fast 5 Stunden warten mussten (ein Reifen unseres Flugzeuges musste ausgetauscht werden) hatten wir genug Zeit, um unsere Einträge auf Vordermann zu bringen und den Amerikaaufenthalt Revue passieren zu lassen:
    - wie wir schon in unserem ersten Eintrag von Amerika erwähnt haben, fühlten wir uns relativ schnell extrem wohl. Irgendwie hatten wir das Gefühl, direkt angekommen zu sein.
    - leider war Amerika nicht ganz einfach für unser Reisebudget, vor allem weil wir für die Übernachtungen immer schon relativ viel zahlen mussten, ohne dafür wirklichen Luxus zu bekommen. Je mehr wir uns San Francisco näherten, desto schlimmer wurde es. Dies wurde uns dann auch in der Stadt selbst von den Uberfahrern bestätigt, die uns erzählten, dass das Leben in San Francisco quasi nicht mehr bezahlbar ist.
    - noch in Neuseeland hatten wir so ein bisschen die Befürchtung, dass wir uns nach so viel wunderschöner Natur „sattgesehen“ haben könnten. Aber generell muss man sagen, dass sich die Landschaften der beiden Länder sowieso ganz schön unterscheiden und vor allem die Nationalparks haben uns erneut unglaublich beeindruckt!!
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